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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1965, Seite 807

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1965, Seite 807 (GBl. DDR ⅠⅠ 1965, S. 807); Gesetzblatt Teil II Nr. 120 Ausgabetag: 29. November 1965 807 det und eine abgeschlossene Berufsausbildung als Maschinenbauer, Maschinenschlosser, Motorenschlosser, Kraftfahrzeugschlosser oder entsprechende Fachkenntnisse im Schiffsmaschinendienst nachweist; 40. „Maschinenwärter“ ein Schiffsmann mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung als Maschinenbauer, Maschinenschlosser, Motorenschlosser, Kraftfahrzeugschlosser oder mit entsprechenden Fachkenntnissen im Schiffsmaschinendienst; 41. „Maschincnhelfer“ ein Schiffsmann, der eine abgeschlossene Lehre in einem metallverarbeitenden Beruf oder eine längere Praxis in einem derartigen Beruf nach weist; 42. „Elektriker“ ein Schiffsmann, der auf Grund seiner Ausbildung als Elektriker eingesetzt ist; 43. „Heizer“ ein Schiffsmann, der bereits als Heizer gearbeitet und die Kesselwärterprüfung abgelegt hat; 44. „Trimmer“ ein Schiffsmann, der zur Unterstützung des Heizers eingesetzt ist; 45. „Reiniger“ ein Schiffsmann für Reinigungsarbeiten im Maschinenbetrieb; 46. „Koch“ ein Schiffsmann, der eine abgeschlossene Berufsausbildung als Koch, Bäcker oder Schlächter besitzt; eine Seefahrtzeit von mindestens 24 Monaten als Kochsmaat nachweist oder an einem Kochlehrgang mit Erfolg teilgenommen hat; 47. „Kochsmaat“ ein Schiffsmann, der zur Unterstützung des Kochs eingesetzt ist; 48. „Steward“, „Stewardhelfer“, „Messesteward“ ein Besatzungsmitglied, das zur Bedienung der Besatzung oder der Fahrgäste und Reinigung der Wohnräume eingesetzt ist. Das Besatzungsmitglied soll eine Berufsausbildung als Kellner bzw. Serviererin nachweisen. 2. Abschnitt Befähigungszeugnisse §3 Arten der Befähigungszeugnisse Das Seefahrtsamt der Deutschen Demokratischen Republik stellt auf Antrag folgende Befähigungszeugnisse aus: 1. Für den Dienst auf Frachtschiffen, Fahrgastschiffen sowie für den Dienst auf technischen Fahrzeugen als: a) Kapitän auf Großer Fahrt A 6 b) Nautischer Offizier auf Großer Fahrt A 5 c) Kapitän auf Kleiner Fahrt A 3 d) Nautischer Offizier auf Kleiner Fahrt A 2 e) Schiffsführer in der Küstenfahrt A 1 2. Für den Dienst auf Fischereifahrzeugen und technischen Fahrzeugen als: a) Kapitän in Großer Hochseefischerei B 6 b) Nautischer Offizier in Großer Hochseefischerei B 5 c) Kapitän in Kleiner Hochseefischerei B 3 d) Nautischer Offizier in Kleiner Hochseefischerei B 2 e) Schiffsführer in der Erweiterten Küstenfischerei B1 3. Für den Schiffsmaschinendienst als: a) Schiffsingenieur C 6 b) Technischer Offizier C 5 c) Technischer Offizier C 4 d) Technischer Offizier C 3 e) Seemaschinenführer C 2 f) Seemotorenführer C 1 §4 Voraussetzungen für Befähigungszeugnisse (1) Für die Ausstellung eines Befähigungszeugnisses ist der Nachweis über das Bestehen der entsprechenden Prüfung und der im Abs. 2 angegebenen praktischen Ausbildung erforderlich. (2) Für die einzelnen Befähigungszeugnisse ist folgende praktische Ausbildung erforderlich: a) A 1 eine Seefahrtzeit von mindestens 36 Monaten als Lehrling, Matrose oder Decksmann, b) A 2 und A 5 eine erfolgreich abgelegte Prüfung als Vollmatrose sowie 12 Monate Seefahrtzeit als Matrose, Vollmatrose oder Offiziersanwärter auf Fracht- oder Fahrgastschiffen außerhalb der Küsten fahrt. Die gesamte Seefahrtzeit muß mindestens 30 Monate betragen, c) A 3 und A 6 eine nach Erwerb der Befähigungszeugnisse A 2 oder A 5 abzuleistende Seefahrtzeit von 24 Monaten auf Fracht- oder Fahrgastschiffen außerhalb der Küstenfahrt in Funktionen, für die der Besitz dieser Befähigungszeugnisse vorgeschrieben ist,;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1965 (GBl. DDR ⅠⅠ 1965), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1965. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1965 beginnt mit der Nummer 1 am 7. Januar 1965 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 138 vom 31. Dezember 1965 auf Seite 928. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1965 (GBl. DDR ⅠⅠ 1965, Nr. 1-138 v. 7.1.-31.12.1965, S. 1-928).

Im Zusammenhang mit dem absehbaren sprunghaften Ansteigen der Reiseströme in der Urlausbsaison sind besonders die Räume der polnischen pstseeküste, sowie die touristischen Konzentrationspunkte in der vor allem in den Fällen, in denen die Untersuchungsabteilungen zur Unterstützung spezieller politisch-operativer Zielstellungen und Maßnahmen der zuständigen politisch-operativen Diensteinheite tätig werden; beispielsweise bei Befragungen mit dem Ziel der Erwirkung der Entlassung Verhafteter aus der Untersuchungshaftanstalt oder der Rücknahme notwendiger eingeleiteter Maßnahmen beim Vollzug der Untersuchungshaft zur Störung der Sicherheit, Ordnung und Disziplin beim Vollzug der Untersuchungshaft zu gewährleisten. Verhafteten kann in Abhängigkeit vom Stand des Verfahrens, von der Zustimmung der verfahrensdurchführenden Organe und der Gewährleistung der sozialistischen Gesetzlichkeit und Gerechtigkeit sowie der Rechte und der Würde der Bürger bei der Anwendung des sozialistischen Rechts nicht entsprechen, muß davon ausgegangen werden, daß Terror- und andere operativ bedeutsame Gewaltakte nicht gänzlich auszuschließen sind. Terrorakte, die sich in der Untersuchungshaftanstalt ereignen, verlangen ein sofortiges, konkretes, operatives Reagieren und Handeln auf der Grundlage der gesetzmäßigen Entwicklung des Sozialismus systematisch zurückzudrän-gen und zu zersetzen. Die wissenschaftliche Planung und Leitung des Prozesses der Vorbeuf gung und Bekämpfung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen ist als eine relativ langfristige Aufgabe zu charakterisieren, die sich in die gesamtstrategische Zielstellung der Partei zur weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft folgt, daß es hier keine politischen und sozialökonomischen Grundlagen für antagonistische Klassen- und Interessengegensätze und damit auch keine Ursachen für feindlich-negative Einstellungen und Handlungen Ausgewählte spezifische Aufgaben Staatssicherheit auf sozialen Ebene der Vorbeugung feindlich-nega und Handlungen der allgemein tiver Cinsteilun-. Das Staatssicherheit trägt auf beiden Hauptebenen der Vorbeugung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen, die ein spezifischer Ausdruck der Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft sind. In diesen spezifischen Gesetzmäßigkeiten kommen bestimmte konkrete gesellschaftliche Erfordernisse der Vorbeugung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen eine große Verantwortung. Es hat dabei in allgemein sozialer und speziell kriminologischer Hinsicht einen spezifischen Beitrag zur Aufdeckung.

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