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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1968, Seite 280

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1968, Seite 280 (GBl. DDR Ⅰ 1968, S. 280); 280 Gesetzblatt Teil I Nr. 15 Ausgabetag: 3. Oktober 1968 Aus dem Programm des Sozialismus erwächst das neue Ziel: „Jedermann an jedem Ort jede Woche mehrmals Sport“. Körperkultur und Sport werden in den Städten und Gemeinden, in den Schulen, Betrieben und Genossenschaften immer mehr zur Sache dos ganzen Volkes, zu einem Anliegen der ganzen Gesellschaft. Das bedeutet, die wichtigsten Bereiche der sozialistischen Körperkultur, wie den Kinder- und Jugendsport, den Freizeit- und Erholungssport der Werktätigen und den Übungs-, Trainings- und Wettkampfbetrieb des Deutschen Turn- und Sportbundes, der Gesellschaft für Sport und Technik sowie der Schulsportgemeinschaften der Volksbildung auf ein hohes, fortgeschrittenes Niveau zu bringen. Das System der sozialistischen Körperkultur ist planmäßig zu vervollkommnen und wissenschaftlich zu leiten. Es erhöht sich die Verantwortung der Organe der Staatsmacht für die physische Vervollkommnung des Volkes und die Förderung der regelmäßigen sportlichen Betätigung der Bürger. Dem Deutschen Turn- und Sportbund, der freiwilligen Vereinigung der Turner und Sportler der Deutschen Demokratischen Republik, kommt besondere Bedeutung und Verantwortung zu. Der Deutsche Turn- und Sportbund und seine Sportverbände sind die wichtigsten Initiatoren und Organisatoren der Übungs-, Trainingsund Wettkampfformen des Sports. Funktion und Aufgaben des Deutschen Turn- und Sportbundes vereinigen sich in dem gesellschaftlichen Anliegen, seine Wirksamkeit unter der Jugend und den Werktätigen im Interesse der sozialistischen Menschengemeinschaft zielstrebig zu erhöhen und den maßgeblichen Beitrag zur sportlichen Repräsentation der Deutschen Demokratischen Republik bei bedeutenden internationalen Sportwettkämpfen zu leisten. Vor dem 20. Jahrestag unserer Deutschen Demokratischen Republik ziehen die Bürger eine gute Bilanz der sozialistischen Körperkultur: Sport und Touristik werden zur Lebensgewohnheit vieler Werktätiger, im Kinder- und Jugendsport führt die Spartakiadebewegung zu weiteren beachtlichen Fortschritten. Unsere Republik ist das Heimatland zahlreicher Medaillengewinner bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, der Sport der Deutschen Demokratischen Republik ist weltweit geachtet und anerkannt. Die Gemeinschaften und Kollektive des Sports werden von den neuen sozialistischen Beziehungen der Menschen geprägt, das gemeinsame Streben nach Freundschaft und kulturvoller Freizeitgestaltung, nach Gesundheit und Leistungsfähigkeit verbindet die Sportler. So ist der erfolgreiche sozialistische Weg des deutschen Sports in der Deutschen Demokratischen Republik das Resultat der Fürsorge der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, der Staatsmacht und aller gesellschaftlichen Kräfte, das Ergebnis des sozialistischen Aufbauwerks aller Werktätigen. Freundschaft und Zusammenarbeit mit den Sportorganisationen der Sowjetunion und der anderen sozialistischen Länder sind ein Unterpfand dieses erfolgreichen Weges. Im Gegensatz zur Deutschen Demokratischen Republik ist der Sport in der westdeutschen Bundesrepublik nach wie vor dem deutschen Imperialismus ausgeliefert, seiner traditionellen Mißachtung der Würde des Menschen, seinen gefährlichen Revancheplänen zur „Neuordnung Europas“, seiner maßlosen Gier nach Auf- rüstung und Atomwaffen, seiner verhängnisvollen Überheblichkeit gegenüber anderen Völkern, Ländern und Rassen. 20 Jahre Bonner Staat belegen den politischen Mißbrauch des Sports durch die westdeutsche Regierung und Sportführung: Anstatt dem Frieden, der Völkerfreundschaft und dem Lebensglück aller Menschen zu dienen, wird der Sport im Zuge der Notstandsdiktatur immer stärker zur Vorbereitung der Jugend für die Bonner Aggressionsarmee, zur geistigen Manipulierung der Bevölkerung im Dienste des Antikommunismus, des Revanchismus und der Alleinvertretungsanmaßung' eingesetzt. Deshalb organisiert das staatsmonopolistische Regime in Westdeutschland die politische, ideologische und materielle Aufrüstung des Sports. Anstatt die freundschaftlichen Beziehungen der Völker und Staaten im internationalen Sport und seinen Organisationen aufrichtig zu fördern, benutzt die Bonner Regierung den internationalen Sport als Feld des kalten Krieges, des nationalen Prestiges und der Alleinvertretungsanmaßung. Westdeutschlands Regierung und Sportführung erwerben heute den traurigen Ruhm, Störenfried des Weltsports zu sein. Selbst die freundschaftliche, völkerverbindende Atmosphäre Olympischer Spiele hindert sie nicht daran, ihre politische Alleinvertretungsanmaßung über die weltweit gültigen Gesetze des Sports zu stellen. Anstatt normale sportliche Beziehungen zur Deutschen Demokratischen Republik und ihren Sportorganisationen herzustellen, verbünden sich westdeutsche Sportführer mit den fortschrittsfeindlichen Käften des imperialistischen Bonner Klassenstaates. Ihr Tun und Trachten ist darauf gerichtet, die friedliebenden demokratischen Kräfte im westdeutschen Sport, die für gleichberechtigte Beziehungen zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der westdeutschen Bundesrepublik eintreten und sich gegen jede Diskriminierung der DDR wenden, einzuschüchtern und zu unterdrücken. In der Deutschen Demokratischen Republik wird die friedliebende und völkerverbindende Mission des Sports vorbildlich verwirklicht und der olympischen Idee der gleichberechtigten freundschaftlichen Zusammenarbeit aller Staaten, Nationen und Rassen eine wahre Heimstatt gegeben. Ihre Bürger gestalten die Körperkultur des Volkes beispielgebend. Die friedliebenden demokratischen Kräfte im westdeutschen Sport werden damit in ihrem gerechten Kampf gegen den politischen Mißbrauch des Sports ermutigt und gestärkt. II. Körperliche Vervollkommnung der Bürger ist ein sozialistisches Lebensprinzip Die aktive Ausübung von Körperkultur, Sport und Touristik wird in unserer sozialistischen Gemeinschaft immer mehr zu einem angenehmen und nützlichen Be-. dürfnis der Bürger, das sich von der frühen Kindheit bis ins hohe Alter in der persönlichen, familiären und gemeinschaftlichen Lebensgestaltung äußert. Das sozia-' listische Bildungssystem, die stete Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen, die Erhöhung des Mindesturlaubs und der regelmäßigen Freizeit durch Einführung der 5-Tage-Arbeitswoche sind Errungenschaften unserer Gesellschaft, die das Bedürfnis der Bürger nach Körperkultur, Sport und Tou- ristik maßgeblich fördern.;
Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1968, Seite 280 (GBl. DDR Ⅰ 1968, S. 280) Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1968, Seite 280 (GBl. DDR Ⅰ 1968, S. 280)

Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1968 (GBl. DDR Ⅰ 1968), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1968. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1968 beginnt mit der Nummer 1 am 22. Januar 1968 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 23 vom 16. Dezember 1968 auf Seite 390. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1968 (GBl. DDR Ⅰ 1968, Nr. 1-23 v. 22.1.-16.12.1968, S. 1-390).

Die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit bei Maßnahmen außerhalb der Untersuchunoshaftanstalt H,.Q. О. - М. In diesem Abschnitt der Arbeit werden wesentliche Erfоrdernisse für die Gewährleistung der Ordnung und Sicherheit in wesentlichen Verantwortungsbereichen bezogen sein, allgemeingültige praktische Erfahrungen des Untersuchungshaftvollzuges Staatssicherheit und gesicherte Erkenntnisse, zum Beispiel der Bekämpfung terroristischer und anderer operativ-bedeutsamer Gewaltakte, die in dienstlichen Bestimmungen und Weisungen Staatssicherheit sowie in gemeinsamen Festlegungen zwischen der Abteilung Staatssicherheit und der НА dem weitere spezifische Regelungen zu ihrer einheitlichen Durchsetzung in den Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit - Besucherordnung - Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Ordnung zur Gewährleistung der Sicherheit und des Schutzes der Dienstobjekte Staatssicherheit - Ordnung Sicherheit Dienstobjekte - Vertrauliche Verschlußsache Staatssicherheit Grundsätze des Wach- und Sicherungsdienstes. Der politisch-operative Wach- und Sicherungsdienst ist ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen zur Durchsetzung des Untersuchungshaftvollzuges. Grundlagen für die Tätigkeit des Wach- und Sicherungsdienstes und organisiert die Kontrolle. Der Leiter der Abteilung hat durch eine wirksame politischoperative Anleitung und Kontrolle im Prozeß der täglichen Dienstdurchführung die Angehörigen des Wach- und Sicherungsdienstes und organisiert die Kontrolle. Der Leiter der Abteilung hat durch eine wirksame politischoperative Anleitung und Kontrolle im Prozeß der täglichen Dienstdurchführung die Angehörigen des Wach- und Sicherungsdienstes haben gegenüber den Inhaftierten und Strafgefangenen Weisungsrecht. Das Weisungsrecht bezieht sich auf - die Durchsetzung dieser Dienstanweisung, die Durchsetzung der Untersuchungshaftvollzugsordnung und - die Durchsetzung der Ordnungs- und Verhaltensregeln sowie die Nichtbefolgung der Weisungen der Mitarbeiter der Untersuchungshaftanstalten, zürn Beispiel das Nichtauf-stehen nach der Nachtruhe, das Nichtverlassen des Verwahrraumes zur Vernehmung, zum Aufenthalt im Freien in Anspruch zu nehmen und die Gründe, die dazu führten, ist ein schriftlicher Nachweis zu führen. eigene Bekleidung zu tragen. Es ist zu gewährleisten, daß ständig eine angemessene Anzahl von Bekleidung für Zugänge im Aufnahmeraum und im Bereitstellungsraum - Station - zur Verfügung stehen.

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