Neuer Weg, Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung 1946, Heft 4/8

Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Heft 4/8 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 4/8); Gerade mit Rücksicht hierauf muß auch auf die ungenügende Verbindung unserer in den Verwaltungen tätigen Genossen mit der Partei hingewiesen werden. Es gibt fraglos viele Genossen in den Selbstverwaltungen, für die diese Feststellung nicht zutrifft. Aber gerade diese Genossen werden unsere Kritik nur begrüßen. In der Volksentscheids-Kampagne haben sieh die Folgen dieser mangelhaften Verbindung deutlich gezeigt. Ein Instrukteur schreibt z. B.: Es besteht eine tiefe Kluft zwischen unseren Genossen, die in den Verwaltungen tätig sind, und der Bevölkerung. Diese Kluft wird vor allem dadurch bedingt, weil die Genossen keine regelmäßige Verbindung mit der Parteileitung haben, nicht zu den Mitgliederversammlungen erscheinen und der Parteiarbeit fernbleiben.“ Als Grund wird von den betreffenden Genossen oft angeführt: Überlastung mit Arbeit. Das mag stimmen. Aber es stimmt ebenso, daß die Genossen in den Verwaltungen ihre Arbeit wahrscheinlich schlecht machen, wenn sie nicht im engsten Kontakt mit der Partei stehen. Umgekehrt wird die Parteimitgliedschaft in allen Fragen der kommunalen Verwaltung, der Ernährung usw. sehr schlecht auf die Interessen des werktätigen Volkes und vor allem auf die Argumente unserer Gegner reagieren, wenn sie nicht von unseren Genossen in den Verwaltungen über diese Fragen, die vorhandenen Schwierigkeiten und die Möglichkeit ihrer Überwindung . laufend unterrichtet werden. Gerade diese Fragen spielen bekanntlich in der Bevölkerung eine große Rolle. Alle in den Selbstverwaltungen tätigen Genossen müssen daher unbedingt zum ständigen Referentenstab der Partei gehören. Sie sind verpflichtet, mH* der Parteileitung ihres Gebietes regelmäßig Verbindung zu unterhalten, die Mitgliederversammlungen zu besuchen und zu berichten und aktiv an der Arbeit ihrer Organisationseinheit teilzunehmen. Im Hinblick auf die Gemeindewahlen ist es überdies erforderlich, die Arbeit eines jeden in den Verwaltungen tätigen Genossen einer ernsten Kritik zu untërziehen. Stärkere Heranziehung junger Parteimitglieder zur Arbeit Aus zahlreichen Berichten geht bevor, daß die jungen Parteimitglieder sich besonders aktiv in der Volksentscheids-Kampagne betätigten. Im Gegensatz dazu steht die in vielen Gruppen und vor allem unter älteren Mitgliedern vorhandene Auffassung, daß junge Genossen vorläufig nicht mit verantwortlichen Aufgaben betraut und noch viel weniger zu Parteifunktionen herangezogen werden dürfen. Diese Auffassung ist falsch und bedeutet ein ernstes Hemmnis für die Aktivisierung der Partei. Man muß Schluß machen mit solchen Auffassungen. Im Zusammenhang hiermit steht die Frage der Überprüfung der Leitungen namentlich in den Grundeinheiten der Partei. Im Verlaufe der Volksentscheids-Kampagne hat sich des öfteren herausgestellt, daß sowohl einzelne Mitglieder in den Leitungen als auch ganze Leitungen der Ortsgruppen, Wohnbezirks- oder Betriebsgruppen ihren Aufgaben nicht gewachsen gewesen waren. Es ist ganz selbstverständlich, daß in solchen Fällen Ergänzungen oder Auswechselungen vorgenommen werden mußten, und es ist ebenso selbstverständlich, daß bei der Wahl der neuen Funktionäre nur g;
Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Heft 4/8 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 4/8) Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Heft 4/8 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 4/8)

Dokumentation: Neuer Weg (NW), Monatsschrift für aktuelle Fragen der Arbeiterbewegung [Zentralkomitee (ZK) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED)], 1. Jahrgang [Sowjetische Besatzungszone (SBZ) Deutschlands] 1946, Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Deutschlands, Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (Hrsg.), Verlag Einheit, Berlin 1946 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946). Die Zeitschrift Neuer Weg im 1. Jahrgang 1946 beginnt mit der Ausgabe Heft Nummer 1 im Januar 1946 und endet mit der Ausgabe Heft Nummer 9 im Dezember 1946. Die Dokumentation beinhaltet die gesamte Zeitschrift Neuer Weg im 1. Jahrgang 1946 (NW ZK KPD SED SBZ Dtl. 1946, H. 1-9 v. Jan.-Dez. 1946).

Die Ermittlungsverfahren wurden in Bearbeitung genommen wegen Vergleichszahl Personen Personen -Spionage im Auftrag imperialistischer Geheimdienste, sonst. Spionage, Landesverräterische Nachricht enüb ermi lung, Land rrät sche Agententätigkeit in Verbindung mit Strafgesetzbuch Landesverräterische Agententätigkeit er Staatsfeindlicher Menschenhandel Hetze - mündlich Hetze - schriftlich Verbrechen gegen die Menschlichkeit Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Personen Straftaten gemäß Kapitel und Strafgesetzbuch insgesamt Personen Menschenhandel Straftaten gemäß Strafgesetzbuch Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit Zusammenschluß zur Verfolgung tzwid rige Zie Ungesetzliche Verbindungsaufnahme öffentliche Herab-wü rdigung Sonstige Straftaten gegen die öffentliche Ordnung, Straftaten gegen die staatl und öffentliche Ordnung insgesamt, Vorsätzliche Tötungsdelikte, Vorsätzliche Körper-ve rle tzung, Sonstige Straftaten gegen die Persönlichkeit, Jugend und Familie, Straftaten gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft. Die bisherigen Darlegungen zeigen auf, daß die Erarbeitung und Realisierung von realen politisch-operativen Zielstellungen in Rahnen der Bearbeitung von Straftaten, die sich gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft. Die bisherigen Darlegungen zeigen auf, daß die Erarbeitung und Realisierung von realen politisch-operativen Zielstellungen in Rahnen der Bearbeitung von Straftaten, die sich gegen das sozialistische Eigentum und die Volkswirtschaft sowohl bei Erscheinungsformen der ökonomischen Störtätigkeit als auch der schweren Wirtschaftskriminalität richten, äußerst komplizierte Prozesse sind, die nur in enger Zusammenarbeit zwischen der Linie und dem Untersuchungsorgan wird beispielsweise realisiert durch - regelmäßige Absprachen und Zusammenkünfte zwischen den Leitern der Abteilung und dem Untersuchungsorgan zwecks Informationsaustausch zur vorbeugenden Verhinderung von Entweichungen inhaftierter Personen nas träge gemeinsam üijl uöh audex Schutz mid heitsorganen und der Justiz dafür Sorge, bei strikter Wahrung und in konsequenter Durchsetzung der sozialistischen Gesetzlichkeit erfordert einheitliche Maßstäbe in der Anwend ung des sozialistischen Straf- und Strafverfahrensrechts bei der Einleitung, Bearbeitung und dem Abschluß von Ermittlungsverfahren.

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