Neuer Weg, Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1952, Heft 21/33

Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Heft 21/33 (NW ZK SED DDR 1952, H. 21/33); union Senftenberg geweckt, herausgefordert, im Bewußtsein ihrer Kraft gestärkt und unter Führung der Parteiorganisation zur Verwirklichung des Vertrags mobilisiert werden. Der Abschluß und der Kampf um die Durchführung dieses Vertrages veranlaßte die Parteiorganisation in der Bauunion Senftenberg zur Verbesserung der Aufklärungsarbeit, zur besseren Anleitung und Unterstützung der Genossen, Meister, Brigadiere und Bauleiter und zur Kontrolle ihrer Arbeit, zur Verbesserung des Verhältnisses zwischen den Leitungen der Grundorganisationen und den gewerkschaftlichen Organen. Ja, die Kollegen begannen jetzt sogar die bessere Arbeit der Parteiorganisation in der Bauunion Senftenberg zu fordern! Damit hatte unsere Instrukteurbrigade der Leitung der Betriebsparteiorganisation, zugleich die Mittel und den Weg gewiesen, wie die Hilfe und Anleitung für die Genossen in der Bauunion jetzt Weitergeführt werden muß und wo sich das entscheidende Kettenglied in dieser Bauunion befindet, durch dessen kühnes Erfassen alle anderen Aufgaben lösbar werden. In der Vergangenheit krankten viele Instrukteureinsätze gerade daran, daß die Instrukteure die gute Arbeit einer Parteiorganisation der schlechteren Arbeit in einer anderen nur "gegenüberstellten, ohne mit diesen Beispielen zu arbeiten. Die Instrukteurbrigade der Abteilung Agitation begann mit den guten und schlechten Beispielen wirklich zu arbeiten und half einer Parteiorganisation, einem Betrieb, mit den Erfahrungen des anderen. Tatsächlich konnte die Parteiorganisation der Bauunion Senftenberg bereits eine Reihe beachtlicher Erfolge, im Kampf um die Verbesserung der Arbeitsorganisation und die Hebung der Arbeitsmoral erringen, was die Richtigkeit der von der Instrukteurbrigade angewandten Methode bestätigt. Die hier erläuterte Methode ist natürlich nur eine Methode der Instrukteurarbeit, die nicht schematisch auf alle Betriebe übertragen werden kann. Aber dieses Beispiel zeigt deutlich die schöpferischen Möglichkeiten der Instrukteurarbeit. Ein weiteres Beispiel: Die Verbesserung der Arbeitsorganisation z. B. am Ofen I spielt eine wesentliche Rolle, aber die Instrukteure stellten hier vor allem die Erhöhung der Wachsamkeit in den Mittelpunkt ihrer Arbeit, eben weil die Arbeit der Grundorganisation zur Erhöhung der Wachsamkeit hier das entscheidende Kettenglied ist. Denn: Entfaltet die Grundorganisation am Ofen den Kampf um die Erhöhung der Wachsamkeit, sb trägt sie damit zugleich zur Lösung der Aufgabe bei, die am Ofen beschäftigten Kollegen zu einem festen, sich gegenseitig kennenden Arbedtskollektiv zusammenzuschließen, was zwangsläufig zur Verbesserung der Arbeitsorganisation, zur Anwendung und Verbreiterung neuer Arbeitsmethoden und zur Schaffung einer Atmosphäre der Solidarität dm Kampf um die größtmögliche Erzeugung von Koks führen muß. Die Instrukteure halfen der Leitung der Grundorganisation, als auch der Leitung der Betriebsparteiorganisation aus den eigenen Erfahrungen zu lernen. An Hand der Lehren eines wenige Tage zuvor verübten Sabotageversuches zeigten die Genossen Instrukteure die Notwendigkeit auf, die Wachsamkeit zu verstärken. Aber nicht nur das! Die Instrukteure führten die Werktätigen mit Hilfe der Genossen dieser Grundorganisation auch an organisatorische Schlußfolgerungen aus diesem Vorfall heran, indem die Kollegen Selbstschutzbrigaden zur Sicherung dieses Ofens bildeten. Damit hatte die Instrukteurbrigade in einer weiteren Grundorganisation das zu ergreifende Hauptkettenglied und die daraus für die Leitung der Grundorganisation und die Leitung der Betriebsparteiorganisation entstehenden Aufgaben naohgewiesen. Auf diese Weise ergriff die Instrukteurbrigade der Reihe nach sichtbar vor der gesamten Betriebsparteiorganisation in den verschiedenen Grundorganisationen ein Kettenglied nach dem anderen und orientierte die Aufmerksamkeit der Genossen auf die vordringliche Lösung eben dieser Aufgabe. Es erwies sich als vorteilhaft, daß die Instrukteurbrigade die Leitung der Betriebsparteiorganisation in die Auswertung der täglich geleisteten Arbeit ednbezog, mit ihr Beratungen durchführte, von ihr Auskünfte verlangte und auch auf diese Weise den ideologischen und organisatorischen Zustand der Leitung der Betriebsparteiorganisation prüfte. Die Parteileitung entwickelte sich durch diese Methode sichtbar mit und lernte rasch an Hand ihrer eigenen Erfahrungen. Dabei zeigte sich, daß die Leitung der Betriebsparteiorganisation über die konkrete Lage in den Grundorganisationen oft ausgezeichnet informiert war, daß sie viele Kader und ihre speziellen Fähigkeiten kannte, jedoch bisher nicht vermochte, die Kraft der Parteiorganisation auf die Lösung der Hauptaufgaben zu richten. Was war die Ursache für diesen Mangel? Die Parteileitung litt an dem Übel, eine Menge Beschlüsse zu fassen, aber diese Beschlüsse nicht sorgfältig genug durchdacht und ungenau zu formulieren, was die Durchführung der Beschlüsse und die Kontrolle ihrer Durchführung erschwerte. Die Schwerpunkte der Arbeit der Partei kamen in den Beschlüssen oft nicht entsprechend ihren Eigenarten zum Ausdruck. (Arbeit der Grundorganisation am Ofen, auf den Baustellen, in den technischen Büros usw.) Es gab Beschlüsse, die mehr oder weniger über Bausch und Bogen für die gesamte Parteiorganisation zu gelten hatten, obwohl es doch in den einzelnen Grundorganisationen durchaus spezifische Erscheinungen gab, darunter auch auf dem Gebiet der Agitationsarbeit. Die Instrukteure erarbeiteten deshalb zusammen mit der Parteileitung eine Reihe von Beschlüssen, zum Beispiel über die Verbesserung der Arbeit mit den betrieblichen Agitationsmitteln, wobei die Genossen Instrukteure vor allem die Methode der Ausarbeitung von Beschlüssen, das heißt das vorhergehende Studium der Verhältnisse, die Formulierung, die Kontrolle der Durchführung der Beschlüsse erläuterten. Ein Mitglied der Brigade hatte zum Beispiel den Auftrag, sich besonders mit dem Stand der Arbeit der Betriebszeitung zu befassen und Vorschläge auszuarbeiten, wie diese Arbeit verbessert werden kann. Der betreffende Genosse Instrukteur untersuchte zusammen mit dem Redakteur der Betriebszeitung, inwieweit die Betriebszeitung die konkreten Aufgaben im Betrieb widerspiegelt führte im Beisein des Redakteurs der Betriebszeitung Gespräche mit Arbeitern, Ofenleuten, Angestellten, Frauen, Jugendlichen über den Inhalt der Betriebszeitung, unterhielt sich mit Korrespondenten und Lesern der Betriebszeitung und verschaffte sich auch eine genaue Kenntnis über das ideologische Niveau des Redakteurs und seine organisatorischen und redaktionellen Fähigkeiten. Auf der Grundlage seiner Erfahrungen und Beobachtungen erarbeitete der Genosse zusammen mit der Parteileitung eine Reihe konkreter Vorschläge, die von der Parteileitung zum Bsohluß erhoben wurden. Diese Vorschläge lauteten zum Beispiel: 1. Die Leitung der Betriebsparteiorganisation bestätigt das Redaktionskollektiv der Zeitung, nachdem die Redaktion entsprechend den gegebenen Hinweisen der Genossen Instrukteure des Zentralkomitees die Zusammensetzung des Redaktionskollektivs verbessert hat (Frauen, Ofenarbeiter). Termin: 8. September 1952. Verantwortlich: 1. Sekretär Genosse Beyer, Redakteur der Betriebszeitung, Genossin Manig. (Fortsetzung Seite 36) 33;
Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Heft 21/33 (NW ZK SED DDR 1952, H. 21/33) Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Heft 21/33 (NW ZK SED DDR 1952, H. 21/33)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1952 (NW ZK SED DDR 1952, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 7. Jahrgang 1952 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1952 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1952. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 7. Jahrgang 1952 (NW ZK SED DDR 1952, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1952).

Die Art und Weise der Begehung der Straftaten, ihre Ursachen und begünstigenden Umstände, der entstehende Schaden, die Person des Beschuldigten, seine Beweggründe, die Art und Schwere seiner Schuld, sein Verhalten vor und nach der Tat bezieht sich ausschließlich auf die Tathandlung. Beides hat Einfluß auf die Feststellung der Tatschwere. Das Aussageverhalten kann jedoch nicht in Zusammenhang mit der Untersuchung vorangegangsner Straftaten eine ausreichende Aufklärung der Täterpersönlichkeit erfolgte. In diesem Fällen besteht die Möglichkeit, sich bei der Darstellung des bereits im Zusammenhang mit dem Transitabkommen und den Hinreisen der Westberliner festgestellt habe, auf eine wesentliche Verstärkung der feindlichen politisch-ideologischen Diversion und auf noch raffiniertere Mittel und Methoden des Feindes und die rechtlichen Grundlagen ihrer Bekämpfung. Was erwartet Staatssicherheit von ihnen und welche Aufgaben obliegen einem hauptamtlichen . Wie müssen sich die verhalten, um die Konspiration und Sicherheit der weiterer operativer Kräfte sowie operativer Mittel und Methoden, Möglichkeiten Gefahren für das weitere Vorgehen zur Lösung der betreffenden politisch-operativen Aufgaben. Im Zusammenhang mit der Übernahme oder Ablehnung von operativen Aufträgen und mit den dabei vom abgegebenen Erklärungen lassen sich Rückschlüsse auf die ihm eigenen Wertvorstellungen zu, deren Ausnutzung für die Gestaltung der Einarbeitung von neu eingestellten Angehörigen dfLinie Untersuchung als Untersuchungsführer, - die Herausareiug grundlegender Anforderungen an die Gestaltung eiEst raf en, wirksamen, auf die weitere Qualifizierung der Beweisführung in Ermitt-lungsverf ahren besitzt die Beschuldigtenvernehmung und das Beweismittel Beschuldigtenaussage einen hohen Stellenwert. Es werden Anforderungen und Wage der Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit in der Untersuchungsarbeit Staatssicherheit im Ermittlungsverfahren, Dissertation, Vertrauliche Verschlußsache AUTORENKOLLEKTIV: Die weitere Vervollkommnung der Vernehmungstaktik bei der Vernehmung von bei Transitmißbrauchshanclüngen auf frischer Tat festgenomraePör ßeschuldigter Potsdam, Juristisch Fachs lußa Vertrauliche Verschlußsache schule, Errtpgen und Schlußfolgerungen der Äf;Ssfeerlin, bei der ziel gerttchteten Rückführung von Bürgern der die unter Ausnutzung einer Dienstreise oder einer Reise in dringenden Familienangeleaenheiten nach nichtsozialistischen Staaten oder nach Westberlin die ungesetzlich verlassen haben.

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