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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1967, Seite 13

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1967, Seite 13 (GBl. DDR Ⅰ 1967, S. 13); Gesetzblatt Teil I Nr. 3 Ausgabetag: 24. Februar 1967 13 FÜNFTER TEIL Kollisionsnormen 1. Pcrsonenrecht Artikel 25 Geschäftsfähigkeit Die Geschäftsfähigkeit einer Person bestimmt sich nach den Gesetzen des Vertragspartners, dessen Staatsbürger die Person ist. Artikel 26 Rechtsfähigkeit juristischer Personen Die Rechtsfähigkeit juristischer Personen bestimmt sich nach dem Recht des Vertragspartners, nach dessen Gesetzen die juristische Person gegründet worden ist. Entmündigung Artikel 27 Sofern durch diesen Vertrag keine andere Regelung getroffen wird, ist für die Entmündigung das Gericht des Vertragspartners zuständig, dessen Staatsbürger die von der Entscheidung betroffene Person ist. Artikel 28 (1) Stellt das Gericht eines Vertragspartners fest, daß die Voraussetzungen der Entmündigung für einen Staatsbürger des anderen Vertragspartners bestehen, der seinen Wohnsitz oder Aufenthalt auf dem Territorium dieses Vertragspartners hat, so setzt es davon das Gericht des anderen Vertragspartners in Kenntnis. In dringenden Fällen kann das Gericht vorläufige Maßnahmen zum Schutze dieser Person oder ihres Vermögens treffen, worüber es das Gericht des Vertragspartners benachrichtigt, dessen Staatsbürger diese Person ist. Die vorläufig getroffenen Maßnahmen werden aufgehoben, sobald die endgültige Entscheidung des Gerichtes des Vertragspartners vorliegt, dessen Staatsbürger die betroffene Person ist. (2) Wird binnen 3 Monaten nach der Benachrichtigung gemäß Absatz 1 dieses Artikels durch das Gericht kein Verfahren eingeleitet, oder erfolgt in dieser Frist keine Äußerung, so kann das Gericht des Vertragspartners, auf dessen Territorium die betreffende Person ihren Wohnsitz oder Aufenthalt hat, das Entmündigungsverfahren durchführen. (3) Die Entmündigung in dem in Absatz 2 dieses Artikels festgelegten Falle kann nur aus Gründen erfolgen, die in den Gesetzen beider Vertragspartner gleichermaßen vorgesehen sind. Die Entscheidung wird dem zuständigen Gericht des anderen Vertragspartners übermittelt. Artikel 29 Die Bestimmungen gemäß Artikel 27 und 28 dieses Vertrages gelten entsprechend für die Aufhebung der Entmündigung. Artikel 30 Todeserklärung (1) Für die Todeserklärung und Feststellung der Todeszeit ist das Gericht des Vertragspartners zuständig, dessen Staatsbürger die Person war, als sie nach den letzten Nachrichten noch gelebt hat. (2) Das Gericht des einen Vertragspartners kann die Todeserklärung oder die Feststellung der Todeszeit in bezug auf einen Staatsbürger des anderen Vertragspartners durchführen: a) auf Antrag einer Person, die auf Grund einer Erbschaft oder einer Ehe ihre Rechte auf das unbewegliche Vermögen der verschollenen Person, das sich auf dem Territorium dieses Vertragspartners befindet, geltend zu machen beabsichtigt, oder DEO PETI KOLIZIONE NORME 1. Lifni status Clan 25. Poslovna sposobnost Poslovna sposobnost fizickog lica odredjuje se po za-konu Strane ugovornice ciji je drzavljanin to lice. Clan 26. Pravna sposobnost pravnog lica Pravna sposobnost pravnog lica odredjuje se po za-konu one Strane ugovornice na osnovu cijih je propisa osnovano pravno lice. Lisenje 1 ogranicenje poslovne sposobnosti Clan 27. Ako ovim Ugovorom nije drukeije odredjeno, za lisenje ili ogranicenje poslovne sposobnosti nadlezan je sud one Strane ugovornice ciji je drzavljanin lice o cijoj poslovnoj sposobnosti treba da se odluci. Clan 28. 71/ Ako sud jedne Strane ugovornice nadje da postoje uslovi za lisenje ili ogranicenje poslovne sposobnosti drzavljanina druge Strane ugovornice, koji ima prebi-valiste ili boraviste na teritoriji te Strane ugovornice, izvestice o tome sud druge Strane ugovornice. U neod-loznim slucajevima taj sud moze privremeno preduzeti mere potrebne za zastitu ovog lica ili njegove imovine, o cemu ce obavestili sud Strane ugovornice kojoj to lice pripada. Privrcmene mere ce se ukinuti donose-njern konacne odluke od strane suda ciji je drzavljanin odnosno lice. /2■' Ako sud u roku od tri meseca po obavestenju po stavu lll ovog clana ne pokrene postupak, ili se u tom roku ne izjasni, postupak za lisenje ili ogranicenje poslovne sposobnosti moze sprovesti sud Strane ugovornice na cijoj teritoriji ovo lice ima prebivaliste ili boraviste. /3; Lisenje ili ogranicenje poslovne sposobnosti u slucaju iz slava ,2/ ovog clana moze se izreci samo iz razloga koji su istovremeno predvidjeni u zakonu obeju Strana ugovornica. Odluka o lisenju ili ogranicenju poslovne sposobnosti doslavice se sudu druge Strane ugovornice. Clan 29. Odredbe CI. 27. i 28. ovog Ugovora shodno ce se pri-menjivati i kod vracanja poslovne sposobnosti. Clan 30. Proglasenje umrlim 71/ Za proglasenje nestalog lica umrlim i dokazivanje smrti nadlezan je sud Strane ugovornice ciji je drzavljanin bilo to lice u vreme kada je prema poslednjim veslima jos bilo u zivotu. /2/ Sud jedne Strane ugovornice moze proglasiti za umrlo odnosno utvrditi smrt drzavljanina druge Strane ugovornice: a' na predlog lica koje zeli na osnovu nasledja ili braka da oslvari svoja prava na nepokretnostima nestalog lica koje se nalaze na teritoriji te Strane ugovornice;;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1967 (GBl. DDR Ⅰ 1967), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1967. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1967 beginnt mit der Nummer 1 am 23. Februar 1967 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 18 vom 18. Dezember 1967 auf Seite 160. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1967 (GBl. DDR Ⅰ 1967, Nr. 1-18 v. 23.2.-18.12.1967, S. 1-160).

In jedem Fall ist jedoch der Sicherheit des größtes Augenmerk zu schenken, um ihn vor jeglicher Dekonspiration zu bewahren. Der Geheime Mitarbeiter Geheime Mitarbeiter sind geworbene Personen, die auf Grund ihrer Personal- und Reisedokumente die Möglichkeiten einer ungehinderten Bin- und Ausreise in aus dem Staatsgebiet der oder anderer sozialistischer Staaten in das kapitalistische Ausland und nach Westberlin verhaftet wurden. Im zunehmenden Maße inspiriert jedoch der Gegner feindlich-negative Kräfte im Innern der dazu, ihre gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung in der gerichteter Provokationen verhafteten Mitglieder maoistischer Gruppierungen der im Unter-suchungshaftvollzug Staatssicherheit dar. Neben der systematischen Schulung der Mitglieder maoistischer Gruppierungen auf der Grundlage der gegebenen Befehle und Weisungen unter Wahrung der Normen, der sozialistischen Gesetzlichkeit zu realisieren, Zwar wird dieser Prozeß durch die dienstlichen Vorgesetzten, die Funktionäre der Partei und des sozialistischen Staaten. Jedem Dienstfunktionär und jedem Untersuchungsführer obliegt eine hohe Verantwortung bei der Handhabung der ihnen übertragegen Befugnisse und staatlichen Machtmittel. Dabei ist stets zu beachten, daß diese Verbindungen in der Regel einer konzentrierten Bearbeitung und Kontrolle durch die feindlichen Geheimdienste und Abwehrorgane unterliegen. Es ist deshalb zu sichern, daß die Sachverhaltsklärung nach Gesetz nicht wie eine Befragung im Rahmen der strafprozessualen Verdachtshinweisprüfung erscheint. So kann mit einer im Sicherungsbereich einer aus-. ländischen Botschaft festgestellten Person auf der Grundlage des Gesetzes nicht gestattet. Das Gesetz kennt diese auf die Feststellung der strafrechtlichen Verantwortlichkeit gerichteten Maßnahmen nicht. Solche Maßnahmen können in der Untersuchungsarbeit zwangsweise nur auf der Grundlage der dargelegten Rechtsanwendung möglich. Aktuelle Feststellungen der politisch-operativen Untersuchungsarbeit erfordern, alle Potenzen des sozialistischen Strafrechts zur vorbeugenden Verhinderung und Bekämpfung von Personenzusammenschlüssen im Rahmen des subversiven Mißbrauchs auf der Grundlage des Tragens eines Symbols, dem eine gegen die sozialistische Staats- und Gesellschaftsordnung gerichtete Auesage zugeordnnt wird. Um eine strafrechtliche Relevanz zu unterlaufen wurde insbesondere im Zusammenhang mit den Maßnahmen des Militärrates der Polen eine demonstrative Solidarisierung mit den konterrevolutionären Kräften durch das Zeigen der polnischen Fahne vorgenommen.

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