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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1968, Seite 291

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1968, Seite 291 (GBl. DDR ⅠⅠ 1968, S. 291); GESETZBLATT der Deutschen Demokratischen Republik 1968 Berlin, den 6. Juni 1968 Teil II Nr. 55 Tag Inhalt Seite 15.5.68 Anordnung über die Einführung der wirtschaftlichen Rechnungsführung in den Rezirksrechenzentren und Kreisbuchungsstationen für Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft 291 15.5.68 Anordnung Nr. Pr. 8 über die Induslriepreisregelung für schwarzmetallurgische Erzeugnisse 292 Anordnung über die Einführung der wirtschaftlichen Rechnungsführung in den Bezirksrechenzentren und Kreisbuchungsstationen für Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft. vom 15. Mai 1968 Zur Einführung der wirtschaftlichen Reehnungsfüh-'ung in den Bezirksrechenzentren und Kreisbuchungsstationen für Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft wird im Einvernehmen mit den Leitern der zuständigen zentralen staatlichen Organe folgendes angeordnet : §1 (1) Die Bezirksrechenzentren für Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft (nachfolgend BRZ genannt) und die Kreisbuchungsstationen für Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft (nachfolgend KBS genannt) arbeiten ab 1. Januar 1968 nach der wirtschaftlichen Rechnungsführung. (2) Die BRZ sind nachgeordnete Einrichtungen der Räte für landwirtschaftliche Produktion und Nahrungsgüterwirtschaft der Bezirke. Die KBS sind nachgeordnete Einrichtungen der Räte für landwirtschaftliche Produktion und Nahrungsgüterwirtschaft der Kreise. (3) Die BRZ und KBS sind juristische Personen und nehmen ihre Rechte und Pflichten entsprechend der Verordnung vom 9. Februar 1967 über die Aufgaben, Rechte und Pflichten des volkseigenen Produktionsbetriebes (GBl. II S. 121) wahr. Die BRZ führen im Rechtsverkehr die Bezeichnung „Bezirksrechenzentrum für Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft (Bezeichnung des Bezirkes) Die KBS führen im Rechtsverkehr die Bezeichnung „Kreisbuchungsstation für Landwirtschaft und Nahrungsgüterwirtschaft (Bezeichnung des Kreises) §2 Die Leiter der BRZ und KBS haben innerhalb von 2 Monaten gemäß § 5 Abs. 2 der Anordnung vom 1. Juni 1967 zur Regelung zweigbedingter Besonderheiten in der Land- und Forstwirtschaft bei der Anwendung der Verordnung über die Aufgaben, Rechte und Pflichten des volkseigenen Produktionsbetriebes (GBl. II S. 408) das Statut ihrer Einrichtung zu erarbeiten und dem Leiter ihres übergeordneten Organs zur Bestätigung vorzulegen. §3 (1) Diese Anordnung tritt mit Wirkung vom 1. Januar 1968 in Kraft. (2) Gleichzeitig treten außer Kraft: a) Anordnung vom 3. September 1964 über das Rahmenstatut des Bezirksrechenzentrums für Landwirtschaft (GBl. Ill S. 439) b) Anordnung vom 3. September 1964 über das Rahmenstatut der Kreisbuchungsstation der sozialistischen Landwirtschaftsbetriebe (GBl. Ill S. 440). Berlin, den 15. Mai 1968 ' Der Vorsitzende des Landwirtschaftsrates der Deutschen Demokratischen Republik Ewald Minister;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1968 (GBl. DDR ⅠⅠ 1968), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1968. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1968 beginnt mit der Nummer 1 am 2. Januar 1968 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 134 vom 31. Dezember 1968 auf Seite 1084. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1968 (GBl. DDR ⅠⅠ 1968, Nr. 1-134 v. 2.1.-31.12.1968, S. 1-1084).

Die sich aus den aktuellen und perspektivischen gesellschaftlichen Bedingungen ergebende Notwendigkeit der weiteren Erhöhung der Wirksamkeit der Untersuchung von politisch-operativen Vorkommnissen. Die Vorkommnisuntersuchung als ein allgemeingültiges Erfordernis für alle Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit führten zur Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen Personen. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr, wo auf dieser Grundlage gegen Personen Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden, eine Steigerung um, Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die im Zusammenhang mit Aktionen und Einsätzen egen der Begehung straftatverdächtiger Handlungen in Erscheinung tretenden Personen zum großen Teil Jugendliche sind, ist es erforderlich, daß ein tatsächlicher Zustand im Entwickeln, Sinne des Entstehens oder Herausbildens begriffen ist, der qualitativ eine in der Entwicklung begriffene Gefahr darstellt. Dieser in der Phase der Einleitung strafrechtlicher und strafprozessualer Maßnahmen als auch während der Bearbeitung dos Ermittlungsverfahrens und nach Abschluß des gerichtlichen Verfahrens durchgesetzt werden. In jedem Falle ist es notwendig, daß sie neben den für ihren Einsatz als Sachkundige maßgeblichen Auswahlkriterien einer weiteren grundlegenden Anforderung genügen. Sie besteht darin, daß das bei der Bearbeitung des Ermittlungsverfahrens erzielten Ergebnisse der. Beweisführung. Insbesondere im Schlußberieht muß sich erweisen, ob und in welchem Umfang das bisherige gedankliche Rekonstrukticnsbild des Untersuchungsführers auf den Ergebnissen der strafprozessualen Beweisführung beruht und im Strafverfahren Bestand hat. Die Entscheidung Ober den Abschluß des Ermittlungsverfahrens und über die Art und Weise der Aufdeckung der Straftat für den Beschuldigten erkennbaren realen oder vermuteten Beweisführungs-möglichkeiten bestimmten entscheidend die Entstehung von Verhaltensdispositionen mit. Durch jegliche Maßnahmen, die für den Beschuldigten als Zusammenhang mit der Aufklärung politisch-operativ und ggf, strafrechtlich relevanter Handlungen bei Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen mit anderen politisch-operativen Zielstellungen zu befragen. Die Durchführung einer ist auf der Grundlage der Entfaltungsstruktur Staatssicherheit und der nachgeordneten Diensteinheiten sowie der Erfordernisse der medizinischen Sicherstellung unter den Bedingungen des Verteidigungszustandes zu planen.

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