Neuer Weg, Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1951, Heft 7/18

Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 6. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1951, Heft 7/18 (NW ZK SED DDR 1951, H. 7/18); 4 Nebenstehend ein wirklich-ke its treues Bild einer deutschen Landschaft von Caspar David Friedrich. Bild unten* Wie alle Formalisten bricht W. Baumeister völlig mit den realistischen Traditionen unseres nationalen Kunsterbes. Seinem Kunstwerk'' fehlen alle und iede Besonderheiten, die eine nationale Kultur auszeidinen. Dieser Maler wendet sich von der konkreten Wiedergabe der Wirklichkeit ab und kommt zu einer willkürlichen Zusammenstellung von Farben, Klecksen und Strichen, die mit einer kaum mehr zu überbietenden, scheuBI ich en Primitivität der künstlerischen Technik ausgeführt sind. Das Bild zeigt anschaulich, wie der Formalismus mit seiner Feindschaft gegenüber der nationalen Kultur, seiner Verneinung der Wirklichkeit zur Zerstörung und Zersetzung der Kunst führt. turellen Erbe und dem sowjetischen Kunstschaffen herangezogen werden. Die Grundsätze des Bündnisses der Arbeiterklasse mit der Intelligenz verlangen kameradschaftliche Formen der Aussprache. Jedoch dürfen sich unsere Genossen nicht scheuen, den zum Teil wirren und grundfalschen Anschauungen, die oft vorgebracht werden, entgegenzutreten und den Künstlern die negative Rolle, die solche Auffassungen im Friedenskampf objektiv spielen, erklären. Die Hauptrichtung der Diskussion darf nicht verschoben werden. Die Hauptgefahr auf dem Gebiete der Kunst ist der Formalismus und nicht der „Elfenreigen über dem Bett“, also der Kitsch, oder der Naturalismus im Kunstschaffen. Zielstrebig gilt es, die Diskussion zu greifbaren Ergebnissen zu führen. So sollten beim gegenwärtigen Stand der Diskussion an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee von den Genossen z. B. Verpflichtungen übernommen werden: a) Maßnahmen zur ideologischen Schulung der Genossen im Rahmen des Parteilehrjahres, b) Maßnahmen zur fachlichen Schulung, die vor allem darauf hinzielen, die Erfahrungen der Unterrichtsmethodik an sowjetischen Kunsthochschulen auszuwerten, c) Ausarbeitung eines fortschrittlichen Repertoires der bildenden Kunst, in dem die Künstler sich gewisse Pläne für ihre Arbeit aufstellen (Themen, Motive, Inhalt), d) weitere Entfaltung der Diskussion an Hand solcher Stücke wie „Golowin und seine Wandlung“ und Filme wie „Melodie des Lebens“, Organisierung einer Reihe von Sondervorträgen mit Diskussion durch den Verband bildender Künstler, Bildung von Spezialseminaren der Dozenten und Studenten. Ein solcher Plan, konkret mit Verantwortlichkeit und Terminen festgelegt, wird entscheidend helfen, die Diskussion auf eine höhere Stufe zu heben. Vor allem im Hinblick auf die Weltfestspiele sollen im breiten Umfange gesellschaftliche Aufträge vergeben werden, deren Disposition ausführlich von den Werktätigen besprochen werden soll. Die ideologische Hilfe, die die Partei den Kunstschaffenden gibt, besteht neben der Klärung der grundsätzlichen Fragen darin, daß sie die Künstler systematisch an das Studium der marxistisch-leninistischen wissenschaftlichen Kunstauffassung und Ästhetik heranführt. Sie besteht ferner darin, daß sie ihnen hilft, Stoffe für die Gestaltung realistischer Kunstwerke zu finden, und sie ermutigt, lebenswahre und schöne Werke zu gestalten. Wie sollten die Künstler das nicht, wenn sie durch die Form der Diskussion spüren, daß sie von der Fürsorge der Partei und von der Anteilnahme der breiten Massen umgeben sind? Die Partei muß sich der Belange der Künstler auch in anderer Beziehung annehmen. So stellte z. B. Akademiemitglied Genosse Professor Nagel in der Diskussion auf dem 5. ZK-Plenum heraus, daß das besonders starke Nachhinken der bildenden Kunst u. a. darin begründet liegt, daß es den Malern an handwerklichem Können, an Fachkönnen fehlt. Die Parteileitungen werden sich auch mit solchen Fragen beschäftigen und Maßnahmen in die Wege leiten, die nicht nur dem Nachwuchs, sondern auch den Meistern Gelegenheit zur weiteren fachlichen Qualifizierung geben. Die kulturpolitischen Fragen meistern bedeutet nicht nur, den Kunstschaffenden den Weg weisen und sie anspornen; das bedeutet gleichzeitig, die breiten Massen des Volkes an die Fragen der Kunst heranführen, ihnen die besten Werke unseres nationalen Kulturerbes und unserer Gegenwart sowie auch die erhabenen Schöpfungen der sowjetischen Kunst und der fortschrittlichen Kunst anderer Länder vermitteln und erklären und neue Künstler aus den Massen entwickeln. Die Kunstdiskussion wird nicht „auf Parteiebene“ durchgeführt, sondern soll die breitesten Kreise der Kulturschaffenden und der kunstinteressierten Werktätigen einbeziehen. Die Partei muß führen, muß die Genossen in den verschiedenen Organisationen und Institutionen anleiten, muß den Verlauf der Kunstdiskussion ständig im Auge be- 18;
Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 6. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1951, Heft 7/18 (NW ZK SED DDR 1951, H. 7/18) Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 6. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1951, Heft 7/18 (NW ZK SED DDR 1951, H. 7/18)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 6. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1951, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1951 (NW ZK SED DDR 1951, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 6. Jahrgang 1951 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1951 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1951. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 6. Jahrgang 1951 (NW ZK SED DDR 1951, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1951).

Die Angehörigen der Linie haben in Vorbereitung des Parte: tages der Partei , bei der Absicherung seiner Durchführung sowie in Auswertung und bei der schrittweisen Verwirklichung seiner Beschlüssen;tsg-reenend den Befehlen und Weisungen des Ministors für Staatssicherheit ergebenden grundlegenden Aufgaben für die Linie Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Bugendlicher und gesellschaftsschädlicher Handlungen Bugendlicher sowie spezifischer Verantwortungen der Linie Untersuchung zu deren Durchsetzung. Im Prozeß der politisch-operativen Maßnahmen zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung politischer Untergrundtätigkeit in der unter Beachtung der Besonderheiten des subversiven Mißbrauchs Ougendlicher durch den Gegner Vertrauliche Verschlußsache - Lehrbuch Strafrecht Allgemeiner Teil für das Studium an der Hochschule Staatssicherheit Referat auf der Kreisparteiaktivtagung zur Eröffnung des Parteilehrjah res und jah res, Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Dienstanweisung zur Unterbindung und Zurückdrängung von Versuchen von Bürgern der die Übersiedlung nach nichtsozialistischen Staaten und Westberlin zu erreichen, Vertrauliche Verschlußsache - Die aus den politisch-operativen Lagebedingungen und Aufgabenstellungen Staatssicherheit resultierendan höheren Anforderungen an die Durchsetzung des Unter-suchungshaf tvollzuges und deren Verwirklichung. In den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit Autoren: Rataizick Heinz, Stein ,u. Conrad - Vertrauliche Verschlußsache Diplomarbeit. Die Aufgaben der Linie bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge auch in Zukunft fester Bestandteil der gewachsenen Verantwortung der Linie Untersuchung für die Lösung der Gesamtaufgaben Staatssicherheit bleiben wird. Im Zentrum der weiteren Qualifizierung und Vervollkommnung der politisch-operativen Arbeit und deren Führung und Leitung zur Klärung der Frage Wer ist wer? muß als ein bestimmendes Kriterium für die Auswahl von Kandidaten ableiten: Frstens müssen wir uns bei der Auswahl von Kandidaten vorrangig auf solche Personen orientieren, die sich aufgrund ihrer bisherigen inoffiziellen Zusammenarbeit mit dem Staatssicherheit negative Erfahrungen gesammelt hat, wie durch inkonsequentes Auftreten seines PührungsOffiziers oder die Nichteinhaltung einer gegebenen Zusage zur Unterstützung des.

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