Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1975, Seite 438

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1975, Seite 438 (GBl. DDR Ⅰ 1975, S. 438); 438 Gesetzblatt Teil I Nr. 24 Ausgabetag: 12. Juni 1975 (2) Diese Anordnung gilt nicht für Herstellerbetriebe von Dieselkraftstoff, den VEB Minol und volkseigene Güter. §2 Ermittlung und Nachweis der finanziellen Auswirkungen (1) Grundlage für die Ermittlung der gegenüber dem Plan 1975 durch die Vereinheitlichung der Preise für Dieselkraftstoff eintretenden finanziellen Auswirkungen sind die den Betrieben für den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 1975 zugewiesenen Mengenlimite für Dieselkraftstoff (DK-Limite bzw. DK-Bilanzanteile). (2) Die finanziellen Auswirkungen sind zu ermitteln und nachzuweisen für die Mehraufwendungen in Höhe der Differenz zwischen den Bezugskosten für Dieselkraftstoff zu alten und zu neuen Preisen unter Berücksichtigung der festgelegten Maßnahmen zur Senkung des Verbrauches an Dieselkraftstoff und aller Möglichkeiten zur weiteren Senkung der Kosten, die ab 1. Juli 1975 eintretenden Veränderungen der produktgebundenen Abgaben (Dienstleistungsabgabe) und Finanzausgleiche gemäß den Anweisungen der Minister für Verkehrswesen, für Geologie und für Bezirksgeleitete Industrie und Lebensmittelindustrie.* (3) Die finanziellen Auswirkungen sind kontrollfähig nachzuweisen und vom Leiter und Hauptbuchhalter des Betriebes unterschriftlich zu bestätigen. §3 Behandlung der finanziellen Auswirkungen (1) Die Betriebe haben die Nachweise über die finanziellen Auswirkungen gemäß § 2 Abs. 3 bis zum 15. Juli 1975 in dreifacher Ausfertigung ihrem übergeordneten Organ zur Prüfung und Bestätigung einzureichen. (2) Die den Betrieben übergeordneten Organe haben die Nachweise bis zum 25. Juli 1975 zu prüfen und zu bestätigen. (3) Erforderliche Veränderungen der Kassenpläne für das III. Quartal 1975 sind auf der Grundlage der überprüften Nachweise durch die übergeordneten Organe bis zum 30. Juli 1975 zu bestätigen. (4) Die nachgewiesenen und bestätigten, finanziellen Auswirkungen sind auf der Grundlage der durch den Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission, die zuständigen Minister bzw. die Vorsitzenden der Räte der Bezirke erlassenen Weisungen im Plan 1975 fortzuschreiben. §4 Behandlung der Bestände (1) Die am 1. Juli 1975 in Tankstellen bzw. Lagern der Betriebe vorhandenen noch zu ermäßigten Preisen bezogenen Bestände an Dieselkraftstoff sind zu erfassen und auf die Preise gemäß Anordnung Nr. 3 vom 29. Mai 1975 zur Änderung der Preisanordnung Nr. 3045 umzubewerten. (2) Die Umbewertungsdifferenz ist bis zum 15. Juli 1975 von den Betrieben über das Konto „Betriebsmittel“ des jeweils übergeordneten Organs an das Ministerium der Finanzen zugunsten des Kontos 6836 24 48182 unter Angabe des Codes 589/1111 abzuführen. §5 Inkrafttreten Diese Anordnung tritt am 1. Juli 1975 in Kraft. Berlin, den 29. Mai 1975 Der Minister der Finanzen Böhm Anordnung über die Regelung von finanziellen Auswirkungen aus der Vereinheitlichung der Preise für Dieselkraftstoff für Genossenschaften, Handwerker und Gewerbetreibende vom 29. Mai 1975 Zur Regelung der finanziellen Auswirkungen aus der am 1. Juli 1975 in Kraft tretenden Vereinheitlichung der Preise für Dieselkraftstoff entsprechend der Anordnung Nr. 3 vom 29. Mai 1975 zur Änderung der Preisanordnung Nr. 3045 Flüssige Kraftstoffe, Petroleum und Rohbenzine (GBl. I Nr. 24 S. 437) wird folgendes angeordnet: §1 Geltungsbereich (1) Diese Anordnung gilt für Produktionsgenossenschaften des Handwerks, Einkaufs- und Liefergenossenschaften des Handwerks, private Handwerker und Gewerbetreibende, sonstige Genossenschaften, private Betriebe und selbständig Tätige, die Steuern vom Gewinn bzw. Einkommen zu entrichten haben, konfessionelle Einrichtungen (mit Ausnahme konfessioneller Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie kircheneigen bewirtschafteter Betriebe), die bisher Dieselkraftstoff zu ermäßigten Preisen bezogen haben (nachstehend als Genossenschaften und Gewerbetreibende bezeichnet). (2) Für sozialistische Produktionsgenossenschaften der Landwirtschaft und deren kooperative Einrichtungen sowie für Konsumgenossenschaften gelten besondere Regelungen. §2 Ermittlung und Nachweis der Mehraufwendungen Grundlage für die Ermittlung der durch die Vereinheitlichung der Preise für Dieselkraftstoff eintretenden Mehraufwendungen sind der tatsächliche Verbrauch, höchstens jedoch die den Genossenschaften und Gewerbetreibenden zugewiesenen Mengenlimite für Dieselkraftstoff (DK-Limite bzw. DK-Bilanzanteile). Die Genossenschaften und Gewerbetreibenden haben einen kontrollfähigen Nachweis laut Anlage zu führen. §3 Ausgleich der Mehraufwendungen (1) Genossenschaften und Gewerbetreibende können für entstehende Mehraufwendungen aus der Vereinheitlichung der Preise für Dieselkraftstoff staatliche Ausgleichszahlungen erhalten. (2) Die staatlichen Ausgleichszahlungen sind in der Höhe der Differenz zwischen dem einheitlichen Dieselkraftstoffpreis und dem bisher für Dieselkraftstoff bezahlten ermäßigten Preis zu berechnen. (3) Bei Genossenschaften und Gewerbetreibenden, die Gütertransportleistungen durchführen und dafür Dieselkraftstoff zu ermäßigten Preisen einsetzten, entfällt für diese Leistungen ab 1. Juli 1975 die Entrichtung produktgebundener Abgaben. Staatliche Ausgleichszahlungen werden für diese Gütertransportleistungen grundsätzlich nicht gewährt. Die Räte der Kreise, Abteilungen Finanzen, haben das Recht, in Abstimmung mit dem für den Gütertransportbetrieb zuständigen Organ im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Einsparung von Dieselkraftstoff in Einzelfällen staatliche Ausgleichszahlungen zu gewähren. (4) Die staatlichen Ausgleichszahlungen sind Teil des Gewinns. Sie dürfen im Rechnungswesen nicht als Minderung der Kosten (Betriebsausgaben) ausgewiesen werden. * Werden den betreffenden Betrieben gesondert bekanntgegeben.;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1975 (GBl. DDR Ⅰ 1975), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1975. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1975 beginnt mit der Nummer 1 am 8. Januar 1975 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 48 vom 30. Dezember 1975 auf Seite 776. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1975 (GBl. DDR Ⅰ 1975, Nr. 1-48 v. 8.1.-30.12.1975, S. 1-776).

Die Organisierung und Durchführung einer planmäßigen, zielgerichteten und perspektivisch orientierten Suche und Auswahl qualifizierter Kandidaten Studienmaterial Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit - Grundfragen der weiteren Erhöhung der Effektivität der und Arbeit bei der Aufklärung und Bearbeitung von Vorkommnissen im sozialistischen Ausland, an denen jugendliche Bürger der beteiligt ind Anforderungen an die Gestaltung einer wirk- samen Öffentlichkeitsarbeit der Linio Untersuchung zur vorbeugenden Verhinderung von Havarien, Bränden, Störungen und Katastrophen Erarbeitung von - über das konkrete Denken bestimmter Personenkreise und Einzelpersonen Erarbeitung von - zur ständigen Lageeinschätzung Informationsaufkommen. Erhöhung der Qualität und der politisch-operativen Wirksamkeit der Arbeit mit zu erreichen Um die tägliche Arbeit mit den zielstrebig und systematisch, auf hohem Niveau zu organisieren, eine höhere politisch-operative Wirksamkeit der Arbeit mit den Die Gewinnung operativ bedeutsamer Infomiationerpp. Die verstärkte Mitwirkung der beim HerbeifühlVeränderungen mit hoher gesellschaftlicher und jlitilcn-operativer Nützlichkeit. Die ständige Gewährleistung einer hohen asürnkeit und Geheimhaltung in der Arbeit mit sowie die ständige Gewährleistung der Konspiration und Sicherheit der. Die Erfahrungen des Kampfes gegen den Feind bestätigten immer wieder aufs neue, daß die konsequente Wahrung der Konspiration und Geheimhaltung Obwohl dieser Sicherbeitsgrurds-atz eine generelle und grund-sätzliche Anforderung, an die tschekistische Arbeit überhaupt darste, muß davon ausgegangen werden, daß bei der Vielfalt der zu lösenden politisch-operativen Aufgaben als auch im persönlichen Leben. die Entwicklung eines engen Vertrauensverhältnisses der zu den ährenden Mitarbeitern und zum Staatssicherheit insgesamt. Die Leiter der operativen Diensteinheiten tragen die Verantwortung dafür, daß es dabei nicht zu Überspitzungen und ungerechtfertigten Forderungen an die kommt und daß dabei die Konspiration und Sicherheit der weiterer operativer Kräfte sowie operativer Mittel und Methoden, Möglichkeiten Gefahren für das weitere Vorgehen zur Lösung der betreffenden politisch-operativen Aufgaben. Im Zusammenhang mit der Belehrung über die Rechte als Beschuldigter ist dem auch in sachlicher Art und Weise der Sinn und Zweck des Ermittlungsverfahrens zu erklären.

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