Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees der SED für alle Parteiarbeiter 1954, Heft 11/12

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) fuer alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 11/12 (NW ZK SED DDR 1954, H. 11/12); ?Wie die Arbeiter im Eisenwerk West fuer die Durchfuehrung der Beschluesse des IV. Parteitags gewonnen wurden In den ersten Wochen nach dem IV. Parteitag arbeiteten wir mit der Brigade der Abteilung Agitation des Zentralkomitees im Eisenwerk West, um der Parteiorganisation zu helfen, die politische Massenarbeit zu verbessern. Bei dieser Taetigkeit sammelten wir wertvolle Erfahrungen, die sowohl fuer die Arbeit von Instrukteur-Brigaden der Partei als auch fuer die Parteileitungen in den Betrieben von Bedeutung sind. Das Wichtigste bei unserer ganzen Arbeit waren die Unterhaltungen mit den Arbeitern und mit den Agitatoren am Arbeitsplatz. Dadurch kannten wir bald die Stimmung der Belegschaft, erfuhren auch, welche Fragen die Arbeiter haben und wie diese von der Partei beantwortet werden. Dabei fiel uns besonders auf, dass die Mehrzahl der Arbeiter grosses Interesse fuer alle Fragen, die auf dem IV. Parteitag beraten wurden, zeigte. Das wurde besonders deutlich, als die Broschueren mit dem Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees im Betrieb verkauft wurden. Innerhalb einiger Stunden waren die 500 Broschueren weg, und ein grosser Teil der Arbeiter kam zur Partei und verlangte sie nach. Uns fiel auf, wie stolz die Eisenwerker darauf waren, dass auf dem IV. Parteitag hervorgehoben wurde, dass die Arbeiter in Calbe an zehn Oefen soviel produzieren, wie fuer zwanzig geplant war. Begeistert erzaehlten die Menschen von ihren Oefen und ihrer Arbeit, die sie wirklich lieben. Aber noch andere wichtige Hinweise bekamen wir in den taeglichen Gespraechen mit den Arbeitern, die uns halfen, der Parteileitung den Weg zu zeigen, wo man jetzt mit der Arbeit beginnen und wie man den Kampf um die Durchfuehrung der Aufgaben organisieren muss. Uns fiel auf, dass die Hauptfragen, die der IV. Parteitag behandelte, zwar allgemein bekannt waren, jedoch hatten sich die Arbeiter noch ungenuegend Gedanken gemacht, welche Aufgaben sie nun im Eisenwerk West zu erfuellen haben, um der Partei bei der Erreichung der gesteckten Ziele zu helfen. Die Ursache dafuer war einfach die, dass sich die Parteiorganisation zu sehr darauf beschraenkt hatte, die Aufgaben, die der.IV. Parteitag gestellt hat, zu popularisieren. Sie hatte aber nicht mit den Werktaetigen beraten, was man jetzt im Eisenwerk tun muss. Die Parteileitung begann nun mit Unterstuetzung der Brigade des Zentralkomitees den Kampf zu organisieren. Hier zeigte sich, welche Kraft die 100 Agitatoren darstellen, die im Eisenwerk West unter der 3000 Mann starken Belegschaft politische Massenarbeit leisten. Dafuer einige Beispiele. Es ging um die ?1 Milliarde DM Massenbedarfsgueter ueber den Plan?. In der Beratung, die jeden Morgen von einem Mitglied des Sekretariats der Parteileitung mit den Leitern der Agitatorengruppen durchgefuehrt wird, wurde dargestellt, wie der Kampf um die Produktion von Massenbedarfsguetern fuer eine Milliarde DM ueber den Plan bereits im Eisenwerk West beginnen muss, dass man dafuer naemlich die entsprechende Menge Roheisen bester Qualitaet benoetigt. Dabei wurde gleichzeitig die grosse Bedeutung unterstrichen, die das Eisenwerk West fuer die Staerkung und Festigung unserer Republik hat und welchen Machtfaktor es fuer unseren Arbeiter- und Bauemstaat darstellt. Ueberraschend schnell zeigte sich das Ergebnis der Agitation. Da wir doch taeglich in den Produktionsstaetten waren, merkten wir, wie sich der ganze Inhalt der Diskussionen veraenderte. So wie die Fragen in den Beratungen erlaeutert wurden, so diskutierten auch die Agitatoren mit den Arbeitern, und die Arbeiter hatten sehr schnell begriffen, worum es geht. Der Wettbewerb um den Titel Brigade des IV. Parteitages, der am 1. Mai beendet wurde, erfuhr in den letzten Apriltagen einen neuen Aufschwung. Die Besatzung des Ofens zehn, die an der Spitze stand, unterbreitete einen neuen Vorschlag, den Wettbewerb ab 1. Mai mit hoeheren Zielen fortzusetzen. Die Diskussion zu diesem Vorschlag zeigte an allen Oefen ein gutes Ergebnis. Unter der Losung: ?Wir helfen der Partei und der Regierung bei der Erreichung des Zieles: Fuer eine Milliarde DM Massehbedarfsgueter ueber den Plan?, stehen nun alle zehn Oefen im Wettbewerb und kaempfen taeglich um 75 Tonnen Qualitaetsroheisen pro Ofen. Damit stellen sie unserer Industrie eine betraechtliche Menge Roheisen mehr zur Verfuegung als bisher. Ein weiteres Beispiel. Die Jug?nd des Eisenwerkes fuehrte am 23. April eine Kampfberatung gegen EVG und Militarismus durch. Eine Woche vorher begann die Parteileitung bereits mit Hilfe der Agitatoren eine Diskussion darueber, was die Jugend im Eisenwerk West im Kampf gegen EVG und Militarismus tun koenne. Die ganze Belegschaft nahm an dieser Diskussion teil. In den letzten Tagen vor dieser Kampfberatung fanden in allen Abteilungen Kurzversammlungen statt, in denen die Arbeiter gemeinsam mit den Jugendlichen berieten, was unsere Jugend tun muesse und wie sie als aeltere. Arbeiter die Jugend unterstuetzen koennten. Das Ergebnis war eine Reihe guter Vorschlaege, wie die Verbindung der jungen Eisenwerker mit den Jugendlichen der Phoenixhuette in Duisburg enger geknuepft werden kann. Es gab eine Anzahl Verpflichtungen, die es ermoeglichten, dass 30 Jugendliche aus diesem westdeutschen Betrieb kostenlos am II. Deutschlandtreffen teilnehmen koennen. Die Arbeiter berieten weiterhin mit der Jugend, wie die Produktion organisiert werden muss, um den 300 Jugendlichen aus dem Eisenwerk die Teilnahme am II. Deutschlandtreffen zu ermoeglichen, ohne dass ein Produktionsausfall entsteht. So kam die Jugend vorbereitet zu ihrer Kampfberatung. Die Diskussion der Jugendlichen liess erkennen, dass sie begriffen hatten, worum es jetzt geht: die Aktionseinheit der gesamten deutschen Jugend herzustellen und durch immer hoehere Leistungen groessere Erfolge und damit die Ueberlegenheit unserer Ordnung gegenueber Westdeutschland taeglich zu demonstrieren. Diese Arbeit brachte einen neuen Aufschwung unter der gesamten Jugend des Eisenwerkes. Es entstanden neue Jugendbrigaden. Die Jugendbrigade Heinrichs erreichte eine Produktionsleistung von ueber 200 Prozent. Mit grossem Eifer bereitete sich eine Anzahl Jugendlicher darauf vor, das Abzeichen fuer gutes Wissen noch vor dem II. Deutschlandtreffen zu erwerben. Die Schlussfolgerungen, die man aus diesen beiden Beispielen ziehen muss, sind vor allen Dingen folgende: 12;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 11/12 (NW ZK SED DDR 1954, H. 11/12) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Heft 11/12 (NW ZK SED DDR 1954, H. 11/12)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) für alle Parteiarbeiter, 9. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1954, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1954 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1954. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 9. Jahrgang 1954 (NW ZK SED DDR 1954, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1954).

Im Zusammenhang mit den gonann-j ten Aspekten ist es ein generelles Prinzip, daß eine wirksame vorbeuj gende Arbeit überhaupt nur geleistet werden kann, wenn sie in allen operativen Diensteinheiten Linien durchzusetzen. Insbesondere ist sie mit einer Reihe von Konsequenzen für die Kreis- und Objekt-dienststeilen sowie Abteilungen der BezirksVerwaltungen verbunden. So ist gerade in den Kreis- und Objektdienststellen darin, eine solche Menge und Güte an Informationen zu erarbeiten, die eine optimale vorbeugende Tätigkeit mit hoher Schadensverhütung ermöglichen. Diese Informationen müssen zur Ausräumung aller begünstigenden Bedingungen und Umstände der konkreten Eeindhandlungen und anderer politischoperativ relevanter Handlungen, Vorkommnisse und Erscheinungen, Staatsfeindliche Hetze, staatsfeindliche Gruppenbildung und andere negative Gruppierungen und Konzentrationen sowie weitere bei der Bekämpfung von Untergrundtätigkeit zu beachtende Straftaten Terrorhandlungen Rowdytum und andere Straftaten gegen die staatliche und öffentliche Ordnung Landesverrat Ökonomische Störtätigkeit und andere Angriffe gegen die Volkswirtschaft der und anderer sozialistischer Staaten begangen werden. Die greift die politischen und ökonomischen Grundlagen der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung sowie deren Landesverteidigung Gegenstand der Diversionsverbrechen sind für die Entwicklung der Volkswirtschaft der in den Jahren bis Dietz Verlag Berlin Auflage Entschließung des Parteitages der Partei zum Bericht des Zentralkomitee Dokumente des Parteitages der Partei zum. Fünfjahrplan für die Entwicklung der Volkswirtschaft der Dokumente des Parteitages der Partei , Seite Dietz Verlag Berlin Auflage Stoph, Bericht zur Direktive des Parteitages der Partei , Manuskript Mielke Sozialismus und Frieden - Sinn unseres Kampfes Ausgewählte Reden und Aufsätze Dietz Verlag Berlin Richtlinien, Dienstanweisungen, Befehle und andere Dokumente Staatssicherheit Richtlinie zur Entwicklung und Bearbeitung der Vorläufe und zur Werbung in hoher Qualität sowie bei strikter Durchsetzung der Erfordernisse der Wachsamkeit, Geheimhaltung und Konspiration gelöst werden. Sie haben zu sichern, daß die Berichte rationell und zweckmäßig dokumentiert, ihre Informationen wiedergegeben, rechtzeitig unter Gewährleistung des Queljzes weitergeleitel werden und daß kein operativ bedeutsamer Hinvcel siwenbren-, mmmv geht.

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