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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1968, Seite 100

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1968, Seite 100 (GBl. DDR ⅠⅠ 1968, S. 100); 100 Gesetzblatt Teil II Nr. 23 Ausgabetag: 6. März 1968 7. Nutzung von Forschungsergebnissen der Jugendforschung 7.1. Die Leiter der zentralen Staats- und Wirtschaftsorgane sind dafür verantwortlich, daß die Ergebnisse der Jugendforschung für die Leitungstätigkeit und für die sozialistische Erziehung der Jugend in ihrem Bereich umfassend nutzbar gemacht werden. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit den entsprechenden wissenschaftlichen Einrichtungen und Forschungsgruppen zu entwickeln. 7.2. Das Amt für Jugendfragen berät die Leiter der Jugendarbeitsgruppen und Jugendaktivs bei den zentralen Staats- und Wirtschaftsorganen bei der Nutzung der Ergebnisse der Jugendforschung für die wissenschaftlich begründete Leitung der sozialistischen Jugendpolitik und für die Qualifizierung der Mitarbeiter der Staats- und Wirtschaftsorgane. 7.3. Die Forschungsergebnisse sind vorrangig für die Arbeit mit der Jugend in den Schwerpunkten der Volkswirtschaft, für die Qualifizierung von Staatsund Wirtschaftsfunktionären, für die Aus- und Weiterbildung von Jugendfunktionären, Lehrern und Erziehern, Lehrausbildern sowie Hoch- und Fachschullehrern auszuwerten. 7.4. Die Leiter von Verlagen sowie die Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften, von Rundfunk und Fernsehen haben die schnelle und wirksame Veröffentlichung bedeutsamer Forschungsergebnisse der Jugendforschung zu unterstützen. Wissenschaftlicher Beirat für Jugendforschung 8. Stellung des Beirates 8.1. Der Wissenschaftliche Beirat für Jugendforschung (nachstehend Beirat genannt) ist ein Organ beim Amt für Jugendfragen zur Beratung, Kontrolle, Koordinierung und Förderung der Jugendforschung der Deutschen Demokratischen Republik. 8.2. Der Beirat löst seine Aufgaben auf der Grundlage der Beschlüsse der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, der Gesetze und Beschlüsse der Volkskammer, der Erlasse und Beschlüsse des Staatsrates und der Verordnungen und Beschlüsse des Ministerrates nach den Weisungen des Leiters des Amtes für Jugendfragen. 9. Aufgaben des Beirates 9.1. Der Beirat erarbeitet und berät neue Probleme und Forschungsaufgaben sowie Fragen der Koordinierung der Forschung auf der Grundlage vorliegender Forschungsergebnisse, Erfahrungen der sozialistischen Jugendpolitik der Deutschen Demokratischen Republik sowie internationaler Erkenntnisse und Esiahrungen. Er organisiert Grundsatzdiskussionen über Fragen der Entwicklung der Jugend in der sozialistischen Gesellschaft und der allseitigen Förderung ihrer Initiative bei der Gestaltung des entwickelten gesellschaftlichen Systems des Sozialismus. 9.2. Zur Unterstützung eines wissenschaftlichen Vorlaufes für die sozialistische Jugendpolitik und einer breiten Anwendung der Ergebnisse der Jugendforschung organisiert und fördert der Beirat wissenschaftliche Veranstaltungen (Symposien, Konferenzen, Kolloquien) zur Entwicklung der Jugend in der sozialistischen Gesellschaft. 9.3. Der Beirat und seine Mitglieder fördern die sozialistische Gemeinschaftsarbeit auf dem Gebiet der Jugendforschung und entwickeln insbesondere einen engen Kontakt mit der Praxis. Sie orientieren die auf dem Gebiet der Jugendforschung tätigen Wissenschaftler auf die Erforschung der für die Verwirklichung der Grundsätze der sozialistischen Jugendpolitik vordringlichen Problemkomplexe. stellen Ergebnisse der Forschungsarbeit in den Staats- und Wirtschaftsorganen sowie in den Leitungen gesellschaftlicher Organisationen, insbesondere der Freien Deutschen Jugend, zur Diskussion und nehmen Einfluß auf deren Auswertung. 9.4. Der Beirat führt in Zusammenarbeit mit dem Zentralinstitut für Jugendforschung Weiterbildungsveranstaltungen zu theoretischen und methodologischen Problemen für die auf dem Gebiet der Jugendforschung tätigen Wissenschaftler durch und unterstützt entsprechend seinen Möglichkeiten die Qualifizierung d ' auf dem Gebiet der sozialistischen Jugendpolitik tätigen Mitarbeiter der Staatsorgane und gesellschaftlicher Organisationen. 10. Zusammensetzung und Bildung des Beirates 10.1. Der Beirat setzt sich aus bevollmächtigten Vertretern der Leiter zentraler Staatsorgane, führenden Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen, Vertretern gesellschaftlicher Organisationen und erfahrenen Praktikern zusammen. Der Beirat bezieht in die Beratung von Grundsatzfragen und spezifischen Problemen der Jugendforschung Vertreter entsprechender Staats- und Wirtschaftsorgane, Wissenschaftler und Fachleute ein. 10.2. Der Vorsitzende des Beirates ist der Direktor des Zentralinstituts für Jugendforschung. Die Mitglieder des Beirates werden auf Vorschlag des Leiters des Amtes für Jugendfragen durch den Vorsitzenden des Ministerrates berufen. 10.3. Der Vorsitzende des Beirates ist für die Tätigkeit des Beirates dem Leiter des Amtes für Jugendfragen verantwortlich. 10.4. Der Sekretär des Beirates wird vom Vorsitzenden des Beirates berufen. 11. Arbeitsordnung des Beirates Der Beirat arbeitet auf der Grundlage einer Arbeitsordnung, die vom Leiter des Amtes für Jugendfragen bestätigt wird.;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1968 (GBl. DDR ⅠⅠ 1968), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1968. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1968 beginnt mit der Nummer 1 am 2. Januar 1968 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 134 vom 31. Dezember 1968 auf Seite 1084. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1968 (GBl. DDR ⅠⅠ 1968, Nr. 1-134 v. 2.1.-31.12.1968, S. 1-1084).

In Abhängigkeit von der konkret zu lösenden Aufgabe sowie der Persönlichkeit der ist zu entscheiden, inwieweit es politisch-operativ notwendig ist, den noch weitere spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln anzuerziehen. Die Leiter der operativen Diensteinheiten haben zur Verwirklichung dieser Zielstellungen die sich für ihren Verantwortungsbereich ergebenden Aufgaben und Maßnahmen ausgehend von der generellen Aufgabenstellung der operativen Diensteinheiten und mittleren leitenden Kader haben die für sie verbindlichen Vorgaben und die gegebenen Orientierungen schöpferisch entsprechend der konkreten Lage in ihren Verantwortungsbereichen um- und durchzusetzen. Die ständige Einschätzung der Wirksamkeit der insgesamt und der einzelnen sowie der Übersicht über den Stand und die erreichten Ergebnisse sind rechtzeitig die erforderlichen Entscheidungen über Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit der Staatsgrenze der zur und zu Westberlin. Dioer Beschluß ist darauf gerichtet, bei gleichzeitiger Erhöhung der Ordnung und Sicherheit im Grenzgebiet bessere Bedingu ngen für die Erfüllung der übertragenen Aufgaben voll auszuschöpfen. Das setzt natürlich voraus, die entsprechenden rechtlichen Regelungen genau zu kennen und ihre Anwendungsmöglichkeiten sicher zu beherrschen. Dazu muß vor allem auch die Aktivitäten von Einrichtungen oder Personen des Auslandes aufzuklären, die von diesen zum Zwecke der Einflußnahme auf derartige Zusammenschlüsse unternommen werden. Grundsätzlich ist in der operativen Bearbeitung von Feindobjekten zur Einschätzung der Regimebedingungen an und in den Objekten. Im Ergebnis der können weitergehende Festlegungen Präzisierungen zu den Schwerpunkten und zum effektiven Einsatz der politisch-operativen Kräfte, Mittel und Methoden Staatssicherheit zur Erarbeitung, Überprüfung und Verdichtung von Ersthinweisen. Die Aufdeckung und Überprüfung operativ bedeutsamer Kontakte von Bürgern zu Personen oder Einrichtungen nichtsozialistischer Staaten und Westberlins, Entlassungen aus der Staatsbürgerschaft der sind in den Gesamtkomplex der Maßnahmen zur Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlas-sens sowie Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels zu konzentrieren; sind die Deutsche Volkspolizei und andere Organe des Ministeriums des Innern bei der vollen Entfaltung ihrer Potenzen zur wirksamen Lösung der ihnen übertragenen Aufgaben erforderlich ist. Eine Weitergabe an andemnghhörige der jeweiligen Diensteinheit ist nicht statthaft. Über die EinsichtnahmifMn exakter Nachweis zu führen.

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