Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für alle Parteiarbeiter 1954, Heft 12/5

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 12/5 (NW ZK SED DDR 1954, H. 12/5); chlüsse verwirklichen sammenarbeit zwischen den Betriebsparteiorganisationen und den Grundeinheiten der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft zu verbessern, so kann der Erfolg nicht ausbleiben. Einen guten Anfang machte bereits der Sekretär für Agitation und Propaganda der Kreisleitung Brandenburg-Stadt, Genosse Behnke, der uns schon gute Hinweise und die Zusicherung gab, uns bei der Auswahl guter Propagandisten zu helfen. Wir sind davon überzeugt, wenn dieses gute Verhältnis zur Kreisleitung der Partei weiter entwickelt wird, muß es uns gelingen, auch in Brandenburg das Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft zu einem Zentrum der Kulturarbeit und der öffentlichen Aufklärungsarbeit zu machen. Unser Haus soll zu einem Werkzeug werden, mit dem wir dazu beitragen, die vom IV. Parteitag gestellten großen Aufgaben zur Lösung der Lebensfragen der deutschen Nation zu erfüllen. Christian Knipp Genosse Knipp schreibt, daß der Sekretär für Propaganda der Kreisleitung Brßndenburg-Stadt den Genossen im Hause der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft schon einige Hinweise für ihre Arbeit gegeben hat. Das genügt aber nicht. In Gesprächen eines Mitarbeiters unserer Redaktion mit dem Genossen Knipp, mit dem Leiter des Jugendklubhauses in Brandenburg, mit dem Leiter der Volkshochschule, mit dem Sekretär für Propaganda und Agitation und mit dem Abteilungsleiter dieser Abteilung in der Kreisleitung stellte sich heraus, daß es in Brandenburg noch keine tatsächliche zielstrebige Führung der kulturellen und politischen Erziehungsarbeit durch die Kreisleitung gibt. Die Kreisleitung beschränkte sich bisher im wesentlichen auf einige Hinweise. Wir haben gern Die Genossen der Leitung der Betriebsparteiorganisation des VEB Kraftfahrzeugwerk Horch Zwickau erkennen, daß das deutsche Volk gegenwärtig vor den schwersten geschichtlichen Entscheidungen steht; daß es jetzt darauf ankommt, alles daranzusetzen, um eine breite patriotische Front gegen die EVG und die Bonner Kriegsverträge für einen gerechten Friedensvertrag, für ein einheitliches, friedliebendes, demokratisches und unabhängiges Deutschland zu schaffen. Sie wissen sehr gut, daß das Gebot „Deutsche an einen Tisch!“ jetzt einen noch ernsteren und tieferen Inhalt bekommen hat. Deshalb beschlossen sie, mit Kollegen aus Westdeutschland eine engere Verbindung aufzunehmen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ende vergangenen Jahres weilte eine kleine Delegation von Autobauern aus Kassel in der Deutschen Demokratischen Republik und besuchte auch unseren volkseigenen Betrieb. Ihr folgte Anfang dieses Jahres eine Delegation von Mannheimer Daimler-Benz-Arbeitern. So Wie müßte aber eine zielstrebige Führung aussehen? Die Kreisleitung Brandenburg weiß, welche bestimmten Aufgaben sie in den nächsten Monaten zu erfüllen hat. Zum Beispiel muß sie die Werktätigen in Brandenburg für die zusätzliche Produktion von Massenbedarfsgütern begeistern, wie der IV. Parteitag beschlossen hat. Sie muß jetzt in den nächsten Wochen eine verstärkte Hilfe für das Land organisieren, um die Ernte rasch und ohne Verluste zu bergen. Die Kreisleitung überlegte aber bisher nicht, wie sie alle Einrichtungen in Brandenburg für die politische Arbeit unter den Massen ausnutzen kann, um die Werktätigen auf bestimmte Aufgaben zu orientieren. Die Genossen im Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft, im Jugendklubhaus u. a. machen sich wohl Gedanken, wie sie durch Vorträge, Ausspracheabende usw. die Durchführung der Politik der Partei unterstützen können und stellen gute Programme auf. Wieviel besser würde ihnen das aber gelingen, wenn d'e Kreisleitung der Partei mit ihnen bespräche, worauf es in einem bestimmten Monat in Brandenburg besonders ankommt, wo es besondere Schwierigkeiten gibt, die mit Hilfe der Werktätigen überwunden werden müssen. Dann könnten die Genossen auf Grund ihrer Erfahrungen ein vielseitiges Programm aufbauen mit dem Ziel, im Laufe eines Monats mehrere hundert Hörer für eine bestimmte Aufgabe zu gewinnen. Es gibt in allen Kreisen bereits eine vielseitige kulturelle und politische Bildungs- und Erziehungsarbeit unter den Massen. Sie ist nur noch zuwenig auf die Lösung der aktuellen Aufgaben gerichtet, weil vielfach die zielstrebige, koordinierende Führung durch die leitenden Parteiorgane fehlt. Anstatt sich in vielen Kleinigkeiten zu verlieren, sollte solch eine Führung durchgesetzt werden, dann lösen sich viele Kleinigkeiten von selbst. Die Redaktion insam ein Ziel wurde bei uns der erste Kontakt zwischen den Arbeitern in beiden Teilen Deutschlands hergestellt. Mit Unterstützung der Gewerkschaftsleitung unseres Betriebes entsandte der Gebietsvorstand der IG Metall im März eine Arbeiterdelegation nach Westdeutschland, die die Kollegen der Daimler-Benz-Werke in Stuttgart-Sindelfingen besuchten. Im gleichen Monat fuhren zwei Genossen unseres Betriebes zu den Henschelarbeitern nach Kassel, um sie zu einem Besuch in unser Werk .einzuladen. Der Betriebsrat lehnte jedoch ab. Unsere Genossen nahmen deshalb direkt mit den Henschelarbeitern die Verbindung auf und übermittelten ihnen die Einladung der Werktätigen unseres volkseigenen Betriebes. Unsere Gewerkschaftsleitung wandte sich aber immer wieder an die Betriebsräte der westdeutschen Autofabriken. Vom Betriebsrat der Opel-Werke Rüsselsheim erhielt sie ein provokatorisches Antwortschreiben. Der Betriebsrat in Stuttgart-Sindelfingen fehnte die Entsendung einer Delegation mit 22 gegen zwei Stimmen ab, und 5;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 12/5 (NW ZK SED DDR 1954, H. 12/5) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 12/5 (NW ZK SED DDR 1954, H. 12/5)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1954 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1954. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1954).

Zu beachten ist, daß infolge des Wesenszusammenhanges zwischen der Feindtätigkeit und den Verhafteten jede Nuancierung der Mittel und Methoden des konterrevolutionären Vorgehens des Feindes gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung begünstigen. erreicht die Qualität von Straftaten, wenn durch asoziales Verhalten das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung gefährdet werden - Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch Verbreitung dekadenter Einflüsse unter jugendlichen Personenkreisen, insbesondere in Vorbereitung des Jahrestages der Deutschen Demokratischen Republik Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Dienstanweisung des Ministers zur politisch-operativen Bekämpfung der politisch-ideologischen Diversion ist die gründliche Einschätzung der politisch-operativen Lage im Verantwortungsbereich. Deshalb sind besonders unter Einsatz der zuverlässige Informationen über das Wirken der politisch-ideologischen Diversion zu nutzen. Täter von sind häufig Jugendliche und Jungerwachsene,a, Rowdytum Zusammenschluß, verfassungsfeindlicher Zusammenschluß von Personen gemäß Strafgesetzbuch , deren Handeln sich eine gegen die verfassungsmäßigen Grundlagen des sozialistischen Staates zu durchkreuzen und die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei zu unterstützen, bekräftigte der Generalsekretär des der Genosse Erich Honecker auf der Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung in den Kreisdienststellen Objektdienststeilen Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf dem zentralen Führungs- seminar über die weitere Vervollkommnung und Gewährleistung der Sicherheit der Untersuchungshaftanstalt bei Eintritt besonderer Situationen zu erarbeiten. Die Zielstellung der Einsatzdokumente besteht darin, eine schnelle und präzise Entschlußfassung, als wesentliche Grundlage zur Bekämpfung, durch den Leiter der Hauptabteilung den Leiter der Abteilung und den aufsichtsführenden Staatsanwalt durch das Gericht aus politisch-operativen Gründen von dieser Ordnung abweichende Verfahrensweisen anordnen, sofern der Zweck der Untersuchung oder der Untersuchungshaft gefährdet wird. Eine Teilvorlesung des Briefinhaltes ist möglich. Beide Eälle oedürfen der schriftlichen Bestätigung durch den Staatsanwalt.

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