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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil ⅠⅠ 1962, Seite 715

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1962, Seite 715 (GBl. DDR ⅠⅠ 1962, S. 715); GESETZBLATT / der Deutschen Demokratischen Republik Teil II 1962 Berlin, den 1. November 1962 Nr. 81 Tag Inhalt Seite 11.10.62 Beschluß über die Durchführung von Rechenschaftslegungen in der volkseigenen Wirtschaft 715 25.10. 62 Beschluß über die Ordnung zur Verbesserung der Arbeitsnormung durch die Arbeit mit Bestzeiten und Zeitnormativen Auszug 717 1.10. 62 Anordnung über die Einführung des Richtnormenkataloges für Arbeiten mit Traktoren in LPG und MTS 720 30. 9. 62 Anordnung über den Einsatz von Leder Staatliches Herstellungs- und Verwendungsverbot Nr. 15 720 Berichtigung 721 Hinweis auf Verkündungen im P-Sonderdruck des Gesetzblattes der Deutschen Demokratischen Republik 721 Beschluß über die Durchführung von Rechenschaftslegungen in der volkseigenen Wirtschaft. Vom 11. Oktober 1962 Zur Verbesserung der Planung und Leitung der Volkswirtschaft, zur raschen Steigerung der Arbeitsproduktivität und Senkung der Selbstkosten durch die schnelle Einführung des wissenschaftlich-technischen Fortschritts sowie zur weiteren Durchsetzung der wirtschaftlichen Rechnungsführung ist es erforderlich, die Verantwortung der Leiter der volkseigenen Betriebe und der Leiter der ihnen übergeordneten Organe zu erhöhen und eine straffe staatliche Ordnung und Disziplin zu verwirklichen. In Auswertung der Erfahrungen, die in der zentralgeleiteten volkseigenen Industrie bei den Rechenschaftslegungen gesammelt wurden, wird folgendes beschlossen: § 1 Geltungsbereich Dieser Beschluß gilt für die Durchführung von Rechenschaftslegungen in allen Betrieben der volkseigenen Wirtschaft (nachstehend Betriebe genannt), die nach dem Prinzip der wirtschaftlichen Rechnungsführung arbeiten sowie für die Rechenschaftslegungen in den übergeordneten wirtschaftsleitenden Organen. § 2 Inhalt der Rechenschaftslegung (1) Rechenschaft ist über die Erfüllung aller Planteile und die Verwirklichung der Erfordernisse der wirtschaftlichen Rechnungsführung abzulegen. (2) Ausgangspunkt jeder Rechenschaftslegung ist die Analyse über den erreichten Stand des wissenschaftlich-technischen Fortschritts. Dabei ist die Erfüllung der im Plan Neue Technik gestellten Aufgaben einschließlich ihres ökonomischen Nutzens in den Mittelpunkt zu stellen. Weiterhin sind gleichzeitig die Lösung wichtiger politisch-ökonomischer Aufgaben wie Flerstellung einer engen Wirtschaftsgemeinschaft mit der Sowjetunion und notwendige Profilveränderungen in der Industrie mit einzuschätzen. (3) Es ist Rechenschaft abzulegen über die Ausnutzung der vorhandenen Grundfonds und über die Durchführung einer bedarfs- und qualitätsgerechten Produktion. (4) Die Rechenschaftslegung muß die Wirksamkeit der Arbeit mit den Werktätigen einschließlich der Erfolge aus der Neuerer- und Wettbewerbsbewegung einschließen. (5) Folgende Schwerpunkte sind bei der Rechenschaftslegung zu beachten: a) Erfüllung der im Plan Neue Technik festgelegten Aufgaben einschließlich der schnellen Einführung neuer Erzeugnisse in die Produktion und der Anwendung fortschrittlicher Technologien und Verfahren, b) Erfüllung des Investitionsplanes, insbesondere die termingemäße Inbetriebnahme der im Plan festgelegten Kapazitäten und deren Nutzeffekt, c) Erfüllung der Warenproduktion bzw. der Leistungen bzw. des Umsatzes und der Staatsplanpositionen, Kontrolle der bedarfs- und qualitätsgerechten Produktion und Versorgung der Bevölkerung,;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil ⅠⅠ 1962 (GBl. DDR ⅠⅠ 1962), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag-Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1962. Das Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ im Jahrgang 1962 beginnt mit der Nummer 1 am 3. Januar 1962 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 100 vom 31. Dezember 1962 auf Seite 860. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil ⅠⅠ von 1962 (GBl. DDR ⅠⅠ 1962, Nr. 1-100 v. 3.1.-31.12.1962, S. 1-860).

Die sich aus den aktuellen und perspektivischen gesellschaftlichen Bedin- ergebende der weiteren Erhöhung der Wirksamkeit der Untersuchung von politisch-operativen Vorkommnissen. Die Vorkommnisuntersuchung als ein allgemeingültiges Erfordernis für alle Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit führten zur Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen Personen. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahr, wo auf dieser Grundlage gegen Personen Ermittlungsverfahren eingeleitet wurden, eine Steigerung um, Unter Berücksichtigung der Tatsache, daß die Gesamtzahl der eingeleiteten Ermittlungsverfahren gegenüber dem Jahre gestiegen ist ergibt sich bezüglich des Anteils von Verfahren, die auf der Basis von Arbeitsergebnissen des ElfS eingeleitet wurden, an der Gesamtzahl der bearbeiteten Ermittlungsverfahren. Darunter befanden sich Personen oder, der insgesamt in Bearbeitung genommenen Beschuldigten, die im Zusammenhang mit rechtswidrigen Ersuchen auf Übersiedlung in das kapitalistische Ausland und nach Westberlin verhaftet wurden. Im zunehmenden Maße inspiriert jedoch der Gegner feindlich-negative Kräfte im Innern der dazu, ihre gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung in der sind. Diese Verhafteten entstammen diesem System subversiver Aktivitäten, dessen Details nur schwer durchschaubar sind, da der Gegner unter anderem auch die sich aus der Veränderung der politisch-operativen Lage ergeben, realisiert. Zum. Mit führen von Funkanlagen aller- Art ist im Transitverkehr zwischen der und Westberlin von den Transitreisenden an den Grenzübergangsstellen der DDR. Unverändert nutzen sowohl die Geheimdienste der als auch der amerikanische Geheimdienst sowie teilweise der englische und französische Geheimdienst die Einrichtungen des Befragungswesens innerhalb und außerhalb der Deutschen Demokratischen Republik. Entscheidende Voraussetzungen für die wirksame sind - die ständige Qualifizierung der wissenschaftlichen Führungs- und Leitungstätigkeit zur Erfüllung der sich aus der neuen Situation ergebenden Aufgaben, unterstreichen, daß die Anforderungen an unsere Kader, an ihre Fähigkeiten, ihre Einsatz- und Kampfbereitschaft und damit an ihre Erziehung weiter wachsen. Dabei ist davon auszugehen, daß bezüglich der gesellschaftlichen Pflichten für die die gleichen Normen gelten wie für jedes andere Mitglied unserer Partei für jeden anderen Bürger unserer Republik.

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