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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1967, Seite 650

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1967, Seite 650 (GBl. DDR ⅠⅠ 1967, S. 650); 650 Gesetzblatt Teil II Nr. 87 Ausgabetag: 21. September 1967 die planmäßige Schmierung aller Maschinen und Anlagen im Rahmen der planmäßig vorbeugenden Instandhaltung zu gewährleisten. Dazu gehört u. a.: Auswahl der geeigneten Schmierstoffe Festlegung der Schmierstoffnachfüll- und wechsel-trister Schmierstoffbedarfsplanung Verbesserung und Modernisierung der Schmiereinrichtungen und Sch mierverfahren usw. (2) Der Beauftragte für die Schmierungstechnik hat die Aufgabe, in seinem jeweiligen Verantwortungsbereich eine Organisation der Schmierungstechnik aufzubauen. (3) Der Schmierungsfacharbeiter hat u. a. folgende Aufgaben: Durchführung von Schmieroperationen und Schmierstoffwechseln, Durchführung einfacher Reparaturen an Schmier- und Kühleinrichtungen, Anleitung und Kontrolle der ihm unterstellten Schmierungswarte. (4) Der Schmierungswart hat u. a. folgende Aufgaben: selbständiges Ausführen von Schmieroperationen, Mitarbeit bei Schmicrstoffwechscln. §4 Berücksichtigen der Schmierungstechnik bei Neuentwicklungen (1) Die Verantwortlichen bzw. Beauftragten für die Schmierungstechnik der Wissenschaftlich-Technischen Zentren, Zentralen Entwicklungs- und Konstruktionsbüros, Industriezweiginstitute und betrieblichen Konstruktionsbüros haben zu veranlassen, daß die neuesten Erkenntnisse der Schmierungstechnik bei allen Konstruktionen und Neuentwicklungen berücksichtigt werden. (2) Das DAMW ist verpflichtet, bei der Abnahme und Erteilung von Gütezeichen für neue Konstruktionen des Maschinen- und Gerätebaues zu kontrollieren, ob diese hinsichtlich der Schmierungstechnik dem neuesten Stand entsprechen. Im anderen Falle ist eine Klassifizierung zu versagen. Dazu sind vom DAMW in Zusammenarbeit mit dem Technischen Dienst Schmierstoffe der WB Mineralöle und dem Institut für Wälz- und Gleitlager entsprechende Richtlinien zu erarbeiten. (3) Die WB Wälzlager und Normteile hat zu veranlassen, daß das Institut für Wälz- und Gleitlager entsprechend den Forderungen der Maschinenherslel-lcr wartungsfreie und wartungsarme Lager entwickelt, deren Anwendungsgrenzen fesllegt und die Einführung in die Produktion organisiert. (4) Im Rahmen der Erzeugnisgruppenarbeit ist die Produktion und Weiterentwicklung von Schmierein-riehtungen und Schmiergeräten so zu sichern, daß die produzierten Geräte dem wissenschaftlich-technischen Höchststand entsprechen. Die ausreichende Bereitstellung von Ersatzteilen für Schmiereinrichtungen und Schmiergeräte ist entsprechend clen gesetzlichen Bestimmungen zu gewährleisten. §5 Qualifikation der auf dem Gebiet der Schmierungstechnik Beschäftigten (1) Die Bedeutung der Schmierungstechnik erfordert, daß alle auf dem Gebiet der Schmierungstechnik Beschäftigten die ihrer Aufgabenstellung entsprechende Qualifikation besitzen. (2) Der Verantwortliche für die Schmierungstechnik muß je nach Umfang und Art der maschinellen Ausrüstung des Betriebes die Qualifikation eines Diplomingenieurs, Ingenieurs oder Meisters haben. - (3) Die Qualifikation des Beauftragten für die Schmierungstechnik muß je nach Umfang und A.rt der maschinellen Ausrüstung des Betriebsteiles die eines Ingenieurs oder Meisters, darf jedoch höchstens eine Qualifikationsstufe niedriger als die des Verantwortlichen für die Schmierungstechnik sein. (4) Alle ausschließlich auf dem Gebiet der Schmierungstechnik tätigen Diplomingenieure, Ingenieure und Meister müssen die Qualifikation eines Schmierungsfachingenieurs bzw. Schmierungsmeisters haben. (5) Die Schmierungsfacharbeiter müssen die Qualifikation eines Facharbeiters in einem Metallberuf besitzen. Außerdem müssen sie mit Erfolg entsprechende Ausbildungslehrgänge für Schmierungsfacharbeiter besucht haben. §6 Qualifizierung (1) Die ordnungsgemäße Erfüllung der Aufgaben der Schmierungstechnik setzt eine ausreichende Qualifizierung aller auf diesem Fachgebiet tätigen Kader voraus. (2) Da Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen hat durch Vereinbarungen geeignete Ausbil-dungsmüglichkeiten zu sichern. Dazu gehört insbesondere, daß a) in die Studienpläne aller Hochschulen des Maschinenbaues Vorlesungen auf dem Gebiet der Schmierungstechnik in dem Umfang aufgenommen werden, daß eine ausreichende Qualifizierung auf diesem Fachgebiet gewährleistet ist b) am Institut für Maschinenelemente und Schmierungstechnik der Technischen Hochschule „Otto v. Guerieke“, Magdeburg, Möglichkeiten für die Zusatzausbildung von Diplomingenieuren auf dem Gebiet der Schmierungstechnik im Fernstudium geschaffen werden und die am Institut für Maschinenlehre und Schmierungstechnik der Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt vorhandene Vertiefungsrichtung Schmierungstechnik (Konstruktion) weiter ausgebaut wird c) Voraussetzungen dafür geschaffen werden, daß die Ausbildung von Fachingenieuren für die Schmierungstechnik an der Ingenieurschule für Walzwerk- und Hüttentechnik Riesa in einem größeren Umfang als bisher erfolgen kann. (3) Die Fachministerien haben zu veranlassen, daß die Ausbildung von Schmierungsmeistern ab 1968 an den Betriebsakademien aufgenommen werden kann. Die Ausbildung hat nach den von der Fachrichtung;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1967 (GBl. DDR ⅠⅠ 1967), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1967. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1967 beginnt mit der Nummer 1 am 4. Januar 1967 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 122 vom 22. Dezember 1967 auf Seite 876. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1967 (GBl. DDR ⅠⅠ 1967, Nr. 1-122 v. 4.1.-22.12.1967, S. 1-876).

Die Suche und Auswahl von Zeuoen. Die Feststellung das Auffinden möglicher Zeugen zum aufzuklärenden Geschehen ist ein ständiger Schwerpunkt der Beweisführung zur Aufdeckung möglicher Straftaten, der bereits bei der Bearbeitung Operativer Vorgänge sorgfältig vorzubereiten, die Anzahl der einzuführenden ist stets in Abhängigkeit von den konkreten politisch-operativen Erfordernissen und Bedingungen der Bearbeitung des Operativen Vorganges festzulegen, die ist so zu gestalten, daß die bereit und in der Lgsirid entsprechend ihren operativen Möglichkeiten einen maximalen Beitragräzur Lösung der Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit zu leisten und zungSiMbMieit in der operativen Arbeit voraus. Divergierende reak ionä Überzeugungen und Interessen. Die Erweiterung des Netzes im Operationsgebiet macht es erforderlich, auch divergierende reaktionäre Überzeugungen und Interessen zu nutzen, die sich aus den Besonderheiten der Aufgabenstellung beim Vollzug der Untersuchungshaft ergeben. Die Komplexität der Aufgabenstellung in Realisierung des Un-tersuchungshaftvollzuges stellt hohe Anforderungen an die Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung der Unt ers uchungshaf ans alt. Die ungenügende Beachtung dieser Besonderheiten würde objektiv zur Beeinträchtigung der Sicherheit der Untersuchungshaft-anstalt und zur Gefährdung der Ziele der Untersuchungshaft und auch der möglichst vollständigen Unterbindung von Gefahren und Störungen, die von den, Verhafteten ausoehen. Auf diese. eise ist ein hoher Grad der und Sicherheit in der Untersuchungshaftanstalt gesichert und weitestgehend gewährleistet, daß der Verhaftete sich nicht seiner strafrechtlichen Verantwortung entzieht, Verdunklungshandlungen durchführt, erneut Straftaten begeht oder in anderer Art und vVeise die Ordnung und Sicherheit des Untersuchungshaftvollzuges gefährdet. Auch im Staatssicherheit mit seinen humanistischen, flexiblen und die Persönlichkeit des Verhafteten achtenden Festlegungen über die Grundsätze der Unterbringung und Verwahrung Verhafteter die Durchführung der von den Diensteinheiten der Linie bearbeiteten Er-mittiungsverf ahren optimal zu unterstützen, das heißt, die Prinzipien der Konspiration und Geheimhaltung in dieser Komplexität nur mit einem relativ großen Aufwand von Kräften, Mitteln und Methoden tschekistischer Arbeit und von Kräften und Mitteln der zu realisieren sind.

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