Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees für alle Parteiarbeiter 1953, Heft 8/12

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Heft 8/12 (NW ZK SED DDR 1953, H. 8/12); Oberingenieur Kurt Steinheiser vom VEB Stahl- und Walzwerk „Wilhelm Florin", Hennigsdorf, dem für eine Reihe widitiger Erfindungen im Stahlsdimelzprozeß der Titel „Verdienter Erfinder" verliehen wurde, ist Mitglied unserer Partei und nimmt aktiv am Parteileben teil und sieht seine besondere Aufgabe in der Heranbildung von hochqualifizierten Fachkräften. Solche fortschrittlichen Angehörigen der technischen und wissenschaftlichen Intelligenz, die große Taten für die Entwicklung unserer Volkswirtschaft im Aufbau des Sozialismus vollbringen, haben wir in allen Betrieben. Aufgabe unserer Betriebsparteiorganisationen in den Betrieben ist es, sich um diese wertvollen Menschen zu kümmern, sie zu fördern und die Besten von ihnen als Mitglieder für unsere Partei zu gewinnen. bung für die Partei unter den Besten der Intelligenz organisiert werden muß. Im Dezember des vergangenen Jahres hat die Kreisleitung diesen ungenügenden Zustand kritisiert und dann begonnen, mit den Angehörigen der Intelligenz in bessere Verbindung zu treten. Die hervorragenden Leistungen in der Produktion waren der entscheidende Anknüpfungspunkt, um mit den Ingenieuren und Technikern in engeren Kontakt zu kommen. Anlaß dazu gab uns u. a. der von den Arbeitern der Karbidfabrik angeregte sozialistische Wettbewerb für alle Kraftwerke der Chemieindustrie. Durch die Diskussionen zur Entfaltung des sozialistischen Wettbewerbs führten wir unsere Ingenieure eng an die politischen Aufgaben heran. Wir diskutierten in mehreren Tagungen mit den Ingenieuren und Aktivisten und dort zeigte sich die intensive Anteilnahme der Angehörigen der Intelligenz an der Entfaltung des sozialistischen Wettbewerbs. Von diesen Diskussionen ausgehend führten die Sekretäre der Kreisleitung eine Reihe von Einzelbesprechungen durch, weil der Wunsch der Angehörigen der Intelligenz, über die Probleme der Politik unserer Partei zu sprechen,, vorhanden ist. Es war notwendig, bei ihnen einige Unklarheiten zu beseitigen. So sind sie z. B, der Meinung, daß im Weltfriedenskampf das Kräfteverhältnis heute noch stark zu Gunsten der Kriegstreiber überwiegt. Der Hauptinhalt der Diskuissionen ist die Auseinandersetzung über die Perspektiven der Deutschen Demokratischen Republik, als fester Bestandteil der Weltfriedensfront an der Seite der mächtigen Sowjetunion und über die Aussichten für das Lager des Krieges unter Führung der USA-Imperialisten. Wir spüren durch die Diskussionen bereits jetzt eine starke Annäherung der Angehörigen der Intelligenz an die Partei, weil sie die Richtigkeit unserer Politik zu erkennen beginnen. Es genügt aber nicht, daß die Mitglieder der Kreisleitung allein die Agitatoren für die Partei sind. Die Grund- organisationen haben diese Aufgabe ebenfalls erkannt. Sowohl in der Kreisleitungssitzung im Dezember des vergangenen Jahres wie auch in verschiedenen Beratungen einzelner Grundorganisationen mit dem Sekretariat wurden den Genossen Hinweise für die Verbesserung dieser Arbeit gegeben. Die Parteiorganisation der Chemischen Werke Buna richtet besonders seit der Auswertung des XIX. Parteitags der KPdSU das Augenmerk darauf, das Bündnis mit der Intelligenz weiter zu festigen, um die Besten von ihnen für unsere Partei zu gewinnen. Wir stützen uns dabei auf die Erfahrungen und Lehren der Sowjetmenschen. Manfried Rinkel, 1. Sekretär der Kreisleitung Chemische Werke Buna Die Erfahrungen und Lehren der Sowjetmenschen geben uns aber noch viel mehr Hinweise für die Arbeit mit der Intelligenz. Genosse Rinkel schildert zwar die wertvollen Bemühungen der Partei, mit der Intelligenz ins Gespräch zu kommen, er spricht aber z. B. nicht davon, ob und wie sich die Partei'um das persönliche Leben der Angehörigen der Intelligenz kümmert. Kennt die Kreisleitung die Wohnverhältnisse ihrer Ingenieure und Wissenschaftler? Hat sie kontrolliert, ob ihre Speiseräume im Betrieb den Gesetzen unserer Regierung entsprechen und welche Möglichkeiten für sie bestehen, in angenehmen Kulturräumen und Gaststätten ihren Feierabend zu verbringen? Im Stahl- und Walzwerk Riesa haben die Genossen die Angehörigen der Intelligenz z. B. sonntags nachmittags mit ihren Frauen zu einer Tasse Kaffee in den Klubraum eingeladen und sich dort in freundschaftlicher Weise mit ihnen über ihre Probleme und Wünsche unterhalten. Es wäre auch möglich, einmal ein Fest für die Intelligenz und die besten Aktivisten zu veranstalten, um ihnen den Dank für ihre großartigen Leistungen abzustatten und den persönlichen Kontakt noch enger zu knüpfen. Zu der Sorge der Partei um die Intelligenz gehört auch, daß die Kreisleitung überprüft, ob den Ingenieuren und Wissenschaftlern die Werke der Sowjetwissenschaft in ausreichendem Maße zur Verfügung stehen, und sie muß diese aufgeschlossenen Menschen auch an die sowjetische schöngeistige Literatur viel mehr als bisher heranführen. Die Partei sollte auch prüfen, ob für die Kinder der Intelligenz alle Wege zu ihrer Entwicklung und Ausbildung offenstehen. Wenn die Genossen vom Buna-Werk auf diese Weise dafür sorgen, daß die Angehörigen der Intelligenz ein wirklich kulturvolles Leben führen können, d. h. das Leben eines aufgeklärten, für die Ideen des Sozialismus begeisterten Menschen, dann werden die Techniker, Ingenieure und Wissenschaftler ihrer Betriebe nicht nur mit noch größerer Liebe und Freude an ihre Arbeit gehen, sondern es wird den Besten von ihnen auch ein Bedürfnis werden, sich dem Millionenheer unserer stolzen Partei anzuschließen. (Red.) 12;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Heft 8/12 (NW ZK SED DDR 1953, H. 8/12) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Heft 8/12 (NW ZK SED DDR 1953, H. 8/12)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1953 (NW ZK SED DDR 1953, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 8. Jahrgang 1953 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1953 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1953. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 8. Jahrgang 1953 (NW ZK SED DDR 1953, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1953).

Der Leiter der Untersuchungshaftanstalt trifft auf der Grundlage dieser Anweisung seine Entscheidungen. Er kann in dringenden Fällen vorläufige Anordnungen zur Beschränkung der Rechte der Verhafteten und zur Gewährleistung der Rechtssicherheit Hauptrichtungen und Inhalte zur weiteren Qualifizierung der Beweisführung in Operativen Vorgängen durch die Zusammenarbeit zwischen operativen Diensteinheiten und Untersuchungsabteilungen als ein Hauptweg der weiteren Vervollkommnung der Vorbeugung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen und der ihnen zugrunde liegenden Ursachen und Bedingungen Ausgewählte spezifische Aufgaben Staatssicherheit im gesamtgesellschaftlichen und gesamtstaatlichen. Prozeß der Vorbeugung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen eine große Verantwortung. Es hat dabei in allgemein sozialer und speziell kriminologischer Hinsicht einen spezifischen Beitrag zur Aufdeckung. Zurückdrängung. Neutralisierung und Überwindung der Ursachen und Bedingungen auf treten. Dieser realen Komplexität muß im konkreten Fall der Vorbeugung durch komplexes Vorgehen entsprochen werden. Vorbeugungsmaßnahmen dürfen sich grundsätzlich nicht auf einzelne Wir-kungszusanmenhänge von Ursachen und Bedingungen für derartige Erscheinungen. Es ist eine gesicherte Erkenntnis, daß der Begehung feindlich-negativer Handlungen durch feindlich-negative Kräfte prinzipiell feindlich-negative Einstellungen zugrunde liegen. Die Erzeugung Honecker, Bericht an den Parteitag der Partei , Berichterstattert Genosse Erich Honecker, Bietz-Verlag Berlin, - Hede des Genossen Erich Hielke zur Eröffnung des Partei lehrJahres und des vom Bericht des Politbüros an das der Tagung des der Partei , Dietz Verlag Berlin Über die Aufgaben der Partei bei der Vorbereitung des Parteitages, Referat auf der Beratung das der mit den Sekretären der Kreisleitungen ans? in Berlin Dietz Verlag Berlin? Mit dom Volk und für das Volk realisieren wir die Generallinie unserer Partei zum Wöhle dor Menschen Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung in den genannten Formen zu regeln, wo das unbedingt erforderlich ist. Es ist nicht zuletzt ein Gebot der tschekistischen Arbeit, nicht alles schriftlich zu dokumentieren.

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