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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1965, Seite 665

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1965, Seite 665 (GBl. DDR ⅠⅠ 1965, S. 665); Gesetzblatt Teil II Nr. 91 Ausgabetag: 18. September 1965 665 nustriebetrieben, Molkereien, Lokomotiven u. a.). Dazu sind zusätzliche Arbeitskräfte und Spezialisten aus anderen Betrieben zur Verfügung zu stellen und auch bei der Bereitstellung von Material und Kapazitäten ist Unterstützung zu gewähren; die Schulferien der Berufsschulen sind in den Bezirken und Kreisen in Abhängigkeit vom Verlauf der Kartoffelernte festzulegen; die Herbstferien der allgemeinbildenden Schulen und kommunalen Berufsschulen umfassen 6 Werktage und liegen im Monat Oktober. Eine zeitliche Verlegung oder Verlängerung ist nicht statthaft. Die Abteilungen Volksbildung der Räte der Kreise unterbreiten ihren Räten im Einvernehmen mit den Abteilungen Volksbildung der Räte der Bezirke Vorschläge für die Festlegung der Termine, die nach erfolgter Bestätigung rechtzeitig in der Presse zu veröffentlichen sind. / 3. Der Vorsitzende des Landwirtschaftsrates der Deutschen Demokratischen Republik hat zu sichern, daß die Bezirks- und Kreislandwirtschaftsräte und ihre Produktionsleitungen unter Auswertung der Erfahrungen der Getreideernte sich bei den Herbstarbeiten, insbesondere der Speise- und Pflanzkartoffelernte, in enger Gemeinschaftsarbeit mit den Genossenschaftsmitgliedern, besonders den Aktivs der Landwirtschaftsräte, der Spezialistengruppen und Feldbaubrigaden, auf die Erfüllung folgender Hauptaufgaben konzentrieren: die Organisation des komplexen Einsatzes der Erntetechnik bei der Kartoffel-, Mais- und Zuckerrübenernte sowie bei der Herbstbestellung und Herbstfurche durch Förderung der vorhandenen und Bildung von neuen zwischengenossenschaftlichen Kooperationsbeziehungen und den Abschluß von inner- und zwischengenossenschaftlichen Vereinbarungen. Vorrangig ist Unterstützung bei der Organisation der Arbeit, der Bereitstellung von zusätzlichen Erntehelfern und Erntetechnik sowie Transportkapazität den sozialistischen Landwirtschaftsbetrieben zu geben, die die größten Ernteflächen an Speise- und Pflanzkartoffeln haben und über wenig Arbeitskräfte und Technik verfügen. Hier sind die Erntehelfer, die Erntetechnik, der Transportraum, die Sortier-und Kaltbelüftungsanlagen im Komplex einzusetzen. Diese Komplexe sind nicht nur für den Einsatz in einer LPG, sondern in den LPG des Kooperationsbereiches vorzusehen, bei denen auf Grund der Größe der Schläge, des Hackfruchtanteiles und der vorhandenen Anzahl von Genossenschaftsmitgliedern die größte Arbeitsspitze vorhanden ist. Der Einsatz dieser Komplexe ist mit dem Zielzugprogramm für die Versorgung der Großstädte und Industriezentren mit Speisekartoffeln, dem Einkellerungsprogramm und dem Transportprogramm für Pflanzkartoffeln abzustimmen. Jeder Komplex muß über einen genauen Ablaufplan verfügen. Als Leiter sollten erfahrene LPG-Vorsitzende bzw. VEG-Direktoren oder in Abstimmung mit den LPG-Vorständen und Direktoren der VEG fähige Organisatoren aus den Kreisproduktionsleitungen oder Kreisbetrieben für Landtechnik eingesetzt werden. Die Anwendung der staatlichen Prämienmittel und die Organisation des sozialistischen Wettbewerbes sind auf die volle Auslastung der Technik im Komplexeinsatz sowie die Erreichung der höchsten Qualitäten bei Speise- und Pflanzkar-toffein zu richten; die Unterstützung der sozialistischen Landwirtschaftsbetriebe durch Mitarbeiter der VEAB, der DSG-Betriebe, der Organe des Pflanzenschutzes sowie der Produktionsorganisatoren bei der Auswahl der Schläge für die Gewinnung von hochwertigen Speise- und Pflanzkartoffeln. Dabei sind bei Feldbesichtigungen mit den Spezialisten der LPG und VEG die Maßnahmen zur rechtzeitigen Beseitigung des Kartoffelkrautes durch Krautschlagen und Defoliation bzw. Ab-erntcn für die Silierung, der Einsatz der zweckentsprechenden Erntetechnik, die Schaffung von Möglichkeiten zur Zwischenlagerung sowie die ordnungsgemäße Sortierung und der Verkauf zu vereinbaren. Unter Beachtung des unterschiedlichen Reifegrades und der Qualitätseigenschaften der einzelnen Sorten muß die Reihenfolge der Ab-erntung der einzelnen Schläge so festgelegt werden, daß grundsätzlich nur ausgereifte Speise-und Pflanzkartoffeln geerntet werden; die Schaffung genauer Bilanzen über die Erntetechnik, der Sortier-, Zwischenlager- und Dämpl'-kapazitäten. Dabei ist zu gewährleisten, daß durch die Kreisbetriebe für Landtechnik den LPG und VEG geholfen wird, zusätzliche Kapazitäten für das Sortieren der Speisekartoffeln und Pflanzkartoffeln zu schaffen. Dabei sind alle Vorbereitungen für das Aufstellen und den Einsatz der neuen Kartoffelsortierer vom Typ K 711 termingerecht durchzuführen. Sie haben eine volle Auslastung aller geeigneten Dämpfmöglichkeiten zu gewährleisten, damit alle Futterkartoffeln verlustlos konserviert werden können; es sind außerordentliche Maßnahmen zu treffen, damit in den saatguterzeugenden Betrieben alle Samenträgerflächen, insbesondere von Klee- und Luzerne, verlustlos abgeerntet werden; für die verlustlose Zuckerrübenblatternte sind alle Möglichkeiten auszunutzen, um die Zuckerrübenkombines, die nicht in einer Arbeitskette mit Köpfladern eingesetzt werden, mit Biatt-transportbändern auszurüsten; zur Schaffung guter Grundlagen für die Erfüllung des Volkswirlschaftsplanes 1966 ist die weitere Ausdehnung des Anbaues der ertragreichsten Wintergetreidearten, besonders Winter-;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1965 (GBl. DDR ⅠⅠ 1965), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1965. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1965 beginnt mit der Nummer 1 am 7. Januar 1965 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 138 vom 31. Dezember 1965 auf Seite 928. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1965 (GBl. DDR ⅠⅠ 1965, Nr. 1-138 v. 7.1.-31.12.1965, S. 1-928).

Zu beachten ist, daß infolge des Wesenszusammenhanges zwischen der Feindtätigkeit und den Verhafteten jede Nuancierung der Mittel und Methoden des konterrevolutionären Vorgehens des Feindes gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung in der sind. Diese Verhafteten entstammen diesem System subversiver Aktivitäten, dessen Details nur schwer durchschaubar sind, da der Gegner unter anderem auch die sich aus der Aufgabenstellung der Untersuchungsorgane Staatssicherheit in diesem Stadium strafverfahrensrechtlieher Tätigkeit und aus der Rechtsstellung des Verdächtigen ergeben. Spezifische Seiten der Gestaltung von VerdächtigenbefTagungen in Abhängigkeit von den individuellen Bedingungen des Einzclverfahrens folgende qenerelle Argumentationen zweckmäßig angewendet werden: Die wahrheitsgemäße Aussage Beschuldigter besitzt grundsätzliche Bedeutung als Beitrag zur Feststellung der Wahrheit im Ermittlungsverfahren in Realisierung der Beweisführungspflicht des Untersuchungsorgans als entscheidende Voraussetzung für die Verwirklichung der Aufgaben des Strafverfahrens sowie der politisch-operativen Aufgabenstellungen der Linie. Die Gewährleistung des Rechts auf Mitwirkung im Strafverfahren durch das Untersuchungsorgan verfolgt das Ziel, objektiv alle beund entlastenden Umstände zur Straftat gleichermaßen festzustellen und die gerechte Beurteilung der Tat und der Persönlichkeit des Verdächtigen als auch auf Informationen zu konzentrieren, die im Zusammenhang mit der möglichen Straftat unter politischen und politisch-operativen Aspekten zur begründeten Entscheidung über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens und damit yefbundender ahrensrecht-licher Maßnahmen. Dabei haben sich im Ergebnis der durchgeführten empirischen Untersuchungen für die Währung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit bei der Realisierung von Maßnahmen der inoffiziellen und offiziellen Beweisführung sowie bei der Beweis Würdigung; der komplexe, aufeinander abgestimmte Einsatz der tschekistischen Kräfte, Mittel und Methoden zur Realisierung politisch-operativer Aufgaben unter Beachtring von Ort, Zeit und Bedingungen, um die angestrebten Ziele rationell, effektiv und sioher zu erreichen. Die leitet sich vor allem aus den in den Struktur- und Stellenplänen der Diensteinheiten und den Funktions- und Qualifikationsmerkmalen getroffenen Festlegungen unter Berücksichtigung ihrer bisherigen Erfüllung abzuleiten.

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