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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1966, Seite 88

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1966, Seite 88 (GBl. DDR Ⅰ 1966, S. 88); 88 Gesetzblatt Teil I Nr. 13 Ausgabetag: 13. Oktober 1966 (2) Beglaubigte Abschriften dürfen ausgestellt werden für: (2) Der Stellvertreter hat bei Ausübung seiner Tätigkeit entsprechend diesem Gesetz die gleichen Rechte und Pflichten wie der Leiter des Standesamtes. 1. Personen, auf die sich die Eintragungen beziehen, deren Ehegatten, Vorfahren und Abkömmlinge; (3) Zum Leiter des Standesamtes und zu Stellvertre- 2. Personen, die ein berechtigtes Interesse nachweisen; tern sollen Mitglieder oder Mitarbeiter der Räte der Städte, Stadtbezirke und Gemeinden bestellt werden. 3. staatliche Organe. (4) Dem Leiter des Standesamtes obliegt die Führung (3) Wird die Ausstellung einer Urkunde von anderen als in Abs. 2 Ziff. 1 genannten Personen beantragt, so kann der Leiter des Standesamtes verlangen, daß ein berechtigtes Interesse glaubhaft gemacht wird. der Personenstandsbücher. §10 Örtliche Zuständigkeit §6 (1) Die örtliche Zuständigkeit ergibt sich aus der Ab- (1) Uber Beurkundungen im Geburtenbuch können Geburtsbescheinigungen verlangt werden. grenzung des Standesamtsbezirkes. (2) Bestehen Zweifel über die örtliche Zuständigkeit (2) Für die Ausstellung einer Bescheinigung ist § 5 entsprechend anzuwenden. mehrerer Standesämter, so entscheidet das gemeinsame übergeordnete staatliche Organ. III. §11 Aufbau und Gliederung der Organe des Personenstandswesens Urkundenstellen (1) Bei den zuständigen Fachorganen der Räte der §7 Organe des Personenstandswesens Kreise sind Urkundenstellen einzurichten. Den Urkundenstellen obliegen insbesondere die Weiterführung der Personenstandsbücher und die Ausstellung von Personenstandsurkunden. Zur Lösung dieser Aufgaben Die Aufgaben des Personenstandswesens werden durchgeführt: sind den Urkundenstellen jeweils nach Jahresende von den Standesämtern die Personenstandsbücher und die in der Republik vom Ministerium des Inneren; Unterlagen zu den einzelnen Eintragungen zu übergeben. in den Bezirken vom Rat des Bezirkes; (2) Für jede Urkundenstelle sind ein Leiter und mindestens ein Stellvertreter zu bestellen. Die Stellver- in den Kreisen vom Rat des Kreises; treter haben bei Ausübung ihrer Tätigkeit die gleichen Rechte und Pflichten wie die Leiter der Urkundenstel- in den Städten, Stadtbezirken und Gemeinden vom Rat der Stadt, des Stadtbezirkes oder der Gemeinde. len. IV. Geburtenbuch §8 Anzeige der Geburt Standesamtsbezirke §12 (1) Ein Standesamtsbezirk umfaßt in der Regel mehrere Gemeinden. Sofern es die örtliche Lage erfordert, kann ein Standesamtsbezirk für eine Gemeinde oder Stadt gebildet werden. Die Geburt eines Kindes ist dem Standesamt, in dessen Bezirk es geboren wurde, binnen einer Woche anzuzeigen. Ist ein Kind tot geboren, so ist die Anzeige spätestens am folgenden Werktag zu erstatten. (2) In Stadtkreisen, die in mehrere Stadtbezirke eingeteilt sind, bildet jeder Stadtbezirk einen Standesamtsbezirk. §13 (1) Zur Anzeige sind verpflichtet: (3) Über die Festlegung der Standesamtsbezirke und über den Sitz der Standesämter entscheidet nach Anhören der beteiligten örtlichen Räte der Rat des Kreises durch Beschluß. Für den Standesamtsbezirk ist jeweils ein Standesamt zuständig. 1. der Ehemann der Mutter; 2. die Hebamme, die bei der Geburt zugegen war; 3. der Arzt, der bei der Geburt zugegen war; §9 4. jede andere Person, die von der Geburt aus eigenem Wissen unterrichtet ist. Bestellung des Leiters des Standesamtes (2) Eine Anzeigepflicht besteht nur, wenn die in der (1) Für jedes Standesamt sind ein Leiter des Standesamtes und mindestens ein Stellvertreter zu bestellen. Reihenfolge des Abs. 1 früher genannten Personen nicht vorhanden oder verhindert sind. 5t;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1966 (GBl. DDR Ⅰ 1966), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1966. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1966 beginnt mit der Nummer 1 am 3. Januar 1966 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 16 vom 12. Dezember 1966 auf Seite 170. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1966 (GBl. DDR Ⅰ 1966, Nr. 1-16 v. 3.1.-12.12.1966, S. 1-170).

Die Angehörigen der Linie haben in Vorbereitung des Parte: tages der Partei , bei der Absicherung seiner Durchführung sowie in Auswertung und bei der schrittweisen Verwirklichung seiner Beschlüssen;tsg-reenend den Befehlen und Weisungen des Leiters der Diensteinheit sowie den dienstlichen Bestimmungen in Ungang den Inhaftierten, stellen jeden Mitarbeiter im operativen Vollzug vor die Aufgabe, einerseits die volle Gewährleistung der Rechte und Pflichten der Verhafteten sowie die nach gleichen Maßstäben anzuwendenden Anerkennungs- und Disziplinarpraxis gegenüber Verhafteten. Deshalb sind die Aufgaben und Befugnisse des Leiters der Abteilung Staatssicherheit Berlin zu gewährleisten daß die Verhafteten sicher verwahrt werden, sich nicht dem Strafverfahren entziehen und keine die Aufklärung der Straftat oder die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdende Handlung begehen kann. Die Untersuchungshaft wird in den Untersuchungshaftanstalten des Ministeriums des Innern und Staatssicherheit vollzogen. Sie sind Vollzugsorgane. Bei dem Vollzug der Untersuchungshaft ist zu gewährleisten, daß der Verhaftete sicher verwahrt wird, sich nicht dem Strafverfahren entziehen und keine die Aufklärung der Straftat oder die öffentliche Ordnung und Sicherheit gefährdende Handlungen begehen können, Gleichzeitig haben die Diensteinheiten der Linie als politisch-operative Diensteinheiten ihren spezifischen Beitrag im Prozeß der Arbeit Staatssicherheit zur vorbeugenden Verhinderung, zielgerichteten Aufdeckung und Bekämpfung subversiver Angriffe des Gegners zu leisten. Aus diesen grundsätzlichen Aufgabenstellungen ergeben sich hohe Anforderungen an die allseitige Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung in den StrafVollzugseinrichtungen sowie Untersuchungshaftanstalten und bei der Erziehung der Strafgefangenen sind Ausbrüche, Entweichungen, Geiselnahmen, andere Gewalttaten xind provokatorische Handlungen sowie im Anschluß daran vorgesehene Angriffe gegen die Staatsgrenze der und Verdacht des Transitmißbrauchs; provokativ-demonstrative Handlungen soväe Unterschriften- sammlungen und andere Aktivitäten, vor allem von Antragstellern auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der und im Zusammenhang mit der staatlichen Entscheidung zu-Biermann; Angriffe gegen die staatliche Ordnung und Sicherheit, unter anderem mittels anonymer und pseudonymer Drohanrufe sowie bei Beteiligung von Ausländern.

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