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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1982, Seite 45

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1982, Seite 45 (GBl. DDR Ⅰ 1982, S. 45); Gesetzblatt Teil I Nr. 2 Ausgabetag: 2. Februar 1982 45 senders diesen über die Bereitstellung von Schiffen an Sonn- oder Feiertagen 2 Tage vor der Bereitstellung jedoch nicht vor 14.00 Uhr zu unterrichten; b) für die Entladung 1. mindestens 14 Stunden vor der Bereitstellung, 2. mindestens 6 Stunden vor der Bereitstellung bei Transporten im Kurzstreckenverkehr (unter 100 Kilometer laut Frachtberechnung) sowie bei' Teilladungen, 3. im Transport mit Eisenbahnnachlauf 2 Tage vor der Bereitstellung, spätestens bis 11.00 Uhr. (4) Bei Transporten, die zollamtlichen oder sonstigen staatlichen Maßnahmen unterliegen, erfolgt die Avisierung gemäß Abs. 3 Buchst, b Ziff. 1 nur dann, wenn nach der letzten zollamtlichen oder sonstigen staatlichen Maßnahme der Transportweg noch mehr als 100 Kilometer beträgt; bei Transporten unter 100 Kilometer erfolgt die Avisierung gemäß Abs. 3 Buchst, b Ziff. 2. (5) Bei der Vereinbarung von Stellzeiten gemäß § 16 ist die Avisierung der Stellzeit anzupassen. (6) Ist'erkennbar, daß der avisierte Zeitpunkt der Bereitstellung des Schiffes um mehr als 1 Stunde überschritten wird, hat die Binnenreederei den Transportkunden unverzüglich unter Angabe der Verzögerungsgründe über die voraussichtliche Bereitstellung zu informieren. Bereitstellung §13 (1) Die Binnenreederei ist verpflichtet, die fristgerecht bestellten Schiffe am Bedarfstag bereitzustellen, soweit die Transportpflicht nicht eingeschränkt oder ausgeschlossen ist. Der Absender ist über die Hinderungsgründe unverzüglich zu informieren. (2) Die Pflicht zur Bereitstellung an einem bestimmten Bedarfstag besteht nicht bei Schiffen bestimmter Bauart (z. B. Tankschiffen, Schiffen mit besonders langen Laderäumen oder besonderen Abmessungen) . (3) Die Binnenreederei entscheidet über die Bereitstellung eines geeigneten Schiffes entsprechend den Anforderungen des Transports. Der Absender hat die Eignung des Schiffes für'die zum Transport vorgesehene Gutart zu prüfen. Er kann das Schiff zurückweisen, wenn es nicht geeignet oder nicht einsatzfähig ist. Die mangelnde Eignung oder Einsatzfähigkeit ist nachzuweisen. Bei mangelnder Besenreinheit darf der Absender das Schiff nicht zurückweisen. Für die Folgen aus einer unterlassenen oder unzureichenden Prüfung der Eignung des Schiffes hat der Absender einzüstehen. (4) Die Binnenreederei ist berechtigt, ein Schiff -für mehrere Teilladungen bereitzustellen, wenn sich die Teilladungen für den gemeinsamen Transport eignen. §14 (1) Die Bereitstellung ist erfolgt, wenn das Schiff zur Be-oder Entladung am Ladeplatz vorgelegt wurde. Die Binnenreederei hat den Transportkunden unverzüglich davon zu benachrichtigen. Der Transportkunde ist verpflichtet, die Benachrichtigung jederzeit entgegenzunehmen und den Zeitpunkt der Bereitstellung und der Benachrichtigung im Frachtbrief einzutragen. (2) Treffen mehrere Schiffe zur Be- oder 'Entladung ein und ist ihre gleichzeitige jBe- oder Entladung nicht möglich, gilt trotzdem die Bereitstellung mit Eintreffen am Ladeplatz als erfolgt. §15 Bereitstellung von Schubprahmen (1) Bei der Bereitstellung von Schubprahmen oder bei ihrer Rückgabe nach der Be- oder Entladung ist die Über-gabe/Übemahme zwischen Binnenreederei und Transportkunden unverzüglich vorzunehmen und im Vordruck zu be- stätigen. In diesem Falle gilt der Zeitpunkt der Übergabe/ Übernahme als Bereitstellung. Erfolgt keipe Übernahme oder wird sie durch den Transportkunden verzögert, gilt die Benachrichtigung über die Bereitstellung des Schubprahms als Bereitstellung im Sinne des § 21. (2) Der Transportkunde hat mit der Übernahme des Schubprahms für dessen ordnungsgemäße Sicherung einschließlich der darin befindlichen Güter zu sorgen. Über die bei der Übergabe/Übemahme festgestellten Mängel sind entsprechende Vermerke im Vordruck einzutragen. (3) Für die Bereitstellung von Schubprahmen kann mit dem Transportkunden oder Umschlagbetrieb auch ein anderer als der Ladeplatz vereinbart werden, sofern dieser Platz den Bedingungen der Schubschiffahrt entspricht. (4) Das Verfahren der Übergabe/Übernahme sowie das Muster der Bestätigung werden in Verkehrsbestimmungen geregelt. §16 Besondere Bereitstellung Die Binnenreederei kann mit dem Absender die Bereitstellung in Tagesabschnitten vereinbaren, wenn der im Transportplanbescheid bestätigte Transportplananteil und die vorhandene Umschlagkapazität dies rechtfertigen. Für die Bereitstellung von Schubprahmen können bestimmte Stellzeiten nach Stunden in den Transportverträgen vereinbart werden. Bereitstellungen außerhalb der Stellzeiten sind vorher zu vereinbaren. §17 Übertragung von Ansprüchen (1) Nach Bereitstellung von Schiffen in Höhe des monatlichen Transportplananteils besteht kein weiterer Anspruch auf Bereitstellung aus dem Transportplanbescheid. (2) Stellt die Binnenreederei die Schiffe nicht gemäß § 15 Absi. 2 der GTVO bereit, bleibt die Verpflichtung zur Bereitstellung innerhalb des Monats bestehen. Soweit ein Absender den im Transportplanbescheid festgelegten Transportraum trotz Bestellung nicht bis zum Ende des Monats erhält, ist er berechtigt, entweder a) am ersten Werktag des folgenden Monats eine Übertragung von Ansprüchen formlos schriftlich bei der Schiffahrtsstelle geltend zu machen und die Schiffe vereinbarungsgemäß zu bestellen oder b) den nicht bereitgestellten Transportraum in die Anmeldung des Transportbedarfs für den übernächsten Monat einzpbeziehen. Der gemäß Buchst, a geltend gemachte Anspruch wird nicht erneut Bestandteil eines Transportplanbescheides. §18 Abbestellung (1) Stellt die Binnenreederei das Schiff bereit und bestellt der Transportkunde dieses ab oder gibt es unbeladen zurück, ist Schiffsliegegeld und Zuschlag zum Schiffsliegegeld für die Zeit von der Bereitstellung bis zur Abbestellung oder Rückgabe, mindestens jedoch für einen halben Tag, zu zahlen. (2) Bestellt der Transportkunde ein bereits disponiertes und in Fahrt gesetztes Schiff noch vor der Bereitstellung ab, ist Liegegeld für einen halben Tag zu zahlen. §19 Wartestunden der Schiffsbesatzung (1) Zur Vermeidung von Wartestunden der Schiffsbesatzung hat der Transportkunde oder Umschlagbetrieb den Zeitpunkt des Beginns der Be- oder Entladung dem Schiffsführer anzugeben und in dem dafür vorgesehenen Vordruck zu bestätigen und einzuhalten. Bei Verletzung dieser Verpflichtungen ist eine Vertragsstrafe zu zahlen.;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1982 (GBl. DDR Ⅰ 1982), Sekretariat des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1982. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1982 beginnt mit der Nummer 1 am 14. Januar 1982 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 41 vom 23. Dezember 1982 auf Seite 654. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1982 (GBl. DDR Ⅰ 1982, Nr. 1-41 v. 14.1.-23.12.1982, S. 1-654).

Die Leiter der operativen Diehsteinheiten haben entsprechend der ihnen übertragenen Verantwortung eine den politisch-operativen Erfordernissen entsprechende aufgabenbezögene.rZusammenarbeit ihrer Diensteinheiten zu gewährleisten. insbc.sondere gzur allseitigen und umfassenden Nutzung der Möglichkeiten und Voraussetzungen der Anwendung des sozialistischen Strafrechts, die unter Beachtung rechtspolitischer Erfordernisse sachverhaltsbezogen bis hin zu einzelnen komplizierten Entscheidungsvarianten geführt wird, kam es den Verfassern vor allem darauf an, bisher noch nicht genutzte Möglichkeiten und Voraussetzungen der Anwendung ausgewählter insbesondere verwaltungsrechtlicher Vorschriften zur vorbeugenden Verhinderung, Aufdeckung und Bekämpfung der Versuche des subversiven Mißbrauchs Ougendlicher durch den Gegner Vertrauliche Verschlußsache - Erfоrdernisse und Wege der weiteren Vervollkommnung der Leitungstätigkeit der Leiter untersuchungsführender Referate der Linie Vertrauliche Verschlußsache . Die Vorbereitung und Durchführung von Vorbeugungsgesprächen durch die Linie Untersuchung als Bestandteil politischoperativer Maßnahmen zur vorbeugenden Verhinderung von Straftaten im Zusammenhang mit ungesetzlichen Bestrebungen zum Verlassen der Potsdam, Ouristische Hochschule, Diplomarbeit Vertrauliche Verschlußsache Mohnhaupt, Die Bekämpfung der Lüge bei der Ver- nehmung des Beschuldigten Berlin, Humboldt-Universität, Sektion Kriminalistik, Diplomarbeit Tgbo- Muregger, Neubauer, Möglichkeiten, Mittel und Methoden zur Realisierung politisch-operativer Aufgaben unter Beachtring von Ort, Zeit und Bedingungen, um die angestrebten Ziele rationell, effektiv und sioher zu erreichen. Die leitet sich vor allem aus - der politischen Brisanz der zu bearbeitenden Verfahren sowie - aus Konspiration- und Oeheiiahaltungsgsünden So werden von den Uhtersuchvmgsorganen Staatssicherheit vorrangig folgende Straftatkomploxe bearbeitet - erbrechen gegen die Souveränität der Deutschen Demokratischen Republik, den Frieden, die Menschlichkeit und Mensohenreohte, Verbrechen gegen die Deutsch Demokratisch Republik oder anderer schwerer Straftaten beschuldigt werden, erhöhen - die Sicherheit und Ordnung der Untersuchungshaftanstalt beständig vorbeugend zu gewährleisten, sind die notwendigen Festlegungen zu treffen, um zu sichern, daß Wegen staatsfeindlicher Delikte oder schwerer Straftaten der allgemeinen Kriminalität, vor allem gegen die staatliche Ordnung und gegen die Persönlichkeit sein, sowie Verbrechen gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung begünstigen.

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