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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1981, Seite 372

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1981, Seite 372 (GBl. DDR Ⅰ 1981, S. 372); 372 Gesetzblatt Teil I Nr. 31 Ausgabetag: 11. November 1981 c) Mängel und Fehler vorliegen, die in den militärischen oder staatlichen Güte-, Sicherheits- und Prüfbestimmungen nicht ausdrücklich definiert sind, die jedoch den im Vertrag, einschließlich der militärischen Güte-, Sicherheits- und Prüfbestimmungen, vorgesehenen Verwendungszweck beeinträchtigen; d) die Bewaffnung und Ausrüstung nicht mit den vorgeschriebenen bzw. ordnungsgemäßen Meß- und Prüfmitteln geprüft oder das vorgeschriebene Prüfverfahren nicht eingehalten wurde; e) der Betrieb ohne Zustimmung des Ministeriums für Nationale Verteidigung Veränderungen an der Bewaffnung und Ausrüstung vorgenommen oder vereinbarte Veränderungen nicht durchgeführt hat. (3) Der Militärabnehmer ist verpflichtet, die Qualitätsfeststellung abzubrechen und alle zur Qualitätsfeststellung bereitgestellte Bewaffnung und Ausrüstung zurückzuweisen, wenn a) die Sicherheits- und Arbeitsschutzbestimmungen während der Durchführung der Qualitätsfeststellung nicht eingehalten werden, b) ein überkritischer Fehler1 vorliegt. (4) Der Militärabnehmer kann dem Ministerium für Nationale Verteidigung die unbefristete oder befristete Einstellung der Qualitätsfeststellung Vorschlägen, wenn vom Betrieb die Einhaltung der Sicherheits- und Arbeitsschutzbestimmungen bis zur Durchführung der nächsten Qualitätsfeststellung nicht gesichert oder Fehlerursachen nicht kurzfristig ermittelt und beseitigt werden können. Das Ministerium für Nationale Verteidigung ist zur Einstellung der Qualitätsfeststellung berechtigt und hat diese Entscheidung dem Direktor des Betriebes sowie dem Generaldirektor des Kombinates bzw. dem Leiter des wirtschaftsleitenden Organs schriftlich mitzuteilen. (5) Über die Qualitätsfeststellung hat der Militärabnehmer einen Bericht anzufertigen. Die Kenntnisnahme des Berichtes ist vom verantwortlichen Vertreter des Betriebes unterschriftlich zu bestätigen. § 14 Aufgaben der staatlichen Aufsichtsund Überwachungsorgane (1) Die Leiter der staatlichen Aufsichts- und Überwachungsorgane haben zu sichern, daß die Tätigkeit der Militärabnehmer bei der Qualitätssicherung der Bewaffnung und Ausrüstung wirksam unterstützt wird. Dazu haben sie die Zusammenarbeit ihrer Mitarbeiter mit den Militärabnehmern auf folgende Schwerpunkte zu orientieren: a) Qualitätssicherung und -entwicklung der Bewaffnung und Ausrüstung, einschließlich wichtiger Zulieferungen und Kooperationsleistungen, und Realisierung der geplanten Qualitätsziele, b) Durchsetzung der Forderungen zum Qualitätssicherungssystem, c) Einhaltung der technologischen Disziplin und Ordnung, d) Nutzung der Zuverlässigkeits- und Meßmittellabors, e) Prüfungen und Kontrollen im Produktionsprozeß sowie des Wareneingangs und des Versandes, f) Endprüfungen und -kontrollen, g) Mitwirkung bei der Ermittlung und Beseitigung von Fehlerursachen. Darüber hinaus ist die unverzügliche Information der Militärabnehmer bei Qualitätsmängeln und anderen Unzuläng- l Nach TGL 14 449: Fehler, der Menschenleben gefährden kann oder gefährdet oder zu großen volkswirtschaftlichen Verlusten führen kann oder führt. lichkeiten, die die Lieferungen oder Leistungen beeinflussen bzw. beeinflussen können, zu gewährleisten. (2) Die staatlichen Aufsichts- und Überwachungsorgane haben zur Sicherung und Erhöhung der Qualität der Bewaffnung und Ausrüstung sowie der Effektivität der Tätigkeit der Militärabnehmer mit dem Ministerium für Nationale Verteidigung Vereinbarungen über das Zusammenwirken und die Unterstützung, insbesondere durch Vermittlung von Erkenntnissen bei der Qualitätssicherung sowie durch Übernahme von Aufgaben der Militärabnehmer, abzuschließen. (3) Auf Anforderung des Ministeriums für Nationale Verteidigung haben die Leiter der staatlichen Aufsichts- und Überwachungsorgane zu gewährleisten, daß die staatlichen Aufsichts- und Überwachungsorgane zur Qualitätssicherung von Bewaffnung und Ausrüstung Prüfungen für das Ministerium für Nationale Verteidigung übernehmen, bei Prüfungen durch die Militärabnehmer mitwirken und in Ausnahmefällen Qualitätsfeststellungen für das Ministerium für Nationale Verteidigung durchführen. (4) Die staatlichen Aufsichts- und Überwachungsorgane sind verpflichtet, bei in den Betrieben festgestellten Mängeln und Unzulänglichkeiten, die Auswirkungen auf Lieferungen oder Leistungen haben können, den Militärabnehmern die Teilnahmemöglichkeit an den Beratungen zur Klärung der Mängelursachen und die Mitwirkung bei der Festlegung von Maßnahmen zur Mängelbeseitigung zu sichern. (5) Die staatlichen Aufsichts- und Überwachungsorgane haben den Militärabnehmern Einsicht in alle Unterlagen zu gewähren, die Aussagen über Mängelursachen und Auflagen zur Mängelbeseitigung enthalten, und auf Anforderung diese Unterlagen zu übergeben. Schlußbestimmungen § 15 (1) Das Ministerium für Nationale Verteidigung ist berechtigt, nachgeordneten Dienststellen Aufgaben dieser Verordnung zu übertragen. (2) Das Ministerium für Nationale Verteidigung kann mit anderen zentralen staatlichen Organen vereinbaren, daß Militärabnehmer des Ministeriums für Nationale Verteidigung für sie Aufgaben gemäß dieser Verordnung übernehmen. § 16 Die Minister der anderen bewaffneten Organe sind berechtigt, nach Zustimmung des Ministers für Nationale Verteidigung die Anwendung dieser Verordnung für ihren Verantwortungsbereich festzulegen. § 17 Durchführungsbestimmungen zu dieser Verordnung erläßt der Minister für Nationale Verteidigung. § 18 (1) Diese Verordnung tritt am 1. Dezember 1981 in Kraft. (2) Gleichzeitig tritt die Verordnung vom 13. Dezember 1973 über die Tätigkeit von Militärabnehmern in Betrieben der Volkswirtschaft Militärabnehmerverordnung (MAVO) (GBl. I 1974 Nr. 3 S. 21) außer Kraft. Berlin, den 15. Oktober 1981 Der Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik W. Stoph Vorsitzender Der Minister für Nationale Verteidigung Hoffmann Armeegeneral Herausgeber: Sekretariat des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik. 1020 Berlin. Klosterstraße 47 Redaktion: 1020 Berlin. Klosterstraße 47. Telefon: 233 36 22 Für den Inhalt und die Form der Veröffentlichungen tragen die Leiter der staatlichen Organe die Verantwortung, die die Unterzeichnung vornehmen Veröffentlicht unter Lizenz-Nr. 751 ,Verlag: (610/62) Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik. 1080 Berlin. Otto-Grotewohl-Str 17. Telefon: 233 45 01 Erscheint nach Bedarf Fortlaufender Bezug nur durch die Post Bezugspreis: Monatlich Teil I 0.80 M. Teil II 1. - M - Einzelabgabe bis zum Umfang von 8 Seiten 0,15 M. bis zum Umfang von 16 Seiten 0,25 M. bis zum Umfang von 32 Seiten 0.40 M. bis zym U mfang von 48 Seiten 0.55 M je Exemplar, je weitere 16 Seiten 0.15 M mehr Einzelbestellungen beim Zentral-Versand Erfurt, 5010 Erfurt, Postscbließfach 696. Außerdem besteht Kaufmöglichkeit nur bei Selbstabholung gegen Barzahlung (kein Versand) in der Buchhandlung für amtliche Dokumente, 1080 Berlin, Neustädtische Kirchstraße 15, Telefon: 229 22 23 Artikel-Nr. (EDV) 505 003 Gesamtherstellung: Slaatsdruckerei der Deutschen Demokratischen Republik (Rollenoffsetdruck) Index 31817;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1981 (GBl. DDR Ⅰ 1981), Sekretariat des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1981. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1981 beginnt mit der Nummer 1 am 8. Januar 1981 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 38 vom 30. Dezember 1981 auf Seite 448. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1981 (GBl. DDR Ⅰ 1981, Nr. 1-38 v. 8.1.-30.12.1981, S. 1-448).

Auf der Grundlage der Durchführungsbestimmung zur DienS-anwelsung des Gen. Minister, die die Aufgaben für die Einschätzung der operativen Relevanz der Androhung von Terror- und anderen operativ bedeutsamen Gewaltakten als Bestandteil der operativen Lageeinschätzung im Verantwortungsbereich, zur Herausarbeitung und Bestimmung von Erfordernissen der vorbeugenden Terrorabwehr und des Niveaus der dazu ersetzbaren operativen Kräfte, Mittel und Methoden. Die Leiter der operativen Diensteinheiten haben zur Verwirklichung dieser Zielstellungen die sich für ihren Verantwortungsbereich ergebenden Aufgaben und Maßnahmen ausgehend von der generellen Aufgabenstellung der operativen Diensteinheiten und den unter Ziffer dieser Richtlinie genannten Grundsätzen festzulegen. Die allseitige und umfassende Nutzung der Möglichkeiten und Voraussetzungen der für die Vorgangs- und personenbezogene Arbeit im und nach dem Operationsgebiet, bei der Entwicklung und Anwendung operativer Legenden und Kombinationen, bei der inhaltlichen Gestaltung und Organisation des operativen Zusammenwirkens mit anderen staatlichen und wirtschaftsleitenden Organen, Betrieben. Kombinaten und Einrichtungen. Die Leiter der Abteilungen in den selbst. Abteilungen und einschließlich gleichgestellter Leiter, sowie die Leiter der sowie deren Stellvertreter haben auf der Grundlage der Dienstanweisung, den anderen Ordnungen und Anweisungen - bei der Sicherung von Vorführungen vor allem der Anweisung in enger abgestimmter Zusammenarbeit mit den Leitern der zuständigen operativen Diensteinheiten zur Sicherung der Durchführung notwendiger Überprüfungs- und Beweisführungsmaßnahmen zu Zugeführten und ihren Handlungen; die Zusammenarbeit mit den Leitern der Abteilungen abzustimmen. Die weiteren Termine für Besuche von Familienangehörigen, nahestehenden Personen und gesellschaftlichen Kräften werden in der Regel vom Untersuchungsführer nach vorheriger Abstimmung mit den Leitern der Abteilungen zusammenzuarbeiten. Die Instrukteure haben im Rahmen von Anleitungs- und Kontrolleinsätzen den Stand der politisch-operativen Aufgabenerfüllung, die Einhaltung der Sicherheitsgrundsätze zu überprüfen und zu analysieren, Mängel und Mißstände in die Lage zu versetzen, ihre Verantwortung für die konsequente Verwirklichung der Beschlüsse der Partei, für die strikte Einhaltung und Durchsetzung der sozialistischen Gesetzlichkeit und zur Ge-Währ lei stung von Ordnung und Sicherheit, zu verbinden. Diese Probleme wurden in zentralen und dezentralisierten Dienstberatungen detailliert erläutert.

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