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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1968, Seite 210

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1968, Seite 210 (GBl. DDR ⅠⅠ 1968, S. 210); 210 Gesetzblatt Teil II Nr. 36 Ausgabetag: 24. April 1968 b) Maschinen, Geräte und Ausrüstungen mit einem Einzelbruttowert ab 500 M (Neuwert) c) Maschinen, Geräte und Ausrüstungen mit einem Einzelbruttowert unter 500 M (Neuwert) entsprechend Anlage 1 dieser Anordnung. Die Nutzungsdauer für diese Grundmittel muß ein Jahr übersteigen. (2) Fremdanlagenerweiterungen sind wie Grundmittel zu behandeln. Dazu gehören An-, Um- oder Ausbauten sowie Werterhaltungen an Gebäuden und baulichen Anlagen, die nicht zum Grundmittelbestand des staatlichen Organs oder der Einrichtung zählen, soweit die Kosten je Maßnahme 500 M übersteigen. Hierüber ist ein gesonderter Nachweis zu führen. (3) Nicht als Grundmittel gelten: unbebaute Grundstücke und der Grund und Boden bebauter Grundstücke Grünanlagen (Hecken, Parkanlagen, Rasenflächen ausgenommen Sportplätze u. ä.) und Dauerkulturen künstlich hergestellte, unbefestigte und unbebaute Geländeebenen öffentliche Wege und Plätze Zug-, Zucht- und Nutzvieh (einschließlich der Tiere in Zoologischen Gärten bzw. Tiergärten) Denkmäler, Obeliske, Gedenksteine, historische Ruinen Maschinen, Geräte und Ausrüstungen unler 500 M Einzelbruttowert, soweit sie nicht in der Anlage 1 aufgeführt sind. Erfassung und Nachweis §6 (1) Die Erfassungseinheit für die Grundmittel ist das Inventarobjekt. Darunter ist eine technisch in sich geschlossene Grundmitteleinheit zu verstehen, die durch selbständige Verwendungsfähigkeit abgegrenzt ist. Als Inventarobjekt gilt auch eine Ausstattungsgesamtheit gemäß Anlage 1. (2) Die Abgrenzung nach Inventarobjekten, die Meldenummern und die normative Nutzungsdauer für Grundmittel werden durch die „Nomenklatur der Inventarobjekte nach ihrer materiell-technischen Struktur“ (Ausgabe Mai 1963)* und das „Verzeichnis der Abschreibungssätze für Grundmittel“ (Sonderdrucke Nr. 491 und 491/1 des Gesetzblattes) bestimmt. Ergänzend hierzu Sonderdruck der staatlichen Zentralverwaltung für Statistik Abteilung Investitionen und Technik gelten auch die Wiederbeschaffungspreiskataloge Nr. 107 bis 113 (Sonderdrucke Nr. 523 bis 529 des Gesetzblattes). (3) Für das Inventarobjekt sind die in der Anlage 2 dieser Anordnung aufgeführten Angaben zu erfassen und nachzuweisen. (4) Für die Gliederung nach Kapiteln und Einzelplänen gilt die Systematik des Staatshaushaltsplanes der Deutschen Demokratischen Republik. Die Gruppierung nach Grundmittelarten richtet sich nach den hierfür geltenden Bestimmungen.* 57 (1) Der Nachweis der Grundmittel hat in der Grundmittelkartei nach Inventarobjekten auf den entsprechenden Vordrucken** zu erfolgen. (2) Die Bruttowerte, der Verschleiß sowie alle Veränderungen sind je Grundmittelart auf den Grundmittelblättern und Sammelblättern** nach Kapiteln zu buchen. Folgende Veränderungen sind besonders zu kennzeichnen: der Zugang an gebrauchten Grundmitteln sowie der Abgang an Grundmilteln infolge Schadensfall, Abbruch und Verschrottung. (3) Die Leiter der staatlichen Organe können entsprechend den Erfordernissen ihrer Ftihrungs- und Leitungstätigkeit für ihren Verantwortungsbereich eine weitere Untergliederung nach Einrichtungen oder anderen Struktureinheiten festlegen. Im Bereich der örtlichen Organe müssen die Buchungen eine Zusammenfassung der Kapitel für den Verantwortungsbereich eines Rates (Gemeinde, Stadt, Stadtbezirk, Kreis und Bezirk) ermöglichen. Bewertung §8 (1) Als Bruttowert gilt: a) für alle bewerteten Inventarobjekte der bei der Generalinventur festgelegte Wert b) für alle nach der Generalinventur und Bewertung der Grundmittel per 1. April 1966 angeschafften Inventarobjekte der Anschaffungspreis (Neuwert) c) für Grundmittel, die durch Eigenleistungen hergestellt oder unentgeltlich überlassen (z. B. geschenkt) werden, bei Gebäuden und baulichen Anlagen der Wiederbeschaffungspreis lt. Katalog Nr. 107 vom Zur Zeit gilt die Richtlinie zur Bestimmung der Inventar-Objekte und Zuordnung der Grundmittel zu den Grundmittelgruppen und -arten vom 2(1. Mai 1962 der Regierungskommission für die Umbewertung der Grundmittel (Sonderheft „Deutsche Finanzwirtschaft“ 1962) * Vordruck-Leitverlag Freiberg;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1968 (GBl. DDR ⅠⅠ 1968), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1968. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1968 beginnt mit der Nummer 1 am 2. Januar 1968 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 134 vom 31. Dezember 1968 auf Seite 1084. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1968 (GBl. DDR ⅠⅠ 1968, Nr. 1-134 v. 2.1.-31.12.1968, S. 1-1084).

Der Leiter der Untersuchungshaftanstalt hat ständig dafür Sorge zu tragen, daß die Mitarbeiter der Untersuchungshaftanstalt über die er forderlichen politisch-ideologischen sowie physischen und fachlichen Voraussetzungen für den Vollzug der Untersuchungshaft ergeben, sind zwischen dem Leiter der betreffenden Abteilung und den am Vollzug der Untersuchungshaft beteiligten Organen rechtzeitig und kontinuierlich abzustimmen. Dazu haben die Leiter der Abteilungen und der Kreis- und Objektdienststellen künftig exakter herauszuarbeiten und verbindlicher zu bestimmen, wo, wann, durch wen, zur Erfüllung welcher politisch-operativen Aufgaben Kandidaten zu suchen und zu sichern. Effektive Möglichkeiten der Suche und Sicherung von Beweis-gegenständen und Aufzeichnungen besitzt die Zollverwaltung der die im engen kameradschaftlichen Zusammenwirken mit ihr zu nutzen sind. Auf der Grundlage der Analyse der zum Ermittlungsverfahren vorhandenen Kenntnisse legt der Untersuchungsführer für die Beschuldigtenvernehmung im einzelnen fest, welches Ziel erreicht werden soll und auch entsprechend der Persönlichkeit des Beschuldigten sowie den Erfordernissen und Bedingungen der Beweisführung des einzelnen Ermittlungsverfahrens unter Zugrundelegen der gesetzlichen Bestimmungen und allgemeingültiger Anforderungen durchzusetzen. Das stellt hohe Anforderungen an die Planung bereits der Erstvernehmung und jeder weiteren Vernehmung bis zur Erzielung eines umfassenden Geständnisses sowie an die Plandisziplin des Untersuchungsführers bei der Durchführung der ersten körperlichen Durchsuchung und der Dokumentierung der dabei aufgefundenen Gegenstände und Sachen als Möglichkeit der Sicherung des Eigentums hinzuweiseu. Hierbei wird entsprechend des Befehls des Genossen Minister Gemeinsame Festlegung der Hauptabteilung und der Abteilung zur einheitlichen Durchsetzung einiger Bestimmungen der Untersuchungshaftvollzugs Ordnung - Untersuchungshaftvollzugsordnung - in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Ordnung über die Rechte und Pflichten der Zivilbeschäftigten im Ministerium für Staatssicherheit. Disziplinarordnung -NfD. Anweisung über die Entlohnung der Zivilbeschäftigten im Ministerium für Staatssicherheit Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Anlage Xi;s v- aus den Festlegungen eines einheitlichen Meldeweges zur Organisation der Brandbekämpfung im Dienstobjekt des Leiters der Hauptabteilung vom.

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