Kleines Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie 1979, Seite 178

Kleines Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Seite 178 (Kl. Wb. ML Phil. DDR 1979, S. 178); Klassenkampf 178 Das K. wird in der Ideologie einer Klasse widergespiegelt, in der sie sich ihrer Interessen mehr oder weniger bewußt wird. Die Ideologien der Ausbeuterklassen verschleiern weitgehend die wahren Interessen der Ausbeuter und Unterdrücker, was sich aus dem Gegensatz ihrer Interessen zu den Interessen der Mehrheit des Volkes ergibt. Im Gegensatz dazu ist das K. der Arbeiterklasse nicht egoistisch beschränkt, denn diese konstituiert sich nach der Eroberung der Macht nicht als neue Ausbeuterklasse, sondern benutzt ihre Macht dazu, die Ausbeutung für immer zu beseitigen. Ihre K. stimmen also mit der geschichtlichen Notwendigkeit unserer Epoche voll überein. Daher widerspiegelt die Ideologie der Arbeiterklasse, der Marxismus-Leninismus, ihre Interessen klar, unverfälscht und wissenschaftlich. ► Interesse Klassenkampf: die entscheidende unmittelbare Triebkraft der gesellschaftlichen Entwicklung in allen *■ Klassengesellschaften. Der K. ist die notwendige Folge des Klassenantagonismus und der daraus entspringenden gegensätzlichen Klasseninteressen zwischen den Grundklassen einer ökonomischen Gesellschaftsformation. Er ist eine objektive Gesetzmäßigkeit der gesellschaftlichen Entwicklung in der Klassengesellschaft. Die Lehre von den Klassen und vom K. ist untrennbarer Bestandteil des Marxismus-Leninismus. Der K., den das Proletariat in der kapitalistischen Gesellschaft um seine Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung führt, hat drei Grundformen, die einander ergänzen und eine Einheit bilden: den ökonomischen, den politischen und den ideologischen Kampf. Der ökonomische Kampf der Arbeiterklasse ist erforderlich, um ihre materielle Lage zu verbessern, ihre sozialen Errungenschaften zu sichern und immer mehr Werktätige zu organisieren, ihr Klassenbewußtsein zu formen und sie an den politischen Kampf heranzuführen. Doch kann der ökonomische Kampf allein die grundlegenden Interessen der Arbeiterklasse nicht durchsetzen, weil er die Grundlagen der kapitalistischen Gesellschaft nicht antastet. Die Beschränkung des K. auf seine ökonomische Grundform ist für den r Reformismus und den Opportunismus charakteristisch. Die entscheidende Form des K. ist der politische Kampf, weil nur durch ihn die Macht der Bourgeoisie gestürzt und die Herrschaft der Arbeiterklasse errichtet werden kann. Der politische Kampf muß bis zu diesem Ziel geführt werden, anders kann die Arbeiterklasse ihre Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung nicht erreichen. Reformisten und Revisionisten, die zwar den K. anerkennen, jedoch nicht die Notwendigkeit der Diktatur des Proletariats, fesseln die Arbeiterklasse an den Kapitalismus. Der politische Kampf der Arbeiterklasse kennt viele Formen, z. B. Demonstrationen, Protestkundgebungen, politische Streiks, Wahlen, parlamentarische Arbeit, Generalstreik und bewaffneten Kampf, die je nach den konkreten historischen Bedingungen angewandt werden. Die Aufgabe des ideologischen Kampfes besteht darin, die bürgerliche Ideologie, die ständig auf die Arbeiterklasse einwirkt, zurückzudrängen und die Arbeiterklasse zum Bewußtsein ihrer historischen Mission zu führen. Der ideologische Kampf, der gegenwärtig an Bedeutung zunimmt, muß mit den ökonomischen und politischen Formen des K. eine Einheit bilden. Der K. der Arbeiterklasse wird von der -*■ marxistisch-leninistischen Partei auf der Grundlage einer wissenschaftlich ausgearbeiteten Strategie und Taktik geführt. Die Grundlinien der in der gegenwärtigen Epoche erforderlichen Strategien des K. der sozialistischen Länder und des proletarischen K. in den kapitalistischen Län-;
Kleines Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Seite 178 (Kl. Wb. ML Phil. DDR 1979, S. 178) Kleines Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Seite 178 (Kl. Wb. ML Phil. DDR 1979, S. 178)

Dokumentation: Kleines Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie [Deutsche Demokratische Republik (DDR)] 1979, Manfred Buhr, Alfred Kosing, 4., überarbeitete und erweiterte Auflage, Dietz Verlag, Berlin 1979 (Kl. Wb. ML Phil. DDR 1979, S. 1-386).

Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit bei Maßnahmen außerhalb der Untersuchunoshaftanstalt H,.Q. О. - М. In diesem Abschnitt der Arbeit werden wesentliche Erfоrdernisse für die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit in wesentlichen Verantwortungsbereichen bezogen sein, allgemeingültige praktische Erfahrungen des Untersuchungshaftvollzuges Staatssicherheit und gesicherte Erkenntnisse, zum Beispiel der Bekämpfung terroristischer und anderer operativ-bedeutsamer Gewaltakte, die in dienstlichen Bestimmungen und Weisungen Staatssicherheit sowie in gemeinsamen Festlegungen zwischen der Abteilung Staatssicherheit und der НА dem weitere spezifische Regelungen zu ihrer einheitlichen Durchsetzung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit - Besucherordnung - Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Ordnung zur Gewährleistung der Sicherheit und des Schutzes der Dienstobjekte Staatssicherheit - Ordnung Sicherheit Dienstobjekte - Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Grundsätze des Wach- und Sicherungsdienstes. Der politisch-operative Wach- und Sicherungsdienst ist ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen zur Durchsetzung des Untersuchungshaftvollzuges. Grundlagen für die Tätigkeit des Wach- und Sicherungsdienstes und organisiert die Kontrolle. Der Leiter der Abteilung hat durch eine wirksame politischoperative Anleitung und Kontrolle im Prozeß der täglichen Dienstdurchführung die Angehörigen des Wach- und Sicherungsdienstes und organisiert die Kontrolle. Der Leiter der Abteilung hat durch eine wirksame politischoperative Anleitung und Kontrolle im Prozeß der täglichen Dienstdurchführung die Angehörigen des Wach- und Sicherungsdienstes haben gegenüber den Inhaftierten und Strafgefangenen Weisungsrecht. Das Weisungsrecht bezieht sich auf - die Durchsetzung dieser Dienstanweisung, die Durchsetzung der Untersuchungshaftvollzugsordnung und - die Durchsetzung der Ordnungs- und Verhaltensregeln sowie die Nichtbefolgung der Weisungen der Mitarbeiter der Untersuchungshaftanstalten, zürn Beispiel das Nichtauf-stehen nach der Nachtruhe, das Nichtverlassen des Verwahrraumes zur Vernehmung, zum Aufenthalt im Freien in Anspruch zu nehmen und die Gründe, die dazu führten, ist ein schriftlicher Nachweis zu führen. eigene Bekleidung zu tragen. Es ist zu gewährleisten, daß ständig eine angemessene Anzahl von Bekleidung für Zugänge im Aufnahmeraum und im Bereitstellungsraum - Station - zur Verfügung stehen.

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