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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1966, Seite 496

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1966, Seite 496 (GBl. DDR ⅠⅠ 1966, S. 496); 496 Gesetzblatt Teil II Nr. 79 Ausgabetag: 30. Juli 1966 Mengen- und/oder Wert- und/oder Zeitangaben, Datum der Ausstellung und bei Fremdbelegen Datum des Eingangs, Angabe des Zeitraumes, für den die Daten aufzubereiten sind, Unterschriften bzw. Signum der Personen, die für die Richtigkeit und Vollständigkeit der auf dem Beleg enthaltenen Angaben verantwortlich sind; dabei entfällt die Unterschrifts- bzw. Signierpflicht für Ausgangsrechnungen, Bearbeitungsvermerke. (2) Die im Abs. 1 geforderten Mindestangaben sind um die für die jeweilige Rechnung erforderlichen Erfassungsmerkmale zu ergänzen. (3) Belege müssen den Anforderungen der jeweils angewandten Datenverarbeitung entsprechen. Für, die maschinelle Datenverarbeitung sind die Erfassungsmerkmale numerisch oder alphanumerisch zu vei--schlüsseln. II. Grundmittelrechnung §5 (1) In der Grundmittelrechnung sind die Grundmittelbestände und ihre Veränderungen mengen- und wertmäßig zu erfassen, nachzuweisen und zu analysieren. (2) Insbesondei'e sind zu erfassen, nachzuweisen .und zu analysieren: Bruttowerte der eigenen Grundmittel sowie Zu-und Abgänge, Abschreibungen für eigene Grundmittel, außerordentliche Wertänderungen, Verschleiß für die eigenen Grundmittel und seine Veränderungen, technische Daten, Reparaturkosten, Einsatz der Grundmittel (Einsatzort und -zweck, Schichtauslastung u. a.). (3) Die Erfassung der sich außerhalb der Grenzen der Deutschen Demokratischen Republik befindlichen Grundmittel in der Grundmittelrechnung erfolgt nach besonderer Anweisung, soweit diese Grundmittel nicht unmittelbar in den betrieblichen Reproduktionsprozeß einbezogen sind. §6 (1) Grundmittel sind Arbeitsmittel, die während ihrer Nutzungsdauer ihre Gebrauchsform beibehalten und ihren Wert allmählich auf die Erzeugnisse und sonstigen Leistungen übertragen, dei’en Mindestnutzungsdauer 1 Jahr überschreitet und die einen Bi'uttowert ab 500 MDN haben. Zu den Grundmitteln gehören auch Erstausstattungen und Ausstattungsgesamtheiten. (2) Erstausstattungen für Grundmittel sind Ausstattungen eines neuen Gerätes, einer neuen maschinellen Anlage, eines neuen Betriebsteiles oder eines neupro- jektierten Betriebes mit den zu deren Inbetriebnahme erforderlichen Arbeitsmitteln, unabhängig von der Nutzungsdauer und dem Wert, sofern sie nicht nach Abs. 1 als selbständige Grundmittel zu behandeln sind. (3) Eine Ausstattungsgesamtheit ist die Zusammenfassung von Arbeitsmitteln zu einer organisatorischen oder funktionellen Einheit, deren Bruttowert je Arbeitsmittel unter dem Mindestwert für Grundmittel liegt und deren Nutzungsdauer die Mindestnutzungsdauer übersteigt. (4) Welche Ai'beitsmittel gemäß Abs. 3 als Ausstattungsgesamtheiten zusammenzufassen sind, ist in den Richtlinien gemäß § 145 festzulegen. (5) Nicht zu den Grundmitteln gehören unbebaute Grundstücke und der Grund und Boden bebauter Grundstücke, Grünanlagen (Hecken, Parkanlagen, Rasenflächen u. ü.) und Daurkulturen, künstlich hergestellte, unbefestigte und unbebaute Ge’ändeebenen, Zug-, Zucht- und Nutzvieh, , Arbeitsschutzkleidung, auftragsgebundene Spezialwerkzeuge und Spezialvorrichtungen für einmalige Sonderanfertigungen, deren Kosten in die Preise der betreffenden Ei'-zeugnisse bzw. Leistungen eingehen, geringwertige und schnellverschleißende Arbeitsmittel, sofern es sich nicht um Erstausstattungen bzw. Ausstattungsgesamtheiten handelt. (6) Sonderi'egelungen über die Zuordnung von Arbeitsmitteln zu den Grundmitteln oder Umlaufmitteln treffen die Leiter der zuständigen zentralen Staatsorgane im Einvernehmen mit dem Leiter der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik und dem Minister der Finanzen §7 (1) Die Grundmittel sind nach Inventarobjekten zu erfassen und nachzuweisen. (2) Das Inventarobjekt ist die technisch in sich geschlossene Grundmitteleinheit, die durch selbständige Verwendungsfähigkeit abgegrenzt ist bzw. als branchentypische Grundmitteleinheit von der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik bestätigt wurde, i §8 (1) Für die Inventarobjekte sind folgende Merkmale zu erfassen: Bezeichnung, Hersteller und Lieferer sowie, falls für innerbetriebliche Zwecke erforderlich, die Fabi-ikatnum-mer, Inventarnummer, Menge, Meldenummer, Bruttowert,;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1966 (GBl. DDR ⅠⅠ 1966), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1966. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1966 beginnt mit der Nummer 1 am 8. Januar 1966 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 159 vom 30. Dezember 1966 auf Seite 1260. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1966 (GBl. DDR ⅠⅠ 1966, Nr. 1-159 v. 8.1.-30.12.1966, S. 1-1260).

Durch die Leiter der zuständigen Diensteinheiten der Linie ist mit dem Leiter der zuständigen Abteilung zu vereinbaren, wann der Besucherverkehr ausschließlich durch Angehörige der Abteilung zu überwachen ist. Die Organisierung und Durchführung einer planmäßigen, zielgerichteten und perspektivisch orientierten Suche und Auswahl qualifizierter Kandidaten Studienmaterial Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Grundfragen der weiteren Erhöhung der Effektivität der und Arbeit bei der Aufklärung und Bearbeitung von Vorkommnissen im sozialistischen Ausland, an denen jugendliche Bürger der beteiligt ind Anforderungen an die Gestaltung einer wirk- samen Öffentlichkeitsarbeit der Linio Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung von Entweichungen inhaftierter Personen nas träge gemeinsam üijl uöh audex Schutz mid heitsorganen und der Justiz dafür Sorge, bei strikter Wahrung und in konsequenter Durchsetzung der sozialistischen Gesetzlichkeit einen den Erfordernissen des jeweiligen Strafverfahrens entsprechenden politisch-operativen Untersuchungshaft Vollzug durchzuführen, insbesondere durch die sichere Verwahrung feindlich-negativer Kräfte und anderer einer Straftat dringend verdächtiger Personen einen wesentlichen Beitrag zur Losung der Aufgaben des Strafverfahrens zu leisten und auf der Grundlage der dienstlichen Bestimmungen und unter Berücksichtigung der politisch-operativen Lagebedingungen ständig eine hohe Sicherheit und Ordnung in den Untersuchungshaftanstalten und Dienst- Objekten zu gewährleisten Unter Berücksichtigung des Themas der Diplomarbeit werden aus dieser Hauptaufgabe besonders die Gesichtspunkte der sicheren Verwahrung der Inhaftlerten Ausgehend vom Charakter und Zweck des Untersuchungshaft-Vollzuges besteht wie bereits teilweise schon dargelegt, die Hauptaufgabe der Linie darin, unter konsequenter Einhaltung der sozialistischen setzliehkeit einen den Erfordernissen des jeweiligen Strafverfahrens gerecht werdenden politisch-operativen üntersuchungshaftvollzug durchzusetzen, insbesondere durch die sichere Verwahrung feindlich-negativer Kräfte und anderer einer Straftat dringend verdächtiger Personen einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der Aufgaben des Strafverfahrens zu leisten und auf der Grundlage der aufgabenbezogenen dienstlichen Bestimmungen und Weisungen sowie unter Berücksichtigung der politisch-operativen Lage die Sicherheit und Ordnung in den Verantwortungsbereichen weiter erhöht hat und daß wesentliche Erfolge bei der vorbeugenden Sicherung der politisch-operativen Schwerpunktbereiche erzielt werden konnten.

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