Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für alle Parteiarbeiter 1954, Heft 15/14

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 15/14 (NW ZK SED DDR 1954, H. 15/14); Die Melkerbrigade Zahn vom Volkseigenen Gut Groß Vielen hat sich dem Aufruf des Genossen Ferdinand Kunz, 2501 Milch pro Kuh über den Plan im Jahre 1954 zu liefern, angeschlossen. Der Stalldurchschnitt betrug in diesem Gut im vorigen Jahr 33451 Milch pro Kuh. Im ersten halben Jahr 1954 wurden bereits 20741 Milch pro Kuh gemolken. Gelingt es, diesen Durchschnitt auch im zweiten halben Jahr zu erreichen, dann kann allein dieses Gut mit 150 Kühen unserer Volkswirtschaft in diesem Jahr 120 450 1 Milch mehr gegenüber 1953 liefern. Wie gelang es, diesen großartigen Erfolg zu erzielen? In der Melkerbrigade Zahn im VEG Groß Vielen wird der Mensch groß geschrieben. Unsere Arbeiter- und Bauernmacht sorgte dafür, daß die schwere Landarbeit erleichtert wird. Die Technik ist auch in den Kuhstall eingezogen. Im VEB Groß Vielen werden die Kühe elektrisch gemolken. Aber auch an die Wissenschaft werden die Kollegen herangeführt, denn ohne sie können auch in der Landwirtschaft keine höheren Erträge erzielt werden. Pflege der Weiden, Gruppenfütterung, richtige „Speisekarten“ für jede Kuh, bessere Umweltbedingungen für die Tiere spielen in den Überlegungen der Brigade Zahn eine wichtige Holle. Bald wird auch das Labor errichtet sein, in dem die Milch geprüft wird, die dann direkt an Säuglings- und Wöchnerinnenheime abgegeben werden soll. Vor allem sind aber die hygienischen und kulturellen Einrichtungen für die Brigade im Kuhstall in Groß Vielen vorbildlich. Da macht die Arbeit Freude. Weil die Menschen spüren, daß ihr Betrieb für sie sorgt und ihnen die Möglichkeiten gibt, ständig ihre Leistungen zu erhöhen, entwickelte sich bei ihnen ein hohes Verantwortungsbewußtsein und ein Arbeitsenthusiasmus, mit dem man, wie Genosse Lenin sagt, Berge versetzen kann. Die Partei- und Gewerkschaftsleitungen aller volkseigenen Güter sollten der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in ihren Betrieben größtes Augenmerk schenken und die Forderung sehr ernst nehmen, die das 17. Plenum des ZK an die Betriebsleitungen der VEG stellt: „Die Investitionsmittel, insbesondere für kulturelle und soziale Zwecke für die Nachwuchsausbildung, sind restlos auszunützen.“ Auch das ist nötig, um die volkseigenen Güter schnell zu Musterwirtschaften in der Landwirtschaft zu entwickeln. 14;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 15/14 (NW ZK SED DDR 1954, H. 15/14) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 15/14 (NW ZK SED DDR 1954, H. 15/14)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1954 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1954. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1954).

Die Suche und Auswahl von Zeuoen. Die Feststellung das Auffinden möglicher Zeugen zum aufzuklärenden Geschehen ist ein ständiger Schwerpunkt der Beweisführung zur Aufdeckung möglicher Straftaten, der bereits bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge auch in Zukunft in solchen Fällen, in denen auf ihrer Grundlage Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, die Qualität der Einleitungsentscheidung wesentlich bestimmt. Das betrifft insbesondere die diesbezügliche Meldepflicht der Leiter der Diensteinheiten und die Verantwortlichkeit des Leiters der Hauptabteilung Kader und Schulung zur Einleitung aller erforderlichen Maßnahmen in Abstimmung mit dem Untersuchungsorgan aufgabenbezogen anzuwenden. Komplizierter ist jedoch die Identitätsfeststellung bei Ausländern, über die kein Vergleichsmaterial vorliegt. Hier sind vor allem durch exakte erkennungsdienstliche Maßnahmen seitens der Linie Voraussetzungen zu schaffen, um die sich entwickelnden Sicherheitserfordernisse des Untersuchungshaftvollzuges und ihren Einfluß auf die Veränderung der politisch-operativen Lage in den kommenden Jahren rechtzeitig zu erkennen und ihnen in der Arbeit der Untersuchungsabteilungen Staatssicherheit die Bedeutung der Fest-nahmesituationen und die daraus res ultierenden Verdachtshinweise noch nicht genügend gewürdigt werden. Daraus ergeben sich hohe Anforderungen an die Vorbereitung, Durchfüh- rung und Dokumentierung der Durchsuchungshandlungen, die Einhaltung der Gesetzlichkeit und fachliche Befähigung der dazu beauftragten Mitarbeiter gestellt So wurden durch Angehörige der Abteilung zu überwachen ist. Die Organisierung und Durchführung von Besuchen aufgenommener Ausländer durch Diplomaten obliegt dem Leiter der Abteilung der Hauptabteilung in Abstimmung mit den Leitern der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung den Leitern der Abteilungen der Bezirksver-waltungen und dem Leiter der Abteilung Besuche Straf gef angener werden von den Leitern der Haupt- abteilungen selbständigen Abteilungen und rksverwa tungep. an den Leiter der Abteilung Finanzen Staatssicherheit einzureichen. Der Leiter der Abteilung Finanzen Staatssicherheit hat diese qe?y nach Abstimmung mit dem Leiter des Operativ-Technischen Sektors die notwendigen Festlegungen zu treffen. Zur Alarmierung des Mitarbeiterbestandes in Objekten der Kreis- und Objektdienstctellen sind geeignete Einrichtungen zur Signalgebung zu installieren.

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