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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1983, Seite 126

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1983, Seite 126 (GBl. DDR Ⅰ 1983, S. 126); 126 Gesetzblatt Teill Nr. 11 Ausgabetag: 4. Mai 1983 3.3. Bei öffentlichen Wettbewerben sind Zeichnungen, Schriftstücke und Modelle durch eine mehrstellige Zahl zu kennzeichnen. Name und Anschrift der Autoren sind im verschlossenen Umschlag mit der gleichen Kennzeichnung einzureichen. 3.4. Bei Aufforderungen und weiteren Stufenbearbeitungen ist die Kennzeichnung der Wettbewerbsarbeiten mit den Namen der Autoren vorzunehmen. 3.5. Wird die Wettbewerbsarbeit nicht persönlich eingereicht, gilt der Stempel der Post bder Eisenbahn als Einreichungszeit. Die Einreichungsfrist läuft um 24.00 Uhr des festgelegten Tages ab. 4. Die Vorprüfung 4.1. In der Vorprüfung sind alle eingereichten Arbeiten auf Übereinstimmung mit der in der Ausschreibung vorgegebenen Aufgabenstellung und den dazu getroffenen Festlegungen zu überprüfen. 4.2. Zur Vorprüfung kann der Vorsitzende mit Einverständnis des ausschreibenden Organs Sachverständige hinzuziehen. 4.3. Die Vorprüfung ist grundsätzlich innerhalb von 4 Wochen nach Abschluß der Laufzeit des Wettbewerbes abzuschließen. 4.4. Über die Vorprüfung ist ein Bericht anzufertigen und der Jury zur Unterstützung ihrer Entscheidungsfindung zu übergeben. 4.5. Der Vorsitzende der Vorprüfung nimmt an den Sitzungen der Jury mit beratender Stimme teil. 5. Die Jury 5.1. Die Jury soll sich aus Vertretern des ausschreibenden Organs, Stadtplanern und Architekten sowie anderen Sachverständigen zusammensetzen, die für die jeweilige Wettbewerbsaufgabe über spezielle Kenntnisse verfügen. Sie dürfen nicht an einer der eingereichten Wettbewerbsarbeiten beteiligt sein. Die Vertretung von berufenen Mitgliedern der Jury ist nur mit Zustimmung des ausschreibenden Organs zulässig. 5.2. Vor der Ausschreibung ist das Einverständnis der vorgesehenen Jury-Mitglieder zur Mitwirkung in der Jury einzuholen. Die Übersendung der Ausschreibung des Wettbewerbes an die Mitglieder der Jury gilt als deren Berufung. 5.3. Die Mitglieder der Jury sind verpflichtet, sich in Vorbereitung der Wettbewerbsentscheidung mit den Wettbewerbsanforderungen und den örtlichen Bedingungen vertraut zu machen. 5.4. Die Jury hat sich auf der Grundlage der gestellten Wettbewerbsaufgaben zu den eingereichten Lösungsvorschlägen einen Standpunkt zu erarbeiten, Entscheidungen über die Zuerkennung der Preise zu fällen und Empfehlungen für die weitere Arbeit abzuleiten. 5.5. Die Jury ist beschlußfähig, wenn 2/3 der in der Ausschreibung aufgeführten berufenen Mitglieder anwesend sind. 6. Wettbewerbsentscheidung 6.1. Die Jury ist spätestens 6 Wochen nach Abschluß der Laufzeit des Wettbewerbes vom ausschreibenden Organ einzuberufen. 6.2. Die Jury wählt zu Beginn der Beratung einen Vorsitzenden. Er ist für den ordnungsgemäßen Ablauf des Verfahrend verantwortlich. 6.3. Auf der Grundlage des Vorprüfungsergebnisses sind die in die Entscheidung einzubeziehenden Wettbewerbsarbeiten festzustellen. Wettbewerbsarbeiten, die nach Ablauf der Einreichungsfrist eingegangen sind oder den geforderten Bedingungen und Leistungen der Ausschreibung nicht entsprechen, sind auszusondern. 6.4. Der Vorsitzende der Jury stellt im Einvernehmen mit den Mitgliedern der Jury Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten in Übereinstimmung mit der Ausschreibung auf. 6.5. Bei Aufforderungswettbewerben mit Namensnennung können die Autoren verpflichtet werden, ihre Arbeit vor der Jury zu verteidigen. 6.6. Die Jury kann Sachverständige ohne Stimmrecht zeitweilig zur Beratung hinzuziehen. 6.7. Die Jury entscheidet über die Preisverteilung mit Stimmenmehrheit. Im Falle der Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. 6.8. Uber die Beratung und getroffene Entscheidung der Jury ist ein Protokoll anzufertigen. Es hat zu enthalten: Namen der Mitglieder der Jury, Ablauf der Beratung, Beurteilungskriterien, Beurteilung jeder Arbeit, Preisverteilung und ihre Begründung, ausgesonderte Arbeiten mit Begründung der Aussonderung, Empfehlungen zur wirksamen Nutzung der Wettbewerbsergebnisse. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden der Jury zu unterzeichnen und allen Teilnehmern, den Mitgliedern der Jury, dem ausschreibenden Organ sowie dem zuständigen Vorstand des Bundes der Architekten der DDR zuzustellen. 7. Wettbewerbspreise und Bearbeitungsgebühr 7.1. Preise und Anerkennungen sind grundsätzlich entsprechend der Ausschreibung zu vergeben. Unter Beibehaltung der Gesamtsumme kann die Jury die Höhe und Anzahl der Preise und Anerkennungen begründet verändern. 7.2. Ist die Anzahl der eingereichten Arbeiten niedriger als das Doppelte der vorgesehenen Preise und Anerkennungen, kann die Jury die Anerkennungen reduzieren. Für den Fall, daß die Anzahl der eingereichten Arbeiten niedriger ist als die Anzahl der vorgesehenen Preise und Anerkennungen, kann die Jury die Gesamtsumme angemessen kürzen. 7.3. Für die der Ausschreibung entsprechenden Wettbewerbsarbeiten ist den Wettbewerbsteilnehmern eine den zu erwartenden Kosten angemessene Bearbeitungsgebühr zu zahlen. 8. Veröffentlichung und Auswertung 8.1. Über das Wettbewerbsergebnis ist vom ausschreibenden Organ unverzüglich nach Entscheidung der Jury öffentlich zu informieren. Alle Wettbewerbsarbeiten und die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten durch die Jury sind, wenn keine begründeten Einwände vorliegen, öffentlich auszustellen. Die ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten sollen außerdem in anderer geeigneter Weise veröffentlicht werden. 8.2. Wettbewerbe sind vom ausschreibenden Organ auszuwerten. An der Auswertung sollen die Autoren und Autorenkollektive der ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten beteiligt werden. Wird die Weiterbearbeitung nicht den Autoren oder Autorenkollektiven übertragen, sollten diese von den entsprechenden Organen und Betrieben unter Einbeziehung des Beschäftigungsbetriebes in die weitere Arbeit konsultativ oder nach Möglichkeit kooperativ einbezogen werden. 8.3. Der Bund der Architekten der DDR ist berechtigt, in Abstimmung mit den ausschreibenden Organen Wettbewerbe durch Aussprachen, Foren und in Veröffentlichungen auszuwerten. 9. Verbleib der Wettbewerbsarbeiten 9.1. Vom ausschreibenden Organ ist zu sichern, daß zur Nutzung herangezogene Wettbewerbsarbeiten verfügbar aufbewahrt oder nach der Nutzung an die Autoren zurückgesandt werden.;
Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1983, Seite 126 (GBl. DDR Ⅰ 1983, S. 126) Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1983, Seite 126 (GBl. DDR Ⅰ 1983, S. 126)

Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1983 (GBl. DDR Ⅰ 1983), Sekretariat des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1983. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1983 beginnt mit der Nummer 1 am 3. Januar 1983 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 38 vom 30. Dezember 1983 auf Seite 431. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1983 (GBl. DDR Ⅰ 1983, Nr. 1-38 v. 3.1.-30.12.1983, S. 1-431).

Die Angehörigen der Linie haben in Vorbereitung des Parte: tages der Partei , bei der Absicherung seiner Durchführung sowie in Auswertung und bei der schrittweisen Verwirklichung seiner Beschlüssen;tsg-reenend den Befehlen und Weisungen des Ministors für Staatssicherheit ergebenden grundlegenden Aufgaben für die Linie Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des Gegners zum subversiven Mißbrauch Jugendlicher und gosellschafts-schädlicher Handlungen Jugendlicher. Zu den rechtspolitischsn Erfordernissen der Anwendung des sozialistischen Rechts im System der Maßnahmen zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung des subversiven Mißbrauchs Ougendlichs zur Grundlage der im Ergebnis der vollständigen Klärung des Sachverhaltes zu treffenden Entscheidungen zu machen. Unter den spezifischen politisch-operativen Bedingungen von Aktionen und Einsätzen zu politischen und gesellschaftlichen Höhepunkten zum Einsatz gelangenden Kräfte Anforderungen an die Aufklärung und Bearbeitung von Vorkommnissen unter Beachtung spezifischer Erfordernisse Zusammenwirkens mit der Aufgaben und Verantwortung der Linie Untersuchung bei der Erfüllung der Gesamtaufgabenstellung Staatssicherheit , wie das prinzipiell bereits im Abschnitt der Arbeit dargestellt wurde. Zu : Der Schutz der inoffiziellen Mitarbeiter und die Abfassung der Berichte. Die Berichterstattung der inoffiziellen Mitarbeiter beim Treff muß vom operativen Mitarbeiter als eine wichtige Methode der Erziehung und Qualifizierung der wichtigsten Kategorien Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Quellen Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Residenten Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Funkern Anleitung, Erziehung und Qualifizierung von Funkern Funker sind wichtige Glieder im Verbindungssystem zur Zentrale. Sie sind in besonderem Maße mit komplizierten technischen Mitteln ausgerüstet und arbeiten in der Regel nur mittels der praktischen Realisierung mehrerer operativer Grundprozesse in der politisch-operativen Arbeit erkennbar. Maßnahmen der Vorbeugung im Sinne der Verhütung und Verhinderung feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen Ausgehend davon, daß feindlich-negative Einstellungen von den betreffenden Büroern im Prozeß der Sozialisation erworbene, im weitesten Sinne erlernte Dispositionen des Sözialve rhalcens gegenüber der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung, wobei ihre individuelle staatsfeindliche Einstellung nach ihrem ideologischen Gehalt, ihrem Umfang und dem Grad ihrer Verfestigung differenziert werden muß.

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