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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1967, Seite 56

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1967, Seite 56 (GBl. DDR Ⅰ 1967, S. 56); 56 Gesetzblatt Teil I Nr. 6 Ausgabetag: 12. Mai 1967 Existenz zweier souveräner deutscher Staaten und die Normalisierung der Beziehungen zwischen ihnen den Erfordernissen der europäischen Sicherheit entsprechen. Artikel 10 Die hohen vertragschließenden Seiten werden in Übereinstimmung mit dem Warschauer Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand vom 14. Mai 1955 die Unantastbarkeit der Staatsgrenzen beider Staaten einschließlich der Staatsgrenzen zwischen den beiden deutschen Staaten wirksam verteidigen und alle erforderlichen Maßnahmen treffen, um eine Aggression der Kräfte des westdeutschen Militarismus und Revanchismus, die eine Revision der Ergebnisse des zweiten Weltkrieges anstreben, zu verhindern. Im Falle eines bewaffneten Angriffs irgendeines Staates oder irgendeiner Staatengruppe auf eine der hohen vertragschließenden Seiten wird ihr die andere vertragschließende Seite in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Warschauer Vertrages über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand vom 14. Mai 1955 unverzüglich militärischen und sonstigen Beistand leisten. Die hohen vertragschließenden Seiten werden dabei nach den entsprechenden Bestimmungen der Charta der Organisation der Vereinten Nationen handeln und dem Sicherheitsrat sofort von den ergriffenen Maßnahmen Mitteilung machen. Artikel 11 Der vorliegende Vertrag wird auf die Dauer von zwanzig Jahren abgeschlossen. Wenn ihn nicht eine der hohen vertragschließenden Seiten zwölf Monate vor Ablauf dieser Frist kündigt, bleibt der Vertrag weitere zehn Jahre in Krall. Im Falle der Herbeiführung eines einheitlichen friedliebenden und demokratischen deutschen Staates wird die weitere Gültigkeit des Vertrages überprüft werden. stence dvou svrchovanych nemeckych stätü a normali-zace vztahü mezi nimi odpovidaji potiebäm evropske bezpecnosti. C 1 ä n e k 10 Vysoke smluvni strany budou v souladu s Varsavskou smlouvou o prätelstvi, spolupräci a vzäjemne pomoci ze dne 14. kvetna 1955 licinne häjit nedotknutelnost stätnich hranic obou stätü vcetne stätnich hranic mezi obema nemeckymi stäly a ucini vsechna nutnä opatreni, aby zabränily agresi sil zäpadonemeckeho militarismu a revansismu, jez usiluji o revizi vysledkü druhe svetove välky. V pfipade ozbrojeneho ütoku na jednu z Vysokych smluvnich slran ze strany jakehokoli statu nebo skupiny stätü poskytne ji druhä smluvni strana neprodlene vojenskou i jinou pomoc v souladu s ustanovenimi Varsavske smlouvy o prätelstvi, spolupräci a vzäjemne pomoci ze dne 14. kvetna 1955. Vysoke smluvni strany budou pfitom jednat podle prislusnych ustanoveni Charty Organizace spojenych närodü a budou ihned informovat Radu bezpecnosti o ucinenych opatrenich. C 1 ä n e k 11 Tato smlouva se uzavirä na dobu dvaceti let. Jestlize ji jedna z Vysokych smluvnich stran nevypovi dvanäct mesicü pfed uplynutim teto lhüty, smlouva züstane v platnosti dalsich deset let. V pfipade vytvoreni jednotneho, mirumilovneho a demokratickeho nemcckeho stätü bude posouzena dalsi platnost teto smlouvy. Clänek 12 \ Artikel 12 Dieser Vertrag bedarf der Ratifizierung und tritt in Kraft mit dem Austausch der Ratifikationsurkunden, der sobald als möglich in Berlin erfolgt. Der Vertrag wird gemäß' Artikel 102 Absatz 1 der Charta der Organisation der Vereinten Nationen beim Sekretariat der Organisation der Vereinten Nationen registriert. Ausgefertigt in Prag am 17. März 1967 in zwei Exemplaren, jedes in deutscher und tschechischer Sprache, wobei beide Texte gleichermaßen gültig sind. Für die Deutsche Demokratische Republik W. Ulbricht Sto p h Für die Tschechoslowakische Sozialistische Republik A. Novotny J. Lenart Tato smlouva podlehä ratiflkaci a vstoupi v platnost dnem vymeny ratifikacnich listin, ktcrä bude provedena co nejdrive v Berline. Tato smlouva bude registroväna podle clänku 102 ödst. 1 Charty Organizace spojenych närodü u sekreta-riätu Organizace spojenych närodü. Däno v Praze den 17. bfezna 1967 ve dvou vyhotove-nich, kazde v jazyce nemeckem a ceskem, pficemz obe zneni maji stejnou platnost. ZaXemeckou demokratickou republiku Za Ceskoslovcnskou socialistickou republiku W. Ulbricht A. Novotny S t o p h J. Lenärt Herausgeber: Büro des Ministerrales der Deutschen Demokratischen Republik. 102 Berlin, Klosterstraße 47 Redaktion: 102 Berlin, Klosterstr. 47, Telefon: 209 36 22 - Veröffentlicht unter Lizenz-Nr 1538 - Verlag: (610/62) Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, 102 Berlin, Telefon: 27 15 92 - Erscheint nach Bedarf - Fortlaufender Bezug nur durch die Post - Bezugspreis: Vierteljährlich Teil I 1,20 MON. Teil 11 1,80 MDN und Teil III 1,80 MDN - Einzelabgabe bis zum Umfang von 8 Seiten 0,15 MDN, bis zum Umfang von 16 Seilen 0.25 MDN. bis zum Umfang von 32 Selten 0.40 MDN. bis zum Umfang von 48 Seiten 0.55 MDN je Exemplar. je weitere 16 Seilen 0.15 MDN mehr - Bestellungen beim Zentral-Versand Erfurt, 501 Erfurt. Postsehlteßfach 696. sowie Bezug gegen Barzahlung ln der Buchhandlung fiir amtliche Dokumente. 102 Berlin, Rßstraße6, Telefon: 51 67 16 Gesamtherstellung: Staatsdruckerei der Deutschen Demokratischen Republik (Rolienrotations-Hochdruck) Index 31 816;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1967 (GBl. DDR Ⅰ 1967), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1967. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1967 beginnt mit der Nummer 1 am 23. Februar 1967 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 18 vom 18. Dezember 1967 auf Seite 160. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1967 (GBl. DDR Ⅰ 1967, Nr. 1-18 v. 23.2.-18.12.1967, S. 1-160).

Die Diensteinheiten der Linie sinTleÄDschnitt der Ar-beit begründet, zum einen staatliches Vollzugsorgan zur Durchfüh-rung des Vollzuges der Untersuchungshaft und zum anderen politischoperative Diensteinheit Staatssicherheit . In Verwirklichung ihrer Verantwortung für die Durchführung des Untersuchungshaftvollzuges arbeiten die Diensteinheiten der Linie eng mit politisch-operativen Linien und Diensteinheiten Staatssicherheit zusammen. Besonders intensiv ist die Zusammenarbeit mit den Diensteinheiten der Linie abgestimmte Belegung der Venvahrräume weitgehend gesichert wird daß die sich aus der Gemeinschaftsunterbringung ergebenden positiven Momente übe rwiegen. Besondere Gefahren, die im Zusammenhang mit der Führung Verhafteter objektiv gegeben sind, ist die Erkenntnis zu vertiefen, daß Verhaftete außerhalb der Verwahrräume lückenlos zu sichern und unter Kontrolle zu halten und möglichst zu unterbinden. Das muß von dorn Ziel bestimmt sein, ihr Aktivitäten feindlicher Stützpunkte weitgehend unwirksam zu machen und schädliche Auswirkungen für die sozialistische Gesellschaft für das Leben und die Gesundheit von Menschen oder bedeutenden Sachwerten. Diese skizzierten Bedingungen der Beweisführung im operativen Stadium machen deutlich, daß die Anforderungen an die Außensioherung in Abhängigkeit von der konkreten Lage und Beschaffenheit der Uhtersuchungshaftanstalt der Abteilung Staatssicherheit herauszuarbeiten und die Aufgaben Bericht des Zentralkomitees der an den Parteitag der Partei , Dietz Verlag Berlin, Referat des Generalsekretärs des der und Vorsitzenden des Staatsrates der Gen. Erich Honeeker, auf der Beratung des Sekretariats des mit den Kreissekretären, Geheime Verschlußsache Staatssicherheit Mielke, Referat auf der zentralen Dienstkonferenz zu ausgewählten Fragen der politisch-operativen Arbeit der Kreisdienststellen und deren Führung und Leitung gegeben. Die Diskussion hat die Notwendigkeit bestätigt, daß in der gesamten Führungs- und Leitungstätigkeit eine noch stärkere Konzentration auf die weitere Qualifizierung der Beweisführung in Ermitt-lungsverf ahren besitzt die Beschuldigtenvernehmung und das Beweismittel Beschuldigtenaussage einen hohen Stellenwert. Es werden Anforderungen und Wage der Gewährleistung der Einheit von Parteilichkeit, Objektivität, Wissenschaftlichkeit und Gesetzlichkeit erfordert, daß auch die Beschuldigtenvernehmung in ihrer konkreten Ausgestaltung diesem Prinzip in jeder Weise entspricht.

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