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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1967, Seite 86

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1967, Seite 86 (GBl. DDR Ⅰ 1967, S. 86); 86 Gesetzblatt Teil I Nr. 8 - Ausgabetag: 7. Juni 1967 len Bedürfnisse der Werktätigen, in der Arbeiterklasse, unter den Genossenschaftsbauern, besonders unter der Jugend, ist eine vorrangige Aufgabe der staatlichen Leitungen und aller gesellschaftlichen Organisationen. In diesem Prozeß wird Kulturarbeit im Alltag zum integrierenden Bestandteil jeder Leitungsarbeit. Die planmäßige Entwicklung sozialistischer Überzeugung, die Festigung der moralischen Normen des sozialistischen Gemeinschaftslebens, die breiteste Entwicklung sozialistischen Denkens und Empfindens wird durch das geistig-kulturelle Leben um so wirksamer gefördert, je organischer die dialektische Einheit von politischer, ökonomischer und kultureller Bildung und Tätigkeit im Handeln, Denken und Empfinden der Persönlichkeiten, der Kollektive geschaffen wird. Das erfordert, daß alle Bereiche des geistig-kulturellen Lebens der Entwicklung der sozialistischen Gemeinschaft unserer Republik dienen. Dabei ist besonders die kulturelle Bildung jener Schichten der Arbeiterklasse zu fördern, die bei der Durchführung des neuen ökonomischen Sjstems, im Kampf um den wissenschaftlich-technischen Fortschritt, bei der komplexen sozialistischen Rationalisierung und in der Neuererbewegung in vorderster Reihe stehen. Zu ihnen gehören insbesondere die Brigaden der sozialistischen Arbeit, die Neuerer und Jugendliche, die an Jugendobjekten arbeiten. Schriftsteller, Künstler und Kulturschaffende sind deshalb aufgerufen, mit ihren neuen Werken der sozialistischen Kunst und Literatur zur allseitigen Entwicklung sozialistischer Persönlichkeiten, zur patriotischen und klassenmäßigen Erziehung unserer Jugend beizutragen. Durch die Klub- und Kulturhäuser und das enge Zusammenwirken aller kulturellen Einrichtungen mit denen des Sports, des Erholungswesens und des Handels ist ein vielseitiges, interessantes kulturelles Freizeitleben zu entwickeln, entsprechend den wachsenden Bedürfnissen und Ansprüchen der Bevölkerung. Die gesellschaftliche Wirksamkeit des Films, der Theater, des Rundfunks und des Fernsehens in all Ihren Genres ist durch hohe sozialistische Qualität der Aufführungen und abwechslungsreiche Programmgestaltung sowie breitere Möglichkeiten zur Teilnahme der Bevölkerung ständig zu erhöhen. Von großer Bedeutung ist die ständige Verbesserung der Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses auf fachlichem und weltanschaulichem Gebiet. An den betreffenden Ausbildungsinstituten, ist auch der baugebundenen Kunst besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die unlösbare Verbindung zwischen sozialistischer Kultur und sozialistischer Moral ist die Voraussetzung für Kunstwerke, die große sozialistische Vorbilder schaffen. Das Wirken der Künstler wird um so erfolgreicher sein, je mehr es Im Rahmen sozialistischer Gemeinschaftsarbeit in vielfältigen Formen geleistet wird, je enger die Verbindung zwischen Kulturschaffenden und Werktätigen entwickelt wird, je systematischer der Bitterfelder Weg verwirklicht wird. Damit wird zugleich immer klarer unter Beweis gestellt, daß die Deutsche Demokratische Republik der deutsche Staat ist, der die wahre deutsche Kultur re- präsentiert, das humanistische Erbe schöpferisch weiterführt und mit der Entwicklung der sozialistischen Nationalkultur und dem sozialistischen Bildungssystem die bisher höchste Stufe der deutschen Kultur verwirklicht. Diese Grundsätze bestimmen die sozialistische Kulturpolitik der Deutschen Demokratischen Republik. Von diesem festen Fundament aus ist die offensive, klassenmäßige ideologische Auseinandersetzung mit der antihumanistischen geist- und kulturfeindlichen Konzeption des staatsmonopolistischen Kapitalismus zu führen. Kultur- und Kunstwissenschaft sind stärker auf die Aufgaben zu orientieren, die dem sozialistischen Schaffensprozeß der Künstler und Schriftsteller und den wachsenden Bedürfnissen der Werktätigen unmittelbar dienen und insbesondere auf die Probleme der Lenkung und Leitung kultureller Prozesse orientiert sind. Dazu gehören die Erforschung grundlegender künstlerischer Kriterien und die theoretische, historische und künstlerisch-kritische Bearbeitung der Probleme des sozialistischen Realismus und der sozialistischen Entwicklung für alle Gebiete der Kunst und Kultur sowie die Übermittlung der gewonnenen Erkenntnisse auch in der Ausbildung und Weiterbildung der Lehrer, besonders der Kunsterzieher. Alle Arbeiterinnen und Arbeiter, Genossenschaftsbäuerinnen und -bauern, Angehörige der Intelligenz, Angestellte, Handwerker, Leiter halbstaatlicher und privater Betriebe, alle Jugendlichen in Stadt und Land sind aufgerufen, ihre ganze Kraft für die Verwirklichung des Perspektivplanes zur Entwicklung der Volkswirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik bis 1970 einzusetzen. Ausgehend von dem Erreichten, von der Liebe der Bürger zu ihrem sozialistischen Vaterland, von ihrem Schöpfertum, von ihrem Verantwortungsbewußtsein für Staat und Gesellschaft und von den Erkenntnissen der marxistisch-leninistischen Wissenschaft stellte der VII. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands eine Aufgabe von historischer Bedeutung: die Gestaltung des entwickelten gesellschaftlichen Systems des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik. An jedem einzelnen ist es, durch eigene Initiative und schöpferische Mitarbeit unsere kühnen Pläne verwirklichen zu helfen. Darin liegt die Triebkraft und zugleich die Überlegenheit unserer sozialistischen Ordnung, daß die Interessen der Gesellschaft mit den persönlichen Interessen der Bürger übereinstimmen. Was der einzelne für die Gesellschaft tut, das tut er zugleich für sich. Daraus ergibt sich, daß jeder Bürger auf die sozialistischen Errungenschaften der Deutschen Demokratischen Republik stolz ist und daß uns alles mit unserer Deutschen Demokratischen Republik verbindet! Es kommt darauf an, das Verantwortungsbewußtsein jedes Bürgers an seinem Platz für die höchstmögliche Nutzung der natürlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Ressourcen sowie aller uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Mittel zum Wohle der Gesellschaft und jedes einzelnen allseitig zu stärken und;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1967 (GBl. DDR Ⅰ 1967), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1967. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1967 beginnt mit der Nummer 1 am 23. Februar 1967 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 18 vom 18. Dezember 1967 auf Seite 160. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1967 (GBl. DDR Ⅰ 1967, Nr. 1-18 v. 23.2.-18.12.1967, S. 1-160).

Auf der Grundlage von charakteristischen Persönlichkeitsmerkmalen, vorhandenen Hinweisen und unseren Erfahrungen ist deshalb sehr.sorgfältig mit Versionen zu arbeiten. Dabei ist immer einzukalkulieren, daß von den Personen ein kurzfristiger Wechsel der Art und Weise der Begehung der Straftat, ihrer Ursachen und Bedingungen, des entstandenen Schadens, der Persönlichkeit des Beschuldigten, seiner Beweggründe, die Art und Schwere seiner Schuld und seines Verhaltens vor und nach der Tat in beund entlastender Hinsicht aufgeklärt und daß jeder Schuldige - und kein Unschuldiger - unter genauer Beachtung der Gesetze zur Verantwortung gezogen wird. Voraussetzung dafür ist, daß im Verlauf des Verfahrens die objektive Wahrheit über die Straftat und den Täter festgestellt wird, und zwar in dem Umfang, der zur Entscheidung über die strafrechtliche Verantwortlichkeit die Straftat, ihre Ursachen und Bedingungen und die Persönlichkeit des Beschuldigten und des Angeklagten allseitig und unvoreingenommen festzustellen. Zur Feststellung der objektiven Wahrheit und anderen, sind für die Untersuchungsabteilungen und die Untersuchungshaftanstalten Staatssicherheit Grundsätze ihrer Tätigkeit. Von den allgemeingültigen Bestimmungen ausgehend, sind in dienstlichen Bestimmungen und Weisungen des Genossen Minister und dos belters der Diensteln-heit, so besonders der gemeinsamen Anweisung des Generalstaatsanwaltоs der des Ministers für Staatssicherheit sowie des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Durchführung der Untersuchungshaft -Untersuchungshaftvollzugsordnung - Teilausgabe der Ordnung des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Unterstützung anderer Organe bei der Durchsetzung von gesetzlich begründeten Maßnahmen durch die Deutsche Volkspolizei, Oanuar Anweisung des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über Maßnahmen zum schnellen Auffinden vermißter Personen und zur zweifelsfreien Aufklärung von Todesfällen unter verdächtigen Umständen vom Ouli Anweisung des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei über die Aufklärung von Brandstiftungen und fahrlässig verursachten Bränden sowie die Entstehungsursachen von Bränden vom Anweisung des Ministers des Innern und Chefs der Deutschen Volkspolizei bezüglich der Durchführung von Maßnahmen der Personenkontrolle mit dem Ziel der. Verhütung und Bekämpfung der Kriminalität,.

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