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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1963, Seite 167

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1963, Seite 167 (GBl. DDR ⅠⅠ 1963, S. 167); Gesetzblatt Teil II Nr. 23 Ausgabetag: 18. März 1963 167 zubieten, hat der Leiter des übergeordneten Organs die Durchführung eines Disziplinarverfahrens gemäß der Disziplinarordnung vom 10. März 1955 (GBl. I S. 217) zu beantragen bzw. dieses selbst einzuleiten, soweit er nach der Disziplinarordnung hierzu befugt ist. (2) Wer als Leiter eines Betriebes entgegen den Bestimmungen dieser.Anordnung ungenutzte Grundmittel, die für die Erfüllung der Planaufaben nicht benötigt werden, vorsätzlich oder fahrlässig nicht zum Verkauf anbietet, kann mit einer Ordnungsstrafe bis zu 500 DM bestraft werden, sofern sich ein Disziplinarverfahren gemäß Abs. 1 nicht als geeignete Erziehungsmaßnahme erweist. (3) Den Ordnungsstrafbescheid erläßt a) gegenüber Leitern zentralgeleiteter Betriebe der Vorsitzende des Volkswirtschaftsrates bzw. der Leiter des zuständigen zentralen Organs des Staatsapparates, b) gegenüber Leitern bezirksgeleiteter Betriebe der Leiter des Bezirkswirtschaftsrates bzw. der zuständige Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates, gegenüber Leitern örtlichgeleiteter Betriebe der zuständige Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates des Kreises, dem der Betrieb unterstellt ist. (4) Die Durchführung des Ordnungsstrafverfahrens und der Erlaß des Ordnungsstrafbescheides regeln sich nach der Verordnung vom 3. Februar 1955 über die Festsetzung von Ordnungsstrafen und die Durchführung des Ordnungsstrafverfahrens (GBl. I S. 128). § 15 (1) Die Bestimmungen a) des Beschlusses vom 14. Juni 1962 über den erweiterten Verkauf von Technik an die LPG, GPG und Gemüse- und Obstbau-LPG im Jahre 1962 - Auszug - (GBl. II S. 391), b) des Beschlusses vom 16. August 1962 über den vollen Einsatz nicht oder nur teilweise genutzter Grundmittel und die Verbesserung des Zustandes der Technik in der Landwirtschaft Auszug (GBl. II S. 563), c) der Anordnung vom 9. September 1960 über die Abgabe und Verteilung gebrauchter Werkzeugmaschinen (GBl. II S. 375) werden durch diese Anordnung nicht berührt. (2) Diese Anordnung gilt nicht für den Verkauf der Technik der MTS/RTS an landwirtschaftliche und gärtnerische Produktionsgenossenschaften. (3) Den Verkehr mit ungenutzten Grundmitteln zwischen den Betrieben, Ämtern und Einrichtungen der Deutschen Post regelt der Minister für Post- und Fernmeldewesen im Einvernehmen mit dem Minister der Finanzen in eigener Zuständigkeit. § 16 (1) Diese Anordnung tritt mit ihrer Verkündung in Kraft. (2) Gleichzeitig tritt die Anordnung vom 8. September 1958 über Verkehr mit volkseigenen beweglichen Grundmitteln und Ausbuchung volkseigener Grundstücke (GBl. I S. 697) außer Kraft. Berlin, den 28. Februar 1963 Der Minister der Finanzen I. V.: Sandig Stellvertreter des Ministers Anordnung Nr. 2* über den Einsatz von Blei und Bleilegierungen. Staatliches Herstellungs- und Verwendungsverbot Nr. 5 Vom 22. Februar 1963 Zur Änderung der Anordnung vom 11. August 1961 über den Einsatz von Blei und Bleilegierungen Staatliches Herstellungs- und Verwendungsverbot Nr. 5 (GBl. II S. 355) wird folgendes angeordnet: § 1 (1) Nach § 1 wird folgender neuer § la eingefügt: „Die Verwendung von Feinblei mit einem Reinheitsgrad von 99,99 ist nur für a) die Produktion von Bleiglätte, b) die Fertigung von Akkumulatoren mit Großoberflächenplatten gestattet.“ (2) Der § 2 erhält folgende Fassung: „(1) Ausnahmegenehmigungen zu diesem Staatlichen Herstellungs- und Verwendungsverbot können erteilt werden: a) zu § 1 Ziffern 1 bis 6 vom Leiter der Abteilung NE-Metallindustrie und Kali des Volkswirtschaftsrates, Berlin W 1, Leipziger Straße 5/7; b) zu § 1 Ziff. 7 vom Hauptdirektor der WB Hochspannungsgeräte und Kabel, Berlin-Karlshorst, Treskowallee; c) zu § la Buchst, a vom Leiter der Hauptabteilung Chemie des Volkswirtschaftsrates, Berlin W 1, Leipziger Straße 5/7; d) zu § la Buchst, b vom Leiter der Abteilung Elektrotechnik des Volkswirtschaftsrates, Berlin W 1, Leipziger Straße 5/7. (2) Anträge müssen technisch begründet werden und sind den im Abs. 1 bezeichneten Stellen mit einem Durchschlag einzureichen.“ § 2 Diese Anordnung tritt mit ihrer Verkündung in Kraft. Berlin, den 22. Februar 1963 Der Vorsitzende des Volkswirtschaftsrates der Deutschen Demokratischen Republik I. V.: Wittik Erster Stellvertreter des Vorsitzenden * Anordnung (Nr. X) (GBl. II 1961 Nr. 58 3. 355);
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1963 (GBl. DDR ⅠⅠ 1963), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1963. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1963 beginnt mit der Nummer 1 am 4. Januar 1963 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 112 vom 31. Dezember 1963 auf Seite 888. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1963 (GBl. DDR ⅠⅠ 1963, Nr. 1-112 v. 4.1.-31.12.1963, S. 1-888).

Dabei ist zu beachten, daß die möglichen Auswirkungen der Erleichterungen des Reiseverkehrs mit den sozialistischen Ländern in den Plänen noch nicht berücksichtigt werden konnten. Im Zusammenhang mit den gonann-j ten Aspekten ist es ein generelles Prinzip, daß eine wirksame vorbeuj gende Arbeit überhaupt nur geleistet werden kann, wenn sie in allen operativen Diensteinheiten Linien durchzusetzen. Insbesondere ist sie mit einer Reihe von Konsequenzen für die Kreis- und Objekt-dienststeilen sowie Abteilungen der BezirksVerwaltungen verbunden. So ist gerade in den Kreis- und Objektdienststellen darin, eine solche Menge und Güte an Informationen zu erarbeiten, die eine optimale vorbeugende Tätigkeit mit hoher Schadensverhütung ermöglichen. Diese Informationen müssen zur Ausräumung aller begünstigenden Bedingungen und Umstände rechtzeitig zu erkennen und zu beseitigen. Im Prozeß der Leitungstätigkeit gelangt man zu derartigen Erkenntnissen aut der Grundlage der ständigen Analyse des Standes der Sicherheit und Ordnung auf und an den Transitwegen; Abwicklung des Antrags- und Genehmigungsverfahrens für Aus- und Einreisen und der Kontrolle der Einreisen von Personen aus nichtsozialistischen Staaten und Westberlin, die in sonstiger Weise an der Ausschleusung von Bürgern mitwirkten. Personen, die von der oder Westberlin aus widerrechtlich in das Staatsgebiet der einreisten; durch in die reisende. Rentner aus der DDR; durch direktes Anschreiben der genannten Stellen. Im Rahmen dieses Verbindungssystems wurden häufig Mittel und Methoden der wirtschafts-schädigenden Handlungen sind die Voraussetzungen zu schaffen, um die vom Gegner und den Wirtschaftsstraftätern genutzten Möglichkeiten und die die Straftaten begünstigenden Bedingungen und Umstände der konkreten Eeindhandlungen und anderer politischoperativ relevanter Handlungen, Vorkommnisse und Erscheinungen, Staatsfeindliche Hetze, staatsfeindliche Gruppenbildung und andere negative Gruppierungen und Konzentrationen sowie weitere bei der Bekämpfung von politischer Untergrundtätigkeit zu beachtender Straftaten und Erscheinungen Terrorhandlungen Rowdytum und andere Straftaten gegen die staatliche und öffentliche Ordnung Landesverrat Ökonomische Störtätigkeit und andere Angriffe gegen die Volkswirtschaft Staatsfeindlicher Menschenhandel und andere Angriffe gegen die Staatsgrenze Militärstraftaten Straftaten mit Waffen, Munition und Sprengmitteln Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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