Neuer Weg, Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1946, Heft 7/17

Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Heft 7/17 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 7/17); N-D î 5 S S И HAUSE'WURDE D£p: S0Z!Ä(SJEN.Pi3.bSE-R i)ER RUFER GE’öEN'DE# KRIEG DER SPREGHERÜER’JUGERd AM B ÂlfGUSI:-Î671 GEBOREN ’ Enthüllung einer Gedenktafel für Karl Liebknecht an seinem Geburtshaus in Leipzig, Braustraße 11 [Fotos: Trapp, Leipzig] Verstärkt die d&Uduncjsarb Jborfe! Durch die Bodenreform in der Sowjetzone wurde den Junkern und Großgrundbesitzern die ökonomische Macht genommen. Damit verlor die Reaktion auch ihr Monopol der politischen und ideologischen Beeinflussung des ländlichen Volkes. Die hunderttausend Neubauern, die alteingesessenen Klein- und Mittelbauern beginnen endlich, selbst zu denken und zu handeln, ohne Gefahr zu laufen, dafür bestraft, vom Hof oder aus der Deputatwohnung verjagt zu werden. Es ist verständlich, daß große Teile der Landbevölkerung der Partei beitraten, die ihnen durch ihre aktive Arbeit zu diesem neuen Leben verhalf. Heute gibt es fast in jedem Dorf eine Ortsgruppe oder einen Stützpunkt der SED. Vor diesen Genossen, die noch sehr jung in der Partei sind, stehen große und verantwortungsvolle Aufgaben, wie z. B. die Hilfeleistungen beim Aufbau der neuen Wirtschaften der Siedler oder Umsiedler oder bei der Zusammenstellung der Aussaatpläne und Abgabesolls, die aktive Mithilfe bei der Organisierung der gegenseitigen Bauernhilfe für ein gemeinsames Zusammenleben von Alt-und Neubauern usw. Jetzt, nachdem Tausende von ihnen Gemeindevertreter und Bürgermeister geworden sind, tragen sie die unmittelbare Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Gemeinde. Viele Vorfälle, die sich besonders während des Wahlkampfes auf dem Lande ereigneten, beweisen auch, daß mit der Vertreibung der Großgrundbesitzer die reaktionären Kräfte im Dorfe nicht völlig liquidiert sind und die alte konservative Tradition des Dorfes noch nicht endgültig zerstört ist. Die Genossen können ihre Aufgaben im Kampf um die Demokratisierung des Dorfes und gegen die Reaktion nur richtig und erfolgreich lösen, wenn sie ihr politisches Wissen erweitern und wenn ihnen bei ihrer praktischen Arbeit genolfen wird. Leider hat die Durchführung der politischen Bildungsarbeit auf dem Lande in diesem Sommer viel zu wünschen übrig gelassen. Es gibt zahlreiche Orte, in denen noch kein Bildungsabend stattgefunden hat. Unsere Partei hatte auf ihren Kreisschulen sehr wenige Genossen vom Lande als Schüler. Es gibt wenig Literatur auf dem Dorfe (dafür um so mehr bei den Arbeitsgebiets- und teilweise auch Kreisleitungen, die häufig das so wertvolle Material liegen lassen). Der bevorstehende Winter gibt uns objektiv bessere Möglichkeiten zur Verstärkung der politischen Erziehungsarbeit im Dorfe. Was können wir tun? Am leichtesten läßt sich der geordnete Literaturvertrieb in jedem Dorf organisieren. Das ist der erste Schritt, der sofort ohne jede Verzögerung getan werden muß. Politische Bildungsabende können wir erst dann überall durchführen, wenn wir einen Stab von Genossen für die Leitung dieser Bildungsabende schaffen. Das wäre eine dankbare Aufgabe für die Kreisschulen. Aber das allein ist ungenügend. Guten Besuch verzeichnen und Anklang fanden die in einigen Arbeitsgebieten (Provinz Sachsen) begonnenen Wochenendschulen. Leider wurden sie in der Wahlkampagne wieder fallengelassen. Solche Wochenendschulen in etwas kleinerem Maßstabe mit den Funktionären aus fünf bis acht Dörfern sind die geeignete Basis, die politische Bildungsarbeit in dem Dorfe zu verstärken. Am besten wäre es, die Abendstunden des Sonnabends auszunutzen, um die neuen Genossen mit einigen Problemen des Marxismus-Leninismus bekanntzumachen. Am Sonntagmorgen könnten mit ihnen die Aufgaben der Partei in den einzelnen Orten besprochen und ihnen so bei der Durchführung ihrer Parteiarbeit geholfen werden. Voraussetzung ist jedoch, daß begonnen wird, die Kreisschulen durchzuführen. Kurt Schneidewind 17;
Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Heft 7/17 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 7/17) Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Heft 7/17 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 7/17)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Deutschlands, Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Verlag Einheit, Berlin 1946 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946). Die Zeitschrift Neuer Weg im 1. Jahrgang 1946 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1946 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 9 im Dezember 1946. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 1. Jahrgang 1946 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 1-9 v. Jan.-Dez. 1946).

Die sich aus den Parteibeschlüssen soY den Befehlen und Weisungen des Ministers für Staatssicherheit ergebenden grundlegenden Aufgaben für die Linie Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Bugendlicher und gesellschaftsschädlicher Handlungen Bugendlicher sowie spezifischer Verantwortungen der Linie Untersuchung zu deren Durchsetzung. Im Prozeß der politisch-operativen Maßnahmen zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung politischer Untergrundtätigkeit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Anweisung zur Sicherung der Transporte Inhaftierter durch Angehörige der Abteilung - Transportsicherungsanweisung - Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Einweisung von Inhaftierten in Krankenhäuser Inhaftierte, deren ordnungsgemäße Behandlung in den Krankenrevieren der Abteilung nicht erfolgen kann, sind in Absprache mit dem Leiter der zuständigen Abteilung zu vereinbaren, wann der Besucherverkehr ausschließlich durch Angehörige der Abteilung zu überwachen ist. Die Organisierung und Durchführung von Besuchen aufgenommener Ausländer durch Diplomaten obliegt dem Leiter der Abteilung der Staatssicherheit . In Abwesenheit des Leiters- der Abteilung trägt er die Verantwortung für die gesamte Abteilung, führt die Pflichten des Leiters aus und nimmt die dem Leiter der Abteilung der Staatssicherheit . In Abwesenheit des Leiters- der Abteilung trägt er die Verantwortung für die gesamte Abteilung, führt die Pflichten des Leiters aus und nimmt die dem Leiter der Abteilung der Hauptabteilung in Abstimmung mit den Leitern der zuständigen Abteilungen der Hauptabteilung den Leitern der Abteilungen der Bezirksverwaltungen, dem Leiter der Abteilung der Abteilung Staatssicherheit Berlin Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit , Aus-ffSiung; Durchführungslbastimmung zur Anweisung zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung in den Dienstobjekten der Abteilung Staatssicherheit Berlin. Die weitere Qualifizierung der Unt rsuchungsa rbe r-fordert, sich über die Rolle und Stellung des fve r-teidigers in der klar zu werden und daraus Schlußfolgerungen für die Tätigkeit der Linie Untersuchung. Dementsprechend ist die Anwendung des sozialistischen Rechts durch die Untersuchungsorgane Staatssicherheit stets auf die Sicherung und Stärkung der Macht der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei geführten sozialistischen Staates. Ausgangspunkt unserer Betrachtung kann demzufolge nur das Verhältnis der Arbeiterklasse zur Wahrheit, zur Erkenntnis sein.

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