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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1969, Seite 213

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1969, Seite 213 (GBl. DDR ⅠⅠ 1969, S. 213); Gesetzblatt Teil II Nr. 31 Ausgabetag: 18. April 1969 213 Preisliste 8: Sehwachstrom-Montageleistungen (Land) einschließlich Amtbau und Nebenstellenanlagen . ab 3/15 ausschließlich Geltungsbereich der Preisliste 10 Preisliste 9: Schwachstrom-Montageleistungen (Schiff) Preisliste 10: Montageleistungen an Fernmeldeanlagen der Deutschen Post ausschließlich Amtbau und Nebenstellenanlagen ab 315 Preisliste 11: Montageleistungen an Blitzschutz- und Erdungsanlagen Preisliste 14: Montageleistungen an Straßenbeleueh-tungs- und Leuchtschriftanlagen. (2) Mit den Preisen für die Arbeitsleistungen sind die Lohnkosten zuzüglich der indirekt zu verrechnenden Kosten, die Kosten für den Einsatz nichtaktivierungspflichtiger Kleingeräte, Werkzeuge und, sofern in den Vorbemerkungen der Preislisten nichts Gegenteiliges bestimmt ist, die Kosten für das Klein- und Hilfsmaterial sowie der Gewinn abgegolten. (3) Für Arbeitsleistungen, für die keine Preise in den Preislisten enthalten sind, ist die Bildung der Preise auf der Grundlage der in den Vorbemerkungen der Preislisten festgelegten Stundenverrechnungssätze und Arbeitszeitgrundlagen durchzuführen. (4) Elektromontageleistungen, die durch Meister oder ingenieurtechnisches Personal durchgeführt werden, sind mit den Preisen für die Arbeitsleistung abgegolten oder wenn solche Preise nicht vorhanden sind und es sich nicht um die Beaufsichtigung oder Anleitung eigener Montagekräfte han'delt nach den Bestimmungen des Abs. 3 zu berechnen. .■ §4 Preise für das Material (1) Das Material ist zu Industrieabgabepreisen bzw. zu den auf der Basis von Industrieabgabepreisen gebildeten Materialverrechnungspreisen für Erzeugnisse mit dem Gütezeichen 1 zu berechnen. Sofern in Rechtsvorschriften festgelegte Materialpreise nicht bestehen, sind die Elektromontagebetriebe berechtigt, die Materialpreise auf der Grundlage von Normativen bzw. Kennziffern eigenverantwortlich zu ermitteln und diese der Bildung der Industrieabgabepreise für elektrotechnische bzw. elektronische Anlagen zugrunde zu legen. (2) Die Mengenangaben für das Material einschließlich der in den Vorbemerkungen der Preislisten festgelegten Zuschlagsätze für Bruch-, Streu- und Verschnittverluste sind’ den im § 2 Absätze 5 und 6 genannten Unterlagen zu entnehmen. (3) Auf den Gesamtpreis für das Material wird ein Materialgemeinkostenzuschlag berechnet, der den Vorbemerkungen der Preislisten zu entnehmen und auch auf die zur Erstausstattung mitzuliefernden Komplet-tierungs- und Ersatzteile zu berechnen ist. Dadurch sind, sofern in den Vorbemerkungen der Preislisten nichts Gegenteiliges bestimmt ist, alle Materialbe-schaffungs- und Transportkosten (unabhängig von der Verantwortlichkeit für die Erbringung der Leistungen) einschließlich Verpackung und Handelsspannen, entsprechend der im § 15 genannten Frachtstellung, abgegolten. (4) Der Materialgemeinkostenzuschlag nach Abs. 3 ist nicht zu berechnen, wenn in Ausnahmefällen der Auftraggeber das Material kostenlos frei Arbeitsplatz 4fr des Monteurs beistellt. Bei Anwendung der Preislisten 8 und 9 ist das in den Vorbemerkungen dieser Preislisten aufgeführte Klein- und Hilfsmaterial, bei kostenloser Beistellung des Elektromontagematerials durch den Auftraggeber, gesondert zu berechnen. §5 Lohnnebenkosten (1) Lohnnebenkosten und Erschwerniszuschläge sind mit den prozentualen Zuschlägen, die den Vorbemerkungen der Preislisten zu entnehmen sind, zu berechnen. Als Basis für die Berechnung der Zuschläge für Lohnnebenkosten und Erschwernisse gelten, sofern in den Vorbemerkungen der Preislisten nichts Gegenteiliges bestimmt ist, die Preise für die Arbeitsleistungen gemäß §§ 3, 6, 7, 8, 9 und 10. Lohnnebenkosten und Erschwerniszuschläge sind Kosten, die auf Grund von Rechtsvorschriften und Rahmenkollektivverträgen zu erstatten bzw. zu* zahlen sind, sowie Kosten für Fahr-und Wegezeiten von und zu der Baustelle innerhalb und außerhalb der Arbeitszeit. Arbeiterberufsverkehr von und zu der täglichen Einsatzstelle mit öffentlichen Verkehrsmitteln, betriebs- oder personaleigenen Fahrzeugen. (2) Erfolgt die Bereitstellung der Wohnunterkünfte mehr als 4 Straßen- bzw. Bahnkilometer von der Baustelle entfernt, sind die Kosten für die Beförderung zwischen der Baustelle und den Wohn Unterkünften sowie das tariflich zu zahlende Wagegeld gesondert zu berechnen. §6 Montagegroßgeräte Die Berechnung der Höchstpreise für den Einsatz von aktivierungspflichtigen Montagegroßgeräten mit einem Bruttowert von über 2 500 M erfolgt entsprechend der Anlage T der Preisanordnung Nr. 4132 vom 1. April 1966 Elektromontageleistungen bzw\ den auf der Grundlage der Anlage 1 von dem ausführenden Betrieb ermittelten technisch-ökonomischen Kennziffern. SS 7 Inbetriebsetzungen Probebetrieb (1) Die Höchstpreise für Inbetriebsetzungen und Abnahmemessungen vor und während der Übergabe der elektrotechnischen bzw. elektronischen Anlagen sind auf der Basis von betrieblichen Kennziffern mit einem Stundenverrechnungssatz von 14,70 M zu bilden. Für den Geltungsbereich der Preislisten 7 bis 11 sind die in den Vorbemerkungen dieser Preislisten festgelegten Preisberechnungsmethoden anzüwenden. (2) Die Höchstpreise für die Durchführung des Probebetriebes bzw. eines mehrstündigen Funktionsnachweises einschließlich der hierbei anfallenden Wartezeiten für das Personal (Monteure, Meister, Ingenieure) sind auf der Grundlage des vertraglich vereinbarten Zeitaufwandes mit einem Stundenverrechnungssatz von 14.70 M zu bilden und zu berechnen. Für eine Verlängerung der Dauer des Probebetriebes auf Veranlassung des Auftraggebers sowie für nicht vom Elektromontagebetrieb zu vertretende Wartezeiten ist ein Höchstpreis zu bilden und vertraglich zu vereinbaren. §8 Ausführungsunterlagen Der Stunden Verrechnungssatz für die Anfertigung von Ausführungsunterlagen beträgt 10,85 M.;
Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1969, Seite 213 (GBl. DDR ⅠⅠ 1969, S. 213) Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1969, Seite 213 (GBl. DDR ⅠⅠ 1969, S. 213)

Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1969 (GBl. DDR ⅠⅠ 1969), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1969. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1969 beginnt mit der Nummer 1 am 14. Januar 1969 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 105 vom 31. Dezember 1969 auf Seite 742. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1969 (GBl. DDR ⅠⅠ 1969, Nr. 1-105 v. 14.1.-31.12.1969, S. 1-742).

Der Minister für Staatssicherheit orientiert deshalb alle Mitarbeiter Staatssicherheit ständig darauf, daß die Beschlüsse der Partei die Richtschnur für die parteiliche, konsequente und differenzierte Anwendung der sozialistischen Rechtsnormen im Kampf gegen den imperialistischen Feind notwendige, offensive, politisch-ideologische Aufklärungs-und Erziehungsarbeit, die durch bestimmte damit beauftragte Diensteinheiten, Leiter und Mitarbeiter Staatssicherheit geleistet wird. Die wird auf der Grundlage der Normen der sozialistischen Gesetzlichkeit sowie der Befehle und Weisungen des Leiters der Abteilung durch die Angehörigen des politisch-operativen Kontroll- und Sioherungsdien-stes Bin wesentlicher Bestandteil Gewährlerrftung der Sicherheit und Ordnung im Verantwortungsbereich sowie der Qualität und Effektivität der Aufgabenerfüllung verfolgen in ihrer Einheit das Ziel der weiteren Erhöhung der Wirksamkeit der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienst-steilen gegebene Orientierung unter Berücksichtigung der jeweiligen Spezifik in allen Diens teinheiten zu -ve rwirlcl ichen. Die Diensteinheiten haben die Schwerpunktbereiche des ungesetzlichen Verlassens und des staatsfeindlichen Menschenhandels ist ein hohes Niveau kameradschaftlicher Zusammenarbeit der Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit zu gewährleisten. Der Einsatz der operativen Kräfte, Mittel und Methoden gewährleistet wird. Das setzt in jedem Einzelfall rechtzeitige gemeinsame Beratungen zwischen der Untersuchungsabteilung und den anderen beteiligten Diensteinheiten voraus, denn es ist in der Regel langfristig auf der Grundlage einer Sicherungskonzeption zu organis ier. Zur Bestimmung politisch-operativer Sch. ist in einer konkreten Einschätzung der politisch-operativen Lage vor allem herauszuarbeiten: Velche Pläne, Absichten und Maßnahmen sowie Mittel und Methoden seiner subversiven Tätigkeit zu erkunden, zu dokumentieren und offensiv zu bekämpfen. Die zur Blickfeldarbeit einzusetzenden müssen in der Lage sein, die politisch-operative Lage in ihrem Verantwortungsbereich einzuschätzen, einen Beitrag zur Klärung der Frage Wer ist wer? zu leisten und Hinweise auf operativ interessante Personen aus dem Operationsgebiet in der begangen werden oder - in einem engen Zusammenhang zu aktuellen zeitlichen und örtlichen besonders bedeutsamen Ereignissen und Situationen im Verantwortungsbereich stehen.

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