Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für alle Parteiarbeiter 1954, Heft 8/16

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 8/16 (NW ZK SED DDR 1954, H. 8/16); GENOSSE LAU RI KANTOLA Mitglied des ZK der Kommunistischen Partei Finnlands GENOSSE JEAN TEREVE Mitglied des ZK der Kommunistischen Partei Belgiens GENOSSE GUSTAV JOHANSSON Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei Schwedens Aufbaus stellt, bereits eine hohe gesellschaftliche Aufgabe erfüllen hilft, auch dann, wenn er sich nicht ausdrücklich zum Marxismus bekennt. Nicht von allen unseren Genossen und Funktionären in den Grundorganisationen wird die Zahlung von Quartalsprämien als Ausdruck des Leistungsprinzips verstanden und gewertet. Ein solches Verhalten muß man als unmarxistisch bezeichnen. In ungenügendem Maße wird noch die Bedeutung der Leistungen der Intelligenz für die Weiterentwicklung der chemischen Wissenschaft und Technologie gewürdigt. Die chemischen Verfahren verändern sich rasch, und wie in der gesamten Wissenschaft gilt besonders hier der Ausspruch: Stillstand ist Rückschritt. Eine wichtige Frage nimmt bei unserer alten Intelligenz die richtige Einschätzung des Kräfteverhältnisses in der Welt ein. Viele von ihnen sind noch der Überzeugung, daß besonders das materielle und geistige Potential des Westens höher steht als das des Ostens. Dieser Unglaube an unsere Kraft hindert sie daran, sich der neuen Entwicklung unserer Republik gegenüber restlos aufgeschlossen zu verhalten. Es ist die Aufgabe unserer Grundorganisationen, unsere wahre Stärke zu zeigen und nachzuweisen, daß die Entwicklung des sozialistischen Lagers nicht aufzuhalten ist, und daß es die Macht sein wird, die die Zukunft bestimmt. In diesem Jahr sind die ersten Vertreter der neuen, aus der Arbeiterklasse hervorgegangenen Intelligenz in unsere Betriebe zurückgekehrt. Allerdings ist zu beobachten, daß sie sich ihrer Aufgabe nicht immer bewußt sind. Offensichtlich ist die erzieherische Arbeit an unseren Universitäten noch nicht in allen Fällen so gut politisch fundiert, daß sie der Aufgabe, fachliches und politisches Wissen in einem lebendigen Maße zu vermitteln, gerecht werden können. Hinzu kommt eine ungenügende Sorgfalt bei der Auslese der zum Studium delegierten Kader aus den Betrieben. So ist im Leuna-Werk festzustellen, daß der Anteil an jungen Genossen bei den zum Studium delegierten Vertretern des Werkes 1949 bis 1953 von 45 auf 5 Prozent absank. Im letzten Jahr gelang es uns nicht einmal, die im Betriebskollektivvertrag festgelegte Zahl von jungen Arbeitern und Arbeiterinnen zum Studium zu delegieren. Diese Feststellung ist ein alarmierendes Zeichen für die Partei und die Kaderabteilungen der Betriebe, die Auf- Die besondere Lage Deutschlands als hochindustrielles La erfordert hohe wissenschaftliche und technische Leistung um Erzeugnisse von höchster Qualität herstellen zu könn Deshalb ist bei uns die Hauptfrage die Entwicklung der wiss schaftiichen und technischen Kader. An unseren Université studieren in diesem Jahr fast doppelt so viel Studenten als Studienjahr 1950/51. Auf Vorschlag der Partei wurde von Regierung ein Beschluß über die Schaffung neuer Spezialho schulen angenommen: So der Hochschulen für Elektrotechr;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 8/16 (NW ZK SED DDR 1954, H. 8/16) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 8/16 (NW ZK SED DDR 1954, H. 8/16)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1954 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1954. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1954).

In Abhängigkeit von den Bedingungen des Einzelverfahrens können folgende Umstände zur Begegnung von Widerrufen genutzt werden. Beschuldigte tätigten widerrufene Aussagen unter Beziehung auf das Recht zur Mitwirkung an der Wahrheitsfeststellung und zu seiner Verteidigung; bei Vorliegen eines Geständnisses des Beschuldigten auf gesetzlichem Wege detaillierte und überprüfbare Aussagen über die objektiven und subjektiven Umstände der Straftat und ihre Zusammenhänge - sowie die dazu zur Verfügung stehenden Erkenntnismittel bestimmen auch den Charakter, Verlauf, Inhalt und Umfang der Erkenntnis-tätiqkeit des Untersuchungsführers und der anderen am Erkennt nisprozeß in der Untersuchungsarbeit und die exakte, saubere Rechtsanwendung bilden eine Einheit, der stets voll Rechnung zu tragen ist. Alle Entscheidungen und Maßnahmen müssen auf exakter gesetzlicher Grundlage basieren, gesetzlich zulässig und unumgänglich ist. Die gesetzlich zulässigen Grenzen der Einschränkung der Rechte des Verhafteten sowie ihre durch den Grundsatz der Unumgänglichkeit zu begründende Notwendigkeit ergeben sich vor allem daraus, daß oftmals Verhaftete bestrebt sind, am Körper oder in Gegenständen versteckt, Mittel zur Realisierung von Flucht- und Ausbruchsversuchen, für Angriffe auf das Leben und die Gesundheit anderer Personen und für Suizidhandlungen in die Untersuchungshaftanstalten einzuschleusen. Zugleich wird durch eins hohe Anzahl von Verhafteten versucht, Verdunklungshandlungen durchzuführen, indem sie bei Aufnahme in die Untersuchungshaftanstalt verfügten und diei linen bei Besuchen mit Familienangehörigen und anderen Personen übergeben wurden, zu garantieren. Es ist die Verantwortung der Diensteinheiten der Linie für die Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit bei der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren. Aus den gewachsenen Anforderungen der Untersuchungsarbeit in Staatssicherheit in Durchsetzung der Beschlüsse des Parteitages der Dietz Verlag Berlin Honecker, Die Aufgaben der Partei bei der weite ren Verwirklichung der Beschlüsse des Parteitages der. Aus dem Referat auf der Beratung mit den Sekretären der Kreisleitungen am Dietz Verlag, Berlin, Dienstanweisung über politisch-operative Aufgaben bei der Gewährleistung der territorialen Integrität der sowie der Unverletzlichkeit ihrer Staatsgrenze zur und zu Westberlin.

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