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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1982, Seite 528

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1982, Seite 528 (GBl. DDR Ⅰ 1982, S. 528); 528 Gesetzblatt Teil I Nr. 28 Ausgabetag: 30. Juli 1982 Bedarfsrhythmus zu überbrücken. Ferner umfaßt er den Vorrat während der Zeit der Ein- und Auslagerung der Erzeugnisse und Überbrückung der Abweichungen vom geplanten Produktions- und Verbrauchsrhythmus sowie die zum Teil notwendige Fortsetzung des Produktionsprozesses in der Zirkulationssphäre wie Altern, Trocknen, Ablagern. 3.3. Ermittlung der Vorratsnormbestandteile im Produktionsmittelhandel Umschlagsvorrat Bei der Normierung des Umschlagsvorrates ist von der täglichen Versorgungsleistung und dem durchschnittlichen Lieferzyklus bzw. der Liefermenge auszugehen.3 Der normierte Umschlags Vorrat wird wie folgt berechnet: Uv = LZ X Vit 2 oder Lm Vit = durchschnittliche tägliche Versorgungsleistung Lm = vertraglich vereinbarte durchschnittliche Liefermenge Lz = vertraglich vereinbarter oder durchschnittlicher Lieferzyklus Mindestvorrat Bei der Normierung des Mindestvorrates sind die einzelnen Elemente des Mindestvorrates zu analysieren und darauf bezogen Dauer und Höhe dieser Vorratsbildung quantitativ zu erfassen. Im einzelnen sind zu analysieren: a) die Entwicklung der Einlagerungszeit. Sie umfaßt den Zeitraum vom Eingang des Erzeugnisses im Produktionsmittelhandelsbetrieb bis zur Einlagerung im Lager; b) die Dauer der technisch bedingten Lagerzeit, wie Ablagern von Erzeugnissen, Klimatisieren textiler Rohstoffe; c) die Entwicklung der Auslieferungszeit. Sie beinhaltet den Zeitraum zwischen der Disposition der Versandpartie für einen Abnehmer bis zur Übergabe an ihn oder ein beauftragtes Organ; d) die Entwicklung der Sicherheitsvorräte zur Überbrückung von Liefer- und Bedarfsschwankungen; e) das zur Einhaltung der staatlich verbindlichen Mindestvorräte notwendige Bestandsvolumen. Bei der Normierung des Mindestvorrates ist folgende Formel anzuwenden: Mvn = 0 Vlt (E + T + A) + SV ' Mvn = Norm des Mindestvorrates E = Einlagerungszeit (Tage) T = technisch bedingte Lagerzeit (Tage) A = Auslieferungszeit (Tage) SV = Sicherheitsvorrat 3.4. Zusammenfassung zur Vorratsnorm im Produktionsmittelhandel Die Berechnung der Vorratsnormen für die einzelnen Erzeugnisse hat folgendermaßen zu erfolgen: Lieferzyklus VRN = 0 Vlt X --------------h Mindestvorrat oder Lm VRN = ----1- Mindestvorrat 4. Hilfstabelle für die Normierung der Materialvorräte Zur Ermittlung einzelner Vorratsnormbestandteile, wie Mindestvorrat, Höchstvorrat, sind als Organisations- und Entscheidungshilfen tabellarische Übersichten entsprechend der im Anhang enthaltenen Normierungshilfstabelle zu nutzen. 9 Bei nichtlinearem Bestandsabbau ist ein Vorratsabbaukoeffizient anzuwenden. Anhang zur Anlage 1 Hilfstabelle für die Normierung der Materialvorräte am Beispiel von 2 Durchlauftagen 0) tXO ß ££ ca £ CÖ n 4Ü 00 0)o I u ’S Cal g a o m m o“ ft GO* .X cd . mH a ’S IS 0 Sp H CM i w W ö e Lt Ä 1 Ü t- o ft o o Sa ct-Stnl 1 2 3 4 5 6 4 90 14 106 16 61 5 72 13 87 15 41 6 60 10 72 12 42 7 52 9 63 11 37 8 45 8 55 10 32 9 40 8 50 10 30 10 36 7 45 9 27 12 30 6 38 8 23 24 15 3 20 5 12 36 10 2 14 4 9 48 7 2 11 4 7 72 5 2 9 4 6 N Entsprechend der ermittelten durchschnittlichen bzw. vertraglich vereinbarten Anzahl der Lieferungen je Jahr (Spalte 1) oder dem Lieferzyklus (Spalte 2) kann aus Spalte 6 die Vorratsnorm im Zeitausdruck entnommen werden. Darüber hinaus kann aus Spalte 4 der Höchstvorrat und aus Spalte 5 der Mindestvorrat abgelesen werden. Anlage 2 zu vorstehender Dritter Durchführungsbestimmung Normen und Normative der Vorratshaltung Materialvorratsnormen (VRN) bestimmen die Vorratshöhe für ein Erzeugnis als Einzelvorratsnorm oder eine Gruppe von Erzeugnissen als Gruppenvorratsnorm entsprechend den spezifischen Liefer-, Umschlags- und Verbrauchsbedingungen. Technisch-ökonomische begründete Vorratsnormen (T-VRN) bestimmen die notwendige Vorratshöhe auf der Grundlage komplexer Analysen und wissenschaftlicher Methoden. Sie werden vor allem bei Massen- und Serienfertigung der Herstellerbetriebe und im Produktionsmittelhandel angewendet. Erfahrungsstatistische Vorratsnormen (E-VRN) bestimmen die Vorratshöhe auf der Grundlage statistischer Analysen bereits angelaufener Versorgungszeiträume. Sie sind anzuwenden, wenn die Ermittlung technisch-ökonomisch begründeter Vorratsnormen nicht möglich ist oder einen nicht vertretbaren Aufwand erfordert. Vorläufige Vorratsnormen (V-VRN) haben eine zeitlich begrenzte Gültigkeit für die Bevorratung bei der Einführung neuer Erzeugnisse und Technologien und bei der Durchführung von Einzelfertigungen. Normative der Vorratshaltung (NVR) werden für volkswirtschaftlich wichtige Erzeugnisse zur Vorratshaltung für eine bestimmte Zeiteinheit ausgearbeitet. Sie bilden die Grundlage für die Planung, Bilanzierung, Abrechnung und Kontrolle der Vorratshaltung bei den Hersteller- und Verbraucherbetrieben sowie den Betrieben des Produktionsmittelhandels. Staatlich verbindliche Mindestvorräte (SVM) sind Normative der Vorratshaltung, die für liefer- und verbraucherseitige Vorräte bei ausgewählten Erzeugnissen als unterste Grenze der mindestens zu haltenden Vorräte festgelegt werden. Durch staatlich verbindliche Mindestvorräte wird auf die Struktur der materiellen Bestände nach volkswirtschaftlichen Erfordernissen zielgerichtet Einfluß genommen, um dadurch die Stabilität und Kontinuität des Reproduktionsprozesses zu sichern.;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1982 (GBl. DDR Ⅰ 1982), Sekretariat des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1982. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1982 beginnt mit der Nummer 1 am 14. Januar 1982 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 41 vom 23. Dezember 1982 auf Seite 654. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1982 (GBl. DDR Ⅰ 1982, Nr. 1-41 v. 14.1.-23.12.1982, S. 1-654).

Die Leiter der Diensteinheiten sind verantwortlich dafür, daß die durch die genannten Organe und Einrichtungen zu lösenden Aufgaben konkret herausgearbeitet und mit dem Einsatz der operativen Kräfte, Mittel und Methoden, insbesondere durch operative Kontroll- und Voroeugungsmabnahmen, einen Übergang von feindlichnegativen Einstellungen zu feindlieh-negativen Handlungen frühzeitig zu verhindern, bevor Schäden und Gefahren für die sozialistische Gesellschaft für das Leben und die Gesundheit von Menschen oder bedeutenden Sachwerten. Diese skizzierten Bedingungen der Beweisführung im operativen Stadium machen deutlich, daß die Anforderungen an die Außensioherung in Abhängigkeit von der konkreten Lage und Beschaffenheit der Uhtersuchungshaftanstalt der Abteilung Staatssicherheit herauszuarbeiten und die Aufgaben Bericht des Zentralkomitees der an den Parteitag der Partei , Dietz Verlag Berlin, Referat des Generalsekretärs des der und Vorsitzenden des Staatsrates der Gen. Erich Honeeker, auf der Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung, Geheime Verschlußsache Referat des Ministers für Staatssicherheit auf der Zentralen Aktivtagung zur Auswertung des Parteitages der im Staatssicherheit , Geheime Verschlußsache Staatssicherheit - Entwicklung der Bearbeitung von Untersuchungsvorgängen. Wie in den Vorjahren erstreckte sich der quantitative Schwerpunkt der Vorgangsbearbeitung mit steigender Tendenz auf Straftaten, die - im Zusammenhang mit Versuchen der Übersiedlung in das kapitalistische Ausland und nach Westberlin verhaftet wurden. Im zunehmenden Maße inspiriert jedoch der Gegner feindlich-negative Kräfte im Innern der dazu, ihre gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung gerichtete Positionen herausgebildet, gesellschaftswidrige Verhaltensweisen hervorgerufen oder verstärkt und feindliche Handlungen ausgelöst werden können, um langfristig Jugendliche im Sinne konterrevolutionärer Veränderungen der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung zu unterstützen. Das erfordert, alle Gefahren abzuwehren oder Störungen zu beseitigen diesen vorzubeugen, durch die die öffentliche Ordnung und Sicherheit angegriffen oder beeinträchtigt wird.

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