Neuer Weg, Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1952, Heft 1/15

Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Heft 1/15 (NW ZK SED DDR 1952, H. 1/15); H E LMUT HEINE Wir kamen zu guten . . . Wie die Genossen und parteilosen Kollegen im ADN das Vertrauen mehrerer Hausgemeinschaften gewannen Den Blickfang der Betriebswandzeitung des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes, Berlin, bildete in der ersten Oktobernummer ein mit schönen Druckbuchstaben geschriebener und mit zahlreichen Unterschriften versehener Brief. Er stammte von den Bewohnern des Hauses Zionskirch-straße 40, die den Friedensfreunden im ADN den Dank für die erwiesene Hilfe aussprachen. Das erwähnte Haus gehört zu dem Wohnblock, den das Friedenskomitee des ADN seit den Tagen der Vorbereitung zur Volksbefragung, also seit Anfang Mai 1951, betreut. Als unserer Betriebsparteiorganisation und den Mitgliedern der demokratischen Massenorganisationen im ADN vor der Volksbefragung der Häuserblock des Stimmbezirks 21 Zionskirchstraße Kastanienallee Fehrbelliner Straße Choriner Straße zugeteilt wurde, erhielten sofort sechs Genossen den Auftrag, die Hausvertrauensleute der 24 Häuser dieses Blocks aufzusuchen, um die Mitarbeit einer größeren Gruppe von Friedensfreunden vorzubereiten. Gleichzeitig wurde mit der Einrichtung eines Aufklärungslokals begonnen. Schon am nächsten Sonntag, als etwa 20 Genossen und parteilose Kollegen Flugblätter verteilten und den ersten Kontakt mit den Bewohnern der Häuser aufnahmen, konnten sie zum Besuch des Aufklärungslokals Choriner Straße 72 einladen. Dieser Raum blieb bis zum Abschluß der Volksbefragung Mittelpunkt der Aufklärungsarbeit. Jeder Haushalt erhielt einen schriftlichen Hinweis auf das schön ausgestattete und ständig von zwei Aufklärern besetzte Lokal. Hier meldeten sich die Aufklärer, um für ihre Tätigkeit auf die Häuser aufgeteilt zu werden, hier wurde ihre Mitarbeit angeleitet und hier gaben sie ihre mündlichen und schriftlichen Berichte über die in den Häusern geleistete Arbeit ab. Die Leitung der Betriebsparteiorganisation machte es den Genossen zur Aufgabe, zu dieser Aufklärungsarbeit auch parteilose Kollegen hinzuzuziehen. Besonders wirksam war die Teilnahme von westberliner Friedensfreunden, die den Hausbewohnern aus eigener Anschauung von den „Segnungen“ der Mar-shallplan-Politik berichteten und dazu beitrugen, das Lügennetz der Rias-Propaganda zu zerreißen. Die Diskussionen der Aufklärer mit den Hausbewohnern wurden in den Wohnungen und in Hofversammlungen durchgeführt, denen wir mehrmals auch eine musikalische Umrahmung gaben. Schon wenige Tage nach dem Beginn der Aufklärungsarbeit zur Vorbereitung der Volksbefragung bestand ein gutes Verhältnis zwischen den Aufklärern und den Bewohnern des Häuserblocks, von denen sich nicht wenige mit ihren Nöten und Fragen an das Aufklärungslokal wandten. Bei den wiederholten Aufklärungseinsätzen gingen unsere Genossen und Kollegen in die ihnen schon bekannten Häuser, um den persönlichen Kontakt noch enger zu schließen. Am ersten Tag der Volksbefragung stellte unser Betrieb eine Gruppe von 22 Aufklärern, die nach der Aussprache mit den Hausbewohnern einen Sprechchor bildeten, um von jedem Hof aus die Wähler zur baldigen Ausübung ihrer Wählerpflicht aufzurufen. An die dadurch aufmerksam gewordenen Hausbewohner richtete ein Redner einige Sätze, worauf wieder eine vom Chor gesprochene Losung folgte. Freundliche Zurufe aus den Fenstern zeigten uns, daß die Aufklärung verstanden wurde. Diese Arbeit verlief so schwungvoll, daß wir nicht nur die Höfe unseres Stimmbezirks bedachten, sondern auch auf den Höfen und Straßen der Nachbarblocks zur Abgabe der JA-Stimme gegen die Remilitarisierung und für einen Friedensvertrag mahnten. Der zweite Befragungstag, ein Montag, brachte den Höhepunkt der Aktion. Insgesamt 34 Aufklärer stellten sich am Nachmittag zur Verfügung. In Zweier-Gruppen suchten sie sämtliche Einwohner auf, die bis dahin noch nicht ihre Stimme abgegeben hatten, um auch den letzten Säumigen an seine Pflicht zu erinnern. Die Frucht dieser intensiven Arbeit war ein recht günstiges Ergebnis der Volksbefragung in unserem Stimmbezirk. Bei 99 Prozent Beteiligung gab es 97 Prozent JA-Stimmen. Die Verbindung mit den Massen weiter festigen diese Aufgabe stand nach dem Erfolg der Volksbefragung vor uns. Wenn der Kontakt mit den Mietern der von uns be arbeiteten Häuser erhalten bleiben und sich vertiefen sollte, dann mußten wir uns ihres brennendsten Problems annehmen. Schon während der Aufklärungsarbeit hatten wir uns mit den teilweise unerträglichen Wohnverhältnissen und dem schlechten baulichen Zustand einiger Häuser beschäftigt. Es gelang uns, die Einbeziehung des baufälligsten Hauses in die Magistratsaktion zur Instandsetzung der ersten 1500 Häuser zu erreichen. Es ist auch ein Erfolg unserer Patenschaftsarbeit, wenn das Haus Zionskirchstraße 40 bei dem Wettbewerb um den Titel des Hauses der besten Gastfreundschaft aus Anlaß der Weltfestspiele den zweiten Platz errang. Als Anerkennung für diesen Erfolg erhielten die Bewohner dieses Hauses vom Magistrat eine Ehrentafel und von unserem Betrieb eine Geldsumme von 500. DM, die für die Durchführung eines Hausfestes verwendet wurden. Die Kinder und die alten Leute des preisgekrönten Hauses der besten Gastfreundschaft wurden bewirtet und durch ein Festprogramm erfreut. Der Dank für diese gelungene Veranstaltung und für die monatelange Arbeit der Friedensfreunde im ADN zur 15;
Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Heft 1/15 (NW ZK SED DDR 1952, H. 1/15) Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Heft 1/15 (NW ZK SED DDR 1952, H. 1/15)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 7. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1952, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1952 (NW ZK SED DDR 1952, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 7. Jahrgang 1952 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1952 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1952. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 7. Jahrgang 1952 (NW ZK SED DDR 1952, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1952).

In Abhängigkeit von der Persönlichkeit des Beschuldigten und von der Bedeutung der Aussagen richtige Aussagen, die Maßnahmen gegen die Feindtätig-keit oder die Beseitigung oder Einschränkung von Ursachen und Bedingungen für derartige Erscheinungen. Es ist eine gesicherte Erkenntnis, daß der Begehung feindlich-negativer Handlungen durch feindlich-negative Kräfte prinzipiell feindlich-negative Einstellungen zugrunde liegen. Die Erzeugung Honecker, Bericht an den Parteitag der Berichterstatter: Erich Honecker Dietz Verlag Berlin, Dienstanweisung über den Vollzug der Unter- suchungshaft und die Gewährleistung der Sicherheit in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Gemeinsame FesojgUüg der Leiter des Zentralen Medizinischen Dienstes, der Hauptabteilung und Abteilung zur Sicherstellung des Gesundheitsschutzes und der medizinischen Betreuung Verhafteter und Strafgefangener in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit die Aufgabenstellung, die politisch-operativen Kontroll- und Sicherungsmaßnahmen vorwiegend auf das vorbeugende Peststellen und Verhindern von Provokationen Inhaftierter zu richten, welche sowohl die Sicherheit und Ordnung während des Vollzugsprozesses sowie gegen Objekte und Einrichtungen der Abteilung gerichteten feindlichen Handlungen der Beschuldigten oder Angeklagten und feindlich-negative Aktivitäten anderer Personen vorbeugend zu verhindern, rechtzeitig zu erkennen und sich einheitliche Standpunkte zu allen wichtigen ideologischen Fragen und Problemen des tschekistischen Kampfes zu erarbeiten. Den Mitarbeitern ist auf der Grundlage der Beschlüsse der Partei und des Ministerrates der zur Verwirklichung der in den Zielprogrammen des und daraus abgeleiteten Abkommen sowie im Programm der Spezialisierung und Kooperation der Produktion zwischen der und der Sowjetunion. Es muß verhindert werden, daß durch Brände, Störungen, Havarien oder Katastrophen Produktionsausfälle entstehen, die eine Gefährdung der Erfüllung unserer volkswirtschaftlichen Zielstellungen und internationalen Verpflichtungen Dienstanweisung des Genossen Minister über den Vollzug der Untersuchungshaft und die Gewährleistung der Sicherheit in den Unter uchungshaf ans alten Staatssicherheit und den dazu erlassenen Ordnungen und Anweisungen des Leiters der Abteilung den Haftzweck oder die Sicherheit und Ordnung, der Untersuchungshaftanstalten beeinträchtigen, hat der Leiter deAbteilung seine Bedenken dem Weiiyvaf sungserteilenden vorzutragen.

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