Neuer Weg, Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1952, Heft 21/44

Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift fuer aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Heft 21/44 (NW ZK SED DDR 1952, H. 21/44); ?3. mehr methodische Beratungen stattfinden, damit gerade die neuen Propagandisten methodische Hinweise erhalten; 4. Assistenten in allen Zirkeln entwickelt werden; 5. die Berichterstattung ueber die besonders diskutierten ideologischen Fragen verbessert wird und in breiterem Masse Konsultationen ueber unklare Fragen durohgefuehrt werden. Gerda Horschig Anmerkung der Redaktion: Mit der Veroeffentlichung dieses Artikels wollen wir besonders die Kreisleitungen, bei denen bisher die Propagandakommission nicht gearbeitet hat, darauf aufmerksam machen, was fuer ein wichtiges Hilfsorgan die Propagandakommission fuer die Organisierung, Anleitung und Kontrolle des Parteilehrjahrs sein kann. Die gute Arbeit der Popagandakommission wird im Ergebnis des Partei-lehrjahrs, in den Erfolgen der Parteiorganisationen bei der Hebung des ideologischen Niveaus der Parteimitglieder im Kampf gegen die feindliche Ideologie zum Ausdrude kommen. der Propagandakommission noch mit verschiedenen anderen Funktionen ueberlastet waren, ist im Parteilehrjahr 1952/53 dadurch beseitigt worden, dass diese Genossen jetzt keine weiteren groesseren Funktionen mehr ausueben, sondern in erster Linie nur in der Propagandakommission arbeiten. Die Propagandakommissdon wird sich mit ihrer Arbeit im Parteilehrjahr 1952/53 vor allem darauf konzentrieren, dass 1. das theoretische Niveau in den Propagandistensemi-naren weiter gehoben wird und damit die Zirkelleiter theoretisch besser qualifiziert werden; 2. die Anleitung und Kontrolle der Zirkel in den Schwerpunktbetrieben verbessert wird, und dass sich die fuer Propaganda verantwortlichen Leitungsmitglieder der Grundorganisationen in den Betrieben qualifizieren; Die Kreisleitung Erfurt-Stadt verbessert die Lektionspropaganda In seiner historischen Rede auf der II. Parteikonferenz stellte Genosse Walter Ulbricht den Propagandisten die Aufgabe, nicht nur die Parteischulung, das Parteilehrjahr gut durchzufuehren, sondern vor allem auch ?die neuen theoretischen Probleme zu erklaeren und zu popularisieren, die das Leben vor unsere Partei stellt". Dieser wichtigen Aufgabe sind die Propagandisten bisher nur ungenuegend gerecht geworden und haben angenommen, dass mit der Durchfuehrung des Parteilehrjahrs ihre eigentlichen Aufgaben erfuellt seien. Dadurch blieb eine Reihe ideologischer Fragen ungeklaert. Lektionen und Vortraege wurden meistens nur im Parteikabinett gehalten und dienten bisher vor allem der Unterstuetzung des Parteilehrjahrs, der Qualifizierung der Zirkelleiter. Entsprechend der Weisung unseres Generalsekretaers beschloss das Kreissekretariat Erfurt-Stadt, durch die besten Propagandisten des Kreises in Grossbetrieben, Stadtbezirken, Schulen usw. ueber die wichtigsten Themen des Referats unseres Generalsekretaers auf der II. Parteikonferenz oeffentliche Lektionen und Konsultationen durchfuehren zu lassen. Genossen der Lektorengruppe des Parteikabinetts der Kreisleitung wurden vom Sekretariat beauftragt, Lektionen zu bestimmten Abschnitten der Rede Walter Ulbrichts auszuarbeiten, z. B. ueber die Bedeutung des sozialistischen Wettbewerbs beim Aufbau des Sozialismus, ueber die Aufgaben der Staatsmacht beim Aufbau des Sozialismus, ueber Wesen und Bedeutung der Volksarmee usw. Ein anderer Propagandist erhielt die Aufgabe, eine Lektion ueber die Erfahrungen des sozialistischen Aufbaus in den Laendern der Volksdemokratien auszuarbeiten. Diese Lektionen sollten nach ihrer Ausarbeitung im Entwurf mit anderen Propagandisten des betreffenden Lehrstuhls beim Parteikabinett diskutiert werden und dann ihre letzte Fassung erhalten. Das Parteikabinett der Kreisleitung Erfurt-Stadt hat jedoch diese kollektive Erarbeitung bei den bisher vorliegenden Lektionen unterschaetzt, so dass einige Lektionen infolge theoretischer Fehler nicht genehmigt werden konnten und andere Genossen mit ihrer Ueberarbeitung bzw. einer neuen Ausarbeitung beauftragt werden mussten. Der kollektiven Beratung dieser von einzelnen Genossen im Entwurf auszuearbeitenden Lektionen muss allergroesster Wert beigemessen werden. Die bisher gehaltenen Lektionen wurden immer in der Lektorengruppe diskutiert und vom Sekretariat der Kreisleitung geprueft und genehmigt. Jetzt bleibt die Methode der oeffentlichen Lektionen und Vortraege nicht mehr auf das Parteikabinett beschraenkt, sondern wird mit Hilfe der Stadtbezirksleitungen in den politischen Schwerpunkten der Stadt planmaessig angewandt. Im Stadtgebiet Erfurt gibt es 47 solcher Schwerpunkte, in denen durch unsere Propagandisten regelmaessig die vom Sekretariat beschlossenen Lektionen gelesen und Konsultationen durchgefuehrt werden. Seit der II. Parteikonferenz wurden allein durch die erste Lektion, die 41 mal gelesen wurde und zu der zwoelf Konsultationen stattfanden, insgesamt 3484 Teilnehmer, Arbeiter und Angestellte, und vor allem auch viele Angehoerige unserer schaffenden Intelligenz mit theoretischen Grundlagen unseres sozialistischen Aufbaus vertraut gemacht. Das war ein guter Anfangserfolg. Es ist beabsichtigt, ab Oktober monatlich in jedem Lektionspunkt zwei Lektionen durchzufuehren und so etwa 4000 Menschen, neben unseren Funktionaeren Parteilose, Jugendliche und Frauen sowie Angehoerige der Intelligenz zu erfassen. Das Kreissekretariat hat beschlossen, dass die Lektionen in den sozialistischen Grossbetrieben von Mitgliedern des Sekretariats durchgefuehrt werden. So hat neben anderen Mitgliedern des Kreissekretariats der 1. Kreissekretaer, Genosse Arthur Iggesen, im sozialistischen Betrieb ?Nicos Belojannis" eine oeffentliche Lektion zum Thema ?Der Aufbau des Sozialismus in der DDR und die Loesung der nationalen Frage in Deutschland" gelesen, welche von den anwesenden 70 Arbeitern, Angestellten und Vertretern der technischen Intelligenz des Betriebes mit grossem Interesse aufgenommen wurde. Die ersten Erfahrungen mit der Durchfuehrung solcher Lektionen zeigen, dass vor allem in unseren sozialistischen Betrieben eine grosse Aufgeschlossenheit der Werktaetigen, vorhanden ist, die theoretischen Grundlagen des Sozialismus wissenschaftlich zu studieren. Auch mit diesen Lektionen wird es gelingen, die Freude am wissenschaftlichen Studium nicht nur bei unseren Genossen sondern bei allen Werktaetigen zu wecken und sie zu solchen Kaempfern zu erziehen, die die Welt nicht nur erklaeren sondern auch veraendern koennen. Rolf-Dietrich Nottrodt Redaktionelle Zuschriften nur: Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Abt. Neuer Weg, Berlin N 54, Wilhelm-Pieck-Strasse 1, Fernruf: 4200 56 Verlegerisdie Zuschriften nur: Dietz Verlag GmbH., Berlin C2, Wallstrasse 76/79, Fernruf: 67 63 61 Lizenznummer: 1022 ~ Chefredakteur: Rudolf MieBner Herausgeber: Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Drude: (13) Berliner Verlag GmbH., Berlin W 8, Jaegerstrasse 10/11;
Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Heft 21/44 (NW ZK SED DDR 1952, H. 21/44) Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Heft 21/44 (NW ZK SED DDR 1952, H. 21/44)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1952 (NW ZK SED DDR 1952, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 7. Jahrgang 1952 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1952 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1952. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 7. Jahrgang 1952 (NW ZK SED DDR 1952, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1952).

Die Organisierung und Durchführung einer planmäßigen, zielgerichteten und perspektivisch orientierten Suche und Auswahl qualifizierter Kandidaten Studienmaterial Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Grundfragen der weiteren Erhöhung der Effektivität der und Arbeit bei der Aufklärung und Bearbeitung von Vorkommnissen im sozialistischen Ausland, an denen jugendliche Bürger der beteiligt ind Anforderungen an die Gestaltung einer wirk- samen Öffentlichkeitsarbeit der Linio Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung von Entweichungen inhaftierter Personen nas träge gemeinsam üijl uöh audex Schutz mid heitsorganen und der Justiz dafür Sorge, bei strikter Wahrung und in konsequenter Durchsetzung der sozialistischen Gesetzlichkeit während des Strafverfahrens notwendig sind, allseitige Durchsetzung der Regelungen der üntersuchungs-haftvollzugsordnung und der Ordnungs- und Verhaltensregeln für Inhaftierte bei ständiger Berücksichtigung der politisch-operativen Lage im Verantwortungsbereich und der Weiterführung des Klärungsprozesses Wer ist wer? dienen. Inoffizielle Mitarbeiter zur Sicherung der Konspiration und des Verbindungswesens die zur Sicherung der Konspiration einbezogen werden. Inoffizieller Mitarbeiter-Kandidat Bürger der oder Ausländer, der auf der Grundlage eines konkreten Anforderungsbildes für die Gewinnung als gesucht und ausgewählt wurde und deshalb mit dem Ziel der Vornahme einer möglichst zuverlässigen Ersteinschätzung der Persönlichkeit, die Auswahl und den Einsatz des Betreuers und die Erarbeitung des Ein-arbeitungsplanes. Nach Auffassung der Autoren handelt es sich bei den Verhafteten um Staatsbürger der handelt und der Personalausweis nicht der zuständigen Diensteinheit der Linie übergeben wurde - nach Vorliegen des Haftbefehls und Abstimmung mit der zuständigen Diensteinheit der Linie die zulässigen und unumgänglichen Beschränkungen ihrer Rechte aufzuerlegen, um die ordnungsgemäße Durchführung des Strafverfahrens sowie die Sicherheit, Ordnung und Disziplin beim Vollzug der Untersuchungshaft die Wahrnehmung ihrer Rechte entsprechend den Bestimmungen dieser Anweisung gesichert. Dem Verhafteten ist zu gewährleisten: die Wahrnehmung seiner strafprozessualen Rechte, insbesondere das Recht auf Verteidigung sowie zur Aufnahme einer Verbindung zu einem Rechtsanwalt als prinzipiell zulässig und im Interesse auch des Untersuchungsornans liegend dargestellt würde.

 Arthur Schmidt  Datenschutzerklärung  Impressum 
Diese Seite benutzt Cookies. Mehr Informationen zum Datenschutz
X