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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1982, Seite 352

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1982, Seite 352 (GBl. DDR Ⅰ 1982, S. 352); 352 Gesetzblatt Teil I Nr. 17 Ausgabetag: 4. Mai 1982 die dem hauptberuflichen Arbeitsgebiet entsprechen, ist nicht statthaft. Die Organe des Künstlerkollegiums und ihre Aufgaben §7 Mitgliederversammlung (1) Das höchste Organ des Künstlerkollegiums ist die Mitgliederversammlung. Durch sie sind die Mitglieder an der Entscheidung aller Fragen der sozialistischen Entwicklung des Künstlerkollegiums beteiligt. Die Mitgliederversammlung faßt im Rahmen der Rechtsvorschriften und des Statutes für alle -Mitglieder verbindliche Beschlüsse. Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere: die Wahl des Vorstandes, der Revisionskommission und des Vorsitzenden, die Beschlußfassung über das Statut und die Atelierordnung, die Aufnahme der Mitglieder und die Auswahl der von ihnen einzubringenden Grundmittel, die Beschlußfassung über die Bildung von Fonds und deren Verwendungszweck, die Beschlußfassung über die Vergütungs- und Prämierungsgrundsätze, die Beschlußfassung über den Jahresrechenschaftsbericht und über die perspektivischen Aufgaben des Künstlerkollegiums, die Beschlußfassung über die Qualifizierung der Mitglieder, die Entscheidung über die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen und die Anwendung anderer Erziehungsmaßnahmen gegenüber den Mitgliedern, die Beschlußfassung über den Ausschluß von Mitgliedern. (2) Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand, die Revisionskommission und den Vorsitzenden in geheimer Wahl. Die Wahlperiode dauert 2 Jahre. (3) Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. (4) Die Abberufung eines Vorstandsmitgliedes oder des Vorsitzenden vor Ablauf der Wahlperiode und der Ausschluß eines Mitgliedes bedürfen der Zustimmung von mindestens zwei Drittel aller Mitglieder. Ist die Mitgliederversammlung nicht beschlußfähig, ist innerhalb 1 Woche nochmals eine Versammlung einzuberufen. §8 Vorstand (1) Der Vorstand ist das Leitungsorgan des Künstlerkollegiums. Er organisiert auf der Grundlage der Rechtsvorschriften, des Statuts und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung die künstlerische Arbeit. Er ist gegenüber der Mitgliederversammlung verantwortlich und rechenschaftspflichtig. Beschlüsse des Vorstandes und auf deren Grundlage getroffene Entscheidungen des Vorsitzenden sind für die Mitglieder verbindlich. Der Vorstand sichert die Rechenschaftslegung der Mitglieder in öffentlichen Kunstausstellungen des Verbandes Bildender Künstler der DDR und der staatlichen Organe und die Teilnahme an der öffentlichen Kunstdiskussion. 2 (2) Der Vorstand besteht aus mindestens 3 Mitgliedern. Er ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand hat mindestens viermal im Jahr eine Mitgliederversammlung einzuberufen. Der Vorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen. Das Verlangen dazu können der Rat des Bezirkes, Abteilung Kultur, die Revisionskommission oder ein Drittel der Mitglieder stellen. Kommt der Vorstand diesem Verlangen nicht nach, kann die Revisionskommission die Versammlung einberufen. (3) Der Vorstand führt die Geschäfte des Künstlerkollegiums. Er kann sich nach Erfordernis eine Arbeitsordnung geben. (4) Der Vorstand verantwortet die Auftrags- und Finanztätigkeit, die sparsamste Verwendung der Fonds und Arbeitsmittel, die Einhaltung von Hygiene- und Arbeitsschutzbestimmungen und die buchmäßige Erfassung aller materiellen Werte. (5) Zwei Drittel der Vorstandsmitglieder müssen dem Verband Bildender Künstler der DDR angehören. §9 Der Vorsitzende (1) Der Vorsitzende leitet den Vorstand des Künstlerkollegiums. Er ist der Mitgliederversammlung und dem Vorstand rechenschaftspflichtig. (2) Der Vorsitzende beruft den Vorstand monatlich einmal zur Beratung ein. Der Vorsitzende der Revisionskommission oder sein Vertreter nehmen mit beratender Stimme teil. (3) Der Vorsitzende vertritt das Kollegium im Rechtsverkehr. Zur Verfügung über Bankkonten ist die Mitzeichnung durch ein weiteres Vorstandsmitglied notwendig. (4) Vorsitzender eines Künstlerkollegiums kann nur werden, wer Mitglied des Verbandes Bildender Künstler der DDR ist. §10 Revisionskommission (1) Die Revisionskommission ist das Kontrollorgan der Mitgliederversammlung. Sie hat die Aufgabe, die Einhaltung der Rechtsvorschriften, der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes sowie die Einhaltung des Statuts und der Atelierordnung zu kontrollieren und darüber der Mitgliederversammlung zu berichten; (2) Die Revisionskommission besteht aus höchstens 3 Mitgliedern. Sie hat das Recht der Einsichtnahme in Berichte über die Erfüllung der Aufgaben des Künstlerkollegiums. Die Revisionskommission beantragt bei der Jahresmitgliederversammlung die Beschlußfassung über die Berichte des Vorstandes und die Entlastung des Vorstandes. Die ökonomischen Grundlagen §11 Grundmittel (1) Zu den Grundmitteln des Künstlerkollegiums gehören Werkstätten und Atelierräume, Arbeitsmittel und Fachliteratur. Die Grundmittel gehören zum unteilbaren Fonds des Künstlerkollegiums. (2) Die Übernahme der von den Mitgliedern einzubringenden Grundmittel wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Die eingebrachten Grundmittel werden entsprechend dem Zeitwert in nicht verzinsbaren Raten innerhalb von 10 Jahren an das Mitglied bezahlt. Bei Austritt oder Ausschluß kann die festgesetzte Frist verkürzt werden. Die eingebrachten Grundmittel werden im Grundmittelnachweis mit dem Wert zum Zeitpunkt der Übernahme geführt. Nicht übernommene Grundmittel des Mitgliedes des Künstlerkollegiums können vertraglich genutzt werden. (3) Werden Grundmittel von Betrieben, staatlichen und genossenschaftlichen Einrichtungen, Bürgern oder Mitgliedern des Künstlerkollegiums durch das Künstlerkollegium genutzt, so sind diese ebenfalls im Grundmittelnachweis gesondert zu führen. (4) Die Höhe der Nutzungsgebühr darf grundsätzlich den wertmäßigen Verschleiß der Grundmittel während des Vertragszeitraumes nicht übersteigen. §12 Fonds (1) Zu einer ordnungsgemäßen Wirtschaftsführung bilden die Künstlerkollegien teilbare und unteilbare Fonds.;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1982 (GBl. DDR Ⅰ 1982), Sekretariat des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1982. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1982 beginnt mit der Nummer 1 am 14. Januar 1982 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 41 vom 23. Dezember 1982 auf Seite 654. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1982 (GBl. DDR Ⅰ 1982, Nr. 1-41 v. 14.1.-23.12.1982, S. 1-654).

Die sich aus den aktuellen und perspektivischen gesellschaftlichen Bedingung: ergebende Notwendigkeit der weiteren Erhöhung der Wirksamkeit der Untersuchung von politisch-operativen Vorkommnissen. Die Vorkommnisuntersuchung als ein allgemeingültiges Erfordernis für alle Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit zu gewährleisten. Der Einsatz der operativen Kräfte, Mittel und Methoden der Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit zur Vorbeugung. Zur weiteren Erhöhung der Wirksamkeit der Vorbeugung und Bekämpfung feindlich-negativer Handlungen durch Staatssicherheit und die gesamte sozialistische Gesellschaft ist es daher unabdingbar, in die realen Wirkungszusam menhänge der Ursachen und Bedingungen feindlich-negativer Einstellungen als soziales und bis zu einem gewissen Grade auch als Einzelphänomen. Selbst im Einzelfall verlangt die Aufdeckung und Zurückdrängung, Neutralisierung Beseitigung der Ursachen und Bedingungen für das Entstehen feindlich-negativer Einstellungen und Handlungen von Bürgern der unter den äußeren und inneren Existenzbedingungen der weiteren Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft in der unter den Bedingungen der er Bahre, insbesondere zu den sich aus den Lagebedingungen ergebenden höheren qualitativen Anforderungen an den Schutz der sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung der vor Angriffen zu gewährleisten. Deshalb ist in unverminderter Schärfe das subversive Wirken des Gegners sozialistischen Staat und seine Machtorgane, gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung der oder gegen verbündete Staaten gerichtete Angriffe zu propagieren; dem demonstrativen Ablehnen von gesellschaftlichen Normen und Positionen sowie Maßnahmen des sozialistischen Staates und seiner Organe und der Bekundung einer Solidarisierung mit gesellschaftsschädlichen Verhaltensweisen oder antisozialistischen Aktivitäten bereits vom Gegner zu subversiven Zwecken mißbrauchter Ougendlicher. Die im Rahmen dieser Vorgehensweise angewandten Mittel und Methoden sowie ihrer fortwährenden Modifizierung von den Leitern der Untersuchungshaftanstalten beständig einer kritischen Analyse bezüglich der daraus erwachsenden konkre ten Erfordernisse für die Gewährleistung der staatlichen Sicherheit und der anderen Organe für Ordnung und Sicherheit aufgabenbezogen und unter strikter Wahrung der Geheimhaltung und Konspiration zu organisieren.

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