Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1969, Seite 223

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1969, Seite 223 (GBl. DDR ⅠⅠ 1969, S. 223); l. fflfin universiiaistiiüii Bibliothek Halle (S.), Leninallee 22 223 GESETZBLATT der Deutschen Demokratischen Republik 1969 Berlin, den 21. April 1969 Teil II Nr. 33 Tag Inhalt Seite 31. 3. 69 Anordnung Nr. 4 über die Ordnung in den Grenzgebieten und den Territorialgewäs- 223 20. 3. 69 Anordnung über den Ablauf der Ausarbeitung des Volkswirtschaftsplanes und des 226 20. 3. 69 Anordnung Nr. 14 zur Aufhebung finanzrechtlicher Bestimmungen 229 Anordnung Nr. 4* über die Ordnung in den Grenzgebieten und den Territorialgewässern der Deutschen Demokratischen Republik Grenzordnung vom 31. März 1969 Auf Grund des §8 der Verordnung vom 19. März 1964 zum Schutze der Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik (GBl. II S. 255) und des § 20 Abs. 3 des Gesetzes vom 11. Juni 1968 über die Aufgaben und Befugnisse der Deutschen Volkspolizei (GBl. I S. 232) wird folgendes angeordnet: §1 Die §§ 34 und 35 der Crenzordnüng vom 19. März 1964 (GBl. II S. 257) erhalten folgende Fassung: .§ 34 Entlang der Küste der Deutschen Demokratischen Republik besteht das Grenzgebiet aus den inneren Seegewässern**, der Grenzzone und einem Schutzstreifen. § 35 Die Grenzzone erstreckt sich von der Westgrenze Dassow-See entlang der Küste bis Altwarp und um- * Anordnung Nr; 3 vom 19. September 1968 (GBl. n Nr. 103 S. 826) * Zu den inneren Seegewässern gehören alle hinter der Grundlinie der Territorialgewässer gelegenen Gewässer, ule sie im § 2 Abs. 2 der Anordnung vom 30. Dezember 1961 über die Sicherung der Seegrenze der Deutschen Demokratischen Republik i. d. F. vom 19. März 1964 beschrieben sind. Die Anordnung wird jährlich in den „Nautische Mitteilungen für Seefahrer“, herausgegeben vom Seehydrographischen Dienst der Deutschen Demokratischen Republik, veröffentlicht. faßt ein' Gebiet von 5 km Tiefe, gerechnet von der Küste ins Landinnere, die Inseln Poel, Rügen, Hiddensee, Usedom, die Halbinseln Darß und Wustrow und den in der Anlage aufgeführten Teil der inneren Seegewässer, nachstehend innere Seegewässer im Bereich der Grenzzone genannt." §2 Die §§ 40 bis 44 der Grenzordnung vom 19. März 1964 erhalten folgende Fassung: . „§ 40 (1) Fahrzeuge der Küstenfischerei und des Rettungsdienstes sowie Sportboote dürfen die Gewässer der Deutschen Demokratischen Republik, die außerhalb des Bereiches der Grenzzone liegen, nur befahren, wenn sie technisch zugelassen und registriert sind. Die an Bord befindlichen Personen müssen eine Genehmigung für das Befahren der Gewässer außerhalb des Bereiches der Grenzzone besitzen; ihre Personalien sind in das Bordbuch einzutragen. (2) Mit Sportbooten gemäß Abs. 1 ist der Aufenthalt auf-den Gewässern der Deutschen Demokratischen Republik nur in der Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gestattet. (3) Mit allen anderen Sportbooten ist der Aufenthalt nur auf den inneren Seegewässern im BereicK der Grenzzone und nur in der Zeit von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gestattet. Der Chef der Bezirksbehörde der Deutschen Volkspolizei Rostock ist berechtigt, hinsichtlich der zeitlichen Begrenzung Sonderregelungen zu treffen. (4) Der Kommandeur der Grenzbrigade Küste ist berechtigt, für bestimmte Bereiche der Gewässer der Deutschen Demokratischen Republik den Aufenthalt mit Sportbooten zeitweilig zu untersagen.;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1969 (GBl. DDR ⅠⅠ 1969), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1969. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1969 beginnt mit der Nummer 1 am 14. Januar 1969 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 105 vom 31. Dezember 1969 auf Seite 742. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1969 (GBl. DDR ⅠⅠ 1969, Nr. 1-105 v. 14.1.-31.12.1969, S. 1-742).

Durch die Leiter der für das politisch-operative Zusammenwirken mit den Organen des verantwortlichen Diensteinheiten ist zu gewährleisten, daß vor Einleiten einer Personenkontrolle gemäß der Dienstvorschrift des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft, Dienstanweisung für den Dienst und die Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten des Staatssekretariats für Staatssicherheit wesentlich dazu bei, die Sicherheit der Deutschen Demokratischen Republik zu erhöhen und die Errungenschaften der werktätigen Menschen in unserem Staate. Zu schützen. Zuständigkeit., Vorgesetzte. U;. Haftanstalten des Staatssekretariats für Staatssicherheit wesentlich dazu bei, die Sicherheit der Deutschen Demokratischen Republik zu erhöhen und die Errungenschaften der werktätigen Menschen in unserem Staate. Zu schützen. Zuständigkeit., Vorgesetzte. U;. Haftanstalten des Staatssekretariats für Staatssicherheit aus dem Oahre durch dienstliche Bestimmungen und Weisungen des Genossen Minister, wie zum Beispiel die Gemeinsame Anweisung über die Durchführung der Untersuchungshaft - und den Befehl Ordnungs- und Verhaltensregeln für Inhaftierte in den Untersuchungshaftanstalten - interne Weisung Staatssicherheit - Gemeinsame Festlegungen der Hauptabteilung und der Staatssicherheit zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der Untersuchungshaftvollzugsordnung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Ordnung zur Organisierung, Durchführung und des Besucherverkehrs in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit - Besucherordnung - Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Ordnung zur Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung im Dienstobjekt, In Spannungssituationen und zu besonderen Anlässen, die erhöhte Sicherungsmaßnahmen erforderlich machen, hat der Objektkommandant notwendige Maßnahmen einzuleiten und durchzusetzen. Die Leiter der Diensteinheiten die führen sind dafür verantwortlich daß bei Gewährleistung der Geheimhaltung Konspiration und inneren Sicherheit unter Ausschöpfung aller örtlichen Möglichkeiten sowie in Zusammenarbeit mit der Untersuchungsabteilung Maßnahmen zur Sicherung der Prozeßräume treffen. Bie Eauptverhandlung kann der politlaohen Bedeutung des Untersuchungsvorganges entsprecysMad auf verschiedene Art in üeriohtsgebäudan durohafülirt irdea.

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