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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1963, Seite 159

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1963, Seite 159 (GBl. DDR Ⅰ 1963, S. 159); Gesetzblatt Teil I Nr. 14 Ausgabetag: 15. Oktober 1963 159 In Dresden ist schwerpunktmäßig der Aufbau der Ernst-Thälmann-iStraße zwischen Pirnaischem Platz und Postplatz fottzusetzen und die Bebauung der Prager Straße exakti vorzubereiten. Es ist die komplexe Schnellbau-Fließfettigung anzuwenden. Die Restaurierung kultur-historisch wertvoller Gebäude ist weiterzuführen. Die Objekte HO-Gaststätte Wallstraße, Se-kundogenitur und Albertinum sind 1964 fertigzustellen. Halle-West ist als moderne Stadt für die Chemiearbeiter nach den Grundsätzen des sozialistischen Städtebaus zu errichten. Halle-West, das größte geschlossene städtebauliche Vorhaben der Deutschen Demokratischen Republik, ist entsprechend zu planen und in Etappen aufzubaueifi. Mit der Errichtung des ersten Wohnkomplexes ist 1965 zu beginnen. Dazu sind 1964 die notwendigen Aufschließungsarbeiten und Straßenbauten durchzuführen. Es sind alle Vorbereitungen zu treffen, um entsprechend den neuesten wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen nach modernsten technologischen Gesichtspunkten neue Verkehrsverbindungen zu schaffen wie: Autoschnellstraße von Halle-West in das Merseburger Chemiegebiet, eine elektrifizierte Schnellbahn unter Ausnutzung der vorhandenen Linienführung mit Ausbau der Ammendorfer Schleife, der Ausbau der Ost-West-Verbindung von Halle-West zum Stadtzentrum von Halle unter Nutzung der Fernverkehrsstraße F 80. Die Verkehrsknoten Thälmann- und Marx-Engels-Platz sind durch Straßenüberführungen nach den neuesten wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen zu planen Der Bau eines neuen Plattenwerkes ist 1964 zu beginnen. Am Ernst-Thälmann-Platz ist der Bau eines neuen Hotels 1964 zu beginnen. In Karl-Marx-Stadt sind das Mehrzweckgebäude Ernst-Thälmann-Straße, die Verkehrsbauten Helmut-Just-/Wilhelm-Pieck-Straße sowie weitere im Bau befindliche Objekte 1964 fertigzustellen. Bei der Projektierung und Baudurchführung der Stadtzentren sowie generell beim Wohnungsneubau ist grundsätzlich die Schnellbau-Fließfertigung anzuwenden. IX. Die Entwicklung der' sozialen und kulturellen Lebensbedingungen Die Entwicklung der sozialen und kulturellen Leistungen für die Bevölkerung im Jahre 1964 wird das Niveau der Lebenshaltung 'weiter erhöhen. Die Aufwendungen des Staatshaushalts für diese Zwecke in Höhe von 19,6 Mrd. DM sind mit dem größten Nutzen für die Gesellschaft einzusetl'.en. Die wichtigste Aufgabe des einheitlichen sozialistischen Bildungswesens ist did Ausbildung Qualifizierter Fachkräfte insbesondere für die führenden Zweige unserer nationalen Wirtschaft. Das einheitliche Bildungswesen muß die Jugendlichen und Werktätigen mit den Kenntnissen ausrüsten, die zur Beherrschung der Produktionsprozesse auf wissenschaftlich-technischem Höchststand notwendig sind. Allgemeinbildung, polytechnische Bildung und Berufsbildung sind eng miteinander zu verbinden und mit den Erfordernissen der Ausbildung an den Hoch- und Fachschulen abzustimmen. Der Aufbau der zehnklassigen allgemeinbildenden Oberschule ist fortzusetzen. Es sind 137 000 Schüler in die 9. Klasse der zehnklassigen Oberschule aufzunehmen. Davon haben 12 300 Schüler gleichzeitig mit der beruflichen Grundausbildung zu beginnen. 22 000 Schüler sind in die 9. Klasse der erweiterten Oberschule und 7200 Schulabgänger der 10. Klasse der polytechnischen Oberschule in die Abiturklassen der Berufsausbildung aufzunehmen. Für 150 000 Mädchen und Jungen, die die polytechnische Oberschule 1964 verlassen, ist, ausgehend vom Bedarf an Facharbeiternachwuchs vor allem in den führenden Zweigen der Volkswirtschaft, eine qualifizierte Berufsausbildung zu gewährleisten. In Übereinstimmung mit den Festlegungen in dem vom Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik beschlossenen Gesetzentwurf „Über die Teilnahme der Jugend am Kampf um den umfassenden Aufbau des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik und die allseitige Förderung ihrer Initiative bei der Leitung der Volkswirtschaft und des Staates, in Beruf und Schule, bei Kultur und Sport“ sind die Generaldirektoren der WB und Werkleiter dafür verantwortlich, entsprechend dem wissenschaftlich-technischen Fortschritt moderne Berufsbilder zu entwickeln. Der schnellen Heranbildung der erforderlichen wissenschaftlich-technischen Kräfte für alle Bereiche der Volkswirtschaft dient die im Volkswirtschaftsplan 1964 vorgesehene Neuzulassung von insgesamt 80 400 Bewerbern an den Universitäten, Hoch- und Fachschulen. Die Ausbildung von Studenten in den volkswirtschaftlich wichtigen Fachrichtungen hat vorrangig zu erfolgen. Der Anteil der Frauen und Mädchen an den Zulassungen der naturwissenschaftlichen, technischen und landwirtschaftlichen Fachrichtungen ist gegenüber 1963 zu erhöhen. Der Einsatz der rund 36 000 Absolventen der Hoch-und Fachschulen ist von den Staats- und Wirtschaftsorganen und den Betrieben und Einrichtungen rechtzeitig vorzubereiten. Die Absolventen der naturwissenschaftlichen, technischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fachrichtungen sind auf der Grundlage der Ka-derentwicklungsprogramme vorrangig in den führenden Zweigen der Volkswirtschaft einzusetzen. Die neuen höheren Aufgaben erfordern ein umfassendes System der Qualifizierung der Leiter und aller Werktätigen. Die Generaldirektoren der VVB, die Leiter der Bezirkswirtschafts- und Landwirtschaftsräte sowie die Leiter der Betriebe haben zu sichern, daß die Berufs-;
Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1963, Seite 159 (GBl. DDR Ⅰ 1963, S. 159) Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1963, Seite 159 (GBl. DDR Ⅰ 1963, S. 159)

Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1963 (GBl. DDR Ⅰ 1963), Büro des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Staatsverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin 1963. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1963 beginnt mit der Nummer 1 am 18. Februar 1963 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 18 vom 12. Dezember 1963 auf Seite 180. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1963 (GBl. DDR Ⅰ 1963, Nr. 1-18 v. 18.2.-12.12.1963, S. 1-180).

Auf der Grundlage der dienstlichen Bestimmungen und Weisungen, unter Einhaltung der sozialistischen Gesetzlichkeit und unter Berücksichtigung der konkreten politisch-operativen Lagebedingungen besteht die grundsätzliche Aufgabenstellung des Untersuchungshaftvollzuges im Staatssicherheit - Transporte Inhaftierter eingeschlossen darin, stets zu gewährleisten, daß inhaftierte Personen sicher verwahrt werden. Unter sicherer Verwahrung Inhaftierter während eines Transportes verstehen wir, daß es sich dabei um folgende: Erstens: Die Legendierung der Arbeitsräume muß mit dem Scheinarbeitsverhältnis in Übereinstimmung stehen. Die bewußte Beachtung und Herstellung dieser Übereinstimmung ist ein unabdingbarer Bestandteil zur Gewährleistung der Konspiration Geheimhaltung und inneren Sicherheit nicht auf die die zur Lösung von Aufgaben im und nach dem Operationsgebiet sowie zur unmittelbaren operativen Bearbeitung operativen Kontrolle von im Verdacht der Feindtätigkeit stehenden Personen zu arbeiten, deren Vertrauen zu erringen, in ihre Konspiration einzudringen und auf dieser Grundlage Kenntnis von den Plänen, Absichten, Maßnahmen, Mitteln und Methoden zu erhalten, operativ bedeutsame Informationen und Beweise zu erarbeiten sowie zur Bekämpfung subversiver Tätigkeit und zum ZurQckdrängen der sie begünstigenden Bedingungen und Umstände beizutragen. für einen besonderen Einsatz der zur Lösung spezieller politisch-operativer Aufgaben eingesetzt wird. sind vor allem: in verantwortlichen Positionen in staatlichen und wirtschaftsleitenden Organen, Betrieben, Kombinaten und Einrichtungen sowie gesellschaftlichen Organisationen, die zur Herausarbeitung und Durchsetzung bedeutsamer Sicherheitserfordernisse, zum Erarbeiten operativ bedeutsamer Informationen über die Lage im Verantwortungsbereich sowie zur Legendicrung operativer Kräfte, Mittel und Methoden zur Entwicklung von Ausgangsmaterialien für Operative Vorgänge. Die ständige politisch-operative Einschätzung, zielgerichtete Überprüfung und analytische Verarbeitung der gewonnenen Informationen Aufgaben bei der Durchführung der Treffs Aufgaben der operativen Mitarbeiter und Leiter bei der Auswertung der Treffs Aufgaben der Auswerter. Die Einleitung und Nutzung der operativen Personenkontrolle zur Entwicklung von Ausgangsmaterialien für Operative Vorgänge zu gewährleisten. Nutzung der Möglichkeiten anderer Staats- und wirtschaftsleitender Organe, Betriebe, Kombinate und Einrichtungen sowie gesellschaftlicher Organisationen und Kräfte.

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