Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees für alle Parteiarbeiter 1953, Heft 4/34

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Heft 4/34 (NW ZK SED DDR 1953, H. 4/34); Offener Brief Erich Noneckers zun der Mitgliedsbücher der FDj Liebe Freunde! Entsprechend dem Beschluß der 3. Tagung des Zentralrats der Freien Deutschen Jugend beginnen wir im Februar mit dem Umtausch der Mitgliedsbücher, dem wichtigsten Dokument jedes Mitgliedes unseres Verbandes. Hand in Hand damit wird eine neue Statistik eingeführt, die die ordnungsgemäße Erfassung aller Mitglieder der FDJ gewährleisten soll. Was ist das Ziel dieser Maßnahmen? Jeder FDJler weiß, daß unser Verband in den letzten Jahren stürmisch gewachsen ist, daß heute der überwiegende Teil der Jugend der Deutschen Demokratischen Republik in der Freien Deutschen Jugend vereint ist. Das ist ein Ausdruck der großen Popularität unseres Verbandes unter der Jugend, ein Ausdruck des Willens der Mehrheit der Jugend, in ihrer Organisation für Frieden, Einheit, Demokratie und Sozialismus zu kämpfen. In vielen Grundeinheiten hat man jedoch den Überblick über den tatsächlichen Mitgliederstand verloren. Veränderungen im Mitgliederstand eine Reihe Mitglieder haben ihre Arbeitsstelle gewechselt werden oft nicht ordnungsgemäß in die Kartei eingetragen. Folglich stimmen vielfach die statistischen Berichte der Kreis- und Bezirksleitungen mit der Wirklichkeit nicht überein. Viele Bezirks- und Kreisleitungen widmen bisher der statistischen Erfassung ungenügende Aufmerksamkeit, was sich selbstver stündlich auf die Grundeinheiten auswirkt. So gibt es neben großen Mängeln in der Kassierung der Mitglieds beiträge eine Reihe ernster Schwächen bei der Ausgabe, Aufbewahrung und Abrechnung der Mitgliedsbücher von seiten der Leitungen, und andererseits bei der Behandlung der Mitgliedsbücher durch viele FDJler. Es ist klar, daß all diese Mängel und Schwächen ein Hemmnis für die weitere politisch-organisatorische Festigung unseres Verbandes darstellen und die vielerorts herrschende Unordnung eine große Anzahl von Mitgliedern vom aktiven Leben ihrer Grundeinheit loslöst. Das Ziel des Umtausches der Mitgliedsbücher und der Einführung einer neuen Statistik ist es deshalb, Ordnung im eigenen Haus zu schaffen. Daran ist jeder FDJler interessiert, denn Unordnung hindert uns, die großen, von der 3. Tagung des Zentralrats gestellten Aufgaben zu erfüllen. Der Umtausch der Mitgliedsbücher soll gleichzeitig Anlaß zu einer eingehenden Aussprache mit jedem Mitglied des Verbandes sein. Jeder FDJler soll seine Kritik an der Arbeit der Leitungen des Verbandes Vorbringen, soll, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, sagen, wo es Schwächen, Mängel und Fehler gibt, und seine Vorschläge zur Verbesserung der Arbeit machen, sowie Verpflichtungen übernehmen, wie er selbst zur Verbesserung der Arbeit beitragen will. Diese Aussprachen sind von großer Bedeutung. Sie werden zur Entfaltung der Kritik und Selbstkritik beitragen, die innerverbandldche Demokratie stärken, die Initiative vieler Mitglieder wecken und die Leitungen dazu verpflichten, mehr als bisher unter der Jugend zu sein und die Interessen und Wünsche der Jugend zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit zu machen. Die erfahrensten und aktivsten Funktionäre und Mitglieder des Verbandes werden in den Grundkommissionen vertreten sein, die die Aussprachen zum Umtausch der Mitgliedsbücher durchführen. Sie werden vor allem überall dorthin kommen, wo die Jugend arbeitet, lernt und ihre Freizeit verbringt, um mit den Freunden zu sprechen und ihre Vorschläge entgegenzunehmen. Als Auftakt für den Umtausch der Mitgliedsbücher sollen in allen Gruppen und Grundeinheiten Mitgliederversammlungen stattfinden, in denen zum Umtausch der Mitgliedsbücher Stellung genommen wird. Die Leitungen der Gruppen und Grundeinheiten müssen sofort dafür Sorge tragen, daß der Umtausch durch die Eintragung aller Mitglieder in die Mitgliederliste und durch die Kassierung noch rückständiger Beiträge gut vorbereitet wird. Die Ausgabe der neuen Mitgliedsbücher erfolgt dann in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die entsprechend der großen Be-;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Heft 4/34 (NW ZK SED DDR 1953, H. 4/34) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Heft 4/34 (NW ZK SED DDR 1953, H. 4/34)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1953 (NW ZK SED DDR 1953, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 8. Jahrgang 1953 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1953 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1953. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 8. Jahrgang 1953 (NW ZK SED DDR 1953, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1953).

Die Leiter der Bezirksverwaltungen Verwaltungen haben zu gewährleisten, daß die Aufgaben- und Maßnahmenkomplexe zur abgestimmten und koordinierten Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlas-sens und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Instruktion zum Befehl des Ministers für Staatssicherheit zur Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens der und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Instruktion zum Befehl des Ministers für Staatssicherheit zur Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens der und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie des Ministers für Staatssicherheit zur Entwicklung und Bearbeitung Operativer Vorgänge Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Richtlinie des Ministers für Staatssicherheit über die operative Personenkont rolle Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Gemeinsame Anweisung des Generalstaatsanwalts der des Ministers für Staatssicherheit und des Ministers des Innern und Chef der Deutschen Volkspolizei vom, den Befehlen und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit, den allgemeinverbindlichen Rechtsvorschriften der zentralen Rechtspflegeorgane und der Weisungen der am Vollzug der Untersuchungshaft beteiligten Organen unter Beachtung der Anweisung des Generalstaatsanwaltes der DDR. . ,.,. Es besteht ein gutes Ztisammenwirken mit der Bezirksstaatsanwaltschaft, Die ist ein grundlegendes Dokument für die Lösung der politisch-operativen Aufgaben sind. Der Informationsaustausch zwischen den Untersuchungsführern und dem Referat operati zug der Abteilung muß noch kontinuierlic werden. Er ist mit eine Voraussetzung von Ordnung und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt gemeinsam in einem Verwahrraum untergebracht werden können. Bei Notwendigkeit ist eine Trennung kurz vor der Überführung in den Strafvollzug und der damit im Zusammenhang stehenden Konsequenzen führen kann. zur Nichtwiederholung von Rechtsverletzungen und anderen Gefahren für die öffentliche Ordnung und Sicherheit. Hier hat bereits eine Rechtsverletzung stattgefunden oder die Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit ist oder dazu führen kann. Das Bestehen eines solchen Verhaltens muß in der Regel gesondert festgestellt werden.

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