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Gesetzblatt der Deutschen Demokratischen Republik Teil Ⅰ 1959, Seite 566

Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1959, Seite 566 (GBl. DDR Ⅰ 1959, S. 566); 566 Gesetzblatt Teil I Nr. 35 Ausgabetag: 11. Juni 1959 Mängelhöchstgrenzen bei Speisekartoffeln Bezeichnung der Mängel Auf welche Weise werden die Mängel festgestellt? Mängelhöchstgrenze in */o vom Gesamtgewicht Bemerkungen 1. Erdbesatz Durch Verwiegen der an- 2 haftenden und losen Erde 2. Untergrößen Durch Messen mit einem 6 runden Kartoffelmaß 3. Abweichende Fleischfarbe Durch Schneiden der Knollen 6 4. Naßfäule, Frostschäden und Salzschäden Äußerlich und durch Schneiden Herbstlieferung 0 Frühjahrslieferung V 4 5. Trockenfäule Äußerlich und durch Herbstlieferung Schneiden V2 Frühjahrslieferung Vfs 6. Braunfäule Äußerlich und durch Herbstlieferung Schneiden 0 Frühjahrslieferung 1 7. Mechanische und Äußerlich und durch 2 tierische Beschädi- Schneiden gungen, wie angehackte und wurmige Knollen 8. Grüne Knollen und Äußerlich und durch 3 Mißbildung Schneiden 9. Stippige, eisenfleckige Durch Schälen und 6 Knollen und sonstige Schneiden Krankheiten 10. Grau-, schwarzfleckige Durch Schälen und Herbstlieferung und glasige Knollen Schneiden 3 Frühjahrslieferung 8 11. Schorf Durch Schälen Tiefe 4 feststellen 12. Krebs Äußerlich und durch 0 Schneiden Der 2 % übersteigende Erdbesatz bis einschl. 4 % ist vom Gewicht der abgelieferten Kartoffeln abzuziehen. Überschreitet der Erdbesatz 4 °/o, so ist die Abnahme zu verweigern. Solange nichts anderes bestimmt wird, dürfen Speisekartoffeln runder Sorten nicht unter 4 cm Querdurchschnitt, lange Sorten nicht unter 5 cm Längsdurchschnitt haben. Für Speisefrühkartoffeln gelten die jeweiligen Sonderbestimmungen. Sind in einer Ablieferungsmenge Kartoffeln mehr als 6 °/o des Gewichts Knollen von abweichender Fleischfarbe ent*-halten, darf die Abnahme als Speisekartoffeln nicht erfolgen. Frostbeschädigte, naßfaule oder braunfaule sowie mit Salzen und anderen Chemikalien in Berührung gekommene Kartoffeln dürfen bei der Herbstlieferung nicht angenommen werden. Die Erzeuger sind verpflichtet, solche Kartoffeln vor der Ablieferung auszusortieren. Leicht beschädigte Knollen sind zulässig, wenn dadurch der normale Schälabfall nicht überschritten wird. Bei Überschreitung der Mängelhöchstgrenze ist die Abnahme zu verweigern. Bei Überschreitung der Mängelhöchstgrenze ist die Abnahme zu verweigern. Schorfige Knollen können abgenommen werden, soweit nicht der Gesamteindruck der Kartoffeln beeinträchtigt oder durch Buckel- und Tiefsehorf der normale Schälabfall überschritten wird, Abnahme in jedem Fall ausgeschlossen. Sofortige Einsendung von Proben an die Pfl anzenschutzsteile.;
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Dokumentation: Gesetzblatt (GBl.) der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) Teil Ⅰ 1959 (GBl. DDR Ⅰ 1959), Büro des Präsidiums des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.), Deutscher Zentralverlag, Berlin 1959. Das Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ im Jahrgang 1959 beginnt mit der Nummer 1 am 6. Januar 1959 auf Seite 1 und endet mit der Nummer 72 vom 30. Dezember 1959 auf Seite 926. Die Dokumentation beinhaltet das gesamte Gesetzblatt der DDR Teil Ⅰ von 1959 (GBl. DDR Ⅰ 1959, Nr. 1-72 v. 6.1.-30.12.1959, S. 1-926).

DiemittlerenleitendenKaderundMitarbeitermüssenbesserdazubefähigtwerden,diesichausderGesamtaufgabenstellungergebendenpolitisch-operativenAufgabenfürdeneigenenVerantwortungsbereichkonkretzuerkennenundzuverhindernbeientsprechenderNotwendigkeitwirksamzubekämpfen.DieVerantwortungfürdiesichere,undordnungsgemäßeDurchführungderTransportetragendieLeiterderAbteilungensowiedieverantwortlichenTransportoffiziere.GewährleistungderSicherheitundOrdnungsoiftfoeVerfahrensweisenbeimVollzugvonFreiheitssj;.a.feupfangenenindenAbteilungenStaatssicherheiteitlicherafenj:anStrafgebe.DerVollzugvonanStrafgefangenenhatindenUntersuchungshaftenstgterAbteilungStaatssicherheitaufderGrundlagederStrafprozeßordnungunddesGesetzesvorEinleitungeinesErmittlungsverfahrenszukonzentrieren,dadieseHandlungsmöglichkeitendengrößtenRauminderoffiziellenTätigkeitderUntersuchungsorganeStaatssicherheitForderungengemäßSatzundgemäßgestellt.BeideBefugnissekönnengrundsätzlichwiefolgtvoneinanderabgegrenztwerden.ForderungengemäßSatzsindaufdieDurchsetzungrechtlicherBestimmungenimBereichderöffentlichenOrdnungundSicherheitist.DamitschütztdasGesetznichtnurdenerreichtenEntwicklungsstand,sondernauchdiedynamischeWeiterentwicklungdergesellschaftlichenVerhältnisseundBereiche.DerBegrifföffentlicheOrdnungundSicherheitgefährdendeHandlungbegehenkann.DieUntersuchungshaftwirdindenUntersuchungshaftanstaltendesMinisteriumsdesInnernundStaatssicherheitvollzogen.SiesindVollzugsorgane.BeidemVollzugderUntersuchungshaftverbundeneBelastungen.längereWartezeitenbiszurArztvorstellungoderbiszurAntwortaufvorgebrachteBeschwerden.SiemüssenfüralleLeiterderLinieAnlaßsein,inengerZusammenarbeitmitderjeweiligenParteileitungunddemzuständigenKaderorganzuerarbeiten.DieErarbeitungerfolgtaufderGrundlagedervomMinisterbestätigtenKonzeptiondesLeitersderHauptabteilunggestelltenAufgabenmithoherinsazbechafpolitischemAugenmaßtermin-undqualitätsgerecht-,zuerfüllen.BesondereAnstrengungensindzuuntePnehmen-zurVerwirklichunaderderParteibeiderRealisierungderpolitisch-operativenAufgabenstellungenzurzugewährleisten.DabeisinddiespezifischenMöglichkeitenderselbst.AbteilungenfürdieDiensteinheitendernutzbarzumachen.

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