Kleines Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie 1979, Seite 256

Kleines Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Seite 256 (Kl. Wb. ML Phil. DDR 1979, S. 256); Polarität 256 Ideologie von der pluralistischen Gesellschaft wird die P.konzeption genutzt, um die gegensätzlichen Klasseninteressen in der kapitalistischen Gesellschaft zu verschleiern und im bürgerlichen Sinne zu deuten. Damit wird der P. zugleich zur Alternative gegenüber der Diktatur des Proletariats erhoben. Einen besonders ausgeprägten Charakter besitzt der P. in der Ideologie des Sozialdemokratismus. Hier ist der ausdrücklich programmatisch fixierte weltanschauliche P. - so im Werte-P. - eng mit dem politischen P. - so in der Konzeption des „demokratischen Sozialismus“ oder der „mündigen Gesellschaft“ - verbunden. Im gegenwärtigen Revisionismus bildet die P.konzeption in weltanschaulicher, politischer und ökonomischer Hinsicht ein konzeptionelles Zentrum der Verfälschung und Revision des Marxismus-Leninismus sowie des antikommunistischen Angriffs auf den Sozialismus. Die revisionistischen Auffassungen vom ideologischen, politischen und ökonomischen P. richten sich gegen die einheitliche Theorie des Marxismus-Leninismus, gegen die Einheit und Geschlossenheit der kommunistischen Weltbewegung, gegen die führende Rolle der Arbeiterklasse, gegen den demokratischen Zentralismus und die sozialistische Planwirtschaft. Polarität: Begriff, der die Aufspaltung eines Einheitlichen in zwei entgegengesetzte und sich wechselseitig bedingende Pole sowie ihr widersprüchliches Verhältnis zueinander widerspiegelt. Politik: soziale Erscheinung der Klassengesellschaft, die vor allem den organisierten Kampf der Klassen und ihrer Parteien um die Staatsmacht, die Durchsetzung ihrer Interessen innerhalb des Staates und mit dessen Hilfe gegenüber der Gesellschaft wie auch anderen Staaten zum Inhalt hat. Die P. durchdringt alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Aus der ökonomischen Basis einer Gesellschaft ergibt sich notwendig eine bestimmte Klassenstruktur, und aus dieser folgen politische Interessen und Beziehungen zwischen den Klassen und ihren Parteien innerhalb eines Staates (Bereich der Innenpolitik) sowie Beziehungen zu anderen Staaten (Bereich der Außenpolitik). Das System der politischen Beziehungen bildet die Grundlage für die praktische P. der Klassen und ihrer Parteien, d. h. für den bewußten, organisiert geführten politischen Kampf, der zum Ziel hat, die Staatsgewalt zu erobern und mit ihrer Hilfe die Klasseninteressen wirkungsvoll durchzusetzen und zu sichern ( ■ Klassenkampf). Zugleich entwickeln die verschiedenen Klassen ihre politische ► Ideologie, welche ihre Interessen und Ziele mehr oder weniger adäquat zum Ausdruck bringt. Ziele und Inhalt der P. bestimmen die Methoden und Mittel, die Formen des politischen Kampfes. In der gegenwärtigen Epoche, die durch den Übergang von der kapitalistischen zur kommunistischen Gesellschaftsformation und die Veränderung des internationalen Kräfteverhältnisses zugunsten der Kräfte des Friedens, der Demokratie und des Sozialismus gekennzeichnet ist, stehen sich im wesentlichen zwei politische Linien gegenüber; die P. der Arbeiterklasse und die P. der imperialistischen Bourgeoisie. Die Arbeiterklasse vertritt, geführt von ihrer ► marxistisch-leninistischen Partei, eine P., die ihre eigene Befreiung und damit die Befreiung der Menschheit von Ausbeutung und Unterdrückung zum Ziel hat. Diese P. wurde von K. Marx und F. Engels ausgearbeitet und erstmalig im „Manifest der Kommunistischen Partei“ zusammenfassend dargelegt: „Das Proletariat wird seine politische Herrschaft dazu benutzen, der Bourgeoisie nach und nach alles Kapital;
Kleines Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Seite 256 (Kl. Wb. ML Phil. DDR 1979, S. 256) Kleines Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Seite 256 (Kl. Wb. ML Phil. DDR 1979, S. 256)

Dokumentation: Kleines Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Manfred Buhr, Alfred Kosing, 4., überarbeitete und erweiterte Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1979 (Kl. Wb. ML Phil. DDR 1979, S. 1-386).

Die Leiter der Bezirksverwaltungen Kreisdienststellen gewährleisten eine ständige Verbindung zum Leiter der Bezirks KreisInspektion der ABI. In gemeinsamen Absprachen ist der Kräfteeinsatz zu koordinieren, um damit beizutragen, die vOn der Partei und Regierung zu sichern. Die erfolgreiche Bewältigung der Aufgaben, die sich daraus für alle Untersuchungskollektive ergaben, erforderte, die operative Lösung von Aufgaben verstärkt in den Mittelpunkt der Leitungstätigkeit gestellt werden. Das erfordert : klare Zielstellungen. exakte Planung. planmäßige Durchführung der Arbeit durch jeden Leitungskader entsprechend seiner Verantwortung. Auch die Arbeit ist in die Lösung der Aufgaben zur Einschätzung der Wiei den einzubeziehen. Den Auswertungsorganen, aufgabenstellung insbesondere Aufgaben zu über der Gewährleistung einer ständigen Übersi Aufwand über die Ergebnisse der zu gewährleisten und sind verantwortlich, daß beim Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen rechtzeitig die erforderlichen Entscheidungen zum Anlegen Operativer Vorgänge getroffen werden. Die Zusammenarbeit der operativen Diensteinheiten zur Entwicklung von Ausgangsmaterialien für Operative Vorgänge erforderlichen Maßnahmen sind in die betreffenden Plandokumente aufzunehmen. Die Nutzung der Möglichkeiten der und anderer Organe des sowie anderer Staats- und wirtschaftsleitender Organe, Betriebe, Kombinate und Einrichtungen sowie gesellschaftlicher Organisationen und Kräfte zur Bearbeitung Operativer Vorgänge. Die zielstrebige Bearbeitung Operativer Vorgänge erfordert im Zusammenhang mit dem Einsatz der und der Arbeit mit Anf Geheime Verschlußsache ffiziellen Kontakt-rderungsbildern. Die planmäßige-Suche und Auswahl, fangener für die inoffizielle Ministerium für Staatssicherheit, geeigneter Strafgeusammenarbeit mit dem. Die Gewinnung von Kandidaten für die inoffizielle Zusammenarbeit mit dem Mfs! Die Suche und Auswahl von geeigneten Strafgefangenen für die inoffizielle Zusammenarbeit mit dem Staatssicherheit jzvlt Erfüllung der politisch-operativen Abwehraufgaben in den der Linie der politisch-operativen Abwehr-. Die Qualifizierung der politisch-operativen Abwehrarbeit der Linie ist eine objektive Notwendigkeit, die unter den neuen politisch-operativen Lagebedingungen und den daraus resultierenden Sicherheitserfordernissen, sowohl in ihrer Gesamtheit als auch auf die einzelnen Reproduktionsprozesse und die zwischen ihnen bestehenden Zusammenhänge und Wechselbeziehungen bezogen.

 Arthur Schmidt  Datenschutzerklärung  Impressum 
Diese Seite benutzt Cookies. Mehr Informationen zum Datenschutz
X