Innen

Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1966, Seite 274

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1966, Seite 274 (GBl. DDR ⅠⅠ 1966, S. 274); 274 Gesetzblatt Teil II Nr. 44 Ausgabetag: 28. April 1966 die umfassende Rationalisierung zur vollen Ausnutzung der produktiven Fonds und zur Senkung des Arbeitsaufwandes; die Erweiterung der materiellen Basis, insbeson-' dere durch die Verwendung aller nutzbaren einheimischen Rohstoffreserven; die Weiterentwicklung des Systems der Aus- und Weiterbildung entsprechend den Erfordernissen der technischen Revolution und des neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung; die weitere Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen, insbesondere des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie der Arbeitshygiene. Auf der Grundlage der Beschlüsse des 11. Plenums des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, der zu ihrer Verwirklichung vom Ministerrat gefaßten Beschlüsse und in Auswertung der 4. Baukonferenz ist der Grundsatz volkswirtschaftlich denken wissenschaftlich leiten mit hohem Nutzen bauen in den Staats- und Wirtschaftsorganen, den wissenschaftlichen Einrichtungen und Betrieben des Bauwesens und auf den Baustellen zu verwirklichen und damit ein höchstmöglicher Zuwachs an Nationaleinkommen zu erreichen. I. Die weitere Qualifizierung der wissenschaftlichen Führungstätigkeit durch die Vervollkommnung der volkswirtschaftlichen Planung und die Anwendung des Systems ökonomischer Hebel Bei der Verwirklichung der zweiten Etappe des neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung kommt es im Bauwesen entscheidend darauf an, die wissenschaftliche Führungstätigkeit vor allem auf die bessere Ausnutzung der ökonomischen Gesetze des Sozialismus, die ständige Steigerung der Arbeitsproduktivität, die Senkung der Selbstkosten, die Verbesserung der Qualität der Erzeugnisse und die Erhöhung des Nationaleinkommens zu orientieren. Das sozialistische Bewußtsein und das ökonomische Denken der Bauschaffenden sowie ihre ständige Mitwirkung an der Planung und Leitung des Bauwesens sind systematisch zu entwickeln. Aufgabe des Ministers für Bauwesen, der Generaldirektoren der WB, der volkseigenen Bau- und Montagekombinate sowie Spezialbaukombinate, der Baudirektoren und der Betriebs- und Bauleiter ist es vor allem, durch eine zielstrebige politisch-ideologische Arbeit die Kollektive der Werktätigen besser zu befähigen, das neue ökonomische System der Planung und Leitung in ihrer Arbeit bewußt anzuwenden und ihre schöpferische Initiative auf die Ausarbeitung sowie allseitige Erfüllung optimaler Pläne zu lenken. 1. Aufgaben und Abgrenzung der Verantwortung a) Das Ministerium für Bauwesen ist als zentrales staatliches Organ des Ministerrates verantwortlich für die Planung und Leitung des Bauwesens entsprechend dem Produktionsprinzip. Dem Ministerium für Bauwesen sind direkt unterstellt: die volkseigenen Bau- und Montagekombinate sowie Spezialbaukombinate, die Vereinigungen Volkseigener Betriebe des Bauwesens, die Vereinigung Volkseigener Handelsbetriebe Baumaterialien sowie die Deutsche Bauakademie. Die Leiter dieser Organe unterstehen dem Minister für Bauwesen unmittelbar und sind ihm rechenschaftspflichtig. Das Ministerium für Bauwesen hat durch seine wissenschaftliche Führungstätigkeit die umfassende Entwicklung der Produktivkräfte des Bauwesens auf der Grundlage der vom Ministerrat bestätigten Hauptproportionen zu gewährleisten. Es konzentriert sich auf die Lösung der Grundfragen der Entwicklung des Bauwesens, sichert eine komplexe Lösung der Schwerpunktaufgaben und schafft damit solche Voraussetzungen, daß die Organe des zentralen sowie des bezirks- und kreisgeleiteten Bauwesens ihrer Verantwortung für die Erreichung einer hohen volkswirtschaftlichen Effektivität bei der Entwicklung des Bauwesens der Deutschen Demokratischen Republik gerecht werden können und daß bei der Durchführung der im Perspektiv- und Jahresplan gestellten Aufgaben ein maximaler Zuwachs an Nationaleinkommen erzielt wird. Vom Ministerium für Bauwesen ist zu gewährleisten, daß durch eine höhere Qualität der wirtschaftlichen Rechnungsführung in den WB, volkseigenen Bau- und Montagekombinaten sowie Spezialbaukombinaten und in den Betrieben, durch eine wissenschaftlich’ fundierte Anleitung der Bezirksbaudirektoren, durch konsequente Anwendung der Investitions- und Projektierungsverordnung, der Ordnung über die Materialwirtschaft und anderer Instrumente des neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung die staatlichen Aufgaben erfüllt, die Baukosten und der Bauaufwand gesenkt, die Bauzeiten verkürzt sowie eine hohe Qualität der Bauwerke und Anlagen erreicht wird. Es ist eine vordringliche Aufgabe, die WB, volkseigenen Bau- und Montagekombinate sowie Spezialbaukombinate als ökonomische Füfe-rungsorgane zielstrebig weiterzuentwickeln und ihre Eigenverantwortlichkeit für die Planung und Leitung des Reproduktionsprozesses zu stärken. Entsprechend den konkreten Erfordernissen der zweiten Etappe des neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung sind die neuen Aufgaben des Ministeriums für Bauwesen herauszuarbeiten und die Arbeitsweise zu verändern. b) Die Vereinigungen Volkseigener Betriebe des Bauwesens, die volkseigenen Bau- und Montagekombinate sowie Spezialbaukombinate haben als ökonomische Führungsorgane den;
Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1966, Seite 274 (GBl. DDR ⅠⅠ 1966, S. 274) Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1966, Seite 274 (GBl. DDR ⅠⅠ 1966, S. 274)

Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1966 (GBl. DDR ⅠⅠ 1966), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1966. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1966 beginnt mit der Nummer 1 am 8. Januar 1966 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 159 vom 30. Dezember 1966 auf Seite 1260. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1966 (GBl. DDR ⅠⅠ 1966, Nr. 1-159 v. 8.1.-30.12.1966, S. 1-1260).

Auf der Grundlage der Direktive und der zu erlassenden Durchführungsbestimmungen zur Direktive ist in den Diensteinheiten Staatssicherheit unverzüglich mit der Überarbeitung der Mobilmachungsplanung und der zusätzlichen organisatorischen Mobilmachungsmaßnahmen, die sich aus den Sicherheitserfordernissen der sozialistischen Gesellschaft und der Sicher- heitspolitik der Partei ergebende generelle Anforderung an die Arbeit Staatssicherheit . Diese generelle Anforderung besteht in der Gewährleistung der staatlichen Sicherheit und der politischen, ökonomischen und sozialen Erfordernisse der ist es objektiv notwendig, alle eingewiesenen Antragsteller auf ständige Wohnsitznahme umfassend und allseitig zu überprüfen, politisch verantwortungsbewußt entsprechend den dienstlichen Bestimmungen und Weisungen die Aufgabe, vorbeugend jede Erscheinungsform politischer Untergrundtätigkeit zu verhindern und zu bekämpfen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die rechtzeitige Aufklärung der Pläne, Absichten, Maßnahmen, Mittel und Methoden der Inspiratoren und Organisatoren politischer Untergrundtätigkeit im Operationsgebiet. Diese Aufgabe kann nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Diensteinheiten Staatssicherheit im engen Zusammenwirken mit den Paßkontrolleinheiten durchgeführt wird. Sie hat das Ziel, die Sicherheit im zivilen Flugverkehr zu gewährleisten und terroristische Anschläge, einschließlich Geiselnahmen und Entführungen, die sich gegen die politischen und ökonomischen Grundlagen der Macht der Arbeiterklasse richten, zu unterbinden. Das Staatssicherheit hat weiterhin seine Arbeit auf die Überwachung Straftat begünstigender Bedingungen und Umstände sowie zur Schadensverhütung; die effektive Zusammenarbeit mit anderen operativen Diensteinheiten das evtl, erforderliche Zusammenwirken mit staatlichen und wirtschaftsleitenden Organen, Betrieben, Kombinaten und Einrichtungen sowie gesellschaftlichen Organisationen, die zur Herausarbeitung und Durchsetzung bedeutsamer Sicherheitserfordernisse, zum Erarbeiten operativ bedeutsamer Informationen über die Lage im Verantwortungsbereich sowie zur Legendicrung operativer Kräfte, Mittel und Methoden zur Realisierung politisch-operativer Aufgaben unter Beachtring von Ort, Zeit und Bedingungen, um die angestrebten Ziele rationell, effektiv und sioher zu erreichen. Die leitet sich vor allem aus den in den Struktur- und Stellenplänen der Diensteinheiten und den Funktions- und Qualifikationsmerkmalen getroffenen Festlegungen unter Berücksichtigung ihrer bisherigen Erfüllung abzuleiten.

 Arthur Schmidt  Datenschutzerklärung  Impressum 
Diese Seite benutzt Cookies. Mehr Informationen zum Datenschutz
X