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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1963, Seite 180

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1963, Seite 180 (GBl. DDR ⅠⅠ 1963, S. 180); 180 Gesetzblatt Teil II Nr. 26 Ausgabetag: 30. März 1963 (2) Der Minister für Bauwesen bestätigt dem Hauptdirektor der WB Industrie- und Spezialbau sowie den Bezirksbaudirektoren für die zentral- bzw. örtlichgeleiteten Baubetriebe, für welche Bauvorhaben diese Anordnung anzuwenden ist. Gleichzeitig wird das Limit an Prämienmitteln für einen bestimmten Zeitraum vorgegeben. §2 Pflichten der Leiter der übergeordneten Organe und Leiter der Betriebe (1) Der Hauptdirektor der WB Industrie- und Spezialbau bzw. die Bezirksbaudirektoren haben den Leitern der unterstellten Betriebe die Aufgaben gemäß dieser Anordnung zu erläutern und die Erfüllung der Aufgaben zu kontrollieren. (2) Die Leiter der bautechnischen Hauptauftragnehmerbetriebe sind verpflichtet: 1. die bereitgestellten Prämienmittel so zu verwenden, daß die staatlichen Aufgaben des Baubetriebes an den bestätigten Bauvorhaben zu den Staatsplanterminen bzw. zu den vorgesehenen Zwischenterminen qualitätsgerecht erfüllt werden; 2. Festlegungen zur Sicherung der rationellen Verwendung der Prämienmittel in Übereinstimmung mit dem zuständigen Vorstand bzw. der Leitung der Industriegewerkschaft Bau Holz, dem Investträger und dem übergeordneten staatlichen Organ (WB bzw. Bezirksbauamt) zu treffen. (3) Die Leiter der bauausführenden Betriebe sind verpflichtet: 1. allen Werktätigen auf Bauvorhaben, auf denen Leistungsprämien gemäß dieser Anordnung gezahlt werden, die Planziele bei gleichzeitiger Erläuterung der politischen Grundfragen spätestens bis zum 25. des letzten Monats vor Beginn eines neuen Quartals bekanntzugeben; 2. die Voraussetzungen für einen zügigen Produktionsablauf zur termingerechten Fertigstellung der Staatsplanvorhaben zu schaffen. Das sind: a) aufgeschlüsselte Pläne mit kontrollierbaren Terminen, b) rechtzeitiges Bereitstellen von Maschinen, Geräten und Baumaterialien, c) regelmäßige Anleitung der leitenden Mitarbeiter und der Produktionsarbeiter und Kontrolle des Standes der Erfüllung der Aufgaben; 3. durch geeignete Maßnahmen zu sichern, daß auf den Baustellen die Bestimmungen des Arbeitsschutzes eingehalten werden. (4) Die Bauleiter, Bauführer und Meister sind dem Betriebsleiter verantwortlich, daß die Leistungsprämien nur an solche Kollektive und Einzelpersonen gezahlt werden, die ihre Aufgaben gemäß § 4 erfüllt haben. (5) Durch den Leiter des bautechnischen Hauptauftragnehmerbetriebes ist dem Hauptdirektor der WB Industrie- und Spezialbau bzw. dem zuständigen Bezirksbaudirektor quartalsweise eine Analyse über die zweckmäßige Verwendung der Prämicnmittel zu übergeben. Die Termine sind: für das I. Quartal 25. April des lfd. Jahres für das II. Quartal 25. Juli des lfd. Jahres für das III. Quartal 25. Oktober des lfd. Jahres für das IV. Quartal 25. Januar des Folgejahres. Durch den Hauptdjrektor der WB Industrie- und Spezialbau und die Bezirksbaudirektoren ist dem Minister für Bauwesen halbjährlich die richtige Verwendung der bereitgestellten Mittel durch eine schriftliche Analyse nachzuweisen. Die Termine sind: für das 1. Halbjahr 10. August des lfd. Jahres für das 2. Halbjahr 1. Februar des Folgejahres. (6) Die Hauptbuchhalter der Betriebe und staatlichen Organe des Bauwesens sind verpflichtet, die Einhaltung dieser Anordnung zu kontrollieren. §3 Voraussetzungen für die Gewährung von Leistungsprämicn (1) Voraussetzung für die Gewährung von Leistungsprämien sind exakte Bauablaufpläne mit kontrollfähi-gen Zwjscbenterminen und Bauabschnitten, hierzu gehören auch die Bauablaufpläne der eingesetzten Nachauftragnehmer. Diese Bauablaufpläne sind vom Investträger bzw. Hauptauftragnehmer und der WB Industrie- und Spezialbau bzw. dem Bezirksbauamt zu bestätigen. (2) Grundlage für die Berechnung und Zahlung von Leistungsprämien dürfen nur die vom Auftragnehmer mit dem Auftraggeber vertraglich gebundenen End-bzw. Zwischentermine gemäß Zyklogramm bzw. Liefergraphik sein. Die Bauablaufpläne müssen entsprechend den Grundsätzen des Beschlusses vom 30. August 1962 über die Planaufschlüsselung in den Betrieben der zentral- und örtlichgeleiteten volkseigenen Industrie, der Bauwirtschaft und des Verkehrswesens (GBl. II S. 555) bis auf die Brigaden aufgeschlüsselt sein. §4 Bedingungen für die Gewährung von Leistungsprämien Die Bedingungen für die Gewährung von Leistungsprämien sind erfüllt, wenn 1. für Produktionsarbeiter: a) die Staatsplantermine bzw. festgelegten Zwischentermine zur Sicherung von Staatsplanterminen (in der Regel nicht länger als 3 bis 4 Monate) eingehalten bzw. unterschritten wurden, b) die geplante Arbeitsproduktivität auf der Basis des Planes Neue Technik für die Brigade je Produktionsarbeiter erreicht wurde, c) die Qualitätsbestimmungen eingehalten wurden, d) die festgelegte Arbeitszeit in der 6-Tage-Woche ein- oder mehrschichtig bzw. im 90-Stunden-Zyklus (mehrschichtig) eingehalten wurde und keine unentschuldigten Fehlstunden vorliegen; 2. für Meister und Bauführer: a) die festgelegten Staatsplantermine bzw. Zwischentermine eingehalten wurden, b) die geplante Arbeitsproduktivität im Durchschnitt des Verantwortungsbereiches erreicht ist, c) der geplante Durchschnittslohn des Verantwortungsbereiches und d) die Anzahl der geplanten Arbeitskräfte nicht überschritten wurde, e) nach der gesetzlich festgelegten Arbeitszeit gearbeitet wird, f) die Qualitätsbestimmungen eingehalten wurden;;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1963 (GBl. DDR ⅠⅠ 1963), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1963. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1963 beginnt mit der Nummer 1 am 4. Januar 1963 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 112 vom 31. Dezember 1963 auf Seite 888. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1963 (GBl. DDR ⅠⅠ 1963, Nr. 1-112 v. 4.1.-31.12.1963, S. 1-888).

Das Zusammenwirken mit den anderen staatlichen Untersuchungsorganen wurde inhaltlich im gleichen Rahmen wie in den vergangenen Jahren sowie mit den bewährten Methoden und Mitteln fortgesetzt. Aufmerksam unter Kontrolle zu halten und möglichst zu unterbinden. Das muß von dorn Ziel bestimmt sein, ihr Aktivitäten feindlicher Stützpunkte weitgehend unwirksam zu machen und schädliche Auswirkungen für die sozialistische Gesellschaft vorher-zu Oehen bzvv schon im Ansatz zu erkennen und äbzuwehren Ständige Analyse der gegen den Sozialismus gerichteten Strategie des Gegners. Die Lösung dieser Aufgabe ist im Zusammenhang mit den Ursachen und Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen besonders relevant sind; ein rechtzeitiges Erkennen und offensives Entschärfen der Wirkungen der Ursachen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen; das rechtzeitige Erkennen und Unwirksammachen der inneren Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen, insbesondere die rechtzeitige Feststellung subjektiv verur-V sachter Fehler, Mängel, Mißstände und Unzulänglichkeiten, die feindlich-negative Einstellungen und Handlungen hervorrufen oder auslöson können. Das betriffta, Versorgungsfragen, aktuelle außenpolitische Ereignisse, innenpolitische Maßnahmen, vom Gegner inszenierte Hetzkampagnenä, und Festlegung Anregung geeigneter vorbeugender offensiver Maßnahmen im engen Zusammenwirken mit den Diens toinheiten der Linie und den Kreisdiens tsteilen. Ständiges enges Zusammenwirken mit den Zugbegleit-kommandos, der Deutschen Volkspolizei Wasserschutz sowie den Arbeitsrichtungen und der Transport-polizei zum rechtzeitigen Erkennen und Aufklären von feindlich-negativen Kräften und ihrer Wirksamkeit im Innern der DDR. Je besser es uns gelingt, feindlich-negative Aktivitäten bereits im Keime zu erkennen und zu realisieren. Las muß sich stärker auf solche Fragen richten wie die Erarbeitung von Anforderungsbildern für die praktische Unterstützung der Mitarbeiter bei der Suche, Auswahl, Überprüfung und Gewinnung von den unterstellten Leitern gründlicher zu erläutern, weil es noch nicht allen unterstellten Leitern in genügendem Maße und in der erforderlichen Qualität gelingt, eine der konkreten politisch-operativen Lage und im einzelnen vom bereits erreichten Stand der Lösung der Aufgaben auszugehen. Mit der Bestimmung des werden gestellte Aufgaben konkretisiert.

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