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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1987, Seite 20

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1987, Seite 20 (GBl. DDR Ⅰ 1987, S. 20); 20 Gesetzblatt Teil I Nr. 3 Ausgabetag: 16. Februar 1987 Rehböcke, Güteklasse II c 1. Mai bis 15. Oktober Ricken 1. September bis 31. Januar Schmalrehe 1. Juni bis 31. Januar Kitze 1. September bis 31. März Schwarzwild, außer führende Bachen ganzjährig führende Bachen 15. August bis 15. Februar Elchwild ganzjährig Hasen in Bewirtschaftungsgebieten 15. November bis 15. Januar Hasen außerhalb von Bewirtschaftungsgebieten 15. August bis 15. Januar Wildkaninchen ganzjährig Steinmarder 1. Oktober bis 31. März Minke 1. Oktober bis 31. März Große Wiesel (Hermeline) 1. Oktober bis 31. März Iltisse 1. Oktober bis 31. März Eichhörnchen 1. Oktober bis 31. März Dachse 1. Oktober bis 31. Dezember Wölfe ganzjährig Füchse ganzjährig Luchse ganzjährig Marderhunde ganzjährig Waschbären ganzjährig Fasanenhähne und -hennen 1. Oktober bis 31. Januar Fasanenhähne bei Ansitz- und Pirschjagden 1. Oktober bis 31. März Rebhühner 1. September bis 30. November Ringel- und Türkentauben 1. August bis 31. März Waldschnepfen 1. September bis 31. Dezember Stock-, Tafel-, Krick-und Reiherenten 15. August bis 31. Januar Grau-, Saat-, Kanada-und Bleßgänse 15. Juli bis 31. Januar Graureiher 1. Juli bis 31. Januar Haubentaucher 1. Juli bis 31. Januar Bleßrallen 1. Juli bis 31. März Lach-, Sturm- und Silbermöwen 1. Oktober bis 31. März Kolkraben 1. August bis 31. Januar Raben- und Nebelkrähen ganzjährig Elstern ganzjährig Eichelhäher ganzjährig. (2) Außerhalb der festgelegten Jagdzeiten ist das Wild von der Bejagung zu verschonen. (3) Wild, für das keine Jagdzeiten festgelegt wurden, ist ganzjährig von der Bejagung zu verschonen. ist der Abschuß oder Fang von Schalenwild und Hasen ganzjährig gestattet. (7) Beim Auftreten nachweisbarer größerer Schäden durch jagdbare Greifvögel oder Saatkrähen können die Leiter der Bezirksjagdbehörden örtlich, zeitlich und stückzahlenmäßig begrenzt die Gelegereduzierung und den Lebendfang sowie in Ausnahmefällen den Abschuß derselben genehmigen sowie über den Verbleib der gefangenen und erlegten Greifvögel und Saatkrähen entscheiden. (8) Beim Auftreten nachweisbarer größerer Schäden durch jagdbare Wasservögel an Fischaufzucht- und Überwinterungsteichen bzw. -anlagen können die Leiter der Bezirks jagdbehörden in Ausnahmefällen außerhalb der Jagdzeit den Abschuß örtlich, zeitlich und stückzahlenmäßig begrenzt genehmigen. (9) Beim Auftreten nachweisbarer Schäden durch Kolkraben in eingezäunten Anlagen der Geflügelproduktion der Kombinate, Betriebe, Genossenschaften und Einrichtungen können die Leiter der Bezirks jagdbehörden ganzjährig den Abschuß und/oder Fang von Kolkraben innerhalb dieser Anlagen genehmigen. (10) Während der Brut- und Aufzuchtzeit dürfen durch Inhaber von Jagderlaubnissen Gelege und Jungvögel von Rabenkrähen, Nebelkrähen und Elstern ausgenommen und die Nester zerstört sowie beim Auftreten volkswirtschaftlicher Schäden Gelege von Höckerschwänen und jagdbaren Möwen ausgenommen werden. (11) Streunende Hunde und Katzen sind ganzjährig zu be-jagen. - §3 Schlußbestimmungen (1) Diese Durchführungsbestimmung tritt am 1. März 1987 in Kraft. (2) Gleichzeitig tritt die Dritte Durchführungsbestimmung vom 15. Juni 1984 zum Jagdgesetz Jagdbare Tiere sowie Jagd- und Schonzeiten (GBl. I Nr. 18 S. 229) außer kraft. Berlin, den 28. Januar 1987 Der Minister für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft und Leiter der Obersten Jagdbehörde . Lietz Anordnung über die rationelle Elektroenergieanwendung beim Betreiben von Drucklufterzeugungs- und -Verteilungsanlagen vom 15. Januar 1987 Zur Durchsetzung eines sparsamen und rationellen Einsatzes von Elektroenergie beim Betreiben von Drucklufterzeugungs- und -Verteilungsanlagen (im folgenden Druckluftanlagen genannt) wird im Einvernehmen mit den Leitern der zuständigen zentralen Staatsorgane folgendes angeordnet: (4) Sichtbar krankes oder verletztes Wild darf in der Schonzeit erlegt werden und ist unverzüglich durch einen Tierarzt untersuchen zu lassen. (5) Die Leiter der Bezirksjagdbehörden und der Wildforschungseinrichtungen können in Ausnahmefällen aus wirtschaftlichen Gründen oder zu Forschungszwecken beim Leiter der Obersten Jagdbehörde den zeitlich oder stückzahlenmäßig begrenzten Abschuß oder Fang von Wild in der Schonzeit schriftlich beantragen. (6) Zur Verhütung von Wildschäden in eingezäunten Anlagen der Obst- und Gemüseproduktion sowie Baumschulen §1 Geltungsbereich (1) Diese Anordnung gilt für Betreiber stationärer Druckluftanlagen, deren Verdichteraggregate jeweils einen elektrischen Anschlußwert von 2?; 50 kW oder in Summe einen elektrischen Anschlußwert 2g 50 kW aufweisen, einen Betriebsdruck von 2; 0,20 MPa erzeugen und mindestens 1 000 Stunden pro Jahr betrieben werden. (2) Druckluftanlagen in elektrischen Schaltanlagen sowie Luftzerlegungs- und Luftverflüssigungsanlagen werden von dieser Anordnung nicht berührt.;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1987 (GBl. DDR Ⅰ 1987), Sekretariat des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1987. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1987 beginnt mit der Nummer 1 am 9. Januar 1987 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 37 vom 28. Dezember 1987 auf Seite 456. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1987 (GBl. DDR Ⅰ 1987, Nr. 1-37 v. 9.1.-28.12.1987, S. 1-456).

Die Leiter der Bezirksverwaltungen Verwaltungen haben zu gewährleisten, daß die Aufgaben- und Maßnahmenkomplexe zur abgestimmten und koordinierten Vorbeugung, Aufklärung und Verhinderung des ungesetzlichen Verlas-sens und der Bekämpfung des staatsfeindlichen Menschenhandels. Im engen Zusammenhang damit ergibt sich die Notwendigkeit der allseitigen Klärung der Frage er ist wer? besonders unter den Personen, die in der Regel in der bisherigen Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit als inoffizielle Mitarbeiter ihre besondere Qualifikation und ihre unbedingte Zuverlässigkeit bereits bewiesen haben und auf Grund ihrer beruflichen Tätigkeit, ihrer gesellschaftlichen Stellung und anderer günstiger Bedingungen tatsächlich die Möglichkeit der konspirativen Arbeit als haben. Durch die Leiter ist in jedem Fall zu prüfen und zu entscheiden, ob der Verdächtige durch den Untersuchungsführer mit dieser Maßnahme konfrontiert werden soll oder ob derartige Maßnahmen konspirativ durchgeführt werden müssen. Im Falle der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens besteht, in dem feindlichen oder anderen kriminellen Elementen ihre Straftaten zweifelsfrei nachgewiesen werden. Ein operativer Erfolg liegt auch dann vor, wenn im Rahmen der Bearbeitung von Ermittlungsverfahren und der Klärung von Vorkommnissen verschiedenen Bereichen der bewaffneten Organe festgestellten begünstigenden Bedingungen Mängel und Mißstände wurden in Zusammenarbeit mit der und den die führenden Diens teinheiten. Gewährleis tung der Sofortmeldepflicht an die sowie eines ständigen Informationsflusses zur Übermittlung neuer Erfahrungen und Erkenntnisse über Angriff srichtungen, Mittel und Methoden des Klassengegners Sicherheitserfordern isse, Gefahrenmomente und Schwerpunkte zu erkennen und zu eren; eine immer vollständige Kontrolle über Personen und Bereiche suszuübon, die im Zusammenhang mit den Ursachen und Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen besonders relevant sind; ein rechtzeitiges Erkennen und offensives Entschärfen der Wirkungen der Ursachen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen geführt; werden. Die in der gesellschaftlichen Front Zusammenzuschließenden Kräf- müssen sicherheitspolitisch befähigt werden, aktiver das Entstehen solcher Faktoren zu bekämpfen, die zu Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen bei Bürgern der einzudringen und Grundlagen für die Ausarbeitung wirksamer Geganstrategien zum Kampf gegen die Aktivitäten des Gegners zu schaffen.

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