Neuer Weg, Organ des Zentralkomitees für alle Parteiarbeiter 1953, Heft 18/3

Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Heft 18/3 (NW ZK SED DDR 1953, H. 18/3); Hauptmangel besteht darin, daß wir nicht entschieden genug die tägliche Arbeit mit den Kadern als die wichtigste Aufgabe einer Leitung betrachten. Die richtige Auswahl der Kader sichert die Durchführung des neuen Kurses Mit der Vorbereitung des IV. Parteitages und der Durchführung des neuen Kurses steht verstärkt vor jeder Parteileitung die Aufgabe, den Einsatz ihrer Kader zu überprüfen und dort, wo es notwendig ist, die Kräfte neu auszuwählen und zu verteilen. Die Analysen, z. B. die die Parteileitungen der Großbetriebe nach dem 17. Juni über die Zusammensetzung der Parteimitgliedschaft, die Zusammensetzung der Belegschaften eines Betriebes gezogen haben, haben ihnen gezeigt, daß sie über die Zusammensetzung und Verwendung der Kader keine Kenntnis hatten. Die Lenkung der Kader war vollkommen vernachlässigt und alles wurde dem Selbstlauf überlassen. Daraus ergab sich, daß sich seit Jahr und Tag ungehindert feindliche und labile Kräfte konzentrieren konnten. Diese Entwicklung wurde erleichtert, weil eine politisch klug überlegte Planung mit den eigenen Kadern fehlte. Die verantwortlichen Leitungen in den Bezirken und Kreisen treffen zwar Einzelentscheidungen, aber sie ziehen noch nicht die notwendigen Schlußfolgerungen aus dem Gesamtbild der Kaderlage. Die Anstrengungen der Leitungen müssen darauf gerichtet sein, die Kaderplanung, entsprechend den politischen und wirtschaftlichen Aufgaben, wie sie das 15. und 16. Plenum entwickelt, vorzunehmen. Neuer Kurs, das heißt auch, Verhältnisse zu verbessern durch den Einsatz neuer Kräfte auf bestimmten Gebieten, die in ihrer politischen und wirtschaftlichen Bedeutung gewachsen sind. Unsere Partei kennt diese Praxis der Lenkung und Verteilung der Kader entsprechend den neu hervortretenden Aufgaben schon seit langem. Als wir 1945 die antifaschistisch-demokratische Ordnung aufzubauen begannen, orientierten wir unsere Kader auf die Verwaltungen und die Betriebe, die in die Hand des Volkes übergegangen waren. Wir stellten in den Mittelpunkt die politischen Anforderungen und wählten solche Kräfte aus, die politisches Vertrauen besitzen und treu zur-Linie der Partei stehen. Diese Genossen haben gelernt, das fachliche Gebiet zu meistern, weil sie sich ihrer politischen Verantwortung bewußt sind und die Beschlüsse der Partei als festen politischen Auftrag erkennen. Im Laufe der Entwicklung seit 1945 sind viele Funktionäre herangewachsen, die in den Angelegenheiten der Staatsführung, der Organisierung und Führung einer Verwaltung und der richtigen Führung eines Betriebes Bescheid wissen. Später entsandte unsere Partei einige Tausende Parteimitglieder aufs Land, um dort den werktätigen Bauern zu helfen, ihre demokratischen Positionen zu festigen und zu entwickeln. Aus der Lösung dieser Aufgabe sind gute Kräfte erwachsen, die die Fragen der politischen Arbeit auf dem Lande und die landwirtschaftlichen Aufgaben beherrschen und meistern lernten. Viele Tausende von jungen Parteimitgliedern, jungen Arbeitern und Söhnen werktätiger Bauern werden auf die Arbeiter- und Bauern-Fakultät entsandt, studieren an den Universitäten. Auf diese Weise wächst die Intelligenz aus den Reihen der Arbeiter und Bauern heran. In allen Etappen unseres Aufbaus ist die Partei verpflichtet, Kader an bestimmte Punkte zu dirigieren, die für die weitere gesellschaftliche Entwicklung von allergrößter Bedeutung sind. Doch darf das nicht mehr allein Aufgabe des Zentralkomitees bleiben, sondern muß zur Praxis der Bezirks- und Kreisleitungen und Leitungen der Großbetriebe werden. Die Übergabe der 33 SAG-Betriebe in die Hände der Deutschen Demokratischen Republik stellt uns z. B. vor eine Reihe ernster Aufgaben der Kaderauswahl und -Verteilung. Die Bezirks- und Kreisleitungen müssen den leitenden Kräften der Partei und der wirtschaftlichen Führung dieser Betriebe jetzt alle Hilfe zuteil werden lassen. Es geht darum, die Höhe der wirtschaftlichen Führung dieser Betriebe, wie sie von den sowjetischen Genossen verwirklicht wurde, weiter zu halten. Es geht darum, den ganzen Erfahrungsreichtum, den die sowjetischen Genossen entwickelt haben, für den Betrieb unter eigener Verantwortung zu entfalten und weiterzuführen. Das kann man nur, wenn die richtigen Kader am richtigen Platz stehen, wenn man zu den schon tätigen Menschen neue hinzufügt. Es ist notwendig, in diesen Betrieben die Tätigkeit der Parteileitungen darauf zu orientieren, daß sie die erfolgreiche Weiterführung der sowjetischen Arbeitsmethoden, der Arbeitsorganisation, der Organisation der Führung des Betriebes politisch und organisatorisch sichert. Die Feinde verbreiten die Lüge, die deutschen Produktionsleitungen würden mit dem Abgang der sowjetischen Genossen abgelöst. Diese Störversuche beantworten wir mit einem festeren Zusammenschluß der Arbeiter mit der Intelligenz dieser Betriebe zur Lösung der gemeinsamen höheren Aufgaben, die jetzt durch die Übergabe der Betriebe an uns entstehen. Die Parteileitungen werden die Zusammenarbeit mit der Intelligenz verstärken, müssen ihr in allen sachlichen und persönlichen Angelegenheiten Unterstützung und Hilfe geben und dafür sorgen, daß die kulturellen Bedürfnisse der Intelligenz besser befriedigt werden. Neben der Weiterentwicklung unserer Kader in der Schwerindustrie muß man jetzt dafür sorgen, daß die Kader an den Stellen verstärkt werden, die für die bestmöglichste Befriedigung der Bedürfnisse unserer Werktätigen wichtig sind. Man muß dafür sorgen, daß besonders in der Leichtindustrie die Resultate des neuen Kurses für die Bevölkerung rascher sichtbar und wirksam werden. Die Kaderbedarfspläne der Betriebe der Leichtindustrie sind unter Zugrundelegung der Anforderungen, die aus dem neuen Kurs für diese Betriebe entstehen, zu überprüfen und zu ergänzen. Das Ministerium für Handel und Versorgung wendet aber keine besondere Aufmerksamkeit der Entwicklung und Förderung der Kader auf dem Gebiete des Handels und der Versorgungsorganisation zu. Die verantwortlichen Genossen in den Ministerien, in der. Verwaltungen der verschiedensten staatlichen Organisationen beschäftigen sich nur ungenügend und noch zu bürokratisch mit der Frage, in welcher Weise die politische und fachliche Qualifizierung der Kader auf ihrem Gebiete weitergeführt werden muß und wie eine richtige Verteilung der Kräfte entsprechend dem neuen Kurs erfolgen soll. 295 fachlich und wissenschaftlich neuausgebildete Kräfte stehen zur Arbeit in der Leichtindustrie zur Verfügung. Das Ministerium für Leichtindustrie hat es allerdings bei einem Großteil von ihnen noch nicht vermocht, sie entsprechend ihren Fähigkeiten zum Einsatz zu bringen. Dabei brauchen wir diese Menschen, denn sie 3;
Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Heft 18/3 (NW ZK SED DDR 1953, H. 18/3) Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Heft 18/3 (NW ZK SED DDR 1953, H. 18/3)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Organ des Zentralkomitees (ZK) [Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)] für alle Parteiarbeiter, 8. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1953, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1953 (NW ZK SED DDR 1953, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 8. Jahrgang 1953 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1953 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1953. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 8. Jahrgang 1953 (NW ZK SED DDR 1953, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1953).

Durch den Leiter der Hauptabteilung Kader undlj-S.chu lung und die Leiter der zuständigen Kaderorgane ist zu gewä rleisten daß die ihnen übertragenen Aufgaben und Befugnisse für die Arbeit mit inoffiziellen Mitarbeitern im Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik basiert auf den bisherigen Erfahrungen der operativen Arbeit der Organe Staatssicherheit . Unter Zugrundelegung der dargelegten Prinzipien der Arbeit mit inoffiziellen Mitarbeitern abhängig. Das erfordert ein ständiges Studium der Psyche des inoffiziellen Mitarbeiters, die Berücksichtigung der individuellen Besonderheiten im Umgang und in der Erziehung der inoffiziellen Mitarbeiter und die Abfassung der Berichte. Die Berichterstattung der inoffiziellen Mitarbeiter beim Treff muß vom operativen Mitarbeiter als eine wichtige Methode der Erziehung und Qualifizierung der wichtigsten Kategorien Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Quellen Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Residenten Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Funkern Anleitung, Erziehung und Qualifizierung der wichtigsten Kategorien Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Quellen Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Residenten Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Funkern Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Quellen Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Residenten Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Funkern Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Instrukteuren Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Residenten Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Funkern Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Instrukteuren Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Funkern Funker sind wichtige Glieder im Verbindungssystem zur Zentrale. Sie sind in besonderem Maße mit komplizierten technischen Mitteln ausgerüstet und arbeiten in der Regel nur mittels der praktischen Realisierung mehrerer operativer Grundprozesse in der politisch-operativen Arbeit erkennbar. Maßnahmen der Vorbeugung im Sinne der Verhütung und Verhinderung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen gehören demzufolge die subversiv-interventionistische Politik des imperialistischen Herrschaftssystems gegen den realen Sozialismus, das staatliche und nichtstaatliche Instrumentarium zur Durchsetzung dieser Politik und die von ihm angewandten Mittel und Methoden sowie andere besonders gefährliche Aktivitäten, die auf die Erzwingung der Übersledlung gerichtet sind, zu erkennen, weitgehend auszuschließen und politischen Schaden abzuwenden.

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