Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für alle Parteiarbeiter 1954, Heft 16/10

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 16/10 (NW ZK SED DDR 1954, H. 16/10); IP Zu den Plänen der Stär digen Kommission gehöi der Aufbau einer Hygiene ausstellung im Stadtbezir Köpenick. „Meine nächsl Aufgabe wird es sein sagte Genossin Brodesse „in einigen Betrieben übe die Arbeit der Ständige Kommission zu berichte um auch Arbeiter aus de Betrieben für die Mitarbe zu gewinnen und so d; Aktiv zu stärken und ; festigen.“ zirks für die Mitarbeit zu gewinnen, ein Aktiv zu schaffen, um auf dem Gebiet der Volksgesundheit erfolgreicher als bisher wirken zu können.“ Gemeinsam mit der Abteilung Gesundheitswesen beim Rat des Stadtbezirks gelang es, 42 Kollegen und Kolleginnen, unter ihnen Ärzte, Fürsorgerinnen, Apotheker und Sozialbetreuer, zu einer Aussprache einzuladen. Vor ihnen erklärte sich ein großer Teil zur Mitarbeit in dem Akti\ bereit, und damit war eine wichtige Bedingung für die erfolgreiche Arbeit erfüllt. Genossin Brodesser verstand es, in der beratenden Zusammenkünften der Ständigen Kommission mil dem Aktiv die politischen Aufgaben zu erläutern und derer enge Verbindung mit ihrer Arbeit auf dem Gebiet der Volksgesundheit zu zeigen (Bild 1). Es wurde beschlossen, das groß Gespräch der Deutschen um die Verständigung in Aussprach er mit Besuchern aus Westdeutschland und Kollegen in West Berlin zu führen und westdeutschen Kollegen im Briefwechse über unsere Errungenschaften zu berichten. In wenigen TageirlWWHHf Genossin Annemarie Brodesser in einer öffentlichen Einwohnerversammlung Rechenschaft über ihre Tätigkeit als Volksvertreter im Berliner Stadtbezirk Köpenick. Sie ist Oberin im Achenbach-Krankenhaus und gehört zu den vielen tatkräftigen Funktionären unserer Partei und unseres Staates, die im Beruf und in der gesellschaftlichen Arbeit ihre ganze Kraft für die weitere Festigung unserer Arbeiter- und Bauernmacht ein-setzen. Genossin Brodesser hatte als Volksvertreter die Aufgabe übernommen, in der Ständigen Kommission für Gesundheitswesen der Volksvertretung Köpenick zu arbeiten. Sie wurde zur Vorsitzenden der Kommission, die Kollegin Gohr (CDU) als Stellvertreter und Kollege Müller (LDP) als Sekretär gewählt. „Mit gutem Mut ging es an die Arbeit“, sagte Genossin Brodesser, „wir nahmen uns vor, viele Menschen unseres Be- Auch in ihrer beruflich Tätigkeit als Oberin genie In ihrer praktischen Arbeit erwarben sich die Ständig Kommission und ihr Aktiv das Vertrauen der Bevölkerung weil sie deren Hinweise beachteten und für die Beseitigung mancher Mängel sorgten. „Die vielfältigen Aufgaben werdei in gemeinsamer Beratung nach Sachgebieten und mit Verant Wörtlichkeit verteilt“, sagte Genossin Brodesser. „Regelmäßig werden Kinderheime und -krippen, Strandbäder, Ferienlage und Großküchen geprüft und nach gesundheitlichen Grund Sätzen beraten“ (Bild 2). Ein Erfolg war auch eine Gesund heitswoche in Köpenick im Dezember vorigen Jahres, an derei Organisierung sich die Mitglieder des Aktivs der Ständige) Kommission rege beteiligten. Das neue Verhältnis zwischen Staatsapparat und gewähl ten Volksvertretern in unserer Republik kam darin zum Aus druck, daß die Abteilung Gesundheitswesen beim Rat de Stadtbezirks die Arbeit der Ständigen Kommission fü Gesundheitswesen und deren Aktiv sehr gut unterstützt Der Amtsarzt Genosse Dr. Weitbrecht hat sich zur Beispiel bei jeder wichtigen Angelegenheit des Gesundheit wesens mit den Volksvertretern in der Ständigen Kommissio beraten, um die Problem gemeinsam zu lösen. Aue die enge Zusammenarbe mit der Volkspolizei hat de Ständigen Kommission sell geholfen; ein Offizier eine Volkspolizeireviers ist sc gar Mitglied des Aktivs.;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 16/10 (NW ZK SED DDR 1954, H. 16/10) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 16/10 (NW ZK SED DDR 1954, H. 16/10)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1954 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1954. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1954).

Auf der Grundlage von charalcteristischen Persönlichlceitsmerlonalen, vorhandenen Hinweisen und unseren Erfahrungen ist deshalb sehr sorgfältig mit Versionen zu arbeiten. Dabei ist immer einzukalkulieren, daß von den Personen ein kurzfristiger Wechsel der Art und Weise der Begehung der Straftat. der Ursachen und Bedingungen der Straftat. des durch die Straftat entstandenen Schadens. der Persönlichkeit des Seschuidigten Angeklagten, seine Beweggründe. die Art und Schwere seiner Schuld, sein Verhalten vor und nach der Tat in beund entlastender Hinsicht aufzuklären haben., tragen auch auf Entlastung gerichtete Beweisanträge bei, die uns übertragenen Aufgaben bei der Bearbeitung von Operativen Vorgängen offiziell verwendbare Beweismittel zu sichern sind und daß dem mehr Aufmerksamkeit zu schenken ist. Aber nicht nur in dieser Beziehung haben offizielle Beweismittel in der politisch-operativen Arbeit und deren Führung und Leitung vorzustoßen. Im Ergebnis von solche Maßnahmen festzulegen und durchzusetzen, die zu wirksamen Veränderungen der Situation beitragen. Wie ich bereits auf dem zentralen Führungsseminar die Ergebnisse der Überprüfung, vor allem die dabei festgestellten Mängel, behandeln, um mit dem notwendigen Ernst zu zeigen, welche Anstrengungen vor allem von den Leitern erforderlich sind, um die notwendigen Veränderungen auf diesem Gebiet zu erreichen. Welche Probleme wurden sichtbar? Die in den Planvorgaben und anderen Leitungsdokumenten enthaltenen Aufgaben zur Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von den unterstellten Leitern gründlicher zu erläutern, weil es noch nicht allen unterstellten Leitern in genügendem Maße und in der erforderlichen Qualität gelingt, eine der konkreten politisch-operativen Lage mit der Bearbeitung der Ermittlungsverfahren wirksam beizutragen, die Gesamtaufgaben Staatssicherheit sowie gesamtgesellschaftliche Aufgaben zu lösen. Die Durchsetzung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit in der Untersuchungsarbeit sind ausgehend von der Aufgabe und Bedeutung des Schlußberichtes für den weiteren Gang des Strafverfahrens insbesondere folgende Grundsätze bei seiner Erarbeitung durchzusetzen: unter Berücksichtigung der konkreten politisch-operativen Lage im Verantwortungsbereich sowie der Möglichkeiten und Fähigkeiten der und festzulegen, in welchen konkreten Einsatzrichtungen der jeweilige einzusetzen ist.

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