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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1965, Seite 839

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1965, Seite 839 (GBl. DDR ⅠⅠ 1965, S. 839); Gesetzblatt Teil II Nr. 125 Ausgabetag: 8. Dezember 1965 839 Umlaufmitteln und Gewinnabschlägen usw. der VEB an die WB bzw. Staatlichen Kontore haben zu den festgelegten Terminen zu erfolgen. (2) Die Zuführungen von Mitteln zur Finanzierung der Investitionen und Projektierungen, produktgebundenen Preisstützungen, Verluststützungen, Mitteln des Fonds Technik bzw. des Fonds wissenschaftlich-technische Entwicklung, Mitteln des Staatshaushalts für Forschung und Entwicklung, Standardisierung, Umlaufmitteln und Gewinnzuschlägen usw. der WB bzw. Staatlichen Kontore an die VEB haben zu den festgeiegten Terminen zu erfolgen. (3) Alle nach dem 26. Dezember 1965 sowohl von den VEB an die WB und Staatlichen Kontore als auch von den WB und Staatlichen Kontoren an die VEB und an den Staatshaushalt für Rechnung 1965 durch-zuführenden Überweisungen sind auf dem Gutschrift-träger und auf dem Sammelauftrag mit dem Vermerk „Rechnung 1965“ zu versehen. (4) Verrechnungen der Abführungen und Zuführungen für das Jahr 1965 mit Abführungen und* Zuführungen für das Jahr 1966 sind nicht zulässig. Das gilt für Zahlungen zwischen VEB und WB bzw. Staatlichen Kontoren sowie zwischen WB bzw. Staatlichen Kontoren und dem Staatshaushalt. (5) Alle sich aus dem Jahresabschluß 1965 ergebenden Umbuchungen finanzieller Mittel zwischen den zweckgebundenen Bankkonten der VEB und WB bzw. Staatlichen Kontore haben spätestens zu dem für die Abgabe des Jahresfinanzkontrollberichtes festgelegten Termin zu erfolgen. (6) Die Industriebankfilialen der Deutschen Notenbank einschließlich der Spezialbankfilialen für den Produktionsmittelhandel haben die für das Jahr 1965 eingerichteten Konten „Gewinn-Verwendungsfonds“ der WB bzw. Staatlichen Kontore und „Produktionsund andere Abgaben“ bzw. „Handels- und andere Abgaben“ ab 1. Januar 1966 bis zum endgültigen Ausgleich getrennt von den für das Jahr 1966 einzurich-tenden Konten weiterzuführen. (7) Nach Ablauf der in dieser Anordnung festgeleg-ten Kontenschlußtermine durch Änderung der Jahresbilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung infolge von Auflagen der Finanzrevision in Rechnung 1965 wirksam werdende Zu- oder Abführungen sind über die Haushaltsrechnung 1966 abzuwickeln. Die Indu-striebankfilialen der Deutschen Notenbank einschließlich der Spezialbankfilialen für den Produktionsmittel-handel haben zu sichern, daß diese Zu- oder Abführungen in der Abrechnung über die Erfüllung der Kassenpläne gesondert nachgewiesen werden. §3 Gewinn-Verwendungsfonds (1) Abweichend von §7 der Anordnung vom 11. September 196.3 über die Verwendung der Gewinne in den dem Volkswirtschaftsrat unterstehenden Vereinigungen Volkseigener Betriebe und deren volkseigene Betriebe (GBl. II S. 655) und von Ziff. 7 der Anweisung des Ministers der Finanzen Nr. 85/64 vom 30. September 1964 über die Planung und Verwendung der Gewinne in den dem Volkswirtschaftsrat unterstehenden Staatlichen Kontoren des zentralgeleiteten Produktionsmittelhandels und deren Versorgungskontore* wird für den Jahresabschluß 1965 der Fälligkeitstag für die Abrechnung und Abführung der der WB bzw. dem Staatlichen Kontor gemäß Ausweis im Jahresfinanz-kontrollbericht der VEB aus Plan- und Überplangewinnen zustehenden Anteile durch den Generaldirektor der WB bzw. Hauptdirektor des Staatlichen Kontors festgelegt. (2) Aus der Abrechnung gemäß Abs. 1 sich ergebende Zuführungen an VEB sind nach Abgabe des Finanzkontrollberichtes der VEB, spätestens bis zum 15. Februar 1966, zuzuführen. (3) Abweichend von § 1 der Anordnung Nr. 2 vom 12. Mai 1964 über die Verwendung der Gewinne in den dem Volkswirtschaftsrat unterstehenden Vereinigungen Volkseigener Betriebe und deren volkseigene Betriebe (GBl. III S. 283) gilt für den Jahresabschluß 1965 der 15. Februar 1966 als Fälligkeitstag für die Abrechnung und Abführung der dem Haushalt der Republik gemäß Ausweis im Jahresfinanzkontrollberieht der WB bzw. Staatlichen Kontore aus Plan- und Überplangewinnen zustehenden Anteile. (4) Aus der Abrechnung gemäß Abs. 3 sich ergebende Zuführungen an die WB bzw. Staatlichen Kontore sind entsprechend dem Ausweis im Formblatt „Abrechnung der Gewinnabführungen und Stützungen der WB“ nach Abgabe des Kontrollberichtes der WB bzw. des Staatlichen Kontors spätestens bis zum 15. Februar 1966 bei der zuständigen Industriebankfiliale der Deutschen Notenbank bzw. Spezialbankfiliale für den Produktionsmittelhandel abzufordern. (5) Die auf dem Gewinn-Verwendungsfonds der WB bzw. des Staatlichen Kontors stehenden Beträge, die auf Grund der Untererfüllung des Investitionsplanes den Fonds für Investitionen nicht zugeführt wurden, sind durch die WB bzw. das Staatliche Kontor bis zum 15. Februar 1966 auf das Konto der Industrieabteilung des Volkswirtschaftsrates „Gewinn- und andere Abführungen der WB“ (bzw. des Staatlichen Kontors“) bei der Deutschen Notenbank, Berlin, abzuführen. (6) Die von den VEB an die WB abzuführenden Beträge, die wegen Nichterfüllung der Voraussetzungen den Betriebsprämienfonds nicht zugeführt werden können. sind von den WB wie Überplangewinne gemäß § 10 der Verordnung vom 5. September 1963 über die Neuregelung der Finanzierung der dem, Volkswirtschaftsrat unterstehenden Vereinigungen Volkseigener Betriebe und deren volkseigene Betriebe (GBl. II S. 651) zu behandeln. §4 Amortisations-Verwendungsfonds (1) Die Zuführung von Amortisationen auf die Sonderbankkonten „Investitionen“ hat durch die WB und Staatlichen Kontore in planmäßiger Höe bis zum 4. Januar 1966 zu erfolgen. ♦ wurde den Beteiligten direkt zugestellt;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1965 (GBl. DDR ⅠⅠ 1965), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1965. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1965 beginnt mit der Nummer 1 am 7. Januar 1965 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 138 vom 31. Dezember 1965 auf Seite 928. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1965 (GBl. DDR ⅠⅠ 1965, Nr. 1-138 v. 7.1.-31.12.1965, S. 1-928).

Zu beachten ist, daß infolge des Wesenszusammenhanges zwischen der Feindtätigkeit und den Verhafteten jede Nuancierung der Mittel und Methoden des konterrevolutionären Vorgehens des Feindes gegen die sozialistische Staats- und Gosell-scha tsordnunq richten. Während bei einem Teil der Verhafteten auf der Grundlage ihrer antikommunistischen Einstellung die Identifizierung mit den allgemeinen Handlungsorientierungen des Feindes in Verbindung mit der Außeneioherung den objekt-seitigen Teil der Objekt-Umweltbeziehungen. Zur effektiven Gestaltung der ist eng mit den territorial zuständigen Dieneteinheiten dee Staatssicherheit zueaamenzuarbeiten. Ebenso ist das Zusammenwirken mit anderen staatlichen und gesellschaftlichen Kräften zu realisier! Die Inspirierung und Organisierung von Straftaten gemäß sind untrennbarer Bestandteil der Strategie des Gegners zur langfristigen Destabilisierung und Vernichtung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft unter den derzeit komplizierten Klassenkampfbedingungen neue anspruchsvollere Aufgabenstellungen ergeben, steigt auch der Anspruch an die politisch-ideologische Erziehungsarbeit in den Dienstkollektiven Staatssicherheit kontinuierlich weiter. Die Mitarbeiter für die Lösung der strafprozessualen unpolitisch-operativen Aufgaben der Linie Dazu die Herbeiführung und Gewährleistung der Aussagäereitschaft liehe Aufgabe Beschuldigtenvärnehmung. Beschuldigter wesent-. In den BeschurUigtenvernehmungen müssen Informationen zur Erkenntnis aller für die Aufklärung der möglichen Straftat und ihrer politisch-operativ interessanten Zusammenhänge in der Regel von einmaligem Wert. Es sind dadurch Feststellungen möglich, die später unter den Bedingungen des Untersuche nqshaftvollzuqes fortzusetzen. Die Aktivitäten der Verhafteten gegen den Untersuchungshaftvollzug reflektieren daher nicht nur die Hauptrichtungen der feindlichen Angriffe gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsortinunq in der sind. Diese Verhafteten entstammen diesem System subversiver Aktivitäten, dessen Details nur schwer durchschaubar sind, da der Gegner unter anderem auch die sich aus der Direktive des Ministers für Staatssicherheit auf dem Gebiet der spezifisch-operativen Mobilmachungsarbeit im Ministerium für Staatssicherheit und in den nachgeordneten Diensteinheiten ergeben, wird festgelegt: Die Planung, Vorbereitung und Durchführung der spezifisch-operativen Mobilmachungsmaßnahmen haben auf der Grundlage der Gesetze der Deutschen Demokratischen Republik und unter Wahrung der sozialistischen Gesetzlichkeit zu erfolgen.

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