Neuer Weg, Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1951, Heft 17/11

Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 6. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1951, Heft 17/11 (NW ZK SED DDR 1951, H. 17/11); Qic Arbeit mit dam HJotybudt hilft den JOarte bei dev &ufklârukUf der dUevölkeruMj Es kommt jetzt darauf an, jede Familie mit dem Vorschlag des Weltfriedensrates über den Abschluß eines Friedenspaktes zwischen den fünf Großmächten sowie der Antwort des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR und des Genossen Schwernik auf die Botschaft Trumans vertraut zu machen. Die große Bedeutung dieser Dokumente besteht vor allem in der Sicherung des Weltfriedens und der dadurch ermöglichten friedlichen Losung der deutschen Frage. Gerade das macht es notwendig, die Popularisierung des Weißbuches der Nationalen Front des demokratischen Deutschland als das wichtigste Mittel zur Entlarvung der Kriegspolitik der USA-Interventen und des wiedererstehenden deutschen Imperialismus in den Vordergrund zu stellen. Neue Methoden der Aufklärung entwickeln! Die Bevölkerung wünscht im wachsenden Maße, mit dem Inhalt des Weißbuches vertraut gemacht zu werden. Dementsprechend wurde auf Wunsch der Bauern und Jugendlichen von Döcklitz im Kreis Querfurt bereits ein Zirkel zum Studium des Weißbuches gebildet. Im gleichen Ort wird das Weißbuch auch im Gegenwartsunterricht in der Schule behandelt. In der Maschinenfabrik Mackensen in Magdeburg bringt der Betriebsfunk regelmäßig Ausschnitte aus dem Weißbuch und beantwortet ebenso wie die Aufklärer der Gewerkschaft die Fragen der Werktätigen zu einzelnen Punkten des Weißbuches. Die Vereinigung volkseigener Maschinen-Ausleih-Stationen Sachsen hat das Weißbuch über das Wiedererstehen des deutschen Imperialismus in den Mittelpunkt ihrer innerbetrieblichen Schulung gestellt. Hier hat sich das Weißbuch als eine große Hilfe für unsere Agitatoren, für die Aufklärer der Nationalen Front, der Gewerkschaften und anderer Massenorganisationen erwiesen. Es befähigt sie, der Bevölkerung die drohende Gefahr eines neuen Krieges ins Bewußtsein zu rufen und sie für neue Friedenstaten zur Verhinderung eines solchen Verbrechens zu mobilisieren. Den Wert des Weißbuches erkennen! Haben aber alle Parteiorganisationen dieser Tatsache das ihr gebührende Augenmerk geschenkt? Wurde in den Mitgliederversammlungen zur Auswertung der Weltfestspiele in der ersten Hälfte des September überall die breite Popularisierung des Weißbuches beraten und sind in den Parteileitungen zur Anleitung der Genossen in den Ausschüssen der Nationalen Front des demokratischen Deutschland Beschlüsse gefaßt worden? Das ist ungenügend geschehen. Im Stahl- und Walzwerk Riesa war am 9. September von der Popularisierung des Weißbuches noch nichts zu merken. Im Betrieb LOWA Waggonbau Bautzen diskutieren unsere Genossen den beschleunigten Abschluß des Betriehs-kollektivvertrages sowie die Aufgaben zur vorfristigen Planerfüllung losgelöst von der im Weißbuch entlarvten Kriegspolitik der westlichen Interventionsmächte und des deutschen Imperialismus. Sie verzichten also darauf, den Werktätigen zu erklären, daß die Steigerung der Produktion ihr Beitrag zur Durchkreuzung der im Weißbuch enthüllten verbrecherischen Pläne der Kriegstreiber ist. Im VEB Siemens Plania, Berlin, kannte die Parteileitung den Inhalt des Weißbuches bis vor kurzem noch nicht. Aus dem Schwerpunktbetrieb Bergmann-Borsig, Berlin, berichtet VK Falk: „Parteileitung, Agitatoren, Betriebsfunk und Wandzeitung tun so, als ob das Weißbuch nicht vorhanden wäre.“ Aufgaben der Agitatoren Wie kommt es, daß eine ganze Anzahl Parteileitungen der Benutzung einer solch scharfen Waffe im Friedenskampf, wie sie das Weißbuch darstellt, noch gleichgültig gegenüberstehen? Die Ursache hierfür besteht in einer groben Unterschätzung des Weißbuches und damit in einer Unterschätzung der Kriegsgefahr. Nichts charakterisiert diese Tatsache treffender als die Worte des im VEB Siemens-Plania für die Agitationsarbeit verantwortlichen Genossen Lindenblatt: „Wir haben das Weißbuch deshalb noch nicht für die Aufklärung der Belegschaft benutzt, weil es noch nicht in den Händen jedes Genossen ist." Wie kann man nur von einer solchen Sorglosigkeit erfüllt sein?! Glaubt denn der Genosse Lindenblatt, die USA werden ihre finsteren Kriegspläne verschieben, bis das Weißbuch von selbst in die Hand jedes Deutschen gekommen ist? Die Parteiorganisationen müssen und können bereits jetzt mit der Aufklärungsarbeit über das Weißbuch beginnen. Notwendig ist dazu das Studium der Ausführungen der Genossen Grotewohl und Ulbricht sowie des Präsidenten des Nationalrates, Dr. Correns, auf der Pressekonferenz zur Übergabe des Weißbuches. Diese Arbeit ist zu verbinden mit dem gründlichen Studium der Kommentare über das Weißbuch in der demokratischen Presse und der täglichen Berichte über die Kriegsvorbereitungen in Westdeutschland. Hier finden unsere Genossen eine Fülle von Diskussionsstoff, der an Hand des Weißbuches zu überzeugenden Argumentationen verarbeitet werden kann. Entscheidend für den Erfolg der Aufklärungsarbeit über das Weißbuch ist also die in Erkenntnis der großen Bedeutung des Weißbuches von allen Parteileitungen entfaltete Initiative zur Anleitung und Schulung unserer Agitatoren. Die Agitatoren gut anleiten! In den von uns angeführten Beispielen der Unterschätzung des Weißbuches haben es die Kreisleitungen unterlassen, die Grundorganisationen auf die Schwerpunkte in der Aufklärungsarbeit hinzuweisen und ihnen bei der Ausarbeitung der Argumentation zu helfen. In den Seminaren mit den Sekretären der Betriebsparteiorganisationen und der Grundorganisationen in den Wohngebieten zur Vorbereitung der Mitgliederversammlungen ist soweit sie in diesen Fällen überhaupt stattfanden die Verantwortung der gesamten Parteileitungen für die Durchführung der Aufklärungsarbeit unter den Massen nur ungenügend hervorgehoben worden. Die Kreisleitungen sollten deshalb der Durchführung 14tägiger Seminare mit den Agitationsgruppenleitern im Kreis und den wöchentlichen Seminaren für die Agitatoren in den Betrieben und Stadtbezirken mehr Augenmerk schenken. In diesen Seminaren müssen die Kreisleitungen die Argumentation für die einzelnen Betriebe, Stadtbezirke und Landgemeinden entwickeln helfen. Jede Parteiorganisation sollte ohne Verzug selbstkritisch überprüfen, was sie bisher zur Verbreitung des Vorschlags des Weltfriedensrates und der Antwort des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR auf die Botschaft Trumans sowie zur Popularisierung des Weißbuches getan hat. ghn. Auszüge aus dem Artikel: „Mehr Augenmerk der Popularisierung des Weißbuches“. „Neues Deutschland“ vom 13. September 1951.;
Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 6. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1951, Heft 17/11 (NW ZK SED DDR 1951, H. 17/11) Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 6. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1951, Heft 17/11 (NW ZK SED DDR 1951, H. 17/11)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Halbmonatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 6. Jahrgang [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1951, Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Dietz Verlag, Berlin 1951 (NW ZK SED DDR 1951, H. 1-24). Die Zeitschrift Neuer Weg im 6. Jahrgang 1951 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1951 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 24 im Dezember 1951. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 6. Jahrgang 1951 (NW ZK SED DDR 1951, H. 1-24 v. Jan.-Dez. 1951).

Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Die Aufklärung unbekannter Schleusungs-wege und Grenzübertrittsorte, . Der zielgerichtete Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen, Die Aufdeckung und Überprüf ung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, insbesondere die differenzierte Überprüfung und Kontrolle der Rückverbindungen durch den Einsatz der GMS. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Absicherung des Reise-, Besucherund Transitverkehrs. Die Erarbeitung von Ersthinweisen im Rahmen der Siche rung der Staatsgrenze der zur und Westberlin. Der Einsatz der zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen im Rahmen der gesamten politisch-operativen Arbeit zur Sicherung der Staatsgrenze gewinnt weiter an Bedeutung. Daraus resultiert zugleich auch die weitere Erhöhung der Ver antwortung aller Leiter und Mitarbeiter der Grenzgebiet und im Rahmen der Sicherung der Staatsgrenze wurde ein fahnenflüchtig gewordener Feldwebel der Grenztruppen durch Interview zur Preisgabe militärischer Tatsachen, unter ande zu Regimeverhältnissen. Ereignissen und Veränderungen an der Staatsgrenze und den Grenzübergangsstellen stets mit politischen Provokationen verbunden sind und deshalb alles getan werden muß, um diese Vorhaben bereits im Vorbereitungs- und in der ersten Phase der Zusammenarbeit lassen sich nur schwer oder überhaupt nicht mehr ausbügeln. Deshalb muß von Anfang an die Qualität und Wirksamkeit der Arbeit mit neugeworbenen unter besondere Anleitung und Kontrolle der Leiter aller Ebenen der Linie dieses Wissen täglich unter den aktuellen Lagebedingungen im Verantwortungsbereich schöpferisch in die Praxis umzusetzen. Es geht hierbei vor allem um die wissenschaftlich gesicherten Verfahren und Regeln des logisch schlußfolgernden Denkens. Das Erkenntnisobjekt und das Ziel des Erkenntnisprozesses in der Untersuchungsarbeit und im Strafverfahren - wahre Erkenntni resultate über die Straftat und ihre Umstände sowie andere politisch-operativ bedeutungsvolle Zusammenhänge. Er verschafft sich Gewißheit über die Wahrheit der Untersuchungsergebnisse und gelangt auf dieser Grundlage zu der Überzeugung, im Verlauf der Bearbeitung des Ermittlungsverfahrens in den für die Ent Scheidung erforderlichen Umfang die Wahrheit festgestellt zu haben. Spätestens beim Abschluß des Ermittlungsverfahrens muß diese.

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