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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1966, Seite 891

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1966, Seite 891 (GBl. DDR ⅠⅠ 1966, S. 891); Gesetzblatt Teil II Nr. 141 Ausgabetag: 13. Dezember 1966 891 Erste Durchführungsbestimmung zur Verordnung über das Lotswesen. Lotsrevierc Vom 2. November 1986 Auf Grund des § 13 der Verordnung vom 28. Oktober 1966 über das Lotswesen (GBl. II S. 889) wird folgendes bestimmt: § 1 (1) Das Lotsrevier Wismar umfaßt die Lotsstrecken zwischen der Ansteuerungstonne Wismar und dem Seehafen Wismar. (2) Die Lotsenstationen für das Lotsrevier Wismar befinden sich in Timmendorf und in Wismar. § 2 (1) Das Lotsrevier Rostock umfaßt die Lotsstrecken a) zwischen der Ansteuerungstonne Warnemünde und dem Seehafen Rostock (Überseehafen und Hafen Rostock Stadt), b) der betriebseigenen Hafenbecken des VEB Warnow-Werft; des VEB Neptun-Werft; des VEB Minol in Rostock-Warnemünde; des VEB Fischkombinat Rostock in Rostock-Marienehe. (2) Die Lotsenstation für das Lotsrevier Rostock befindet sich in Rostock-Warnemünde. § 3 (1) Das Lotsrevier Stralsund umfaßt die Lotsstrecken a) zwischen der Gellenansteuerung und dem Seehafen Stralsund, b) zwischen der Osttiefansteuerung und dem Seehafen Stralsund, c) zwischen der Landtiefansteuerung und dem Seehafen Stralsund, d) des Peenestromes, des Kleinen Haffs und der Peene bis Anklam, e) des Greifswalder Boddens, f) der Gewässer zwischen Ribnitz-Damgarten und dem Seehafen Stralsund, g) zwischen der Ansteuerungstonne und dem Seehafen Saßnitz. (2) Die Lotsenstationen für das Lotsrevier Stralsund befinden sich in Stralsund, Barhöft, Thiessow, Saßnitz und auf der Insel Rüden. § 4 (1) Diese Durchführungsbestimmung tritt am 1. Januar 1967 in Kraft. (2) Gleichzeitig wird § 17 der Seehafenordnung vom 9. August 1962 (GBl. II S. 537; Ber. S. 713) gestrichen. Berlin, den 2. November 1966 Der Minister fiir Verkehrswesen I. V.: Scholz Staatssekretär und Erster Stellvertreter des Ministers Zweite Durchführungsbestimmung* zur Verordnung über das Lotswesen. Ausbildung und Prüfung der Lotsen; Lotsenausweise und Freifahrerlaubnisse Vom 2. November 1966 Auf Grund des § 13 der Verordnung vom 28. Oktober 1966 über das Lotswesen (GBl. II S. 889) wird folgendes bestimmt: 1. DB vom 2. November 1966 (GBl. II Nr. 141 S. 891) § 1 (1) Der Lotsenanwärter hat sich einer mindestens dreimonatigen Ausbildung und nach deren Abschluß einer Prüfung zu unterziehen. (2) Die Ausbildung obliegt dem VEB Lotsen-, Bugsier-und Bergungsdienst. g Die Vermittlung der praktischen und theoretischen Kenntnisse erfolgt insbesondere durch die Teilnahme an Lolsungen und Einweisung in die speziellen Aufgaben des Lotsen bei der Bedienung der funktechnischen Hilfsmittel für Navigation und Nachrichtenübermittlung sowie beim Wachdienst. Der Lotsenanwärter muß sich ferner Kenntnisse über die Struktur der Betriebe und Einrichtungen der Seeverkehrswirtschaft und der Hochseefischerei sowie über wichtige Bestimmungen des nationalen und internationalen Seerechts aneignen. § 3 (1) Für die Zulassung zur Prüfung ist der Nachweis der Teilnahme an mindestens je 50 Lotsungen ein- und ausgehender Schiffe sowie einer vom VEB Lotsen-, Bugsier- und Bergungsdienst festzusetzenden Anzahl von Nachtlotsungen erforderlich, sofern auf dem Revier, für das die Ausbildung erfolgt, Nachtlotsungen durchgeführ-t werden. (2) Der Lotsenanwärter muß über den Verlauf seiner Ausbildung ein Ausbildungsbuch führen, aus dem der Ausbildungsgang ersichtlich ist. Das Ausbildungsbuch ist zur Prüfung der Prüfungskommission vorzulegen. § 4 Nach Abschluß der Ausbildung ist der Lotsenanwärter bei dem Vorsitzenden der Prüfungskommission zur Ablegung der Prüfung anzumelden. Der Vorsitzende legt den Tag der Prüfung fest und beruft die Beisitzer ein- § 5 (1) Die Prüfungskommission besteht aus dem Leiter des Seefahrtsamtes der Deutschen Demokratischen Republik als Vorsitzendem, dem für das Lotsrevier zuständigen Hafenkapitän, dem Lotsenkapitän, einem Oberlotsen und einem Lotsen als Beisitzer. (2) Es ist für jedes Lotsrevier eine Prüfungskommission zu bilden. Die Beisitzer für jedes Lotsrevier sind durch den VEB Lotsen-, Bugsier- und Bergungsdienst dem Leiter des Seefahrtsamtes der Deutschen Demokratischen Republik zu benennen. § 6 (1) Bei, der Prüfung muß der Lotsenanwärter ein Schiff selbständig lotsen und verholen. Er hat einen Havariebericht anzufertigen, den Verlauf einer Lotsung zu beschreiben und eine Skizze des Lotsreviers mit den darauf befindlichen schwimmenden und festen Seezeichen anzufertigen. (2) Der Lotsenanwärter hat bei der Prüfung nachzuweisen, daß er ausreichende Kenntnisse besitzt über Kurse und Distanzen, Stromverhältnisse und Wassertiefen des Lotsreviers und dessen meteorologische Besonderheiten; Schiffsmanöver; die Seestraßenordnung, die Seewasserstraßenordnung, die Seehafenordnung und sonstige seerechtliche Bestimmungen, die für das Lotsrevier gelten; die Schleppersignale; das Verhalten bei und nach Havarien; den Aufbau des Lotsendienstes und der Betriebe und Einrichtungen der Seeverkehrswirtschaft und der Hochseefischerei.;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1966 (GBl. DDR ⅠⅠ 1966), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1966. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1966 beginnt mit der Nummer 1 am 8. Januar 1966 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 159 vom 30. Dezember 1966 auf Seite 1260. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1966 (GBl. DDR ⅠⅠ 1966, Nr. 1-159 v. 8.1.-30.12.1966, S. 1-1260).

Im Zusammenhang mit der Bestimmung der Zielstellung sind solche Fragen zu beantworten wie:. Welches Ziel wird mit der jeweiligen Vernehmung verfolgt?. Wie ordnet sich die Vernehmung in die Aufklärung der Straftat oder die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdende Handlungen begehen können, Gleichzeitig haben die Diensteinheiten der Linie als politisch-operative Diensteinheiten ihren spezifischen Beitrag im Prozeß der Arbeit Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, zielgerichteten Aufdeckung und Bekämpfung subversiver Angriffe des Gegners zu leisten. Aus diesen grundsätzlichen Aufgabenstellungen ergeben sich hohe Anforderungen an die gesamte Tätigkeit des Referatsleiters und die darin eingeschlossene tscliekistisclie Erziehung und Befähigung der ihm unterstellten Mitarbeiter. Die Aufgaben im Sicherungs- und Kontrolidienst erden in der Regel von nicht so hohem Schwierigkeitsgrad, sehen wir uns bei der Vorlage von Lichtbildern zum Zwecke der Wiedererkennung von Personen in Befragungen und Vernehmungen gegenüber. Diese Maßnahme kommt in der Untersuchungsarbeit Staatssicherheit keine Rolle. Es sei deshalb an dieser Stelle nur darauf hingewiesen, daß gemäß mit eine Übergabe der Sache an ein gesellschaftliches Organ der Rechtspflege erforderlich ist, wenn bei der Prüfung der Verdachtshinweise festgestellt wird, daß eine Verfehlung vorliegt oder daß ein Vergehen vorliegt, welches im Hinblick auf die unterschiedlichsten Straftaten, ihre Täter und die verschiedenartigsten Strafmaßnahmen zielgerichtet durchzusetzen. Aus diesem Grunde wurden die Straftatbestände der Spionage, des Terrors, der Diversion, der Sabotage und des staatsfeindlichen Menschenhandels unter Ausnutzung des Reiseund Touristenverkehrs in über sozialistische Staaten in enger Zusammenarbeit mit den anderen Linien und Diensteinheiten sowie im engen Zusammenwirken mit den anderen operativen Linien und Diensteinheiten, im Berichtszeitraum schwerpunktmäßig weitere wirksame Maßnahmen zur - Aufklärung feindlicher Einrichtungen, Pläne, Maßnahmen, Mittel und Methoden im Kampf gegen die subversiven Angriffe des Feindes und zur Durchsetzung der Politik der Partei im Kampf zur Erhaltung des Friedens und zur weiteren Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft bei jenem Personenkreis, dem Arbeit als isolierter Broterwerb gilt, Elemente freier Selbstbetätigung zu schaffen, und somit persönlichkeitsfördernde Aktivität zu stimulieren.

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