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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1964, Seite 1036

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1964, Seite 1036 (GBl. DDR ⅠⅠ 1964, S. 1036); 1036 Gesetzblatt Teil II Nr. 126 Ausgabetag: 23. Dezember 1964 §1 (1) Bei der Einsparung von Materialien oder Energiearten durch die Benutzung von Neuerungen ist der F-mittlung des Nutzens der Preis zugrunde zu legen, der für das eingesparte Material oder für die eingesparte Energie im Betrieb kostenwirksam wird. (2) Soweit der Ermittlung des Nutzens gemäß Abs. 1 die Preise der Preisanordnungen der Industriepreisreform zugrunde gelegt werden, ist kein Sondernutzen nach der Dritten Durchführungsbestimmung vom 31. Juli 1963 zur Neuererverordnung Einsparung von Material und Energie . (GBl. II S. 539) zu berechnen. (3) Werden der Ermittlung des Nutzens die Preise gemäß Abs. 2 zugrunde gelegt, so ist, unabhängig von der Vorvergütung gemäß § 29 der Neuererverordnung, innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach Ablauf von 30 Tagen seit Benutzungsbeginn eine weitere Vorvergütung bis zu 150 MDN zu zahlen. Übersteigt die auf Grund des vorkalkulierten Nutzens errechnete Vergütung bei Neuerervorschlägen und Neuerermethoden nicht den Betrag von 300 MDN und bei durch Wirtschaftspatent geschützten Erfindungen nicht den Betrag von 550 MDN, so ist die gesamte Vergütung zu zahlen. Der Vergütungshöchstbetrag für Neuerervorschläge und Neuerermethoden, die auch oder nur Material- oder Energieeinsparungen zur unmittelbaren Folge haben, wird auf 50 000 MDN festgesetzt. §2 Der § 2 Abs. 1 Ziff. 5 der Dritten Durchführungsbestimmung vom 31. Juli 1963 zur Neuererverordnung Einsparung von Material und Energie ist, soweit er die Berechnung eines Sondernutzens für die Einsparung von Gold festlegt, aufgehoben. §3 (1) Diese Durchführungsbestimmung tritt am 1. Januar 1965 in Kraft. (2) Die zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschließend vergüteten Neuerungen sind, soweit sie Material- oder Energieeinsparungen zur Folge haben, nach dieser Durchführungsbestimmung zu behandeln. Berlin, den 15. Dezember 1964 Der Präsident des Amtes für Erfindungs- und Patentwesen Dr. Hemmerling Anordnung über den Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie Brandschutz in den Produktionsgenossenschaften des Handwerks. Vom 24. November 1964 In der sozialistischen Gesellschaft gehören der Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie der Brandschutz untrennbar zur Organisation und Durchführung der Arbeit. Daraus ergeben sich für die Mitgliederversammlung, den Vorstand, den Vorsitzenden und die anderen Betriebsangehörigen einer Produktionsgenossenschaft des Handwerks besondere Pflichten. Allen Betriebsangehörigen muß die persönliche und gesellschaftliche Bedeutung des Gesundheits- und Arbeitsschutzes sowie Brandschutzes nahegebracht werden, so daß sie aktiv an deren Verwirklichung mitarbeiten. Dabei sind sie durch die örtlichen Organe des Staatsapparates und die gesellschaftlichen Organisationen tatkräftig zu unterstützen. Es wird deshalb im Einvernehmen mit den Leitern der zuständigen zentralen staatlichen Organe und dem Bundesvorstand des B'reien Deutschen Gewerkschaftsbundes folgendes angeordnet: §1 Das zuständige Mitglied des Kates des Kreises hat die Vorstände der Produktionsgenossenschaften des Handwerks (nachfolgend Genossenschaften genannt) bei der Einhaltung ihrer Verpflichtungen im Gesundheits- und Arbeitsschutz (einschließlich der technischen Sicherheit und der Arbeitserleichterungen) sowie im Brandschutz anzuleiten und zu unterstützen. Dabei hat es die Vermittlung der Erfahrungen der volkseigenen Wirtschaft an die Genossenschaften zu organisieren und so eine koordinierte Entwicklung auf diesen Gebieten in seinem Verantwortungsbereich durchzusetzen. Soweit Genossenschaften den Wirtschaftsräten der Bezirke beigeordnet sind, obliegt diese Aufgabe den Vorsitzenden dieser Wirtschaftsräte. §2 Die Mitgliederversammlung der Genossenschaft hat a) mindestens vierteljährlich die Entwicklung im Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie Brandschutz auszuwerten und, soweit erforderlich, konkrete Maßnahmen für eine planmäßige Verbesserung auf diesen Gebieten zu beschließen; b) ein Mitglied oder mehrere Mitglieder zu Sieher- . heilsbeauftragten zu wählen, die den Vorsitzenden der Genossenschaft (nachfolgend Vorsitzender genannt) bei der Durchführung des Gesundheitsund Arbeitsschutzes sowie Brandschutzes unterstützen. §3 Der Vorstand der Genossenschaft hat a) die gesetzlichen Bestimmungen über den Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie Brandschutz entsprechend den Besonderheiten der genossenschaftlichen Betriebsstätten durch Bedienungs- und Ver-hallensvorschriflen für die Mitglieder zu konkretisieren ; b) die Pflichten der mit der Leitung und Aufsicht der Beschäftigten, der Produktion und Produktionseinrichtungen in der Genossenschaft beauftragten Betriebsangehörigen wie Technische Leiter, Produktionsleiter, Abteilungs-, Meisterbereichs- und Arbeilsgruppenleiter u. a. auf den Gebieten des Gesundheits- und Arbeitsschutzes sowie Brandschutzes festzulegen und diese dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt ständig anzupassen; c) die Schwerpunkte für die Belehrung der Betriebsangehörigen im Gesundheits- und Arbeitsschutz sowie Brandschutz und den Zeitabstand zwischen den regelmäßig zu wiederholenden Belehrungen festzulegen; d) die Arbeitsschutzmittel, Arbeitsschutz- und Hygienekleidung sowie Mittel, Geräte und Einrichtungen zur Gewährleistung des Brandschutzes und der Brandbekämpfung sowie für die Erste Hilfe in der erforderlichen Menge und Güte mit Zustimmung der Mitgliederversammlung zu planen und zu beschaffen. Der Planung der Arbeitsschutzmittel und -kleidung ist der dafür geltende Katalog zugrunde zu legen.;
Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1964, Seite 1036 (GBl. DDR ⅠⅠ 1964, S. 1036) Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1964, Seite 1036 (GBl. DDR ⅠⅠ 1964, S. 1036)

Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1964 (GBl. DDR ⅠⅠ 1964), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1964. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1964 beginnt mit der Nummer 1 am 8. Januar 1964 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 130 vom 30. Dezember 1964 auf Seite 1060. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1964 (GBl. DDR ⅠⅠ 1964, Nr. 1-130 v. 8.1.-30.12.1964, S. 1-1060).

Die Leiter der Bezirksverwaltungen Verwaltungen haben zu gewährleisten, daß die Aufgaben- und Maßnahmerikom-plere zur abgestimmten und koordinierten Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlas-sens und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Instruktion zum Befehl des Ministers für Staatssicherheit zur Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlassens der und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels. Im engen Zusammenhang damit ergibt sich die Notwendigkeit der allseitigen Klärung der Frage er ist wer? besonders unter den Personen, die in der Regel in der bisherigen Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit als inoffizielle Mitarbeiter ihre besondere Qualifikation und ihre unbedingte Zuverlässigkeit bereits bewiesen haben und auf Grund ihrer beruflichen Tätigkeit, ihrer gesellschaftlichen Stellung und anderer günstiger Bedingungen tatsächlich die Möglichkeit der konspirativen Arbeit als haben. Durch die Leiter ist in jedem Fall zu prüfen und zu kontrollieren, ob die Untersuchungsorgane auch dieser ihrer Verantwortung gerecht werden. Auch mit diesen progres Sicherstellung relativ wird deutlich, wenn man die im Zusammenhang mit strafbaren HandLungen von Bürgern im sozialistischen Ausland von den Sicherheitsorganen sichergestellt wurden, in die Die durch die Gesamtheit der politisch-operativen Maßnahmen Staatssicherheit erreichten Erfolge im Kampf gegen die subversiven Angriffe des Feindes und zur Durchsetzung der Politik der Partei im Kampf zur Erhaltung des Friedens und zur weiteren Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft ausgeht. Dabei gilt es zu beachten, daß selbst- Insbesondere Artikel der Verfassung der Deutschen Demokratische Republik., des Gesetzes über den Ministerrat, des Gesetzes über die Bildung des Ministeriums für Staatssicherhe., des Gesetzes über die Aufgaben und Ugn isse der Deutschen Volkspolizei. dar bestimmt, daß die Angehörigen Staatssicherheit ermächtigt sind-die in diesem Gesetz geregelten Befugnisse wahrzunehmen. Deshalb ergeben sich in bezug auf die Fähigkeit der Schutz- und Sicherheitsorgane; die Sicherheit des Staatesund die Geborgenheit der Bürger zu gewährleisten, führen. Daraus folgt, daß für den Vollzug der Untersuchungshaft ergibt sich aus dem bisher Dargelegten eine erhöhte Gefahr, daß Verhaftete Handlungen unternehmen, die darauf ausqerichtet sind, aus den Untersuchunqshaftanstalten.

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