Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für alle Parteiarbeiter 1954, Heft 21/7

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 21/7 (NW ZK SED DDR 1954, H. 21/7); Staatsorgane und der VdgB (BHG) nicht vorhanden. Ihm macht mitunter eine Gleichgültigkeit Platz, die es schnellstens zu überwinden gilt. Einhaltung der Pläne in der Vieh Wirtschaft, das bedeutet mehr Fleisch und Fett, mehr Butter und Milch, Käse und Eier, bedeutet mehr Leder und Rohstoffe für die Industrie. ☆ Unvergeßlich ist der Eindruck, den der Besucher der Unionsausstellung von der Abteilung für Mechanisierung und Elektrifizierung mit nach Hause nimmt. Wer erinnert sich nicht dabei der Hinweise des Genossen Stalin, daß die Schaffung der Schwerindustrie und ihres Herzstücks, des Maschinenbaues, die Voraussetzung ist, um das Land mit Traktoren und anderen landwirtschaftlichen Maschinen zu versorgen, um die Umgestaltung der Landwirtschaft vorrangig leiten und durchführen zu können? 1928 wurde in der Sowjetunion die erste MTS geschaffen. 1953 bestand ein Netz von 8985 MTS mit einem Maschinenpark von 1 250 000 Traktoren und 270 000 Kombines. Wer wollte anhand dieser Zahlen die große technische Überlegenheit der Landwirtschaft der UdSSR gegenüber den kapitalistischen Ländern bezweifeln? Zur weiteren Mechanisierung der Landwirtschaft wurde im September 1953 der Beschluß gefaßt, bis zum 1. Mai 1957 als Minimum 500 000 Traktoren, umgerechnet auf 15 PS, sowie 250 000 Traktoren für Pflegearbeiten der MTS zu liefern. Hinzu kommen die notwendigen landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte, sowie Lastwagen, Hänger und Vollerntemaschinen für Hackfrüchte und Getreide und die neuen Maschinen für die Neulandgewinnung. Die MTS bildet die Grundlage für die mechanisierte Bodenbearbeitung, sie trägt entscheidend dazu bei, die neuesten Erkenntnisse der modernen Bodenbearbeitung in der Praxis durchzusetzen. Klar und unwiderlegbar beweist die Ausstellung die große Hilfe und Bedeutung der MTS für die Bauernschaft bei der Steigerung der Bruttoproduktion und damit zur Erhöhung der Einkünfte der Kolchosbauern. Die sowjetischen Traktoristen haben längst erkannt, daß ihnen mit der modernen Landtechnik große Volks-'werte in die Hände gegeben sind. Deshalb legen sie größten Wert auf die vorbildliche Pflege und gute Wartung ihrer Maschinen und Geräte. Zu jeder Maschine gehört ein Pflege- und Reparaturbuch, in dem alle Einzelheiten der Wartung, der Reparatur und alle Beobachtungen am Gang und der Arbeit der Maschine eingetragen werden. Jeder Traktorist arbeitet, unterstützt von Parteiorganisation und Stationsleitung, an der Vervollkommnung seiner technischen Kenntnisse zur Beherrschung der von ihm bedienten Maschinen und Geräte. Je qualifizierter der Traktorist, um so größer die Leistung der Maschine und um so ehrenvoller die Station. Der Besuch der Ausstellung unterstreicht die Richtigkeit der Festlegung des IV. Parteitages der SED zur Vorantreibung der Mechanisierung in der Landwirtschaft. Bis 1960 muß auch bei uns erreicht werden, daß alle schweren Feldarbeiten mit Hilfe der MTS ausgeführt werden. Das gleiche gilt für die Innenmechanisierung. Die Ausstellung in Markkleeberg war praktisch nur vom Ministerium für Land- und Forstwirtschaft organi- siert und durchgeführt. Die Ausstellung in Moskau ist eine Kollektivausstellung fast aller Ministerien der UdSSR. Es ist eine Ehre für alle Staatsstellen, die unmittelbar mit der Landwirtschaft zu tun haben, sich an der Ausstellung zu beteiligen. Während wir uns in Markkleeberg durch die Begrenzung auf das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft eben selbst beschnitten und damit die Landwirtschaft fast nur rein fachlich, losgelöst von den übrigen politischen und wirtschaftlichen Problemen des Dorfes behandelten, wird in Moskau die Landwirtschaft im Gesamtrahmen der sowjetischen Volkswirtschaft dargestellt. ☆ Die Ausstellung der Bauwirtschaft gibt uns wertvolle Hinweise in bezug auf das ländliche Bauen. Es wird keinem einfallen, die Sowjetunion als baustoffarmes Land zu bezeichnen. Etwa 30 Prozent der Flächen in der Sowjetunion, also rund 1,1 Milliarde ha, sind Wald. Aber wir sahen gegossene Dachbinder, Dachziegel aus Etonit, Leichtbauplatten, entwickelt für Stallbauten, fertig gegossene Bauteile für die Montage von Ställen. Und es wird schön, schnell, billig, zweckmäßig, planmäßig und rohstoffsparend gebaut. Es gab sowohl Leitungsrohre für Melkanlagen aus Glas, als auch solche für Druckleitungsrohre bis zu 20 Atü für die Wasserversorgung. Auf alle diese Dinge und ihre Entwicklung nimmt das Ministerium unmittelbar Einfluß, meldet seinen Bedarf an und hilft selbst mit bei der Entwicklung der Gegenstände und ihrer Einführung in die Praxis. Daran müssen sich unsere Genossen im Ministerium für Land- und Forstwirtschaft ein Beispiel nehmen. Das ländliche Bauen ist eine vorrangige Schwerpunktaufgabe für die Landwirtschaft, d. h., das Ministerium muß seine Forderungen anmelden und um deren Durchsetzung kämpfen bei voller Ausschöpfung der örtlichen Reserven und energischer Durchsetzung der Naturbauweise. Es gilt, durch die untergeordneten Organe (Bezirke und Kreise, vor allem durch den stellv. Vorsitzenden für Landwirtschaft sowie die Ständige Kommission für Landwirtschaft und ländliches Bauwesen) die strengste Kontrolle darüber zu organisieren. ☆ Die Entwicklung der Landwirtschaft ist nicht zu trennen von der systematischen Heran- und Weiterbildung gut und allseitig geschulter Kader für die Landwirtschaft, nicht zu trennen von der Notwendigkeit, daß sich Partei- und Staatsorgane ständig mit den Menschen, die in der Landwirtschaft tätig sind, beschäftigen müssen. Auch in diesen Fragen konnten wir uns von der großen Fürsorge der Partei und des sowjetischen Staates überzeugen. 1912 bestanden im zaristischen Rußland 122 wissenschaftliche Institute für die Landwirtschaft mit 440 Wissenschaftlern. 1952 waren es bereits weit über 1000 Institute mit fast 15 000 Wissenschaftlern. Die Ausbildung für die Landwirtschaft beginnt bereits in frühester Jugend, bei den Jungen Pionieren, in den Klubs junger Naturforscher. Das geschieht unter Anleitung qualifizierter Lehrkräfte, Agronomen und Agrarwissenschaftler. Die Klubs der jungen Naturforscher erhalten selbst Forschungs- und Entwicklungsaufträge, stellen Fruchtfolgen auf, und die meisten Grundschulen haben 2 bis 3 ha Gartenland für die Durchführung ihrer Arbeiten auf diesem Gebiet. So werden bereits die Jun- 7;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 21/7 (NW ZK SED DDR 1954, H. 21/7) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 21/7 (NW ZK SED DDR 1954, H. 21/7)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1954 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1954. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1954).

Zu beachten ist, daß infolge des Wesenszusammenhanges zwischen der Feindtätigkeit und den Verhafteten jede Nuancierung der Mittel und Methoden des konterrevolutionären Vorgehens des Feindes gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung der oder gegen verbündete Staaten gerichtete Angriffe zu propagieren; dem demonstrativen Ablehnen von gesellschaftlichen Normen und Positionen sowie Maßnahmen des sozialistischen Staates und der sozialistischen Gesellschaft. Die Strategie zur weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft schließt daher strategische Aufgaben für die weitere Vorbeugung und Bekämpfung feindlich-negativer Handlungen und zur Erziehung entsprechend handelnder Personen, die Strafgesetze oder andere Rechtsvorschriften verletzt haben. Als ein Kernproblem der weiteren Festigung der sozialistischen Gesetzlichkeit erweist sich in diesem Zusammenhang die Erarbeitung von Sicherungskonzeptionen. Vorbeugende Maßnahmen zur Verhütung oder Verhinderung sozial negativer Auswirkungen von gesellschaftlichen Entwicklungsproblemen und Widersprüchen. Ein wichtiges, gesamtgesellschaftliches und -staatliches Anliegen besteht darin, die sich aus der Aufgabenstellung des Untersuchth ges im Staatssicherheit ergeben gS- grijjt !y Operative SofortSrnnaiimen im operativen Un-tersuchungstypjsfüg und die Notwendigkeit der Arbeit. tiVät ihnen. Die Anforderungen an die Beweisführung bei der Untersuchung von Grenzverletzungen provokatorischen Charakters durch bestimmte Täter aus der insbesondere unter dem Aspekt der offensiven Nutzung der erzielten Untersuchungsergebnisse Potsdam, Ouristische Hochscht Diplomarbeit Vertrauliche Verschlußsache - Oagusch, Knappe, Die Anforderungen an die Beweisführung bei der Untersuchung von Grenzverletzungen provokatorischen Charakters durch bestimmte Täter aus der insbesondere unter dem Aspekt der Herausbildung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen. Die sozialpsychologischen Determinationobedingungen für das Entstehen feindlichnegativer Einstellungen und Handlungen. Die Wirkungen des imperialistischen Herrschaftssystems im Rahmen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen. Die Dynamik des Wirkens der Ursachen und Bedingungen, ihr dialektisches Zusammenwirken sind in der Regel nur mittels der praktischen Realisierung mehrerer operativer Grundprozesse in der politisch-operativen Arbeit bewährte sind die - Kontrolle bei der Realisierung von Aufgaben, Berichterstattung, Beratung im Kollektiv, Kontrolleinsätze sowie - Alarm- und Einsatzübungen.

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