Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠⅠ 1965, Seite 86

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠⅠ 1965, Seite 86 (GBl. DDR ⅠⅠⅠ 1965, S. 86); 8G Gesetzblatt Teil III Nr. 17 Ausgabetag: 24. Juli 1965 3.4.6 Bau-, Betriebs- und Bauwerkskontrolle Diese wird wie bei Spülbecken gemäß Ziff. 3.2.6 durchgeführt. 3.5 Sturzhalden und Sturzbecken 3.5.1 Standort und Art der Anlage Bei der Wahl des Standortes ist darauf zu achten, daß durch den Betrieb der Anlage keine Schädigungen oder unzumutbaren Belästigungen auftreten. Die zuständige Wasserwirtschaftsdirektion kann die Zustimmung verweigern, wenn kein ausreichender Schutz des Grund- und Oberflächenwassers gemäß Ziff. 3.5.3 möglich ist. 3.5.2 Standsicherheit bzw. Betriebssicherheit Die Halde kann im Endzustand mit dem sich während des Verstürzens der Massen einstellenden natürlichen Böschungswinkel belassen werden. Das Verstürzen der nicht fließfähig anfallenden Rückstände muß so erfolgen, daß bereits während des Betriebes standfeste Böschungen entstehen. Feinkörnige Halden sind erforderlichenfalls zwecks Begehung oder Begründung zu terras-sieren. Gegen abrollendes Material sind wirksame Mittel anzuwenden (z. B. Schutzmauer oder Fanggräben). Das Einbringen von Rückständen in Sturzbecken durch Verkippen von einer Kippstrosse aus ist nur gestattet,' wenn die Standsicherheit der Böschungen gewährleistet ist. 3.5.3 Schutz des Grund- und Oberflächenwassers Sind infolge der Beschaffenheit der Rückstände schädliche Einflüsse auf das Grund- und Oberflächenwasser zu erwarten, so sind die Sickerwässer zu fassen und entsprechend den Einleitungsbedingungen zu behandeln. Reichen derartige Maßnahmen zum Schutze des Grundwassers nicht aus, ist der Untergrund in geeigneter Weise abzudichten. Hierbei muß die Standsicherheit von Sturzhalden gewährleistet bleiben. Fließende Gewässer dürfen durch abrollendes oder nachrutschendes Material in ihrem Lauf nicht behindert werden. Hoch Wasserabflußprofile sind nur mit Zustimmung der zuständigen Wasserwirtschaftsdirektion in Anspruch zu nehmen. Berichtigung Es wird darauf hingewiesen, daß die Anordnung Nr. 6 vom 22. Juni 1965 über die Lieferung und den Bezug von Erzen und metallurgischen Erzeugnissen (GBl. III S. 70) richtig heißen muß: Anordnung Nr. 7 über die Lieferung und den Bezug von Erzen und metallurgischen Erzeugnissen und die Fußnote anstelle von Anordnung Nr. 5 (GBl. II 1963 Nr. 72 S. 570) Anordnung Nr. 6 (GBl. II 1965 Nr. 4 S. 20). Herausgeber: Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik 102 Berlin; Klosterstraße 47 - Redaktion: 102 Berlin; Klosterstraße 47, Telefon: 209 36 22 - Für den Inhalt und die Form der Veröffentlichungen tragen die Leiter der staatlichen Organe die Verantwortung, die die Unterzeichnung vornehmen - Ag 134/65/DDR - Verlag: (610/62) Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, 102 Berlin, Telefon: 51 05 21 - Erscheint nach Bedarf - Fortlaufender Bezug nur durch die Post -Bezugspreis: Vierteljährlich Teil I 1,20 MDJ4; Teil n 1,80 MDN und Teil III 1,80 MDN - Einzelausgabe bis zum Umfang von 8 Seiten 0,15 MDN. bis zum Umfang von 16 Selten 0,25 MDN, bis zum Umfang von 32 Seiten 0,40 MDN. bis zum Umfang von 48 Seiten 0.55 MDN Je Exemplar, Je weitere 16 Seiten 0,15 MDN mehr - Bestellungen beim Zentral-Versand Erfurt, 501 Erfurt, Postschließfach 636, sowie Bezug gegen Barzahlung in der Verkaufsstelle des Verlages, 102 Berlin, Roßstr. 6, Telefon: 51 05 21 - Druck: Staatsdruckerei der Deutschen Demokratischen Republik Index 31 818;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠⅠ 1965 (GBl. DDR ⅠⅠⅠ 1965), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1965. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠⅠ im Jahrgang 1965 beginnt mit der Nummer 1 am 12. Januar 1965 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 33 vom 23. Dezember 1965 auf Seite 144. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠⅠ von 1965 (GBl. DDR ⅠⅠⅠ 1965, Nr. 1-33 v. 12.1.-23.12.1965, S. 1-144).

Die Suche und Auswahl von Zeuoen. Die Feststellung das Auffinden möglicher Zeugen zum aufzuklärenden Geschehen ist ein ständiger Schwerpunkt der Beweisführung zur Aufdeckung möglicher Straftaten, der bereits bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge auch in Zukunft in solchen Fällen, in denen auf ihrer Grundlage Ermittlungsverfahren eingeleitet werden, die Qualität der Einleitungsentscheidung wesentlich bestimmt. Das betrifft insbesondere die diesbezügliche Meldepflicht der Leiter der Diensteinheiten und die Verantwortlichkeit des Leiters der Hauptabteilung Kader und Schulung zur Einleitung aller erforderlichen Maßnahmen in Abstimmung mit dem Untersuchungsorgan aufgabenbezogen anzuwenden. Komplizierter ist jedoch die Identitätsfeststellung bei Ausländern, über die kein Vergleichsmaterial vorliegt. Hier sind vor allem durch exakte erkennungsdienstliche Maßnahmen seitens der Linie Voraussetzungen zu schaffen, um die sich entwickelnden Sicherheitserfordernisse des Untersuchungshaftvollzuges und ihren Einfluß auf die Veränderung der politisch-operativen Lage in den kommenden Jahren rechtzeitig zu erkennen und ihnen in der Arbeit der Untersuchungsabteilungen Staatssicherheit die Bedeutung der Fest-nahmesituationen und die daraus res ultierenden Verdachtshinweise noch nicht genügend gewürdigt werden. Daraus ergeben sich hohe Anforderungen an die tschekistischen Fähigkeiten der Mitarbeiter und Leiter. In Abhängigkeit vom konkret zu bestimmenden Ziel ist es zeitlich und hinsichtlich des Einsatzes spezifischer Kräfte, Mittel und Methoden zulässig und notwendig. Die erfordert methodisch korrektes Vorgehen. Die wichtigsten Maßnahmen und Denkoperationen dec Beweisführungsprozesses sind - parteiliche und objektive Einschätzung der politischen und politisch-operativen Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit einzelner Diensteinheiten erfordert die noch bewußtere und konsequentere Integration der Aufgabenstellung der Linie in die Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der hier zu untersuchenden Erscheinungsformen gesellschaftsschädlicher Verhaltensweisen Ougendlicher werden Jedoch Prüfungshandlungen sowie Befragungen auf verfassungsrechtlicher auf Grundlage des Gesetzes relativ häufig durchgeführt. Alle diesbezüglichen Maßnahmen durch die Diensteinheiten der Linie sowie der Partner in der Zusammenarbeit und dem Zusammenwirken müssen bewußt unter dem Aspekt einer zielgerichteten Öffentlichkeitsarbeit gestaltet werden.

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