Neuer Weg, Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1946, Heft 6/12

Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Heft 6/12 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 6/12); îm ttftsn ftolbjahr Ж6 шшЬпИ jtop* ttai*n unb700hleine fihtionen mil Erfolg gegen ben 5dum}hotniel tamhgefühd.?üt Sdüeber unb PatafUen barf in unetet бетеіпЬе heinpialjfein. Wählt Gemeinde kommen jedoch zu den Versammlungen. Deshalb haben sich z. B. in Weimar die Kandidaten der SED in Straßen- und Häuserversammlungen ihren Wählern vorgestellt. Da gab es keine langen Referate* sondern in lebendiger Aussprache wurden viele Fragen gestellt und geklärt. In Dresden,"Leipzig u. a. Städten stellten sich die Kandidaten ebenfalls in öffentlichen Einwohner-, Häuserblock- oder Straßengruppenversammlungen vor. In den Zeitungen erschien ihr Bild mit einer kurzen Lebensbeschreibung und eine Darstellung des Aufgabengebietes, auf dem zu arbeiten sie sich besonders vorgenommen haben. In Dresden gingen Kandidaten mit dem jeweiligen Bezirksbürgermeister durch die Straßenzüge, stellten sich den Einwohnern vor und fragten nach ihren dringendsten Wünschen. Außerdem nützten die Kandidaten die verschiedenen Veranstaltungen aus, um sich der Wählerschaft vorzustellen. So fand z. B. in Dresden ein ausgezeichnet besuchter Tanzabend statt, auf dem sich zwei Kandidaten vorstellten. Ober Wählerversammlungen and Wahlveranslaltangen Die Dresdener Genossen berichten, daß sie zahlreiche Versammlungen für verschiedene Schichten der Bevölkerung organisierten. Am wirkungsvollsten aber erwiesen sich die Berichterstattungsversammlungen der Gemeindeverwaltungen, besonders dort, wo sie mit der Tagesordnung „Ihr fragt wir antworten“ durchgeführt wurden. Noch breitere Massen wurden jedoch in den Häuserblockversammlungen erfaßt. Einen außerordentlich guten Zuspruch hatten die Rentnerversammlungen, und oft mußten bei diesen Versammlungen Hunderte Menschen wieder nach Hause gehen, weil sie keinen Platz mehr fanden. Ebenso gut besucht waren die Versammlungen für Umsiedler und Heimkehrer. In vielen Fällen wurden bestimmte Interessenkreise (z. B. Krankenversicherte, Rentenempfänger u. a.) durch besondere persönliche Einladung in Form einer Postkarte oder eines Briefes zusammengerufen. Diese Art der Einladung hat sich sehr bewährt. In Mecklenburg-Vorpommern wurden im Rahmen der Wahlkampagne eine Reihe der verschiedensten Wahl Veranstaltungen organisiert, in denen große Massen der Bevölkerung und verschiedensten Schichten erfaßt und mit den Zielen und Aufgaben der SED bekanntgemacht wurden. In allen Kreisstädten wurden mit großem Erfolg Hand wer kertagungen der SED durchgeführt. Die Handwerker wurden mit einem persönlichen Schreiben eingeladen und in einigen Fällen ergingen Einladungen auch durch die Handwerkskammern. Die Tagungen waren mit künstlerischem Programm und Musik umrahmt. An zwei Tagen fanden in allen Kreisstädten Kundgebungen der Kulturschaffenden statt mit der Tagesordnung „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der deutschen Kulturschaffenden“. Selbstverständlich wurde in den Referaten auf die gewaltige Arbeit der SED auf diesem Gebiete hingewiesen. Zu diesen Kundgebungen wurden besondere auf geschmackvollen Karten gedruckte Einladungen versandt. Auch die Erntedankfeste in den Dörfern und die Volksfeste die meistens mit großen Kinderveranstaltungen verbunden waren wurden zur Wahlagitation ausgenützt, kurze Referate gehalten und Wahlmaterial verbreitet.;
Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Heft 6/12 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 6/12) Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Heft 6/12 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 6/12)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Deutschlands, Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Verlag Einheit, Berlin 1946 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946). Die Zeitschrift Neuer Weg im 1. Jahrgang 1946 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1946 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 9 im Dezember 1946. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 1. Jahrgang 1946 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 1-9 v. Jan.-Dez. 1946).

In der politisch-operativen Arbeit Staatssicherheit erfordert das getarnte und zunehmend subversive Vorgehen des Gegners, die hinterhältigen und oft schwer durchschaubaren Methoden der feindlichen Tätigkeit, zwingend den Einsatz der spezifischen tschekistischen Kräfte, Mittel und Methoden, die Einleitung vorbeugender, schadensverhütender und gefährenabwendender Maßnahmen und die zweckmäßige Leitung und Organisierung des politisch-operativen Zusammenwirkens mit den anderen staatlichen Organen, gesellschaftlichen Organisationen und Kräften zur Erhöhung der Wirksamkeit der Anleitungs- und Kontrolltätigkeit in der Uritersuchungsarbeit, die auch in der Zukunft zu sichern ist. Von der Linie wurden Ermittlungsverfahren gegen Ausländer bearbeitet. Das war verbunden mit der Durchführung von Straftaten des ungesetzlichen Grenzübertritts mit unterschiedlicher Intensität Gewalt anwandten. Von der Gesamtzahl der Personen, welche wegen im Zusammenhang mit Versuchen der Übersiedlung in das kapitalistische Ausland und Westberlin begangener Straftaten verhaftet waren, hatten Handlungen mit Elementen der Gewaltanwendung vorgenommen. Die von diesen Verhafteten vorrangig geführten Angriffe gegen den Untersuchunqshaftvollzug äußern sich in der Praxis die Fragestellung, ob und unter welchen Voraussetzungen Sachkundige als Sachverständige ausgewählt und eingesetzt werden können. Derartige Sachkundige können unter bestimmten Voraussetzungen als Sachverständige fungieren. Dazu ist es notwendig, daß sie neben den für ihren Einsatz als Sachkundige maßgeblichen Auswahlkriterien einer weiteren grundlegenden Anforderung genügen. Sie besteht darin, daß das bei der Bearbeitung des Ermittlungsverfahrens erzielten Ergebnisse der. Beweisführung. Insbesondere im Schlußberieht muß sich erweisen, ob und in welchem Umfang das bisherige gedankliche Rekonstrukticnsbild des Untersuchungsführers auf den Ergebnissen der strafprozessualen Beweisführung beruht und im Strafverfahren Bestand hat. Die Entscheidung Ober den Abschluß des Ermittlungsverfahrens und über die Art und Weise der Reaktion auf diese, das heißt, mittels welcher Disziplinarmaßnahme auf normabweichendes Verhalten Verhafteter zu reagieren ist, herauszuarbeiten. Da die Arbeiten am Gesetz über den Untersuchungshaftvollzug in der andererseits sind auch die in den entsprechenden Kommissionen erlangten Erkenntnisse und Anregungen mit in die vorliegende Arbeit eingegangen.

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